Seit wann gibt es eigentlich die Underslung Mechanik

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von JTM, 13.August.2026.

  1. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin kein Klugscheißer, Ich weiß es halt einfach besser. :ironie:
    Conn hatte die hängende OK mit und ohne Microtuner, aber halt ganz anders, wie Buescher, King und heute Yanagisawa. Da geht die Klappe ja von unten, um den Hals nach oben.
    Ich habe daraus geschlossen, dass es um das Interesse an dieser Konstruktion ging. Sorry
     
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  2. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Die ältesten Instrumente mit dieser Mechanik die ich kenne, sind die Pierret Vibrator Altos von Ende der 20er.

    IMG_5695.jpeg IMG_5696.jpeg
     
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  3. Jiji

    Jiji Schaut nur mal vorbei

    Das Vibrator-Gefäß basiert auf dem Chiron-Patent von 1927.
     
  4. Hünchen

    Hünchen Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi, nicht ganz; die Patentschrift hat eine (zu den Fotos, bzw. heutigen Federführungen) andere, konträre Federführung (andere Hebekseite); damit (denke ich) eher zusammen drückend und nicht spreizend; ist interessant;
     
  5. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Aus meiner Sicht ist es einerlei auf welcher Seite die Feder ist. Wenn die Klappe(Polster) nach oben gedrückt wird, bekommt die Feder Druck und drückt die Klappe wieder herunter, wenn die Taste los gelassen wird.
    Bei den Konstruktionen von Conn (und evtl. anderen) sitzt das Loch der OK unten und der Hebel wird nach oben gedrückt. Auf dem Foto der Bogen meines 28M. Hierbei drückt die Mechanik des linken Daumens den Hebel Richtung Korpus, bei der Mechanik Buescher/King/Yani vom Korpus weg.
     

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  6. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Ja.
    Das führt bei den 6M/26m Conns dazu, dass die seltenen „New York“ (?) overslung Modelle eine andere Oktavmechanik haben.

    Die S-Bögen over-/underslung sind nicht austauschbar.
    Anders als bei Yanagisawa.
     
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  7. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Stimmt, so sieht der „New York Neck“ aus. Drehpunkt hinter dem Bogen, waagerechte Blattfeder. Und „Double Socket“
    Ist bei meinem 26M Alto und 30M Tenor so.
     

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  8. Jiji

    Jiji Schaut nur mal vorbei

    Es tut mir leid, aber das ist falsch und daher uninteressant.
     
  9. Hünchen

    Hünchen Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi Tom.66,
    ich kann es vielleicht nicht gut erklären

    Post 20 und post 22: beide haben das Oktavloch oben.
    D.h. die Funktionalität des Oktavbügels ist im post 20 und im post 22 gleich.

    Wenn das Oktavloch geöffnet wird, kommt zwischen der Befestigungsachse und dem Oktavloch der Bügel näher zum S-bogen, aber hinter der Befestigungsachse entfernt sich der Bügel vom S-bogen (Beim Schließen dreht sich das natürlich um).
    Wie gesagt, je nachdem ob die Feder vor - oder nach der Befestigungsachse montiert ist, muß die Federkraft somit konträr sein um die gleiche Funktion (Andruck des Polsters auf das Oktavloch) zu ermöglichen.

    Ist aber letztlich wirklich nicht wichtig, war nur eine Beobachtung
     
  10. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Moin Hünchen,
    Ich verstehe was du meinst.
    Auf dem meinem Foto des Buescher 400 ist die Feder auf der „linken“ Seite des Drehpunktes befestigt und „rechts“ vom Drehpunkt am Halsrohr bekommt sie bei Betätigung Druck. auf dem Bild von @mato ist die Feder ganz nah am Kork befestigt und bekommt auch bei Betätigung Druck.
    In der „historischen“ Zeichnung ist die Position der Feder, ähnlich dem Buescher, links und rechts des Drehpunktes angedeutet, aber nur schwer zu erkennen. Ich sehe es so, dass der Punkt, wo die Feder befestigt ist links vom Drehpunkt der Klappe ist und wo sie das Rohr berührt, rechts des Drehpunktes ist. Somit wird bei Betätigung die Strecke Klappenbügel-Rohr kürzer und die Feder bekommt Druck.
    Kann man verstehen was ich meine? ;)
     
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