Absolute Anfängerfrage: Stimmung Alt-Saxophon

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von RDSax, 13.Juli.2010.

  1. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Ja, "blöd" finde ich das mit Tranponiererei auch. Hat mich als Jugendlicher auch davon abgehalten schon "damals" SAX zu lernen, was mich heute ungemein ärgert!

    Heute gibt es nen Haufen Literatur und wenn's sein muss auch SW, die diese "Problem" nebensächlich werden lässt.

    "Klingend" die Griffe lernen ist auch suboptimal. Denn bei jedem SAX ist die HOCH-FIS-Klappe die selbe Klappe (und nicht einmal HOCH-A oder HOCH-E) und bei allen SAXen klebt (wenn sie klebt) die Gis-Klappe.

    Cheerio
    tmb
     
  2. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Alles ist schwer, solange man es nicht kann. Gerade Transponieren ist aber etwas, für das man schnell Routine bekommt und beim Alt-Sax beschränkt es sich im Wesentlichen darauf dass man alle Noten der "C" Stimme eine Notenzeile (oder einen Zwischenraum) tiefer setzt und drei Kreuze mehr (bzw. 3 B weniger) anschreibt. Falls das unter das Bb rutscht (in der C-Stimme also ab c' und abwärts), muss es eine Oktave hinauf. Entweder das ganze Stück oder nur die Passage.

    Wenn Du das nicht mit der Hand sondern mit dem Computer setzen willst (dann sind auch die Noten schöner), ist es überhaupt noch leichter. Da gibt es massig kostenlose, billige (und natürlich auch teure) Programme mit denen das ruckzuck geht. Abschreiben wie es da steht und anschließend "Ausdrucken in Eb". Das ist je nach Programm ein wenig anders, geht aber überall. Wenn die Noten sauber gesetzt sind kann man die auch einscannen und umwandeln lassen. Notfalls macht das sogar das Handy. Dafür gibt's beispielsweise eine App - NotateMe - mit der man das Notenblatt abfotografiert und es wird automatisch in gesetzte Noten umgewandelt. Bei einfachen Stimmen geht das recht zuverlässig. Die kostenlose Variante macht all das mit einzeiligen Stimmen. Wenn die Noten einmal im Computer sind ist Transponieren die leichteste Übung.

    Unter Umständen wäre ja auch DAS Notenbuch für Euch interessant: http://www.thomann.de/de/baerenreiter_blaeser_gotteslob_1_es.htm?ref=prod_rel_343262_3

    Für den Sax Spieler mag es am Anfang etwas schwerer sein, wenn ständig Tonarten mit 4-7 Kreuzen vorkommen, aber anderseits verliert man auch schnell die Scheu vor den Vorzeichen, wenn sie immer "ganz normal" sind.

    Ergänzung:
    Hier gibt's nochmals thematisch passende Noten, auch kostenlos. Fertig transponiert: http://www.gesangbuchlieder.de/gesangbuchlieder/noten/noten.htm
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.September.2015
  3. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Alles was relevant ist, wurde schon gesagt.
    Nur noch mal zum Nachdruck verleihen: Transponieren ist viel leichter als das Notenlesen selber, wenn du immer das gleiche Instrument spielst, und wenn du willst macht es dein Computer. Wenn du ernsthaft musizieren willst wird diese Frage in Bälde irrelevant, versprochen.
     
  4. hpesch

    hpesch Kann einfach nicht wegbleiben

    Du solltest fleißig Tonleitern üben, wenn du dann siehst, ein Stück ist C-Dur, spielst du A-Dur, wenn Es-Dur, spielst du C-Dur usw. Die Intervalle bleiben sich ja gleich, also muss man nur mit dem richtigen Ton anfangen, dann stimmt's.
    Ich spiele oft Stücke vom Blatt und transponiere im Kopf, zur Übung, obwohl ich nie mit anderen musiziere. Überhaupt ist eine gute Übung, ein und dasselbe Stück in verschiedenen Tonarten zu spielen. Leichter wird die Sache auf dem Klavier, wo man schönt sieht, wie sich die Tonarten zueinander verhalten. Eigentlich haben wir es ja beim Blasen leichter, es sind immer die gleichen Klappen zu drücken, und die Finger sind immer in der gleichen Stellung. Pianistenfinger müssen da mehr Verrenkungen machen.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden