Apple stellt iTunes Store ein

Dieses Thema im Forum "Eigene Themen" wurde erstellt von skimminst, 12.Dezember.2017.

  1. mcschmitz

    mcschmitz Ist fast schon zuhause hier

    ...drei
     
  2. HanZZ

    HanZZ Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde mich da gar nicht einordnen wollen. Ich brauche das nur einfach nicht.
    30.749 MP3-Files in 1.825 Foldern zeigt mir mein Rechner (im Office) an.
    Bei einer durchschlittlichen Zeit von 3 Minute/Stück sind das 92.247 Minuten Musik. Das sind 1.537 Stunden; 64 volle Tage oder auch 153 (mit je 10 Std großzügig gerechnete) Arbeitstage.
    Am Stück.
    Ohne Wiederholungen.
    Ohne Helene Fischer.
    OK, iPad und iPhone mitgerechnet wird es einige Wiederholungen geben, aber auch noch einige Files mehr.

    Wenn ich dann nach einem halben Jahr wieder an den ersten Titel komme, freue ich mich , den nach langer Zeit mal wieder zu hören.

    Ich brauche keinen Musik-Streaming Dienst. Ein "Fortschrittsverweigerer" und "Ewiggestriger" bin ich deswegen nicht.

    Cheers
    HanZZ
     
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  3. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Nee, das wird nicht direkt unterstützt (DRM). Aber solange der digitale Audio-Stream in Deinem Rechner entsteht und unverschlüsslt zu einem 08/15 DRM-agnostischen D/A-Wandler gelangt, kann man sich immer den Audiostream abgreifen.

    Teschnisch gesehen ist das DMCA-compliant, denn es handelt sich nicht um einen Kopierschutz, den man geknackt hat, sondern um einen Abspielschutz, der wirksam war und, nachdem er seine Schuldigkeit getan hat, ein Ergebnis produziert, welches ja eben nicht mehr mit DRM behaftet ist. Man hat also nicht technisch einen Kopierschutz geknackt. Jursitisch gesehen ist es aber das, was man verhindern wollte.

    Aber schon zu Zeiten von DeCSS haben die meisten Juristen nicht kapiert, dass CSS ein Absielschutz und kein Kopierschutz:ist:
    "...
    CSS verhindert also keineswegs die Erstellung von bitgetreuen Kopien einer DVD, sondern das Abspielen von DVDs auf unlizenzierten Geräten, die nicht von der CCA autorisiert sind.
    ..."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Content_Scramble_System


    Wie immer, die klssische Trichotomie:
    Der "ehrliche Bezahler" (hier: Streamingdienstabonierer) muss mit Einschränkunen leben (kein Anytune).
    Der teschnisch versierte muss sich den Audiostream abgreifen und benutzt dann Anytune/Transribe. Ohne einen Kopierschutz geknackt zu haben.
    Der Jurist sagt, dieses Vorgehen ist illegal.

    Wenn man den Aufwand dafür in was Sinnvolles gesteckt hätte, Krebsforschung vielleicht ...

    Grüße
    Roland
     
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  4. Wenke

    Wenke Ist fast schon zuhause hier

    Naja wenn es danach geht, hat Spotify über 30 Mio. Songs... ich erspare es mir mal, dies jetzt ebenfalls umzurechnen :-D
     
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  5. HanZZ

    HanZZ Ist fast schon zuhause hier

    Ja, aber wenn ich Helene Fischer, Ernst Morsch, Steve Vai und die ganzen anderen, die ich eher nicht hören möchte, abziehe, bleiben wieder nur 30.749 übrig.
     
  6. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ich höre viel über Spotify, außer Aufnahmen von ECM. Da habe ich mittlerweile viele CDs. Und nun? Jetzt sind sie auch auf Spotify vertreten.
    Was soll man tun als Konsument. Spotify verteufeln? Ich gehe davon aus, dass Manfred Eicher von ECM weiß was er da gemacht hat.
     
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  7. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Ich nutze seit ca. zwei Monaten Apple-Music und habe mich total gefreut, dass ECM nun auch vertreten ist. Für unterwegs kann ich die Stücke downloaden und benörige kein Internet.

    Ich höre weiterhin gezielt Musik, muss die Musik nun nicht mehr kaufen. Für mich ist dies deutlich kostengünstiger.

    Anytune und Transcriber kann ich nur nutzen, wenn ich das Stück vorher kaufe. Wo ist das Problem?
     
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  8. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Die Musik, welche mich interessiert, habe ich dort wo ich diese hören kann. Das ist zu Hause über meine Mittelklassestudiomonitore.

    Woanders höre ich mein Leben. Das reicht mir meist. Oft ist es mir zu laut und ich trage meine angepassten Gehörschützer.

    Viel schwieriger ist es Musik zu finden. Für mich funktioniert da immer noch am besten ein Besuch bei einem Freund und den ganz persönlichen Hinweis mit Hörprobe. Diese Hörproben gibt es mittlerweile natürlich digital und global und nicht mehr auf einer CR90 aber noch nie würde mir Musik präsentiert auf einer Plattform wie Spotify etc. Maximal noch SoundCloud.

    Die Frage ist ja heute weniger wie komme ich an gute Musik ran als wie sortiere ich diese nach dem was mir entspricht und gefällt. Und da Versagen nahezu alle Plattformen kollosal.

    Die wirklich guten Sachen drücken sich trotzdem durch - aber mir wird Musik trotzdem immer noch ganz altmodisch weitergegeben.

    Musik online immer verfügbar zu haben löst bei mir eher ein Gefühl der Rat.- und Rastlosigkeit aus. Überall hyperindividuell Musik zu konsumieren wiederspricht für mich dem spirituellen Geist, der Musik innewohnen sollte und empfinde ich als stark entfremdet.

    Ich fange jetzt an Kassetten in Sammlungen zu kaufen und entweder neu zu bespielen oder zu hören. Gerade im Auto ist so eine Kassette unschlagbar. Auch als Eiskratzer :)
     
  9. klafu

    klafu Ist fast schon zuhause hier

    du kannst auch immer noch Kasetten neu kaufen

    http://www.darklab-magnetics.de/darklab_webshop/index.htm

    Obwohl ich im Auto meine als mp3 gerippten aktuellen Favoriten , die ich auf CD brenne, komfortabler scheinen. Ich habe eine grössere Menge an Titeln, die mir ohne großen Kassettenwechsel zur Verfügung stehen.
    Gegen Eiskratzen hilft mir meine Standheizung :)
     
  10. hoschi

    hoschi Ist fast schon zuhause hier

    eiskratzen muss ich auch noch, selber leider ja...wobei ich im auto 2x 64gb sticks nebst smartphone als musikarchiv nutzen darf...
    kassettenlaufwerk nur im oldie....und da ist´s offen nur mit den geräuschen der natur sehr schön...bei 797ccm ist halt die "schleichfahrt" immer auch eine entdeckungsreise...
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis?

    CzG

    Dreas
     
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  12. breath_less

    breath_less Ist fast schon zuhause hier

    sehr polarisierendes Thema.

    Ich besitze über 500 CDs, das meiste davon auch zu mp3 Datein konvertiert und auf mein iPhone gespeichert.
    Ich bin trotzdem froh, dass ich Spotify nutzen kann.
    Gerade im Auto kann ich spontan entscheiden was ich hören mag. Die Punkte Neuerscheinungen und Alternativvorschläge wurden schon angesprochen, auch höre ich die unterschiedlichsten Genres und kann mich so einfach "freier" bei der Musikwahl bewegen.
     
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  13. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Ich wünsche uns allen von Herzen, dass Musik dann noch irgendwie wichtig ist....
     
  14. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Ich auch. :)

    Aber dann ist es egal, ob ich meine heimische Musik nicht abspielen kann, weil ich keinen Strom habe, oder meine Sicherheitskopie zum Abspielen nicht mehr tut, weil keinen Strom habe. Der Unterschied: bei lokal gescpeicherter Musik habe ich die Möglichkeit, Musik zu hören, während im Garten das Notstromaggregat röhrt. Geht halt ohne Internet. Bei einem NEMP ist allerdings die Elektronik sowieso Fritte. Hoffen wir, dass wir das nie erleben weden.

    Grüße
    Roland
     
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  15. HanZZ

    HanZZ Ist fast schon zuhause hier

    Für den Fall befinden sich mehrere Akustik-Gitarren, uns Saxophone in meinem Besitz (und Eigentum).

    Cheers
    HanZZ
     
  16. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Bildschirmfoto 2017-12-12 um 23.33.34.png
    Oooookay...
    Das ist der Status meiner iTunes-Lib. Auch ohne Helene Fischer, Dieter Bohlen oder Adel Tawil ;-)
    Dafür alles von Dream Theater bis Londoner Symphoniker.

    Spotify und Konsorten kommen mir nicht ins Haus.
     
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  17. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Zumal CDs auch keine endlose Lebensdauer haben. Ich hab schon ein paar auf den Rechner überspielt, weil sie im Audiogerät nicht mehr einwandfrei gelaufen sind (das Laufwerk im Rechner ist da hartnäckiger und schafft es dann noch, alles auszulesen).
    Am nächsten Rechner werde ich wohl nach und nach alle meine Musik speichern, einfach aus Datensicherheit.

    Spotify kenne ich nur als Beispiel von moderner Arbeitsorganisation, wie wir sie auch gerade einführen...
    Als "Streaming" reicht mir in der Regel Radio. Ich höre nicht ständig Musik, und wenn ich Musik höre und nicht Radio, hab ich noch reichlich CDs. Und einiges am Rechner, von CDs überspielt, wo mich nur wenige Titeln wirklich interessieren.
    Und die meiste Musik, die ich kaufe, kaufe ich von den Bands selbst, nachdem sie gespielt haben. Das sind immer noch CDs.
     
  18. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Wenn ihr eure CDs digitalisiert und über euren Rechner verwaltet macht ihr doch auch nichts anderes als Spotify, eben nur mit euren eigenen CDs und damit insgesamt viel weniger Auswahl.

    CzG

    Dreas,

    der auch ca. 400 CD besitzt, diese aber nur noch selten spielt.
     
  19. hoschi

    hoschi Ist fast schon zuhause hier

    ich mag mein reise garmmophon, wobei das anzuschmeissen doch einigen aufwand bedeutet, mir die musik zwar gefällt, aber nicht so sehr wie bei den platten z.b.
    meine mom hat mir das vor 10 jahren zum 40zigsten geschenkt, mit der schellack " ich wünsch dir alles gute zum geburstag" drauf, spielfertig, eine tolle idee!
    bei vinyl mag ich das knistern, platte aus dem regal ziehen, platte aus der hülle nehmen, aus dem innencover, auf den teller legen, geschwindigkeit wählen, optisch prüfen oder pitschen,
    platte mit dem pinsel abziehen, den arm positionieren, und dann den arm langsam fallen lassen, voll analog beim mkII...da erfeue ich mich dran...>1000vinyl + ep +singels
    da hab ich meine ersten platten in london auf portobello-market gekauft, hab unikate, fehlpressungen...
    cd ist da irgendwie unspektakulär, funzt aber immer und überall, hab allerdings schon ewig keine mehr gekauft, platten schon...

    cooles thema!
     
  20. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    aber viel übersichtlicher... und Spotify wird vermutlich monatlich was kosten, oder?
     
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