auswendig spielen

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von cara, 10.März.2010.

  1. cara

    cara Strebt nach Höherem

    @Mankalita

    Der Titel des Buches würde mich doch interessieren.

    Auf jeden Fall mache ich mich daran, die Stücke, die ich nach Noten spiele, jetzt auswendig zu üben. Ohne CD, das fällt mir leichter.
    Herrje, ich glaube, dazu brauche ich noch mal solange!

    @xcielo

    ungeduldig bin ich, das stimmt, aber trotzdem auch ausdauernd. Ich übe gerne und viel, weil es mir Spaß macht. Aber manchmal denke ich, verflixt, warum klappt das noch nicht wie ich es will und dann brennt die Ungeduld mit mir durch.

    Cara
     
  2. clari_sax

    clari_sax Ist fast schon zuhause hier

    Hier der Vollständigkeit halber noch der Titel des von Christine erwähnten und für an ernsthaftem Üben interessierte Musiker höchst informativen Buchs:

    Bernt Spiegel, Die obere Hälfte des Motorrrads

    Nicht vom Titel abschrecken lassen, wenn man den ersten Teil in Ruhe gelesen hat, versteht man bestens, was beim Üben eigentlich passiert.

    LG - Chris
     
  3. HarryK

    HarryK Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo erstmal,


    wieso nicht? Jetzt hast du mich erst recht neugiereig gemacht. Um welches Buch handelt es sich denn?

    Zum Thema "auswendig spielen":

    Muss man da nicht erst unterscheiden zwischen "auswendig spielen" und "nach Gefühl etwas nachspielen"?

    Beim auswendig spielen sehe ich die Noten vor meinem geistigen Auge und spiele was da steht.
    Wenn ich eine Melodie im Kopf hab und diese nachspiele gibt es keinen Bezug zum Taktsystem (auf den Schlag, Off-Beat, ..) und die Tonart ergibt sich aus dem Bauch raus. Mach ich das mit einer Rythmusgruppe ist es eine Form von Improvisation.

    Oder lieg ich da falsch?

    Gruß

    Harry
     
  4. saxolina

    saxolina Strebt nach Höherem

    Ob Du falsch liegst, mag ich nicht beurteilen, für mich ist auswendig spielen das Spielen aus dem Kopf von Stücken, die ich in Notenform habe oder kenne. Ich sehe aber keine Noten vor meinem geistigen Auge.
    Aus dem Bauch heraus Dinge spielen, die es (noch) nicht gibt, das ist für mich Improvisation.
    Wenn ich ein transkribiertes Solo spiele, dass jemand einmal improvisiert hat, ist es für mich keine Improvisation. Ich kann es aber auswendig spielen, wenn ich es drauf habe :)

    Naja, egal.

    Grüße
    Saxolina
     
  5. Mankalita

    Mankalita Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo,

    Chris hat's schon geschrieben:

    Das Buch heißt: Die obere Hälfte des Motorrrads von Bernt Spiegel, erschienen im Motorbuch Verlag (einfach bei Google eingeben oder in den nächsten Buchladen)

    Ich wollte euch das auch nicht "vorenthalten", dachte nur dass ein Buch, welches überwiegend ums Motorrad fahren geht hier nicht auf Interesse stoßen würde. Wie man sich doch täuschen kann ;-)

    Netten Gruß - Christine
     
  6. Gast

    Gast Guest

    pue@
    Wissen (gute) Musiker beim Improviisieren immer, was und wie sie spielen wollen, also wie das was sie vorhaben zu greifen, klingen soll? Ist es unter keinen Umständen zufällig?

    Wenn ja, wie kriege ich in meinen Kopf, was ich improvisieren möchte? Ok, versuchen nachzuahmen. Aber ich kann eigentlich auch keine vernüntige eigene Improvisation singen oder pfeifen. Es hört sich nicht doll an.

    Ich hab noch einen langen Weg vor mir, scheint mir.


    Schöne Grüße,

    Joe
     
  7. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Moin zusammen,

    Hier gibt es viel Material zum Thema übern und auswendig spielen. Es geht zwar um das Klavier, aber das Grundproblem ist dasselbe.

    Besten Gruß
    saxfax
     
  8. Dsharlz

    Dsharlz Ist fast schon zuhause hier

    Tach Joe,

    im Prinzip ja, ich vergleich das gerne mit einer gesprochenen Sprache, wenn du dich z.B. in Englisch (oder sonstwas) mit jemandem unterhaeltst, rezitierst du auch nicht nur eingelernte Phrasen (vgl. Monty Python), sondern stellst die Saetze spontan und individuell (+ interaktiv zum Gespraechspartner) zusammen, d.h. du weisst (ungaefaehr) am Satzanfang, wie die Aussage enden soll (ueblicherweise),
    natuerlich gibts auch zufaellige und unvorhergehoerte Momente (sonst gaeb's es ja nie eine Weiterentwicklung), die wieder neue Richtungen einschlagen lassen - oft auch im Live-Zusammenspiel, wo Ideen ausgetauscht werden, die man vielleicht selbst nicht hat und dafuer andere inputs beisteuert...

    das glaub ich dir nich, das kann jedes kleine Kind (hoer ich selbst taeglich - nicht von mir), wahrscheinlich bist du nur mit Ergebnis unzufrieden, weil du ev. Soli von Profi-Kollegen kennst - die haben aber auch mit wenig begonnen...
    eine Moeglichkeit ware z.B., dir ein (erstes kleines) Repertoire von Phrasen oder patterns in der von dir bevorzugten Stilistik (Bebop, Funk,...) reinzusaugen, das eigenstaendig abzuwandeln und erweitern, auch wenn dir deine Ergebnisse anfaenglich banal erscheinen moegen, sie sind aber von dir...
    empfehlenswert ist u.a. Hal Crook - How to improvise, advance music,
    Gruss,
    Dsharlz
     
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