Besserer Klang durch korrekte Atmung

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Mona, 27.Dezember.2025.

  1. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Das schafft er locker...
     
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  2. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    30min sind auch zu wenig. Da machen 60min alle 2 Wochen für Erwachsene meist deutlich mehr Sinn (meiner Erfahrung nach).

    Zur eigentlich Frage sage ich hier nix, weil das Thema nicht mit 4 Sätzen erklärt idt, dass aus der Ferne eh schwer zu beantworten ist und zuletzt weil mir das zu sehr an Unterrichtscontent ist
     
  3. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht schaffen wir das hier uns auf das EP bzw dessen Thema zu konzentrieren .
    @Mona aus welcher Ecke kommst du?
     
  4. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Sehe ich anders. 30 Minuten bei einem guten Lehrer sind viel mehr wert als 120 Minuten bei irgend einem Lappen oder Möchtegern. In 30 Minuten kann man jemanden (der will) ne Menge beibringen,wenn man es kann.
     
    Guido1980 und Bb7 gefällt das.
  5. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Auch nicht Kern des Problems...
     
  6. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Verläuft doch hier wie in jedem anderen Thread,wo ist also das Problem.
    Das richtige Atmung den Ton verbessern kann ist doch schon lange geklärt :p
     
  7. bertold

    bertold Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich könnte dies alles ganz genau auch selber gefragt haben :)

    Kannst Du mir erzählen wie Du gegen das Beißen arbeitest?
     
  8. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Mit den Ohren kannst du es super gut kontrollieren z.B bei Longtones. Ziel ist, dass der Ton über die gesamte! Phase gleich klingt.
    (Fast) keine Änderung der Lautstärke, Tonhöhe, kein Stottern. Wie bei einer Orgel oder Autohupe z.B.

    Es muss eine gute Weile (2-30 Jahre) geübt werden, am besten täglich. Dann erhälst du auch automatisch eine sehr gute Stütze und eine starke Muskulatur im Mundbereich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.Dezember.2025
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  9. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Nicht nur dort! Es ist ja ein eher komplexes Zusammenspiel zwischen Pumpe, Druck, Fluss und verschiedenen Widerständen (Kehlkopf, Ansatz, Impedanz im Horn), damit am Ende was kontrolliertes und bei Bedarf konstantes rauskommt.
    Du hast aber mit einer einfachen Übung sehr gut beschrieben, worauf es bei der Stütze ankommt!
     
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  10. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Ja richtig. Danke für deine Worte.
     
  11. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Sag mal, wie viel Unterrichtpraxis hast du?
    Bzw, wie viele Lehrer hattest du?
    Und warum redest du "von Lappen" oder "möchtegern"?

    30min sind einfach ineffektiv. Mal davon ab, dass wahrscheinlich bei jedem An-Rückfahrt länger sind als Rückfahrt, wird durch Sax Auf- und Abbau, kurzer Klönschnack, organisatorisches und Einspielen gerne schon msl 10min verbraucht.

    Und hier beim aktuellen Beispiel nimmt die Problem-Findung, Analyse, Erklärung, Übungsdemonstration und dann dass der Schüler die Übungen versteht, annimmt und verinnerlicht locker 20min in Anspruch.
    Oh, Unterrichtszeit ist zuende, schade.

    Da fehlt dann die Refektion, Überprüfung der letzten Stunde (aka Hausaufgabenüberprüfung), Essentielle Grundlagen (Tonleiter, Intonation) und alles was mit Musik tu tun hat.

    Meiner Erfahrung nach sind 75 bis 90min ideal (sofern der Schüler Muse an dem Termin hat), da dort genug Zeit und Ruhe ist Fragen im Detail zu klären und sowohl an saxophonistischen Grundlagen aber auch an Musik zu arbeiten. Ab 90min ist dann aber auch Energie, Konzentration und Ansatz des Schülers verbraucht.

    Daher hallte ich 60min alle 14 Tage für sinnvoller als 30min alle 7 Tage bei Erwachsenen für deutlich sinnvoller. Bei Kids kann man nochmal drüber diskutieren, da dort regelmäßigkeit evtl wichtiger ist und so detaillierte Erklärungen etwas zu intellektuell sein könnten.
     
  12. tehjay

    tehjay Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi Mona,

    es wurde ja schon viel richtiges geschrieben, dennoch mal ein paar Gedanken von mir, da ich diesen Prozess auch erst vor kurzem "durchlitten" habe: ein dünner Ton kommt am Anfang meistens nicht aufgrund der Atmung sondern schlicht aufgrund der fehlenden Mundstückkontrolle. Deswegen macht es Sinn sich zunächst damit konzentriert auseinanderzusetzen.

    Grundsätzlich: Atmung an sich ist ja einatmen / ausatmen. Fürs Einatmen brauchts Muskelkraft, das Ausatmen ist ein Entspannungsprozess. Dieser Entspannungsprozess reicht beim Saxophon nicht aus um einen konstant schönen Ton zu erzeugen. Und gleichwohl habe ich den Eindruck, dass, speziell wenn die Position der Elemente (Mund, Mundstück, Gurthöhe, Körperhaltung, Kinnneigungswinkel...) ideal ist, man einen Punkt erreichen kann, an dem es sich anfühlt als ob das Sax die Luft gleichmässig aus Deinem Körper zieht, es also ein entspannter Prozess wird. Nach diesem Gefühl würde ich suchen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.Dezember.2025
  13. Mona

    Mona Schaut nur mal vorbei

    Wow, echt spannende Antworten und eine interessante Diskussion
    Ich versuche mal, auf ein paar Punkte einzugehen.

    30 Minuten Unterricht sind bei uns ganz normal und für mich auch absolut okay. Ich merke recht deutlich, dass nach etwa 30 Minuten Konzentration und Ausdauer langsam nachlassen. Außerdem wären mir zwei Wochen zwischen zwei Unterrichtseinheiten einfach zu lang – ich glaube, da würden sich zu viele Fehler einschleichen. Da hätte ich lieber 2×30 Minuten pro Woche, da man so regelmäßiger Feedback bekommt und gezielter nachjustieren kann.

    @tehjay: Bei mir braucht das Ausatmen irgendwie auch Muskelkraft. Nicht viel, aber vor allem gegen Ende des Ausatmens spannen sich bei mir die Bauchmuskeln an. Ist das bei dir bzw. bei euch nicht so?

    Ich werde meine Übungseinheiten jetzt konsequent mit Longtones beginnen, Ton für Ton, und mich dabei langsam an meine „Problemtöne“ herantasten (danke an @_Eb und @giuseppe). Die Kontrolle soll dabei vor allem über das Gehör und das Körpergefühl laufen – und weniger über den „Kopf“.
     
  14. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Das würde ich jetzt nicht so dastehen lassen wollen.
    Zeigt aber die Richtigkeit der Hinweise von oben - guten Lehrer, gute Lehrerin suchen, im Einzelunterricht besprechen.

    Lass sie doch einschleichen.
    Darfst Du nicht spielen, bevor Du den ultimativen Ton erzeugen kannst?
    Du lernst doch durch die Fehler und durch die Korrektur.

    Geduld wäre auch ein wichtiger Faktor.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.Dezember.2025
  15. Mona

    Mona Schaut nur mal vorbei

    Gefühlt braucht das Ausatmen bei mir mehr Muskelkraft (bzw. Muskelspannung) wie das Einatmen.
     
  16. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Natürlich,da atmest du ja auch durch eine enge Öffnung,also gegen einen Widerstand,und musst dabei dein Blatt noch in Schwingung versetzen
     
  17. Mona

    Mona Schaut nur mal vorbei

    Oh ja, ich bin ungeduldig, und möchte auch immer alles perfekt machen ;-). Aber es ist schon ein tollles Gefühl, wenn einem nach einer Woche !uben bewusst wird, wie viel man eigentlich dazu gelernt hat, wie viel besser/einfacher die zu übenden Stücke geworden sind.
    Schlussendlich geht es mir aber schon darum "Saxophonspielen zu lernen" und nicht "Saxophonspielen zu können".
     
    _Eb gefällt das.
  18. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Dann finde Dich schon mal damit ab, dass das nicht und niemals so sein kann.
    Und das ist auch gut so.
    Für Dich und für die Zuhörer.
     
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  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Auch hier hat lernen eine e Funktion.

    Geduld und Beharrlichkeit ...
    Wiederholung
     
    Livia gefällt das.
  20. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Ich glaube eher, dass ich "zu" gut verstehe, was Du schreibst.

    Ich fasse einmal zusammen, was da bei mir ankommt:
    - Wick hat einen Scherz gemacht, aber Du nimmst es ernst
    - Ein Typ schreibt Unsinn, also wissen alle Saxophonlehrer nicht, was sie tun
    - Harle schreibt Unsinn, aber es funktioniert (mindestens teilweise)
    Merkst Du was?
    Ich verstehe ja, dass Du darüber nicht mehr schreiben willst, und das ist auch völlig in Ordnung für mich, aber vielleicht denkst Du einmal darüber nach.

    Woher willst Du wissen, ob die Wahl des Lehrers nicht der Kern des Problems ist?
     
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