Bin weg

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Gelöschtes Mitglied1288, 19.Mai.2019.

  1. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wir haben uns allen getraut.
    Und Effizienz bezieht sich auf den gesamten Aufwand, worunter naatürlich auch die benötigte Zeit fällt.
    Aber nehmen wir doch ein Beispiel:
    Hast Du Schreiben durch Versuch und Irrtum erlernt oder superschnell und grausam effizient auf eine andere Weise?
    LG quax
     
  2. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Im Allgemeinen schon...

    Und es gibt solche und solche Grenzen...

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  3. ppue

    ppue Mod Experte

    Wenn ich mich recht entsinne, tat ich mich da sehr schwer. Stand in vier Jahren Grundschule immer Fünf. Das, was ich schreiben nennen möchte, konnte ich dann ansatzweise mit 18 Jahren.

    Ich habe nicht gesagt, dass ich Effizienz grausam finde. Ich glaube aber, dass unser gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fokus zu sehr auf Effizienz ausgerichtet ist. Ich finde, er sollte mehr auf Spaß ausgerichtet sein.
     
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  4. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Beobachte gerade vier junge Wanderfalken, die aus dem Nest fliegen wollen. Die müssen nix lernen, trauen sich aber nicht so recht.
     
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  5. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    Ohne Grenzen zu überschreiten, wäre wohl Amerika nie entdeckt worden.
    Man muss unterscheiden zwischen wirklichen Grenzen (@Claus' Felswand, den berüchtigten Meter weiterzugehen würde man mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht überleben)
    und vermeintlichen Grenzen => der Rand der Erdscheibe.
     
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  6. TycOoN

    TycOoN Ist fast schon zuhause hier

    Try and Error Prinzip ist doch in der Wissenschaft ein probates Mittel der Weiterentwicklung.
    Zum Beispiel in der AIDS-Forschung versuchen Wissenschaftler ein Heilmittel zu finden. Sie versuchen und scheitern. Aus dem Misserfolg lernen sie zumindest, dass es so nicht funktioniert. Im Idealfall finden sie auch noch heraus warum es so nicht funktioniert. Ein Prof von mir meinte immer: Ein Ingenieur der nichts riskiert und versucht wird immer an der selben Stelle stehen. Oft haben Wissenschaftler gesagt, dass kann nicht funktionieren. Bis einer kam und davon nichts wusste und es einfach gemacht hat.
    Leider haben wir in Publikationen stehts positive Ergebnisse, so dass in ein paar Jahren es gut sein kann, dass ein anderes Team von Wissenschaftlern dieselben Versuche erneut durchführt und Zeit dafür verschwendet.
    Misserfolge haben den positiven Effekt zu wissen wie es nicht geht. So viel dazu.

    Ich denke, dass es unterschiedliche typen Menschen gibt. Den einen reicht es gesagt zu bekommen: ,,Lang die Hertblatte nicht an, die ist sehr heiß und das tut weh" und andere Menschen bekommen es gesagt glauben es nicht und probieren es aus. (Ich gehör (t) e zur zweiten Kategorie)

    Grenzen ausloten und verschieben ist doch genauso wichtig! Das streckt sich doch durch alle Bereiche des Lebens.

    Zu gesellschaftlichen Regeln:
    Woher soll ein Kind/Erwachsener wissen, dass man Dinge nicht tut wenn es dies nicht gesagt oder signalisiert bekommt, dass es sich in dieser Gesellschaft nicht gehört?
    Und wann bekommt ein Mensch sowas gesagt? Meistens dann wenn er eine Handlung ausübt. Z.B. mit dem Finger auf einen fremden Menschen zeigt. Natürlich kann man sowas auch durch beobachten lernen, hierfür braucht es aber weitaus mehr Zeit und mehr Fähigkeiten.
     
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  7. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    Heutzutage werden da oft ganz viele Daten auf Halde produziert, ohne zu wissen, ob diese jemals ihren Weg in die Anwendung finden. Normalerweise werden diese Ergebnisse auch der Wissenschaftscommunity zur Verfügung gestellt, entweder in Publikationen oder in riesigen Datenbeständen, selbstredend, dass es schwierig ist, diese auf Redundanzen zu analysieren.
    Und dann gibt es irgendwann mal einen Zufallsfund, bei dem sich die Wechselwirkung irgendwelcher Proteine zeigt und so VIELLEICHT ein neuer Ansatz für die Therapie von einer bis dato unheilbaren Krankheit geschaffen wird.
    Ist halt zum Teil ein Lotteriespiel, die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, verbunden aber auch mit der Bereitschaft, neue, unkonventionelle Wege zu gehen.
     
  8. TycOoN

    TycOoN Ist fast schon zuhause hier

    Aber es lassen sich kaum Publikationen finden in denen ein Misserfolg dokumentiert wird.
     
  9. flipbauer

    flipbauer Kann einfach nicht wegbleiben

    Tja- das Grenzüberschreiten kann also auch zu Ungutem führen.
     
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  10. GelöschtesMitglied1589

    GelöschtesMitglied1589 Guest

    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Mathematiker, Physiker, Schriftsteller, Philosoph, erster deutscher Professor für Experimentalphysik:

    "Der Indianer, der als erster Kolumbus sah, hat eine böse Entdeckung gemacht."
     
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  11. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    In Publikationen werden halt die Entdeckungen irgendwelcher Zusammenhänge dargestellt. Eine Bewertung als Erfolg oder Misserfolg ist da nicht immer angebracht.
    Otto-Normalverbraucher fängt dann meist an zu schimpfen: Und was nutzt uns das? Sinnfrei! Verschwendung von Steuergeldern! usw.
     
  12. nkmer

    nkmer Kann einfach nicht wegbleiben

    Na ja. die müssen halt "lernen", dass sie's "können"
     
  13. TycOoN

    TycOoN Ist fast schon zuhause hier

    häufig werden aber nur die Ansätze erläutert, welche die These bekräftigen. Selten wird aufgezeigt, was man alles Versucht hat und was nicht geklappt hat. Oder Dinge die nicht klappen werden dann gar nicht erst Publiziert. Ein anderes Team versucht dann den selben weg und endet auch in der Sackgasse und so weiter... Ist schon häufig vorgekommen.
     
  14. mcschmitz

    mcschmitz Strebt nach Höherem

    Unsere Kohlmeisen auf dem Balkon brauchten einen ganzen Tag vom aus dem Nistkasten plumpsen bis zum ersten Flug zur Dachterrasse vom Nachbarhaus, ca. 3m Luftlinie. Dort wurden sie noch ein paar Tage von den Eltern umtüdelt, bis sie dann entgültig flügge wurden.
    Auch Vögel scheinen üben zu müssen (zumindest Einige)
     
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  15. tango61

    tango61 Strebt nach Höherem

    Immer wieder erstaunlich, wie die Diskussionen hier laufen.
    Vom Ausstieg eines Users zum Vogelflug
     
  16. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Aus dem Nistkasten plumpsen...eben auch ein Ausstieg ;)
     
  17. Gelöschtes Mitglied Wolle

    Gelöschtes Mitglied Wolle Guest

    Der Fantasien sind keine Grenzen gesetzt...Untenstehende Erläuterung ist äußerst sachlich zu verstehen.

    Fan·ta·sie, Phantasie
    Substantiv, feminin [die]
    1. 1a.
      [ohne Plural]
      Fähigkeit, Gedächtnisinhalte zu neuen Vorstellungen zu verknüpfen, sich etwas in Gedanken auszumalen
      "eine wilde, krankhafte, reiche Fantasie"
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.Mai.2019
  18. ppue

    ppue Mod Experte

    Genau so gereicht auch der doofste Thread noch zur Freude (-:
     
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