Den Takt zählen - oh je - ich bringe es nicht...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Böörni, 17.Dezember.2012.

  1. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Jan,

    andersrum hatte ich es aber auch. Die waren fertig, aber ich noch nicht...:)

    LG

    Dreas
     
  2. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    jep
    eine mögliche Erklärung wäre das Triolen nicht drei viertel Takte sind ... hihi :duck:

    tröste dich das muss ich ja bis zum SPEWS bzw Sommerfest auch noch auf Kette bekommen
    ich weis nicht ob ich das so schaffe... jedenfalls nicht wenn ich hier zu viel abhänge.....


     
  3. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Jan,

    kriegst Du (sofern Du übenderweise dran bleibst).

    Irgendwann verinnerlicht man das (wie Peter Wespi schreibt, man
    muss den Puls fühlen). Zumindest merkt man dann, wenn man rausfliegt
    und findet wieder rein.

    Don't worry be happy (bist du eh...)

    LG

    Dreas
     
  4. saxhornet

    saxhornet Experte

    Möglich ist es aber es ist schlicht nicht sinnvoll und nicht notwendig beim Spielen auch noch im Kopf die Rhythmen sich von den Zählzeiten her vorzustellen. Bei ausgehaltenen längeren Noten oder Pausen, ja, aber bei Rhythmen aus Vierteln und Achteln lieber nicht. Zählen ist sinnvoll wenn man klatscht und nicht spielt um auszuchecken was man zu spielen hat um es danach erst zu spielen, dann ist das eine super Übung.

    Lg Saxhornet
     
  5. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    wie soll ich denn sonst den Takt erfassen?
    Bevor es "automatisiert " geht, muss es doch erst einmal bewußt erfasst werden.

    ich bin bei dir das es leichter geht beides getrennt von einander zu üben.. am ende muss es aber doch zusammen gehen.

    Und ich persönlich bin erst mal dabei 4 tel und 8 tel gerde in den, für mich zunächst, merkwürdigsten Kombinationen zu üben.

    Ich kämpfe mit Vokabeln, dem Versuch Musik analytisch zu zerlegen und wieder zusammen zu setzen...


     
  6. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Das ist die Antwort auf Deine Frage. Wenn ich bewusst zählen würde, käme ich glaube ich sehr durcheinander, aber wenn mein Fuß sozusagen automatisch mitwippt, ist es kein Problem. Das habe ich aber nicht durch Analyse erreicht, sondern mein Fuß hat schon als Kind automatisch mitgewippt, ich habe nie darüber nachgedacht.
     
  7. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich halte davon nichts einen Rhythmus bestehend aus Viertel, 2 Achteln, punktierter Viertel und 1 Achtel während des Spielens als 1, 2, u, 3 , 4u zu denken weil das wäre als wenn man als Anfänger mit 5 Bällen versucht zu jonglieren. Das ist einfach zu viel und nicht sinnvoll für das Hirn. Ich zähle beim Spielen nur längere Pausen oder ausgehaltene Noten. Lerne einfache Rythmen zu klatschen, laut zu zählen und dabei in Vierteln zu laufen. Nach einer Weile kannst Du dann sowas auch spielen und lesen, ohne daß Du im Kopf die ganzen Zählzeiten denken musst, das wäre eh zu viel für den Kopf, das kann nicht funktionieren. So wirst Du Rhythmen nicht spielen lernen ohne überfordert zu sein, Du musst lernen hier einiges zu automatisieren und wiederzuerkennen.
    Falls Du konkrete Fragen hast oder Übungen brauchst gerne per PN.
    Lg Saxhornet
     
  8. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Hi
    Ich stimme Saxhornet völlig zu. Gut bewährt hat sich bei mir seinerzeit auch gehen und dabei den Rhythmus zu Spechen, bzw. zu "Singen"( ich kann nicht Singen) Aber eine Silbe von sich geben kann man. Im Sinne von Daaaa-dat oder ähnlich. So konzentriert man sich auf die Rhythmischen Werte, muss aber auch das Sprechorgan und die Atmung benutzen, ähnlich dem Blasinstrument. In Kombination mit gehen oder an Ort Schreiten stabilisiert dies das rhythmische Empfinden zusätzlich. So habe ich eigentlich alles gelernt, auch irgendwelche synkopisierten Rhythmen. Anstatt Gehen kann man auch den Finger auf die Tischkante nehmen. So sieht man bei der "auf"Bewegung auch die Off-Beats, bzw. die +Werte.

    antonio
     
  9. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Guten Morgen,

    kann nur unterstreichen, was Antonio sagt:
    Sehr gute Übungen zum "Singen" bzw. Scatten gibt es in dem Rhythmus-Buch (mit CD) von Moni Schönfelder.

    Außerdem empfehle ich noch einmal das Video von Peter Wespi, das flar in #8 verlinkt hat.

    Und vergesst nicht: Rhythmus bzw. der Puls ist nicht mit Zählen identisch.

    Liebe Grüße und schöne Feiertage
    bluefrog
     
  10. cara

    cara Strebt nach Höherem

  11. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Das habe ich mir angesehen. Aber jetzt mal eine Frage: Gibt es tatsächlich jemand, der das nicht kann? Ich glaube, dann könnte ich wirklich kein einziges Stück spielen. Und ich bewundere Leute, die das nicht auf Anhieb können und es sich dann beibringen und tatsächlich ein Instrument spielen können. Das muss ungeheuer schwierig sein. So wie wenn man nicht schreiben kann und versucht ein Buch zu schreiben.

    Ich glaube nicht, dass ich das auf diese Art lernen könnte, wenn ich es nicht von Natur aus könnte. Ich wäre total frustriert und würde bestimmt aufgeben.

    Also ganz, ganz großes Lob an alle Leute, die so viel Durchhaltevermögen haben. Ich bin wirklich schwer beeindruckt.
     
  12. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Hallo Saxoryx,

    ich glaube, "von Natur aus" kann man das nicht. Du spielst ja schon lange Musik und hast es "drin". Ich kann das auch und wundere mich, wenn jemand es nicht kann, aber: Als ungefähr Zehnjähriger sollte ich in der Schule den Takt zu einem Lied auf einem Orff-Instrument spielen. Ich konnte es zuerst nicht, weil ich immer im Rhythmus der Melodie geklopft habe.

    Schöne Weihnachten nach Afrika
    bluefrog
     
  13. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    ... muss ein Problem mit den modernen CD-Spielern sein, die laufen unrund. Ich hab auch so einen :)

    Grüße,

    Wanze
     
  14. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    danke
     
  15. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Wanze

    Danke für die Aufklärung. Da bin ich ja beruhigt.

    @ saxoryx

    Ich sehe das auch so wie Jan. Mit Deinem gesanglichen
    Hintergrund hast Du schon einige Baustellen weniger.

    Rhythmus und vor allem auch ein geschultes Ohr. Da
    ist die Intonation gleich nicht solch ein Problem.

    Weihnachtliches Grüße an die Südhalbkugel,

    Dreas
     
  16. Gast

    Gast Guest

    Hallo, Dreas, Deine Grüße an die Südhalbkugel bitte ich in Kürze zu wiederholen.:-D Dann fühle ich mich auch angesprochen.

    Was das Zählen angeht:

    Es ist ein langer Prozess! Jedenfalls für einen Späteinsteiger, wie ich es bin. Neulich habe ich zu einem Titel (I am walking) über die gesamte Form (A,A,B,A = 32 Takte) ein Solo gespielt. Man mag ja zu meinen Tönen, meiner Artikulation, Phrasierung und Intonation kritische Anmerkungen machen, aber: ich hatte ein Gefühl für die ersten 8 Takte, für die nächsten 8 Takte, ich konnte den Wechsel zum B-Teil gestalten und ich war nach 32 Takten fertig. :)

    Das war etwas, was mir jetzt zunehmend besser gelingt. Und ich zähle nicht mehr mit! Ich habe immer mehr im Gefühl, wann die Einheiten zu Ende sind, wann die neuen beginnen.

    Jetzt ist es oft intuitiv, jetzt spüre ich es. Früher? Unmöglich! Aber oft, wenn ich Pause habe, wenn wer anders dran ist, dann muss ich genau zählen: eins, zwei, drei vier, zwo, zwo, drei vier, drei zwo drei vier, vier,zwo, drei vier usw.

    Es ist Übung, Erfahrung, Wiederholung.. es ist ein Weg, den man gehen muss!!:)

    Herzliche Restweihnachtsgrüße,


    Joe
     
  17. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hallo Jörg,

    ja ich wünsche Dir viel Spass auf der Südhalbkugel!!!

    Und prüfe wierum das Wasser im Waschbecken abläuft. Damit Du auch
    sicher bist südlich des Äquators angekommen zu sein.

    Und was Du im Zählen geschrieben hast, kann ich genauso bestätigen.

    LG

    Dreas
     
  18. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Genau so fühle ich mich. -- Es scheint unmöglich zu sein --
     
  19. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Oh manno manno, ich bin scchon dazu über gegangen, erst mit dem Metronom zusammen den Takt zu klopfen, dann nehme ich mir das Stück vor und ---- es klappt nicht. Ich habe nun angefangen über den Noten den zu klopfenden Takt mit einem Bleistift zu markieren. Manchmal führt mein Fuß ein Eigenleben. So geht es leichter.
     
  20. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Wenn ich das Stück höre, kann ich den Takt gut klopfen, aber wenn ich die Noten sehe und mal soll ich mit dem Fuß klopfen, dann soll mein Fuß nichts tun, möchte aber gern (Rhytmus statt Takt) - Meine Saxlehrerin hat gesagt, wir werden jetzt ganz aktiv Takt klopfen üben. --- Wie gut das ich schon mal übe, aber anfangs konnte ich nicht einmal ein mir bekanntes Stück spielen, wenn ich auch noch den Takt klopfen soll.
     
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