Den Takt zählen - oh je - ich bringe es nicht...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Böörni, 17.Dezember.2012.

  1. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

  2. Roland

    Roland Gehört zum Inventar

    Moin!

    Naja, oder auch nicht, siehe Posting 53. :)

    Fällt mir noch ein Zitat ein:
    "Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht."
    - Albert Einstein

    Grüße
    Roland

     
  3. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,
    als sie noch weh tun wollten.
    War meine Lieblingsplatte, Cafe Passe...

    http://www.eav.at/eav/texte/text_22_0_wir_marschieren.htm

    Der Reim, der mit Ritterkreuz beginnt, gefällt mir am besten.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  4. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Danke dachte erst Zeltinger. Aber du hast recht
     
  5. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    also ich habe das da gefunden .....


    man muss es janicht gleich aus dem Stand können können ....
    aber cool finde ist das iwiw schon unddavon gibt es noch mehr

    zu Anfang den Grund beat und dann immer mehr ... quasi rhytmus play along

    oder hier basics ... [youtube=425,350]http://www.youtube.com/watch?list=RD02nWelB7Oap7U&v=IDvIo_LRIZ4[/youtube]
     
  6. Gast

    Gast Guest

    In Freiburg gab es auch mal Saophontreffen mit Workshop, die Saxolina organisiert hat.

    Da hat Peter Wespi super Rhythmus-Schulungen vorgestellt.

    Sollte eigentlich auch mal wieder stattfinden, denke ich:)

    Herzlichen Gruß,

    Joe
     
  7. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    also vielleicht ja auch für den Sommerworkshop....
    hihi
     
  8. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Den Rhytmus zählen fängt doch schon dann an, wenn ich Synkopes spiele, (Taktübergreifend)..
    Da weiß ich überhaupt nicht wie ich das klopfen kann.
    Oder ich habe einen 5/4 Takt usw... Wie klopft man einen 5/4 Takt. ???
     
  9. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Puh, ja überbundene Synkopen, womöglich punktiert und in Swing Phrasierung treibt mir auch den Schweiß auf die Stirn. Das kann man nicht "zählen", das muss man "fühlen". Da muss die Betonung mit gerechnet werden, die 1 (und ggf. die 3) muss man auch beim Zählen erkennen.

    Ich behelfe mir beim Üben damit, dass ich das laut singe oder summe - und zwar gaaanz langsam und zuerst in der Betonung total übertrieben. Bei überbundenen Noten aber nicht einfach über die geforderte Länge, sondern die einzelnen Noten im Schema erkennbar. Tatsächlich spielst Du die überbundenen Synkopen ja auch oft so betont, dass die 1 hörbar wird.

    "Zählen" kann ich es zwar dann auch nicht wirklich, es entwickelt sich aber ein Feeling.

    Die ungeraden Takte wie 5/4, 7/8 usw. werden meist gebrochen gezählt und auch so betont. Beim 7/8 hast Du üblicherweise nicht

    (Eins zwei drei vier fünf sechs sieben) - (Eins ..

    sondern eher mal

    (Eins zwei drei) (Vier fünf) (Sechs sieben) - (Eins ...

    Also einen 3:2:2 oder auch mal (2:2:3). Da gehen mehr Kombinationen.

    Klopfen sollte man das aber sowieso nur in der Übungsphase, zum verinnerlichen des Rhythmus. Sobald es ans Spielen geht, sollte man wenn möglich das Gehirn nicht noch zusätzlich mit der Koordination der Füße belasten. Zumindest unser Kapellmeister hört das, wenn einer mit klopft. Nicht am Klopfen, sondern weil der "Klopfer" eher seinem Fuß folgt als seinem Dirigenten und die rhythmische Phrasierung insgesamt ungenauer wird.
     
  10. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht hast Du recht, nicht zu viel über den Kopf zählen, eher über den Bauch und das Gefühl spielen. Ich bin froh, das mein -Saxophonlehrbuch Teil 1 - eine CD hat, so kann ich es wenigstens hören wie es eigentlich klingen müsste. Die Pausen und die langen Noten kann man sich durch mitwippen und "zählen" erarbeiten, aber das ganze Stück???? Puhhh ha! Nee, das klappt nicht, das geht nicht.
    Have a nice day.
     
  11. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    Verabrede dich mal mi nem guten Schlagzeuger, oder Buch einen, z.b. In der Musikschule oder so
    Und dann nimm dein Sax mit und übe ein, zwei Stunden.
    Das drei vier mal und du hast das gefressen!!!

    Lg
    Edo
     
  12. Böörni

    Böörni Ist fast schon zuhause hier

    Hei, super Idee, danke für den Tipp. :-D
     
  13. Antonia

    Antonia Nicht zu schüchtern zum Reden

    nicht ganz ernst gemeint
    hat auch weniger mit zählen, eher mit halten zu tun


    die Patapon-Spiele von Sony auf der PSP

    ein ausschnitt
    http://www.youtube.com/watch?v=R6PfECq5VYI

    :duck:

    Gruß Antonia
     
  14. Uvae

    Uvae Kann einfach nicht wegbleiben

    Meinen allerherzlichsten Dank für diesen thread.

    Ihn zu lesen war erstmal eine ungeheure Erleichterung. Welch ein Trost, ich danke euch herzlich. :)

    Ich habe als Kind stets gehört, ich sein stockunmusikalisch. Dementsprechend keinerlei Förderung. :cry:

    Ich kann meinem Alto zwar Töne entlocken, die gar net so übel klingen, aber der Rhythmus, au weia.

    Ich hab mir jetzt die Übung von Peter Wespi auf YouTube reingezogen und konnte auf Anhieb alles bis auf das bei "und" klatschen, also die letzten beiden Stufen nicht. Aber ich bleib dran! Vielen herzlichen Dank dafür.

    Ich krieg aber eine Playalong Übung von der zeitlichen Struktur her net hin , meine Einsätze stimmen nicht.
    Wie hör ich aus der Rhythmus-Gruppe den Takt raus? Wie macht ihr das?

    Ich hab ein Lehrbuch mit playalong CD. Meint Ihr, es ist machbar, mir den Rhythmus aus den Noten zu den Stücken anzueignen? Jemand schrieb, den erst klatschen, nach den Noten.

    Von dem, was ich hier gelesen und bei Wespi gesehen habe: Die 4/4 mit den Füßen gehen a la Wespi. Aber ich hörs bei der Rhythmus-Gruppe echt nicht. Wie komm ich da rein? Hülfe--- :) *ganzliebguck*

    Vielleicht geht's auch anderen so?

    Ich habe ein Android-App, die ich auf 60 bpm stellen kann, aber bei den CDs steht das nicht dabei. Was ist üblich?

    Und noch eine ganz heftig blöde Frage: Mir ist der Unterschied zwischen Beat und Rhythmus nicht wirklich klar, glaub ich.

    Beat ist das gleichmäßige Schlagen (der Viertel). Rhythmus das Betonen einzelner davon. Habe ich das richtig verstanden?

    Hülfe, wer erbarmt sich?


     
  15. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Hi,

    ich seh gerade, dass Du aus Basel kommst. Erinnere Dich mal an die Trommler und Pfeifer bei der Basler Fastnacht, wie die mit dem Beat laufen und dabei den Rhythmus spielen. Vielleicht hilft's? :)

    Grüße aus Heidelberg
    bluefrog
     
  16. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hi,

    suche erstmal gar nicht den Einstieg bzw. die "1". Versuche bei Popstücken im Radio den Beat zu finden und schlage oder klatsche den mit. Achte auf Schlagzeug und Bass.

    Vielleicht hörst Du Dir zunächst Technostücke an, da ist der Beat überdeutlich hörbar.

    Da gibt es nichts "übliches". Die BPM (Beats per Minute) können 60 betragen aber auch 220. Viele Balladen sind bei 60 BPM, also 60 Schlägen in der Minute.

    Beat ist der "Pulse" des Stücks, das Tempo, daher auch "Beats per Minute". Rhythmus meint auch den rhythmischen Aufbau eines Stücks. Z.B. den Takt, 4/4 oder 3/4 etc, es kann aber auch den Rhythmus eines Takts gemeint sein, d.h. die Aufteilung in viertel, achtel oder sechszehntel Noten und Pausen.

    Also der "Beat" läuft i.d.R. gleichmäßig durch ein Stück durch, eben z.B. 60 MPM. Das kannt Du gleichmäßig mit dem Fuß mitklopfen. Der Beat orientiert sich am Takt. 4/4 sind vier Schläge je Takt, 3/4 sind drei SChläge je Takt.

    Der Rhythmus ist abhängig von den Notenwerten (Achtel,Viertel, etc.) Diese Notenwerte kannst Du im richtigen Tempo zum Beat mitklatschen.
    (zweimal Klatschen auf einen Schlag, dass sind dann Achtel, viermal klatschen auf einen Schlag, wären sechzehntel, alle zwei Schläge klatschen, wären halbe).

    CzG

    Dreas
     
  17. Uvae

    Uvae Kann einfach nicht wegbleiben

    hallo Dreas,

    vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche und hilfreiche Antwort.

    Ich hab jetzt grad folgende Übungen absolviert:

    Lange Noten, ganze Noten, gespielt abwechselnd mit ganzen Pausen.
    Klappt.
    Dazu die Viertel mit den Füßen schlagen klappt noch nicht immer. Aber immer öfter *grins*

    Bei der Play along CD kann ich jetzt die einsätze erfühlen beim Mitschwingen im Rhythmus, die treff ich.
    Aber die Länge bekomm ich noch nicht hin. Denn das Viertelklappen mit den Füßen bring ich dazu nicht. Mehr schwinge ich insgesamt im Takt mit.

    Hmmm, ob ich mir mal eine Techno oder House CD aus der Bibliothek leihe. Danke für den Tip!

    Hallo Bluefrog,

    das mit der Basler Fasnacht ist so eine Sache. Da gibt's zwei Fraktionen: die einen machen Fasnacht, die anderen verlassen fluchtartig die Stadt...
    Aber da ist es das gleiche wie mit der playalong CD: Mitswingen und analysieren um zu agieren ist zweierlei. :-(
     
  18. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hi,

    Geht auch einfacher.... :) :) :)



    uffta, uffta, uffta...

    Dreas
     
  19. saxhornet

    saxhornet Experte

    Vielen Anfängern fällt es leichter anfangs auf der Stelle zu laufen anstatt die Viertel mit einem Fuß zu bedienen (besser ist es eh, wenn, dann nur die Zehen zu nutzen). Zusätzlich zur Kontrolle unbedingt ein Metronom laufen lassen.
    Auch gut ist es, wenn man zum Metronom ganze Noten aushält, diese im Kopf zu zählen. Du spielst die erste Note und zählst dann ab der nächsten Metronomviertel 2,3,4.

    Auch gut ist es einfachste Rhythmen aus Vierteln und Achteln klatschen, singen und sprechen zu lernen während man dazu läuft.
    Beispiel:
    Rhythmus: 1 Viertel, 2 Achtel und wieder 2 Viertel.
    gesprochen: 1, 2, u, 3, 4
    Fang erstmal dann nur mit der 1 an zusammen mit dem Fuss, dann kommt die zwei dazu: linker Fuß die eins (gleichzeitig klatschen und laut 1 sagen), rechter Fuß die zwei (gleichzeitig klatschen und laut 2 sagen.

    Jetzt addierst Du die 2u:
    linker Fuß die eins (gleichzeitig klatschen und laut 1 sagen), rechter Fuß die zwei (gleichzeitig klatschen und laut 2 sagen, zwischen der 2 und der 3 vom Fuß sagst Du laut "und" (und klatschtst).

    Jetzt addierst Du die drei:
    linker Fuß die eins (gleichzeitig klatschen und laut 1 sagen), rechter Fuß die zwei (gleichzeitig klatschen und laut 2 sagen, zwischen der 2 und der 3 vom Fuß sagst Du laut "und" (und klatschtst), linker Fuß die drei(zusammen mit klatschen und laut 3 sagen)

    Jetzt addierst Du die 4:
    linker Fuß die eins (gleichzeitig klatschen und laut 1 sagen), rechter Fuß die zwei (gleichzeitig klatschen und laut 2 sagen, zwischen der 2 und der 3 vom Fuß sagst Du laut "und" (und klatschtst), linker Fuß die drei(zusammen mit klatschen und laut 3 sagen), rechter Fuß die vier (plus klatschen und laut vier sagen)

    Jetzt läufst Du also Viertel durch und zählst und klatschtst dazu den Rhythmus, am besten den Takt mehrfach hintereinander so bedienen, bis Du Dich wohlfühlst.

    Wichtig ist immer das langsame Aufbauen eines Rhythmus und zu schauen wo die Viertel und wo die "unds" (die Offbeats) sind.

    Lg Saxhornet
     
  20. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    Hi,

    mir hat -als bekennender Rhythmuslegasteniker - das hier geholfen. Ich finde es Klasse und es kommt hier aus dem Forum.

    Grüße
    StefAlt

     
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