Die Angst im Orchester

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Saxoryx, 19.Januar.2013.

  1. Rick

    Rick Experte

    Oder umgekehrt, ist aber schon seeeehr lange her und ich bin im Nachhinein nicht stolz auf die Fehler in meinen wilden Jahren:

    Hatte meine Freundin mit ihrer besten Freundin betrogen, deren Freund wiederum drohte, mich dafür umzubringen.
    Am Abend dieses ereignisreichen Tages Auftritt im Heidelberger Jazzclub (damals noch Haus Buhl) mit meinem Quintett, vorher eine Flasche Whisky geleert und ein paar Gramm geraucht.
    Drohte dauernd umzufallen, vor allem, als ich meine Freundin im Publikum erblickte.
    Hatte kein klares Bewusstsein mehr für die Form der Nummern, konnte keine Ansagen machen, weil ich nur noch lallte, keine Ahnung, wie ich mich auf den Beinen hielt und was ich da genau spielte...

    Hinterher:
    Publikum VÖLLIG begeistert, alle anwesenden Kollegen waren hingerissen, ich wurde zum "Bebop-Gott" ernannt und bekam von der Jazzclub-Leitung spontan einen Konzertabend versprochen, wo ich machen sollte, was ich wollte, mit egal welcher Besetzung und egal für welche Gage.
    Ein voller Erfolg - so expressiv habe ich wahrscheinlich niemals vorher oder nachher gespielt! :-o

    Den Rick-Abend vom Jazzclub gab's dann auch wirklich, war aber kein vergleichbares Ereignis. :-D

    (Diese Seitensprung-Geschichte ging übrigens gut aus, meine Freundin und ich versöhnten uns noch direkt nach dem Konzert, ich bin mit ihrer Freundin und deren Freund (inzwischen Ehemann) bis heute in gutem Kontakt.)

    Trotzdem habe ich nichts davon jemals wiederholt. Und empfehle es auch keinem zur Nachahmung.


    Nostalgische Grüße,
    Rick
     
  2. Mugger

    Mugger Guest

    Servus Rick,

    langsam wird nun endlich das Buch draus.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  3. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hi Rick,

    köstlich....

    Du hattest das "Charlie Parker" Syndrom.... :)

    LG

    Dreas

    P.S. Ja, ja, kenn ich gerade auch, wie das ist, wenn ein Freund einem
    die Frau ausspannt. Passiert auch noch mit 53...
     
  4. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Sehr interessante Diskussion!

    Mich interessiert, wie man die antrainierten Hemmungen loswerden kann, die die Kreativität so blockieren. Natürlich können Alk und Drogen bis zu einem gewissen Punkt helfen. Ein Psychoanalytiker hat einmal gesagt: "Das Überich ist alkohollöslich." Das stimmt, aber der Grat ist halt schmal, bis auch sonst einiges "gelöst" wird.

    Ein begnadeter Schlagzeuger, mit dem ich befreundet bin, meditiert. Das scheint ein guter Ansatz zu sein. Ich hatte mal beim Afrikanisch-Trommeln ein Trance-Erlebnis. Dann spielt man plötzlich wie von selbst, unangestrengt und perfekt im Groove. Das ist auch anders und viel besser als wenn man angetörnt spielt.

    Nachdenkliche Grüße (bin ein introvertierter Typ)
    Helmut
     
  5. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    ich denke, indem Du Dich und Deine (Angst)reaktion auf einen Reiz kennen lernst, einschätzt, und gegebenenfalls gegensteuerst.
    Kurz gesagt, indem Du Dich kontrollieren lernst.

    Liebe Grüße,
    Guenne



     
  6. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Ja, das ist für viele sicher genau das Problem.

    Ich hatte selbst glücklicherweise auch schon ein paar Mal das Erlebnis, bei einem Auftritt voll "im Flow" zu sein (ganz ohne Alkohol und Drogen). Unglaublich, was man da bringen kann.

    Ich erwähne dazu immer gern dieses Buch. Anfangs war ich sehr skeptisch. Man sollte sich von den ersten 2/3 nicht abschrecken lassen. Je öfter ich es lese, desto mehr sagt es mir aber.
     
  7. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ bluefrog

    Hallo Helmut,

    ja, das ist nicht einfach.

    Ich denke ein Punkt ist eben auch nicht zu viel zu denken.

    LG

    Dreas

    P S. Ist Dein Stubentiger 'n Kater? Dann müßte ich auf meine "Lady"
    acht geben....
     
  8. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Hmm, vielleicht ist das Problem bei vielen aber, dass sie sich zu stark kontrollieren.

    Lernen, sich gehen zu lassen. Aber auch wieder nicht beliebig ...

    Man sollte wissen, was man kann. In diesem Rahmen sollte man sich gehen lassen.
     
  9. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    woher weißt Du, wozu Du fähig bist?
    Ich denke mir oft hier im Forum, woher weiß die/der, dass sie/er "nie so weit" kommen wird?
    Ausprobiert?

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  10. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    woher weißt Du, wozu Du fähig bist?
    Ich denke mir oft hier im Forum, woher weiß die/der, dass sie/er "nie so weit" kommen wird?
    Ausprobiert?

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  11. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    @Florentin:

    Genau das meinte ich. Ist mir auch bei einer Impro mal so gegangen. Man ist, wie soll ich sagen, in den Dingen und gleichzeitig darüber; voll bewusst ohne nachzudenken. Ein tolles Erlebnis.

    @Dreas:

    Ja, das ist (war jedenfalls mal :-( ) ein Kater. Aus den Vogesen vom Bauernhof.

    Grüße
    bluefrog
     
  12. cara

    cara Strebt nach Höherem

    Oh! Oh! Ein difficiles Thema.
    Lustig wird es, wenn man locker spielen, dabei aber die Kontrolle behalten möchte. :roll:

    Ich bin weder Profi noch spiele im Orchester, nehme nur manchmal auf.
    Ich will die Etüde aus dem 2. Dapperbuch von vor einem Jahr spielen (einzige vorhandene Aufnahme vom Jan.) und in den speziellen Thread einstellen.

    Letzter Stand im letzten Jan:
    bpm 110, alle 52 Takte durchgespielt, schlechter Ton, weil erst die, was weiß ich, 50. Aufnahme geklappt hat. Ziel aber erst mal erreicht. :-D

    Dieses Jahr will ich sie noch mal aufnehmen.
    Okay, erst habe ich sie ein paarmal gespielt.
    Die einzelne Phrasen, dann in Zusammenhängen.
    Das Stück kann ich inzwischen auswendig.
    Dennoch:

    Ich fliege immer in Takt 25 raus. :-o

    Ich kann diesen Takt spielen, auswendig.
    Auch im Zusammenhang mit denen, die davor und danach kommen.
    Beginne ich bei Takt 24 - null problemo
    beginne ich bei Takt 19 – null problemo
    beginne ich bei Takt 7 - null problemo
    beginne ich bei Takt 1 – fliege ich raus in Takt 25!
    Manchmal schaffe ich Takt 25 und fliege dann vor lauter Erstaunen in Takt 26 raus.
    Unglaublich! Wie die Grube für den Hasen. :-o

    Vielleicht sollte ich Takt 25 weglassen. Dann passt natürlich der Fluss des Stückes nicht mehr. Oder Takt 25 umkomponieren. Im Übrigen spiele ich dieses Stück locker, mit eigener Dynamik und Betonung (sorry, Klaus Dapper), es macht sogar richtig Spaß.

    Was hilft weiter?
    Kontrolle? Selbstkontrolle? Lockerheit? Erst mal wieder beiseite legen? Keine Ahnung!

    Gruß Cara
     
  13. saxhornet

    saxhornet Experte

    Das wüssten auch viele Profis gerne. Allerdings hängt es bei den meisten Spielern von unterschiedlichen Faktoren ab und tritt auch nicht immer gleich stark auf, manch einer hat es ab einer bestimmten Personenanzahl beim Publikum, manche immer wenn andere Musiker vor Ort sind, wieder andere können es zu Hause perfekt aber nicht mehr wenn sie es z.B. einem Lehrer vorspielen sollen. Dann hängt es auch vom Material ab, das gespielt wird. Grundsätzlich trifft bei den meisten zu, je schlechter sie mit dem Material vertraut sind, je weniger sie sich damit wohlfühlen, desto nervöser werden die meisten Spieler. Manche bekommen es immer wenn ihre Gedanken beim Spielen abschweifen und sie ihre Konzentration verlieren, andere wiederum erreichen so sogar einen Flow.
    Ich glaube nicht das Alkohol oder Drogen bei sowas helfen und zwar grundsätzlich nicht, denn beides hemmt vieles und befreit nicht die Kreativität oder fördert die Spielfähigkeit. Häufig bekommen die Leute dann eher nicht mehr mit was für eine Grütze sie spielen und glauben das lief doch super, obwohl es das nicht war. Die Wahrnehmenung wird dann doch sehr verzerrt.

    Meditation kann einigen sicher gut helfen. Sich gezielt die Spielsituation beim Üben vorzustellen auch (visualisieren). Sich auf das zu spielende Material optimal vorzubereiten ist Grundvoraussetzung. Manchmal kann es auch helfen sich gezielt körperlich vorher zu belasten, z.B. sehr kurzes Workout und dann während der Körper noch auf Touren ist die Stücke üben (Simulationstechnik). Manch einem hilft allgemein Sport um sich wohler zu fühlen.
    Den Trick der für alle funktioniert wird es aber wohl nicht geben, jeder muss vermutlich sein Rezept finden und Lampenfieber gehört immer auch etwas dazu oder?

    Lg Saxhornet

    [/quote]
     
  14. Gast

    Gast Guest

    Der Thread ist schon so lang, dass ich nicht überblicke, ob es schon angesprochen wurde:

    Wie wär's mit Routine?

    Meine Erfahrungen mit mir und anderen zeigen, dass häufiges Auftreten und das Erleben unterschiedlicher Auftrittsituationen ganz allmählich die Blockaden nehmen.

    Herman
     
  15. Juju

    Juju Strebt nach Höherem

    Das trifft leider nicht auf jeden zu. Ich kenne einige Profis, die unter echter Performance anxiety leiden (nicht zu verwechseln mit gewöhnlichem Lampenfieber!).
    Ich habe selbst auch das Problem, spiele aber zu wenige Gigs, als dass sich eine langwierige Behandlung lohnen würde.

    Therapie der Wahl wäre hier in UK langfristig Kognitive Verhaltenstherapie, ggf. kurzfristig Betablocker (nur kurzfristig sinnvoll, da es nicht die Ursachen angeht). Hier ist performance anxiety ein anerkanntes Problem, und die Behandlung wird vom NHS getragen.

    Interessant ist auch, wieviele Profimusiker unter studio anxiety leiden. Wir haben hier ja bei den Aufnahmesessions ständig andere Musiker aus der Londoner Jazzszene, und extrem viele Musiker, die bei Live-Auftritten keine Probleme haben, haben im Studio echte Probleme und erstarren wie das Kaninchen vor der Schlange.

    LG Juju
     
  16. Rick

    Rick Experte

    Natürlich verläuft es bei jedem etwas anders, dennoch denke ich, dass Hermans Hinweis auf die Routine schon sehr entscheidend ist.

    Die Routine, die einen über jede Klippe hinweg trägt, muss aber SEHR groß sein, ein paar Auftritte pro Monat sorgen nicht unbedingt dafür, eher schon ein paar pro Woche oder sogar pro Tag.

    Und Florians (saxhornet) Hinweis ist ebenfalls wichtig, dass nämlich selbst der routinierteste Profi durchaus wieder "Muffensausen" bekommen kann, wenn er sich in einer ungewohnten Situation wiederfindet.

    Was mir immer sehr geholfen hat, ist mein stabiles Selbstvertrauen, natürlich durch die Erziehung bedingt sowie durch prägende Erfolgserlebnisse in der Jugend.

    Und "abgehärtet" haben mich die Jahre als Straßenmusiker in fremden Städten und fremden Ländern, denn da habe ich gelernt, dass man immer irgendwie durchkommt, zur Not eben auf der Straße.
    Es gibt also praktisch nie alternativlose Situationen, man hat stets mindestens einen Ausweg zum Überleben.

    Am wichtigsten war aber einfach die Erfahrung, dass einem als Musiker praktisch nie "der Kopf abgerissen" wird, wenn mal etwas schief geht. :-D

    Das rufe ich mir ins Gedächtnis, wenn mir mal die Nerven flattern:
    Was soll schon groß passieren?
    Du wirst schlimmstenfalls ausgebuht, verlierst womöglich eine Connection, aber das wirst du überstehen.

    Ich wurde schon ausgebuht, obwohl ich mir nichts Schlimmeres habe zuschulden kommen lassen als unpopuläre Musik zu spielen.
    Wenn wir beispielsweise als Tanzmusiker vor besoffenem Publikum einfach nicht die ausgefallenen Spezialwünsche erfüllen konnten.
    Oder als wir expressiven Modern Jazz spielten war einmal ein gut gefülltes Lokal innerhalb von Minuten bis auf einen Tisch leer.
    So etwas passiert halt, na und?

    Umgekehrt habe ich schon ganz schön im Wald gestanden, haben wir wirklich größten Unsinn gespielt (meistens aus Unkonzentriertheit) und - nichts ist passiert.
    Keinen hat's gejuckt, man wird selbst nach so einem Konzert oft noch beglückwünscht. :-o

    Also:
    Man spielt falsch und bekommt frenetischen Applaus, man spielt grandios und wird ignoriert oder gar ausgebuht, folglich ist alles im Endeffekt egal, selbst die Fehler.

    Mit dem Bewusstsein bin ich irgendwann zu dem Ergebnis gekommen, Musik vor allem für mich und meine Kollegen zu machen. Wenn sie den Zuhörern gefällt, ist es natürlich schön, aber allzu viele Gedanken mache ich mir darüber nicht mehr, dafür habe ich einfach zuviel erlebt.

    Kaltblütigkeit gewinnt! ;-)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
  17. DirkThomsen

    DirkThomsen Ist fast schon zuhause hier

    Hi Rick,
    tja, in der Theorie ist das einfach. Dennoch funktioniert das nicht bei jedem und mancheiner bekommt trotz dieses Wissens wackelige Knie, zittrige Hände oder Schweißperlen auf der Stirn und dass trotz jahrelanger Routine, wohingegen andere selbst als absolute Anfänger "cool" genug sind, sich mit lediglich rudimentären Fähigkeiten einem großes Publikum auszusetzen.
    Neben der Routine hängt mE auch viel damit zusammen, wie sicher man sich ist und welche Ansprüche man an sich stellt. Manch guter Spieler hat mitunter zu hohe Ansprüche an sich selbst und macht sich dadurch selbst nervös, wohingegen manch anderer "dank" eingeschränkter Selbstwahrnehmung in Kombination mit übermäßigem Selbstbewußtsein nichts zu peinlich ist.

    Viele Grüße, Dirk

     
  18. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hallo Rick,

    Nur gut, dass ich das nicht im Oktober letzten Jahres gelesen habe.... :roll: :roll:

    LG

    Dreas
     
  19. ppue

    ppue Mod Experte

    Das Schlimmste sind für mich enge Anverwandte und gute Kollegen im Publikum. Da steigert sich das gesunde Lampenfieber schon mal zur störenden Nervosität.

    Das beeinflusst das Spiel ein wenig, ich kann aber versichern, dass die Qualitätsunterschiede, die man selber spürt, beim Publikum so gut wie gar nicht ankommen. Und es gibt noch einen Faktor: Durch die große Aufmerksamkeit, mit der man bei 'wichtigen' Konzerten ran geht, erhöht sich schnell die eigene Kritikschwelle.
    Es ist mir mehrmals passiert, meist bei Radio- oder Fernsehaufzeichnungen, dass ich dachte, voll daneben gehauen zu haben. Wenn ich dann die Aufzeichnungen sah, war davon nichts zu hören.

    Wichtig ist es, dem Publikum nach einem Konzert das Gefühl zu vermitteln, dass man gut war. Der Service sollte zum Eintrittspreis dazu gehören, selbst wenn es gefühlsmäßig manchmal an eine Notlüge heran reicht. Nichts ist schlimmer, als dem Publikum nachträglich die Freude zu nehmen, in dem man sich herunter spielt und sagt, man spiele sonst viel besser.
    Kritik kann man dann intern üben. Auch dazu noch etwas: ich finde, unter Musikern lobt man sich zu wenig. Geniale Soli werden so weg gehört und als selbstverständlich hingenommen. Auch und vielleicht gerade unter den Profikollegen. Ein Lob hier und da setzt meines Erachtens große Mengen Energie frei und man verschafft sich dazu eine Situation, mit der mal auch mal negativ kritisieren kann.

    So nun wird es außertopisch, obwohl all die Sachen zusammen hängen.

    Den topischen Artikel nehme ich mal mit größerer Skepsis zur Kenntnis.
    Soziale Phobie ist eine schlecht abzugrenzende Eigenschaft, die oft schon in der Jugend ausgeprägt wird. Erstaunlich, dass so viele von denen ausgerechnet auf der Bühne landen.

    Auch halte ich es für unbedenklich, wenn man an fünf Tagen in der Woche Alkohol zu sich nimmt. Ich tue es sieben bis acht Mal in der Woche (-;

    Noch ein Tipp bei Aufgeregtheit: bleibt 20% unter euren Höchstleistungen. Versucht gar nicht erst, heute Abend endlich das geilste Solo eurer Karriere zu spielen. Spielt weniger und hört mehr, dann kommen die Tönchen euch wie von selbst zugeflogen.

     
  20. Rick

    Rick Experte

    Hallo Dirk,

    das hatte ich zuletzt im Dezember in China - aber gerade da half mir die erwähnte Frage: Was soll schon groß passieren?

    Wenn ich als Beifahrer neben einem irrsinnigen Raser im Auto sitze, habe ich BERECHTIGTE Angst. Aber bei einem Konzert, was soll da schon geschehen?
    Die Polizei wird einen selbst in China nicht gleich verhaften, nur weil man sich bis auf die Knochen blamiert hat. :-D

    Genau, die eigenen Ansprüche stellen einem gerne ein Bein.
    Wenn man sie erfüllt, ist's schön, wenn nicht, hat man eben Pech gehabt.
    Damit klar zu kommen nennt man Frustrationstoleranz, die braucht man im Leben in vielen Situationen, kennt man ja meistens schon aus der Schulzeit - Arbeit vergeigt, vor hübschem Mädel kein Wort rausbekommen, sich im Sport blamiert... :roll:

    -----------------------------------------------------------

    Hallo Dreas,

    zieh bitte keine falschen Schlüsse - das soll ja nicht heißen, dass man schlechte Qualität abliefert, wenn man in erster Linie für sich und die Kollegen spielt!

    Aber wenn jetzt nicht alle Anwesenden gebannt zuhören und hinterher stehende Ovationen darbringen, darf man sich davon nicht (mehr) irritieren lassen, so meinte ich das.

    Und wenn hinterher einer ankommt und mir mitteilt, meine Musik habe ihm nun überhaupt nicht gefallen, dann nehme ich das als geschmackliche Äußerung und nicht als persönliche Beleidigung. :cool:

    -----------------------------------------------------------

    Hallo Peter,

    genau, dem stimme ich voll und ganz zu! :)


    Viele Grüße,
    Rick
     
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