Die Zunge driftet ab

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Gast, 8.Januar.2014.

  1. Gast

    Gast Guest

    Squirell, Danke für Deine Antwort, wenngleich ich zugeben muss, dass ich hiervon nichts verstanden habe! ;-)

    LG-musicus
     
  2. saxhornet

    saxhornet Experte


    Naja junge Dame. Bin ich sonst ein Fan von Dir muss ich hier doch klar sagen, da fehlt es dann doch mal noch an Erfahrung. :stop:

    Es ist nicht egal, sondern wichtig wo und wie. Allerdings hängt auch einiges von der jeweiligen Zunge ab.
    Zunge gegen Gaumen ist nicht gut. Klär das mit deinem Lehrer.

    Lg saxhornet
     
  3. Gast

    Gast Guest


    Mein ich doch :cool:

    Ach und danke :pint:
     
  4. Gast

    Gast Guest

    @Saxhornet

    Hihiiiii...da drehst Du Dich mit Gallitz gerade im Kreise und tanzt Walzer ;-) ;-)

    Sara sagt : Es ist wurscht, wie man s macht...hauptsache es GEHT.

    Du sagst : Neee....ist schon wichtig WIE man das macht....hängt aber auch von der Zunge ab.

    Ihr habt beide Recht und sagt im Grunde dasselbe ;-) ;-)

    Letztendlich gefällt mir Gallitz Formulierung jedoch besser....denn sie trifft eher meinen eigenen Nerv.

    Ich schlage Staccatos z.B. nicht mit der Zungenspitze an....sondern etwa gefühlte anderthalb CM dahinter.Ich benutze eher den Zungenrücken, als die Spitze.....das kann ich jedoch verdammt schnell und verdammt präzise.

    Nach allen Lehrbüchern, die ich so gelesen habe, mache ich da irgendwas grundfalsch....aber das ist mir wurscht...denn es funktioniert blendend und mag ja auch an meiner Zunge liegen.

    ;-) ;-) ;-)

    CBP
     
  5. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Dizzy Gillespie kann nach Lehrbuchmeinung auch ob der aufgeblasenen Wangen unmöglich "richtig" trompeten.


    Cheerio
    tmb
     
  6. Gast

    Gast Guest

    @47tmb

    Zitat:

    ""Dizzy Gillespie kann nach Lehrbuchmeinung auch ob der aufgeblasenen Wangen unmöglich "richtig" trompeten.""

    Lol Lol Lol !!!

    Neeee...vielleicht kann er das ja auch tatsächlich nicht...und genau DAS macht ihn so herrausragend.

    Leute die RICHTIG ihr Instrument spielen können, die hört man an jedem Bahnhof, in jedem Supermarkt und in jedem besseren Fahrstuhl ..... davon spuckt der Nachwuchszüchter ne Menge aus....alles nach Lehrbuch und perfekt.

    Eigene Persönlichkeiten mit Bullfrog-Backen sind da eher selten.

    ;-)
    :)

    CBP
     
  7. Gast

    Gast Guest

    wer kein echtes remles spielt, spielt sowieso kein richtiges sax.

    ...ich geh jetzt zum unterricht.. :yiep: :duck:



    Nimo
     
  8. Gast

    Gast Guest

    Meine Rede, die ganze Zeit. Zum schluss klingen sie alle wie jeder. Das ist keine gute Eigenschaft für einen Profi.
     
  9. saxoson

    saxoson Ist fast schon zuhause hier

    ...jaja, viele haben die Krücke zum Zepter gemacht, wie z.B. einige auch bei Mnosil Brass - und das kann sich hören - und sehen lassen..!


    Anscheinend wird in allen Berufssparten eher professionelle Gewöhnlichkeit - oder Mittelmäßigkeit produziert, als auf das Individuelle zu achten.


    Ernst
     
  10. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    ja, so ein Stammtisch, der ist schon was Schönes.

    Individualität und "Perfektion" (was soll das schon heißen, "perfekt") sind nicht unbedingt ein Widerspruch.
    Und jemand, der mit seiner Zunge den Gaumen bearbeitet hat möglicherweise (noch) nicht den Horizont einschätzen zu können, ob das nicht irgendwann limitiert.

    Der Mensch ist eine Maschine, die unglaublich großartig kompensieren kann.
    Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad, eine bestimmte Zeit lang.

    Man muss das aber nicht unbedingt herausfordern (auch wenn es zu Übungszwecken manchmal sinnvoll ist).

    @saxoson:
    Das mit den Mnozil Brass verstehe ich nicht.

    Liebe Grüße,
    Guenne

     
  11. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Gallitz

    Hallo Sara,

    es macht nun aber auch keinen Sinn, nur weil man anders sein will, alles auch anders zu machen und zu glauben dass man dadurch nun der angesagte Musiker wird.

    "Anders sein" ist per se kein ausreichendes Erfolgskonzept.

    CzG

    Dreas
     
  12. Mugger

    Mugger Guest

    Aber man kann schöne Songs drüber schreiben.



    Aber zurück zum Thema.
    Vielleicht mag auch das hilfreich sein:



    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  13. Gast

    Gast Guest

    @ Mugger

    Danke für das Einstellen des Videos. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass meine Englischkenntnisse schon immer grottenschlecht waren und sich dieser Zustand bis heute sogar verschlechtert hat. Videos in dieser Sprache sind für mich deshalb nur schwer zu verstehen. :-(

    LG-musicus
     
  14. saxhornet

    saxhornet Experte

    Wie kann man glauben, daß wenn man lernt sauber mit der Zunge zu artikulieren und phrasieren man dadurch weniger individuell ist?

    Wer so denkt sollte sich überlegen wie individuell er ist, wenn er ein Instrument lernt und spielt, das von Millionen anderen Mensch auch gespielt wird oder er sollte darüber nachdenken ob es dann zur absoluten Individualisierung nicht besser wäre das Mundstück verkehrt herum zu benutzen oder ein Sopranblatt auf dem Tenormundstück zu nehmen. :-D

    Wer Lesen und Schreiben lernt ist auch nicht individuell, machen ja schon ganz viele anderen auch und wenn dann aber doch bitte eigene Worte und Buchstaben ausdenken. Gerade das Schreiben lernen ist hochgefährlich, denn dann schreiben alle automatisch die gleichen Texte sicherlich.
    Ja und Profis und Lehrer sind da auch brandgefährlich, die wollen alle Anfänger und Amateure nur vereinheitlichen und konform machen, sicherlich eine Weltverschwörung. :-D

    Im Ernst: Man fängt erst mit einer sauberen Artikulation an und dann lernt und probiert man die Abweichmöglichkeiten davon aus. Wenn man Fahrradfahren lernt versucht man doch auch nicht gleich am Anfang dabei Sprünge, Stunts und zu jonglieren.

    Lg Saxhornet



     
  15. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    das ist keine Schande.

    Der Nervösling in dem Video schlägt vor, das Blatt mal falsch zu montieren, also mit einem großen Spalt zwischen Blatt und Tiprail (Mundstückspitze).
    Dieser Spalt soll dann durch die Zungenspitze (den vorderen Teil der Zunge) verschlossen werden können.

    Das soll den Sinn haben, dass die Zunge mal weiß, wo sie hinsoll.
    Es ist tatsächlich so, dass die Zunge sich zumindestens für eine Weile "merkt" wo sie "hinmuss", wenn das Blatt wieder korrekt montiert ist.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  16. Gast

    Gast Guest

    Guenne, das ist ein guter Trick. Das werde ich ausprobieren.

    Danke Dir. Insgesamt hast Du mir sehr gut geholfen.

    Liebe Grüße
    musicus
     
  17. Gast

    Gast Guest

    An alle

    :danke:
     
  18. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    CBP schrieb:
    Diese Technik ist nicht ganz neu, sie hat als "anchor tonguing" gerade bei der Klarinette eine lange Tradition.
    Sigurd Rascher hielt sie auch auf dem Saxophon für den Stein der Weisen.


    Wie Benjahmin schrieb, ist das anchor tonguing vielleicht bei bestimmten körperlichen Voraussetzeungen das Mittel der Wahl, ich kann z.B. nichts damit anfangen.

    Was mir davon abgesehen an dem Rascher-Video gefällt, ist die Betonung des "release statt attack" und die natürliche Vermittlung der Artikulation beim Anfänger ohne überflüssige Instruktionen.

    Gruß
    Joachim
     
  19. saxus

    saxus Ist fast schon zuhause hier

    So hat es mir bei einem Workshop der Dozent Christian Schatka auch erklärt. Der Ton kann in dem Moment in dem die Zunge das Blatt berührt nicht entstehen sondern erst wenn die Zunge weggezogen wird.
    Deshalb find ich das Wort Zungenzug in diesem Zusammenhang sehr gut gewählt.

    Und doch bin ich nun auch etwas verunsichert, da ich meistens mit der Zunge nicht das Blatt berühre sondern das Zahnfleisch direkt an den Schneidezähnen. Wenns sehr schnell gehen soll verwende ich die Doppelzungentechnik (den Ausdruck hat mir mal ein Trompeter gesagt).
    Es fühlt sich dann an wie taatell.taatell.usw.
    Mache ich da etwas falsch bzw. sollte man immer die Blattspitze mit der Zunge berühren???

    Viele Grüße

    Markus
     
  20. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Ja.
     
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