Die Zunge driftet ab

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Gast, 8.Januar.2014.

  1. Gast

    Gast Guest

    In Spanien spielten und spielen sie manchmal noch auf Volksfeste mit dem MPC umgedreht. Das heisst: Öffnung und Blatt nach oben. Da ist nix mit Zungenanstoß. Klingt aber auch scheisse :-D :sensatio:

    [img width=300]http://imageshack.com/a/img191/2660/gh8v.jpg[/img]

    P.S: Ich habe zu keinem Moment behauptet, dass man unbedingt individuell sein muss. Man ist es einfach, das kann man nicht erzwingen. Und dass man mit der Zunge wild rumspielen muss, um individuell zu sein, habe ich ebensowenig behauptet.

    Ach und wegen individualität: Wenn es nach Perfektion und nachdem geht, wie es in Schulen beigebracht wird - James Carter hat eine unmögliche Fingerhaltung, Archie Shepp einen unmöglichen Ansatz und George Adams hampelt zuviel auf der Bühne rum. Sie sind alle großartig. Und nein, nicht deswegen sind sie großartig.
     
  2. saxus

    saxus Ist fast schon zuhause hier

    Na gut das ich die letzte Zeile auch noch gelesen habe, sonst hätte ich Einspruch erheben müssen. ;-)

    Nochmal zur Zunge. Ich habe geschrieben meine Zunge würde ich am Zahnfleisch anstoßen lassen. Das war Quatsch. Ich habe jetzt mal wirklich darauf geachtet was ich da eigentlich tue. Ergebnis: Meine Zunge berührt die Blattspitze, meistens. Ich habe mir da nie Gedanken darüber gemacht, das passiert einfach intuitiv.

    @ saxologie
    Danke für die Antwort

    Gruß

    Markus

     
  3. Gast

    Gast Guest

    @Gallitz

    Das mit dem umgedrehten MPC ( Blatt mach oben ) habe ich auch schon öfter gesehen ---- oft auf Werbeplakaten, wo ein Sax drin vorkommt und die Leute einfach nicht wissen, wie es richtigrum gehört :)

    Aber ich habe auch schon Musiker gesehen - wie die, von denen Du aus Spaniern erzählst - die tatsächlich so spielen.

    Ich frage mich bloss: WAS bringt das ??
    OK...man könnte versuchen, mit der Zungenunterseite das Blatt anzuschlagen - doch ich stelle mir das unnötig umständlich vor .

    LG

    CBP
     
  4. Gast

    Gast Guest

    @Saxology

    Aha....dann benutze ich also die "Anchor-tonguing-Technik" seit vielen Jahren, ohne zu wissen, dass man das so nennt oder dass das überhaupt eine "offizielle" Technik ist ;-)

    Interessant !
    Man lernt nie aus in diesem Forum !

    ;-)

    CBP
     
  5. ppue

    ppue Mod Experte

    Schaut man sich die historischen Klarinetten auf dieser Seite (nach unten scrollen) an, so könnte man meinen, sie wären falsch zusammen gesetzt. Tatsächlich blies man im 18. Jahrhundert die gerade erst entdeckte Klarinette mit dem Blatt nach oben. Dieses sogenannte "über-sich-blasen" wurde im 19. Jahrhundert durch das "unter-sich-blasen" ersetzt.

    Anfang der 1980er Jahre hörte ich ein Konzert mit John Tchicai, bei dem er mit "verkehrt" aufgesetztem Mundstück Altsaxophon spielte. Es war seiner Soundvorstellung gar nicht abträglich, spielte er doch immer schon mit einem extrem offenen Ansatz. War aber nur eine Phase, bevor er dann auf das Tenor wechselte.
     
  6. Gast

    Gast Guest

    :topic:

    Ich habe jetzt mal darauf geachtet, dass die Zunge beim Spiel wieder an ihrem Platz bleibt. Das klappt - so bewusst gespielt - ganz gut. Ich hoffe, dass sich das irgendwann einmal verinnerlicht.

    Was aber ist, wenn ich schnell oder noch schneller spielen möchte/muss?

    LG-musicus
     
  7. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    dann muss du üben , mehr üben , und noch mehr üben ....
     
  8. Gast

    Gast Guest

    yes - übersich spühlen war der anfang ( warum auch immer) dann kam das untersich spühlen und wie sara so treffend sagt in einigen abgelegenen, dunklen, noch nicht erforschten und kartografierten gegenden jibbst das noch :lol: :hammer: :pint:


    versuch macht kluch - probiert's mal - lustiges gefühl in der gosch.
     
  9. deraltemann

    deraltemann Strebt nach Höherem

    also ich fand es schwierig, weil ja alle Griffe sich umdrehen und die linke und rechte Hand wechseln ...
    Ausserdem sieht es völlig doof aus wenn man das Horn übern Kopf hält....
     
  10. Gast

    Gast Guest

    Ach, ich lese gerade im Dapper-Buch:

    "Beim staccato in mäßig schnellem Tempo würde die Zunge ins Stolpern geraten. Hier musst Du lernen, den Ton mit dem Zwerchfell zu beenden!"
     
  11. Gast

    Gast Guest

    yes...und die genickschmerzen!


    ...Beim staccato in mäßig schnellem Tempo würde die Zunge ins Stolpern geraten. Hier musst Du lernen, den Ton mit dem Zwerchfell zu beenden!" ...

    hm, komme von der klarinette und wurde auf stac "getrimmt" aber immer mit der zunge, diskussionsfähig ob mit der zungenspitze, oder leicht dahinter.

    jedenfalls war das losungswort " tittittittittittittittittittitt"

    mein lehrer möge auf wolke 7 sitzen, ich danke dir noch heute.
     
  12. Mugger

    Mugger Guest

    Nö,

    Mißverständnis.
    Bei z.B. Mozart-Vierteln mit Staccato-Punkt "Zwerchfell", d.h. Ton neu anblasen.

    Bereits in etwas flotterem Tempo Zunge, d.h. Ende Ton istgleich Beginn nächster Ton, am Luftstrom wird nix geändert.

    Aber lass Dir das von Deinem Lehrer vor Ort erklären!

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  13. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hmmmmm.....

    wie komme ich mit dem Zwerchfell an die Blattspitze?????? :) :)

    CzG

    Dreas
     
  14. Gast

    Gast Guest

    @DeralteMann

    Jep !! Ging mir ganz ähnlich !!
    > Vor allem der Sabber läuft dann rückwärts und gurgelt so gruselig im Mundstück ---- wie beim Schnorcheln.

    :) :)

    @ Musicus

    Hmm :-(

    Neeee .... das würde ich so nicht unterschreiben.

    Das Abstoppen des Tones per Zwerchfell ist zwar durchaus nett und lohnenswert - kann auch interessante Klangeffekte erzeugen,aber weshalb das nun bei mittlerem Staccato nötig sein soll, entzieht sich meinem Verständnis.

    Staccato ist ( egal in welchem Tempo) vorrangig eine Übungs / Gewöhnungsfrage >>> sagen wir "Routine"
    > so zumindest meine eigenen Erfahrungen. Anfangs musste ich mal ein paar Wochen richtig üben, um ein gewisses Mass an Speed und Präzision zu überwinden, auf dem ich festhing - aber mit dem Zwerchfell hatte das nix zu tun > eher mit der Disziplin, Finger, Zunge usw genau zu koordinieren, also das Gesamte in Einklang zu bringen.

    LG

    CBP
     
  15. Mugger

    Mugger Guest

    Nö,

    Mißverständnis.
    Bei z.B. Mozart-Vierteln mit Staccato-Punkt "Zwerchfell", d.h. Ton neu anblasen.

    Bereits in etwas flotterem Tempo Zunge, d.h. Ende Ton istgleich Beginn nächster Ton, am Luftstrom wird nix geändert.

    Aber lass Dir das von Deinem Lehrer vor Ort erklären!

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  16. Gast

    Gast Guest


    Letzten Endes kommt diese Antwort immer. Dann brauche ich hier in Zukunft nichts mehr zu fragen. :ironie:

    So ein Buch soll ja angeblich zum Selbststudium geeignet sein. Offenbar ist es aber nicht der Fall. Gut, ich werde mir alle meine Fragen in Zukunft von meinem Lehrer erklären lassen und hier niemanden mehr behelligen.

    LG-musicus

     
  17. Mugger

    Mugger Guest

    Sei bitte nicht böse,

    aber man muss halt den Sinn des Geschriebenen erfassen.
    Und in diesem Fall ist es eben in die Hose gegangen.

    Weißt Du, ich komme normalerweise nicht damit:

    Ich unterrichte jetzt 25 Jahre, und abgesehen davon, dass ich Staccato im Kapitel 11 eher für Mumpitz halte, weil sich die Basics der Luftführung und Artikulation noch nicht so eingeprägt haben, steht es im Dapper, wie ich auch erwähnt hab, korrekt.
    Und glaub mir, ich kann auch ein bisschen abschätzen, wo es manchmal Probleme gibt, und was leicht falsch verstanden werden kann.
    Deshalb mein Hinweis.

    Liebe Grüße,
    Guenne



     
  18. Gast

    Gast Guest

    Sorry, wenn´s böse rüberkam. So meinte ich es aber nicht; sehe es jetzt nur realistischer.

     
  19. Mugger

    Mugger Guest

    Ist auch egal.

    Hast Du es jetzt verstanden?
    Es steht im Dapper in der Tat etwas blöd.

    In der Übung 1 in dem Kapitel machst Du es mit der Zunge, wie ich es oben beschrieben hab.

    Beim VF (den Vierteln mit Punkt) macht es die Luft.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  20. Mugger

    Mugger Guest

    Ist auch egal.

    Hast Du es jetzt verstanden?
    Es steht im Dapper in der Tat etwas blöd.

    In der Übung 1 in dem Kapitel machst Du es mit der Zunge, wie ich es oben beschrieben hab.

    Beim VF (den Vierteln mit Punkt) macht es die Luft.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden