Frust - Frust - Frust - es quietscht und quietscht

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von last, 4.Januar.2015.

  1. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    hehe, ich hatte etwas ähnlich tönendes für Dich aufgenommen, um es zu checken.

    Mal vorausgesetzt es ist nichts am Horn, das Blatt ist gut feucht (auch hinten, Heizung macht es mürbe!) würde ich sagen das passiert, wenn der Unterkiefer zu sehr nach vorne drückt.

    Du kannst ja mal versuchen, das Mundstück extrem kurz zu nehmen und schildern, was dann passiert.

    Ich hab mal das gemacht, was ich glaube, dass Du auch machst..
    Den ersten Ton mit Oktavklappe habe ich absichtlich nicht in die Oktave gespielt, auch das Problem kommt vor.

    Squeak!

    Abhilfen gibt es viele, aber vorher frage ich Dich, ob Du einen Lehrer hast.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  2. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    hehe, ich hatte etwas ähnlich tönendes für Dich aufgenommen, um es zu checken.

    Mal vorausgesetzt es ist nichts am Horn, das Blatt ist gut feucht (auch hinten, Heizung macht es mürbe!) würde ich sagen das passiert, wenn der Unterkiefer zu sehr nach vorne drückt.

    Du kannst ja mal versuchen, das Mundstück extrem kurz zu nehmen und schildern, was dann passiert.

    Ich hab mal das gemacht, was ich glaube, dass Du auch machst..
    Den ersten Ton mit Oktavklappe habe ich absichtlich nicht in die Oktave gespielt, auch das Problem kommt vor.

    Squeak!

    Abhilfen gibt es viele, aber vorher frage ich Dich, ob Du einen Lehrer hast.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  3. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Das hört sich nicht nach dem üblichen "Anfängerquietscher" an, sondern eher nach Oberton. Ich würde meinen, das ist der zweite Oberton zum g' das sollte also von der Tonhöhe einem d" entsprechen falls ich das richtig im Kopf habe.

    Auch der Rest der Töne kommt mir recht "multiphonic" vor, immer an der Kippe zum Überschlagen oder es klingt noch die tiefe Oktave mit.

    Da würde ich NICHT zuerst an ein Problem an der Oktavklappe denken, sondern eher an ein Ansatzproblem oder vielleicht ist die S-Bogen Kupplung nicht dicht. Hast Du ein härteres Blatt das Du mal versuchen kannst? Mach mal ein wenig Korkfett auf die S-Bogen Dichtung. Falls es hier Luft zieht müsste sich das Problem bessern.

    Hast Du schon den "Dicht-Test mit Klappenhall" probiert? Mundstück ab, Ohr an den S-Bogen. Alle Klappen zu halten, bis hinunter zum Bb und dann eine der großen Klappen (beispielsweise der F-Klappe) öffnen und mit Schwung (nicht mit Gewalt) zu klappen. Wenn das Rohr dicht ist hörst Du ein hohles "Bonnnng" das lange nach hallt. Wenn irgendwo was nicht dicht ist macht im Extremfall es nur "Pock". Das kannst Du auch testen, indem Du eine Klappe nicht ganz zu machst. Der Ton sollte dann gaaaanz anders klingen.
     
  4. last

    last Guest

     
  5. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    und Du meinst, ich höre dieses Gequietsche zum ersten Mal :)

    Und es ist immer das G2.
    Der Grund ist, dass dieser Ton an der Grenze der beiden Oktavklappen liegt.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Du überbläst den Ton. Das ist oft eher ein Personenproblem, weniger ein Hornproblem. Mit Sicherheit lässt sich das aber wirklich nur sagen, wenn Jemand anderes (der erfahren ist) dein Horn checkt. Passiert es ihm auch oder fällt ihm auf daß in dem Bereich die Töne komisch ansprechen liegt es am Horn.
    Passiert es mit jedem Blatt?
    War es wirklich früher nie ein Problem?
    Hast Du noch irgendetwas geändert?
    Was hat Toko gefunden gehabt und repariert?
    Was passiert wenn Du ein G Wechsel machst und die Oktavklappe am S-Bogen zuhälst?
    Was machst Du mit der Zunge beim Wechsel?
    Verändert sich bei Dir der Lippendruck?
    Verändert sich bei Dir im Hals etwas?
    Hörst Du den Ton korrekt im voraus?
    Verändert sich etwas wenn Du etwas mehr Kraft auf die Klappen ausübst?

    LG Saxhornet

    p.s. das ist jetzt fischen im Dunklen, mal sehn....
     
  7. last

    last Guest

     
  8. Mugger

    Mugger Guest

    Mein Gott,

    ich wollte ja nur ausdrücken, dass ich das Problem kenne :)

    Ja, nur das G2.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  9. last

    last Guest


    Vielen Dank für Eure Bemühungen!

     
  10. last

    last Guest


    Ist doch kein Problem - ich war nur nicht sicher, ob ich´s richtig kapiert hatte :)

     
  11. Mugger

    Mugger Guest

    Hey unglücklicher Tenorist,

    ich weiß natürlich, was Florian mit seinen Fragen bezweckt.
    Und obwohl es ganz genau um das geht, würde ich es mal mit ein paar einfachen Übungen angehen, um das Übel zu besiegen. (Noch immer unter der Voraussetzung, dass am Horn nix kaputt ist.)

    1) Investiere 2 Minuten täglich in Mundstückübungen. (Wie in einer Section hier beschrieben).
    2) Spiele ein paar Minuten Tonleitern, Melodien in die zweite Oktave ohne Gebrauch der Oktavklappe.
    Oder versuche einfach nur ab dem tiefen D Oktaven ohne Oktavklappe zu überblasen.
    Du kannst auch versuchen, Töne mit Oktavklappe tief zu spielen.
    3) Ein paar Minuten täglich mit Doppelansatz (Lippe leicht über die oberen Zähne) kann auch nicht schaden.
    4) Halte Töne aus, und versuche, sie fallen zu lassen (und am tiefsten Punkt auszuhalten).
    Klingt alles ziemlich kacke, ist aber effektiv.

    Die gute Nachricht ist: Das Problem - so es an Dir liegt - wird verschwinden.
    Ich hoffe, dass Dein Lehrer ein gutes Konzept von Ansatz (innerer-äußerer) hat, dann geht es natürlich flotter.


    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  12. last

    last Guest

    Danke für die Tipps! :)
    Werde ich beherzigen. Hoffe nur, dass das Horn in Ordnung ist.

    LG

    lastvisitor
     
  13. Rick

    Rick Experte

    Hallo lastvisitor,

    leider erinnere ich mich nicht, ob ich Dir im anderen Thread schon mal etwas dazu geschrieben habe, denn ich kenne das Phänomen sehr gut von meinen Schülern.
    Viele hatten das bereits, meistens im ersten oder zweiten Sax-Jahr, und es handelt sich erstaunlicherweise IMMER um denselben klingenden Ton, nämlich das F' - auf dem Alto gegriffen D'' und eben auf dem Tenor G''.

    Irgendwie scheint das so eine Art "Pubertätspickel" beim Sax zu sein: Bekommen nicht alle, tritt nur in einer bestimmten Entwicklungsphase auf und verschwindet in der Regel von selbst.

    Deshalb gebe ich zu bedenken, was Dreas meiner Ansicht nach sehr zutreffend geschrieben hat:

    Exakt so kenne ich das auch von meinen Schülern:
    Einfach ignorieren, nicht bei dem Ton stoppen, sondern beiläufig drüber wegspielen, und schon verschwindet es (nach einiger Zeit), als wäre nichts gewesen.

    Doch je mehr man sich mit dem Phänomen beschäftigt, es zum PROBLEM erhebt, desto hartnäckiger bleibt es.

    Selbstverständlich sollte man vorher ausschließen, dass es eine mechanische Ursache hat, das kann natürlich gerade beim Tenor aus den von Mugger erwähnten Oktavklappengründen (etwa deformiertes Gestänge am S-Bogen, wodurch die obere OK nicht richtig schließt) auch zutreffen.
    Manchmal liegt es sogar an der G-Klappe selbst - aber das müsste der Sax-Doc schnell herausfinden.

    Und wenn das abgeklärt ist: Siehe oben! ;-)


    Viel Erfolg
    wünscht
    Rick
     
  14. last

    last Guest

    @Rick

    Danke für Deine Antwort! Was mich (da ich es als Anfänger einfach nicht ahnen konnte) so verrückt gemacht hat, war grade, dass es nur bei diesem einen Ton auftritt... Da dachte ich: Kann doch nicht an mir liegen, alle anderen gehn ja prima.
    Das Sax wird noch in dieser Woche von ToKo durchgeschaut und dann gibt´s Gewisssheit: :)

    LG

    lastvisitor
     
  15. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    warst du schon bei Toko ?
     
  16. last

    last Guest

    Wenn nichts dazwischen kommt, bin ich morgen da...

    LG

    lastvisitor
     
  17. euroknacker

    euroknacker Ist fast schon zuhause hier


    Etwas ähnliches hatte ich früher auch mal mit dem tiefen C.
    Jedes mal wenn ich in den Noten diesen ton sah und er dann nur als 8tel. notiert war ,habe ich ihn verhauen. Da entsteht dann anscheinend wirklich so was wie eine Blockade im Kopf, irgendwie ist man dann im Vorfeld mit dem Ton beschäftigt das man einfach verkrampft und dann den Ton nicht vernünftig ausformt. Wenn er hingegen als halbe oder gar ganze Note notiert ist, war das nie ein Problem, vermutlich weil man im Kopf hat das man ja quasi alle Zeit der Welt hat einen ordentlichen Ton zu produzieren.
     
  18. last

    last Guest

    So....

    Da bin ich wieder! ;-)
    War am Samstag mit meinem Tenor bei ToKo. Und jetzt möchte ich an dieser Stelle mal ausdrücklich "Werbung" betreiben - sofern das gedulded wird...
    ToKo hat sich sehr, sehr viel Zeit genommen und große Mühe gegeben!
    Er hat mein Instrument nochmals unter die Lupe genommen und genau gecheckt, hat es auch selbst mit verschiedenen Mundstücke gespielt, und ich durfte alle nur denkbaren Mundstück-Blätter-Kombinationen ausprobieren. Ich durfte auch Mundstücke auf einem P. Mauriat ausprobieren. So stelle ich mir eine perfekte Dienstleistung / Beratung vor!

    Das Ergebnis: Mein Horn ist perfekt - ich bin es nicht! :lol: :lol: :lol:

    Das Problem (nur beim direkten Übergang vom tiefen zum hohen G, quietscht das hohe G - ansonsten klappt alles) tritt mal mehr und mal weniger stark auf, es ist aber immer da. Aber auch immer nur, wenn ich spiele! :lol: Bei ToKo tritt es überhaupt nicht auf! :) Besserung scheint in Sicht, indem ich etwas härtere Blätter verwende...
    Also noch mehr üben, üben und noch mehr üben.
    Aber nun weiß ich zumindest mit Sicherheit, dass die Fehlerquelle nicht beim Horn, sondern bei mir liegt! :)
    Für mich ein wichtiges Ergebnis! :)

    LG

    lastvisitor
     
  19. Zappalein R.I.P.

    Zappalein R.I.P. Guest

    hi,

    das konnte dir dein lehrer nicht sagen, bzw. feststellen???

    was für ein aufstand!!

    lg
     
  20. last

    last Guest

    Tut mir leid für Deine Unannehmlichkeiten! :hammer:
     
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