"Furchtbares Cis"-Was ist falsch ?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von HeikeNB, 4.Januar.2011.

  1. HeikeNB

    HeikeNB Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Rainer,

    also es ist dann tatsächlich quäkig und grell, schief und kratzig zugleich.

    Ich hatte jetzt keine Geduld mehr und habt den Seiten-C-Griff mal ausprobiert und finde dann den Ton tatsächlich etwas besser (vielleicht auch Einbildung ?). Ist aber jetzt bestimmt nicht so einfach bei jedem Cis an diesen Griff zu denken anstatt "Leer" zu greifen, vor allem bei schnelleren Bewegungen. Na ja, es wird sich zeigen.
    So, jetzt muss ich aber auch mal noch was anderes denken !

    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten


    LG Higge
     
  2. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    Hallo Rick,
    ja, klar, das Allerwichtigste ist natürlich, erstmal den Ansatz und den Luftstrom für die einzelnen Töne seines Instruments in den Griff zu bekommen. Aber da jedes INstrument anders ist und da die INstrumentenbauaer auch nicht das perfekte Instrument bauen können, muß man ja eigentlich bei jedem Ton die "Mängel" des Instruments ( sogar bei französischen Marken... ;-) ) ausgleichen. Das passiert natürlich mit Ansatz und Luftführung. Aber nicht nur. Der berühmte Klarinettist Jack Brymer ( ja, ich weiss, jetzt rollen die Hardcore-Saxer wieder die Augen und fluchen, weil wieder der Blödmann von Thomas mit seinem ollen Klarinettenkram anfängt, aber das ist imho oft 1:1 auf das Sax übertragbar) schrieb einmal sinngemäß, daß natürlich zur Korrektur der Unzulänglichkeiten der Instrumente auch Griffkorrekturen notwendig sind für den fortgeschrittenen Künstler. Der fortgeschrittene Klarinettist wird eigene Griffe "erfinden". Als Beispiel folgt dann eine mehrseitige Liste von vorgeschlagenen Griffkorrekturen zu den "Normalgriffen" für einzelne Töne. Das sind zugegebenermassen dann noch Feinheiten, aber beileibe ist das nix Obskures, sondern eigentlich "daily business"...
    LG
    Thomas
     
  3. Gelöschtes Mitglied 172

    Gelöschtes Mitglied 172 Guest

    Der Tipp von saxology mit den Obertonübungen ist gut, da man so den Sound für die instrumtentechnisch bescheidenden Töne entwickelt (daran sollte dein Lehrer mit dir arbeiten). Das Seiten-C nehme ich fürs C# bei länger gehaltenen Tönen beim Alt dazu, um die Intonation nach oben zu korrigieren.
     
  4. HeikeNB

    HeikeNB Schaut öfter mal vorbei

    Hallo MatthiAS,

    hast Du auch noch einen "Zaubergriff" um schneller vom h zum D zu kommen ? Ich muss bei "The Cream of Clapton" - Lied " Layla" ja die sechs 16tel am Anfang spielen und da hakt es immer (h auf D).


    LG Higge
     
  5. Gelöschtes Mitglied 172

    Gelöschtes Mitglied 172 Guest

    Da hilft nur üben und das Tempo zu steigern.
     
  6. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    @Higge
    Ist das d'' Note Nr. 2 (Beginn mit h') oder Nr. 4 (Beginn mit fis') des Riffs?
    Im zweiten Fall könntest du mit den Palmkeys experimentieren.
     
  7. HeikeNB

    HeikeNB Schaut öfter mal vorbei

    Oh, danke,

    hab´ich es mir doch gedacht - so einfach komm´ich nicht davon - jetzt muss ich auch noch üben !

    LG Higge
     
  8. HeikeNB

    HeikeNB Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Saxology,

    es ist Fall Nr.1: also d" auf h`, aber was ist denn jetzt schon wieder Palmkey´s ?

    Außerdem hab´ich es jetzt schon besser drauf - geübt !!!Ungefährt 20 mal hintereinander gespielt, auch ohne auf die Noten zu schauen.

    LG Higge
     
  9. Rick

    Rick Experte

    Hallo Thomas,

    davon habe ich durchaus schon gehört, es ist wohl auch in der Klassik vielleicht etwas gängiger als in meinen bevorzugten Musikbereichen.

    Nichtsdestotrotz hatte ich weder bei meinen eigenen Instrumenten noch im Unterricht jemals den dringenden Bedarf, schlechte Ansprache, schlechte Intonation, schlechten Klang mit irgendwelchen Spezialgriffen auszugleichen.
    Ich bin der Meinung, dass ein Sax in gutem Zustand, bei dem alle Polster ausreichend decken und dessen Mechanik perfekt eingestellt ist, in der Lage sein sollte, seinem Benutzer in allen Registern ein müheloses Spiel zu ermöglichen.

    Wenn TROTZDEM Probleme auftauchen, liegt es nach meiner Beobachtung entweder am Spieler (mangelnde Übung / Einstellung auf das Instrument) oder am suboptimalen Equipment ( Kombination Blatt/Mundstück).
    Manchmal passen Spieler und Sax einfach nicht zusammen, das kommt auch gelegentlich vor. :roll:

    Ein Instrument, bei dem ich solche Spezialgriffe benötigte, um damit gescheit spielen zu können, wäre für mich schlicht ein unpassendes Werkzeug - egal welcher Name drauf steht, wieviel "Seele" es hat, wie alt es ist oder wie schön anzusehen. :-D

    Das darf aber gerne jeder für sich selbst beurteilen. ;-)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
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