Gebunden spielen vom selben Ton 1 Oktave übergreifend

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Supersol, 19.Januar.2019.

  1. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Es gibt m.E. zwei verschiedene Herangehensweisen:

    1. Man kann so spielen, dass allein das Drücken oder Loslassen der Oktavklappe den Oktavwechsel macht
    2. Man kann den Oktavwechsel auch ganz ohne Oktavklappe bewerkstelligen.

    Meist wird man ein Mittelding davon tun, zur Demonstration, oder zur Übung mal 1. pur oder 2. pur.

    Wenn ich ein g' spiele, und möchte es richtig satt klingen lassen, und drücke dann die Oktavklappe, passiert wenig. Der Ton wird ein wenig luftiger, weniger satt, aber es bleibt ein g'. Andererseits, wenn ich im Vorhinein weiß, gleich soll ein Oktavwechsel stattfinden, dann kommt er auch. Ich merke dann gar nicht so richtig, dass ich doch was verändere.

    Wichtig ist glaube ich, dass man im Zweifelsfall sowohl 1. als auch 2. spielen kann, dann hat man alle Freiheiten und eben auch die klanglichen Nuancen zur Verfügugung, die Beides bewirkt.

    Gruß,
    Otfried
     
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  2. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Weil Du das Blatt in seiner Art wie es schwingen will unterstützt.
    Bei vielen Schülern klingt es, als ob man einen Equalizer angelegt hätte, der einen unteren Teil des Spektrums abschneidet.
    Das ist übrigens auch eine gute Übung, vielleicht nicht grad für Anfänger, die untere Oktave mit und die obere ohne Oktavklappe zu spielen.
    Meiner Erfahrung nach funktioniert die Bindung viel besser, wenn der ganze Ton da ist, und nicht nur ein Teil davon.

    Grüßle, Ton
     
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  3. Gelöschtes Mitglied 13399

    Gelöschtes Mitglied 13399 Guest

    Ich bin auf dem Gebiet leider auch nicht gut, aber empföhle dir trotzdem, mal mit kleineren Intervallen anzufangen. Du brauchst nämlich bei einer Oktave ein sehr gutes Gehör, damit sie sauber klingt. Üb vielleicht erstmal Quinten und guck', dass du sie sauber hinbekommst, und geh' dann höher?
    Nur ein kleiner Einwurf von einem anderen Anfänger.
     
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  4. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    Das g liegt beim Saxophon etwas zwischen den Registern, da das g'' der letzte Ton ist, der die 1. Oktavklappe benutzt, ab dem a'' geht ja die Oktavklappe am S-Bogen auf. Dadurch ist der Ton meiner Erfahrung nach empfindlicher in allen Belangen, auch beim Anstoß. Es kommt auf das Instrument und Setup an, wie sehr dies ins Gewicht fällt. Mir fällt es auch schwer, bei den gs gar keine Ansatzänderung zu vollziehen.
     
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