Holzblatt Behandlung - vorbereiten, lagern in Alkohol, scheiden

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von bertold, 18.Dezember.2025.

  1. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe im Laufe der Jahrzehnte einige Methoden der Blattaufbewahrung ausprobiert. Nicht weil ich mit meiner Methode nicht zufrieden wäre, sondern weil ich gerne auch mal rumprobiere (nein, nicht Rum probiere o_O).
    Letztlich bin ich immer wieder dazu zurückgekehrt, entweder das Blatt auf dem Mundstück zu belassen, wenn ich am gleichen oder nächsten Tag wieder spiele. Schutzkappe drüber und gut. Gesundheitliche Probleme habe ich dadurch noch nie gehabt. Erstens ist Arundo Donax in gewissem Grad antibakteriell, zweitens sind es sowie meine Bakterien, die sich da eventuell fröhlich vermehren könnten.
    Spiele ich längere Zeit nicht, nehme ich das Blatt vom Mundstück, streife beide Seiten auf dem Handtücken ab und stecke es in den Pappschuber zurück, dem ich es entnommen habe.
    Wenn ich wieder spielen will, genügt ein kurzes Anlutschen und das Blatt ist wieder spielbereit.
    Ich sehe es ähnlich wie @slowchange: Du hast wichtigere Baustellen.
     
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  2. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Moritz.M fast genauso mache ich es auch schon immer und komme für mich damit bestens klar.
    Ich nehme aber oft noch das Mundstück ab und reinige es etwas.....mal mehr , mal weniger und das Blatt lasse ich nach dem abwischen erstmal trocknen.
    Bei mir ist ein Blatt eigentlich auch sofort spielbereit,
     
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  3. bertold

    bertold Nicht zu schüchtern zum Reden

    @slowchange, You May'de may Day! Morgen gehts hoffentlich wieder, Longtones, für den Weltfrieden!!
     
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  4. AvusTTR

    AvusTTR Schaut nur mal vorbei

    Von Thorsten Skringer habe ich auch den Tipp mit dem Alkohol.
    Ich nutze aber Doppelkorn.

    Die Döschen habe aus dem Aldi, da war ein Ingwer-Shot drin.
    Passt prima sowohl für Tenor als auch für Bariton Blätter.
     
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  5. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    Von Thorsten hatte ich den Tipp auch und habe das bestimmt 7-8 Jahre praktiziert.
    Einer der Hauptargumente war, dass das Blatt sofort spielbereit ist. Ich nutze aber die „Blattanfeuchtzeit“ dazu, mich schon einmal geistig zu sammeln und auf das Kommende zu fokussieren - insofern keine vertane, sondern gewonnene Zeit.
    Dass der Sound auch nicht mehr ganz so dunkel ist, gefällt mir mittlerweile auch.

    Vielleicht wechsele ich ja in einiger Zeit wieder zurück - nichts ist beständiger als der Wechsel :) (weiser Spruch der Gearheads :))
     
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  6. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    Lagerung nicht in Wodka, nicht in Whisky, nicht in Gin, nicht in Listerine - sondern in CO2, pünktlich zum Weihnachtsfest vorbestellbar:

    https://reedtower.com/

    Bei Thomann noch nicht verfügbar ... :)
     
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  7. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Erst dachte ich, dass es kleine Castoren für das Kinder-AKW von Lorikot sind.
    Ich Dummerchen.
     
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  8. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    ... ich muss gleich mal googlen, wo Radon-Gaskartuschen verfügbar sind :). Gäbe dann eher einen strahlenden Sound.
     
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  9. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Ohja und ich könnte mir den Lichtschlauch sparen ;)

    O2 freie Lagerung echt. Für 160$ mit Folgekosten o_O
     
  10. Badener

    Badener Strebt nach Höherem

    Muss jetzt auch noch ein wenig Quatsch machen. Idee kam beim Festtagsrotwein:

    Vielleicht könnte man Barrique-Blätter aus der Innenseite der Eichenfässer abschnitzen / herausarbeiten. Die wären über Jahre imprägniert und das Eichenholz weich geeicht....
     
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  11. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier


    Lol, der Soda Stream für Blätter :lol:
     
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  12. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Funktioniert einwandfrei. Unter CO2 gelagerte Blättchen halten sich Jahrzehnte! Man darf nur nicht den Fehler machen, die Blätter raus zu nehmen oder gar - oh Graus - damit zu spielen! Dann kommt ja wieder Sauerstoff an das Blatt :eek:, Feuchtigkeit :bag:, Schimmel... :rage:, Bakterien :yuck:

    ja, und natürlich die Schwerkraft. Das wurde bisher sträflich vernachlässigt, die Richtung in der die Feuchtigkeit aufgrund der Schwerkraft durch das Blatt fließt...
    :asshat:
    In Zukunft immer die Blätter senkrecht lagern. Kapillareffekte? Blödsinn. Von den Europäern erfunden, um die amerikikerikanische Wirtschaft zu schwächen!

    Das schönste ist natürlich, dass REEDTOWER (aka the Reusable Altered Climate Preservation Enclosure System (RACPES)) die Mikrogramm reduziert! Man muss sich das so vorstellen, dass die Mikrogramm sich in den Blättchen wohlfühlen und sich vermehren (ja, genau, der böse Sauerstoff).
    (von der FAQ-Seite, unter "Does the Reusable Altered Climate [usw.} completely eliminate all the oxygen from inside the REEDTower CO2 AltAir Case?")
    Das Blatt spricht ja auch viel leichter an, wenn keine Mikrogramm drin sind!
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.Dezember.2025
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  13. DietmarB

    DietmarB Kann einfach nicht wegbleiben

    Sollte einer der "Nichtspaßvögel" etwas Listerine "Original" benötigen. Ich kann aushelfen ... hab 3 Liter.
     
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  14. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Wem alle gängigen Blätter zu weich sind, kann ja mal so eins probieren:

    Screenshot_20251230_142921_com_instagram_android_InstagramMainActivity.jpg

    :cool:
     
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  15. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    I think, built for Chuck Norris.:thumbsup:
     
  16. bertold

    bertold Nicht zu schüchtern zum Reden

    Was... IST das ... ein Stechbeitel? Ein Reed-Schnitzemesser? Ein Killer-Rotor für Dronen? Wie in Ben-Hur Film - wo die Wagen sich gegenseitig "zerdrechseln"?:hungover:
     
  17. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Ein Tischlerwerkzeug......Google mal kurz, dann hast du`s.
     
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  18. DietmarB

    DietmarB Kann einfach nicht wegbleiben

    Metallblatt sollte aber doch auch grundsätzlich funktionieren - Orgelpfeife ist ja das gleiche Prinzip …
     
  19. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Metallblatt sollte prinzipiell funktionieren.
    Ist aber wohl nicht das Prinzip der Orgelpfeife.
    Bei der Mundharmonika werden wir fündig
     
  20. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    In der Orgel gibt es die Labialpfeifen, die wie eine Flöte funktionieren, und die Lingualpfeifen / Zungenstimmen, deren Tonerzeugung dem Saxophon sehr ähnlich ist. Sogar ähnlicher als die Mundharmonika, denn es sind "aufschlagende" Zungen über einem Halbhohlraum wie ein Sax-Mundstück, der hier "Kehle" heißt. Im Unterschied dazu haben Mundharmonika, Akkordeon und sehr wenige Orgelregister durchschlagende Zungen, die sich in einem Rahmen symmetrisch bewegen.

    So sieht das Metall-Blatt im Orgelregister aus:
    https://www.orgelstadt-hamburg.de/w...2/veth-orgelillu-zungenpfeifen1a-709x1000.jpg

    Mich interessiert allerdings auch, was die Schachtel von @Calymne nun wirklich enthält.

     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Dezember.2025 um 16:57 Uhr
    ppue und quax gefällt das.
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