Ich werde gelöscht...

Dieses Thema im Forum "Eigene Themen" wurde erstellt von Hewe, 11.Februar.2018.

  1. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Ach so ja...wir können hier schreiben, wie wir wollen und es für richtig halten. Wir sind hier nicht auf irgendeiner Schule. Natürlich ist eine gewisse Leserlichkeit und Verständlichkeit von Vorteil.
    LG quax
     
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  2. flar

    flar Guest

    Ich weigere mich nicht, aber ich habe da zu meinem Leidwesen, wie bestimmt schon aufgefallen ist, ziemliche Defizite in dem Bereich. :(
    Die noch los zu werden ist wohl auch ziemlich hoffungslos, eine Deutschlehrerin zu heiraten hat jedenfalls auch nichts gebracht! :D

    Viele Grüße Ralf
     
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  3. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Alle überflüssigen Anglizismen sollten gecancelt werden. :)

    Grüße
    Roland
     
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  4. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Yep! ;-)
     
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  5. flar

    flar Guest

    Den habe ich noch (rechtzeitig!) bemerkt! :p

    Viele ;) Grüße Ralf
     
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  6. flar

    flar Guest

    Ist "Anglizismen" denglisch für Angler in der Mehrzahl?

    :duck:

    Viele:-? Grüße Ralf
     
  7. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

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  8. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Man muss ja auch nicht jedem englichen Trend folgen. Ich zum Beispiel habe kein Smatphone sondern ein Taschentelefon,ich verschicke keine Email sondern Strompost
     
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  9. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Das habe ich nicht so empfunden. Das ist hier nicht das Germanistik Forum. Im gemütlichen Geplauder darf sowohl in der Ausdrucksweise wie auch in der Form eine gewisse Flexibilität erlaubt sein.

    Die Beschwerden gehen auch kaum darum, ob jemand korrekt "dass" schreibt und jeder Beistrich (jedes Komma für meine bundesdeutschen Freunde) auch wirklich an der richtigen Stelle sitzt. Es geht im Moment darum, dass viele Zuwanderer auch teilweise nach vielen Jahren kaum genug von irgend einer lokalen Sprache beherrschen, um sich ohne Dolmetscher beim Bäcker ein Weckerl (Brötchen) zu kaufen. Das ist ja nicht auf Zuwanderer in deutsche Sprachgebiete bschränkt. Das ist auch nicht erst in den letzten Jahren ein Problem geworden. Das gab es bei uns schon seit Deutschland und Österreich nach dem Krieg Arbeitskräfte aus anderen Ländern angeworben haben. Deren Enkel sprechen mittlerweile akzentfrei, aber manchmal bringt nicht einmal die erste, bereits hier aufgewachsene Generation einen deutschen Satz auf Kindergarten Niveau heraus. Wahrscheinlich gab es das auch früher schon, aber da fehlen mir die persönlichen Erfahrungen. Dass die Amish in Pennsylvania nach über 300 Jahren immer noch eine oder mehrere Variationen Deutsch sprechen zeigt ja, dass sich solche Dinge sehr lange halten können, wenn man nur unter sich bleibt.

    Natürlich mache ICH Fehler. Ich vertippe mich, die automatische Rechtshreib Korrektur "verbessert" manchmal unbemerkt etwas, ich überlese Fehler beim Korrekturlesen. Ich kann nicht alle Beistrichregeln auswendig, bin aber mit der Anwendung der Zeiten und Fälle im Allgemeinen nicht weit von der Ideallinie. Eine Volksschullehrerin (Grundschullehrerin, ja das ist jetzt auch nicht korrekt gegendert) wird sicher reichlich Korrekturen an meinen Texten anbringen wollen. Was solls?

    Mein Englisch ist vermutlich gut genug, dass ich ohne Hilfe in einem englischsprachigen Land überleben kann. Ein paar Brocken Spanisch/Italienisch/Französisch reichen gerde mal um nach dem Bus zu fragen oder ein Zimmer zu buchen. Sollte ich mal mehr brauchen, werde ich es lernen. Da hilft mir eigentlich nur, dass ich vor langer Zeit ein Bisschen Latein lernen durfte. Ich schreibe "durfte", weil ich es tatsächlich als angenehm empfunden habe, dass viele Fremdwörter plötzlich einen Sinn ergeben und nicht nur irgendwelche Wörter sind. Bei den verschiedenen romanischen Sprachen habe ich dadurch auch neue Ähnlichkeiten entdeckt, die besonders beim Lesen nützlich sind. Das Sprechen ist ja gleich noch einmal eine ganz andere Nummer.

    In unserem Mathematik Buch der HTL stand ganz vorne (aus dem Kopf zitiert)
    Ich glaube, das lässt sich sinngemäß auch auf andere Bereiche des Lebens anwenden.
     
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  10. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

  11. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Wir hatten in der Jugend zwar nicht so ein knackiges Wort dafür, aber das Konzept gab es natürlich.
    Und wieder ein lokaler Begriff, der regional unterschiedlich ausgesprochen wird. Die "Backpfeife" als nördliche Variation der "Ohrfeige" spricht man bei uns und im bayrischen Nachbarland als "Watschn" aus, weswegen einer der es darauf anlegt, sich eine solche einzufangen "am Watschnbaum rüttelt".
    :p

    Solche Begriffe werden aber im Zuge der Schönsprech Verordnung vermutlich ganz aussterben. Es gilt mittlerweile als unschicklich, sich über die Physiognomie ander Menschen lustig zu machen.
     
  12. ppue

    ppue Experte

    Natürlich werden die Sprachen immer weniger und eine gute Verständigung weltweit immer wichtiger. Die Evolution kann keiner aufhalten. Bald aber wird die Technik soweit sein, dass man mit einem kleinen Mann im Ohr alles simultan übersetzen kann. Gut, ein wenig Arbeit braucht es da noch, wenn ich mir die Übersetzungsmühen der Maschinen gerade bei den asiatischen Sprachen ansehe.

    Ich sitze gerade wie so oft im Huisje in Noordholland und kann, nun nach zwei Jahren, immerhin 'Ne droge witte Wijn, alsjeblieft' bestellen. Nein, ich gebe mir wenig Mühe, Niederländisch zu lernen, versuche es eher übers Hören zu begreifen, lasse im Radio oder TV holländische Sender laufen.

    Vokalbeln lernen ist nicht mein Ding und wenn ich bedenke, wie schwierig das Deutsche für arabisch sprechende Menschen ist, dann kann ich verstehen, dass gerade ältere Geflüchtete da ein großes Problem haben.

    Ich sehe das Thema eher unverkrampft und habe da kein Problem, mich zur Not mit Händen und Füßen zu verständigen. Soll jeder durchkommen wie er meint.

    Wichtiger sind mir ein freundliches Gesicht und Humor.
     
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  13. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    @Roland
    zu #42

    zum Einen heißt es Deutschland und zum Anderen darf man da wohl schon saxophönen, oder? :)
     
  14. kalleguzzi

    kalleguzzi Ist fast schon zuhause hier

    Moin Lüd!

    Plattdütsch weer de Amtsspraak von de Hanse. Und dor wo de Hanse mal ehr Unwäsen dräben hett, schnackt de ollen Lüd noch Plattdütsch.
    Plattdeutsch war die Amtssprache der Hanse. Und dort wo die Hanse ihr Unwesen getrieben hat, sprechen die alten Leute noch Plattdeutsch.

    Sogar an der Westküste Schwedens kann man sich mit älteren Leuten auf Pöattdeutsch unterhalten!

    Munter holden
    meent
    kalle
     
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  15. Gerrit

    Gerrit Guest

    Kürzlich betrat ich mit meinem Sohn in Berlin ein Café. Alle Gäste unterhielten sich wie wir beide auch auf Deutsch. Die Bedienungen sprachen uns und die Gäste Englisch an. Ein wenig albern kam uns das vor: aufgesetzt international. Wir antworteten hinterwälderisch auf Deutsch...
     
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  16. OldButGold

    OldButGold Kann einfach nicht wegbleiben

    Und ihr seid dennoch hoffentlich gut bedient worden?

    Schließlich haben wir ja seit Jahren schon viele (inoffizielle) Kampagnen zur Verbesserung der Kommunikation :pint:- wie z.B.

     
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  17. Gerrit

    Gerrit Guest

    ... ich sage mal so: höflich geht anders. Geärgert hat es uns nicht, wir fanden es nur ziemlich daneben und lächerlich...
     
  18. _Eb

    _Eb Nicht zu schüchtern zum Reden

    Wenn es für euch daneben und lächerlich war... Wieso seit ihr geblieben?
    Ich finde die Idee nicht schlecht in einer internationalen Stadt und wer das nicht will muss nicht Gast in dem Lokal sein..

    Peinlicher finde ich das im Ausland von vielen erwartet wird das die Bedienung deutsch reden sollten..... Wozu?
     
  19. Claus

    Claus Moderator

    Ich finde die Idee ziemlich bescheuert. Berlin ist zunächst mal eine deutsche Stadt (und dann auch nicht irgendeine, sondern die Hauptstadt). Da ist es das Natürlichste auf der Welt, Gäste auf Deutsch anzusprechen. Und wenn es dann ein Verständigungsproblem geben sollte, ist Berlin international genug, es anschließend mit einer anderen Sprache zu versuchen.

    Ganz Deiner Meinung. Aber Dir fällt Dir da nicht ein klitzekleiner Widerspruch zu Deiner Aussage davor auf?
     
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  20. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Man sollte mal den Staat "Absurdistan" gründen....mir fielen da spontan Etliche ein, die da wunderbar hinein passen würden. :)

    Landessprache natürlich "Absurdisch"...öfters auch hier zu lesen :p

    Narri-Helaaf

    Wuffy
     
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