JAZZverpflichtung als Saxer????

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Gast, 11.Januar.2012.

  1. chrisdos

    chrisdos Strebt nach Höherem

    Es gibt doch auch den Alternativ-Totem...
     
  2. Gast

    Gast Guest

    @Wuffy

    ""Mehr Toleranz und Objektivität für sämtliche Arten von Musik und für die, die sie spielen.""

    Exakt !

    Dann darfst Du aber auch nicht von Jazzern und anderen ""GURUS"" sprechen....denn selbst der Fahrstuhlmusiker könnte ja ein GURU sein !
    ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

    CBP
     
  3. Gast

    Gast Guest

    Weil du mein Zitat offenbar nicht verstanden hast.

    Das Sax fand noch in den 60ern (fast) ausschließlich Verwendung im Jazz und in der Blasmusik und in dem Konglomerat, das wir Tanzmusik nennen. Blasmusik (als Volksfestmusik, Karnevalsmusik usw.) und Tanzmusik als reine Gebrauchsmusik zum Feiern und Geldverdienen waren tatsächlich zu der Zeit Genres, die relativ leicht zu lernen waren und auch noch mit den letzten Gurken an Instrumenten zu bewältigen waren. Um Jazz zu spielen, galten halt andere Anforderungen an die Instrumente, die zu genau der richtigen Zeit von diesem heute so begehrten Saxtypus erfüllt wurden. Keine Sau spielte damals Klassik auf dem Sax, man konnte es nicht studieren, Jazz nicht und Sax nicht, "Weltmusik" u.ä. gab es noch nicht.

    So war mein Zitat gesagt und gemeint und nicht als Diffamierung irgendeiner im Forum außer Jazz noch vertretenen Musikrichtung.

    Herman
     
  4. flar

    flar Guest

    Wuffy, bravo,den den Text werde ich (mit Deiner Erlaubnis) ab „und wenn denn jemand...“ kopieren und jedem zeigen der mir noch mal mit „wie kannst Du so was nur spielen, das ist doch nur... kommt. Sprüche dieser Art bekomme ich oft von Leuten zuhören die mich aus einem anderen musikalischen Zusammenhang kennen nicht wissen das ich sowohl in Blasorchestern, gelegentlich Big Band, bis vor kurzem Ska Band und früher auch Rock und Blues Bands aktiv bin/war.
    Viele Grüße Flar
     
  5. flar

    flar Guest

    Hermann schieb
    Zitat:
    "Gebrauchsmusik zum Feiern und Geldverdienen waren tatsächlich zu der Zeit Genres, die relativ leicht zu lernen waren und auch noch mit den letzten Gurken an Instrumenten zu bewältigen waren. Um Jazz zu spielen, galten halt andere Anforderungen an die Instrumente, die zu genau der richtigen Zeit von diesem heute so begehrten Saxtypus erfüllt wurden".
    Äh ,Hermann, ich weiß ja nicht wo Du das her hast, aber ich glaube wenn man eine andere Musikrichtung nicht ab werten will sollte man ihr auch funktionierende Instrumente zu gestehen.
    An sonsten kann ich verstehen das Du dich im Bezug auf Deine Aussage falsch verstanden fühlst.
    Bis dann Flar
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Für Tanz- oder Schützenfestmucke reichte ein (funktionierendes) Fahrrad, für Jazz brauchte man schon ein Rennrad oder wenigstens eine Dreigangschaltung.
     
  7. Luci_Feras

    Luci_Feras Schaut öfter mal vorbei

    Hi zusammen,

    Jazz ohne Sax ist für viele eine seltsame vorstellung, so dass oft der glauben herrscht: ohne Sax kein Jazz.
    Andere Musikrichtungen brauchen das Sax nicht unbedingt, aber sie werden dadurch m.E. "gepimpt".
    Man verbindet das Saxophon beihnahe automatisch mit Jazz, auch oft, weil es in anderen Musikrichtungen weniger dominant ist und vll nur zur Ausschmückung verwendet wird.

    Ich persönlich funde das sehr schade, da so das Potenzial des Instruments nicht zur Geltung kommt.
    Ich bin über Bebop und Ska zum Sax gekommen und vor allem Ska und die Mardi-Grass-BB Richtung finde ich auch immer noch klasse.

    Also ein eindeutiges NEIN zur Jazz-verpflichtung!

    Viele Grüße
    Luci

     
  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin,
    ich sehe das fast genauso, mit einem kleinen, feinen Unterschied:


    Für mich gibt es nur Musik, die mir gefällt und Musik, die mir nicht gefällt!


    Von Breuker stammt übrigens auch der wunderbare Ausdruck:
    Menschenmusik :)

    Gruß,
    xcielo
     
  9. flar

    flar Guest

    Hermann schrieb
    Zitat
    „Für Tanz- oder Schützenfestmucke reichte ein (funktionierendes) Fahrrad, für Jazz brauchte man schon ein Rennrad oder wenigstens eine Dreigangschaltung.“

    Mit Ausnahme von Charlie Parker vielleicht, der kam auch mit einem Dreirad klar! :-D :-D :-D

    Bis dann Flar
     
  10. saxclamus

    saxclamus Ist fast schon zuhause hier

    Hallo zusammen,

    Mein musikalischer Hintergrund über Jahrzehnte:
    Volkslieder, Schlager, Tanzmusik ... und Kirchenmusik.
    Mit Gitarre, Klarinette,Cello und Singen.
    Später kam´s Sax hinzu.

    Dann der Gedanke:
    "Ich will nicht bis zum Lebensende ausschließlich "La Paloma" (ich mag den Song immer noch!!!) und Ähnliches spielen.
    Und nicht nur Choräle und diverse Klassikfragmente - was man als ambitionierter Amateurmusiker in verschiedenen musikalischen Bereichen so macht."

    Was Neues musste und sollte her.

    Da kam "Jazz" ins Spiel und damit die Konfrontation mit meiner "musikalischen Sozialisation".

    Unterricht, "jazziges Üben",Hören für mich neuer und ungewohnter Musik und Spielen in verschiedenen Formationen haben mich "an Jazz" herangeführt.

    Manches "vom Jazz" begreife ich inzwischen,ganz Vieles ist immer wieder neu für mich.

    Das "Neue Jazzige" finde ich spannend und anregend - eine Musik, die ich nicht mit der Muttermilch eingesogen habe.

    Und dann - Mitspielen in einem evangelischen Posaunenchor,der Saxophone "zulässt" und auch sonst keine Beschränkungen hinsichtlich des Instrumentariums vorgibt.

    In diesem "modernen evangelischen Posaunenchor" werden Saxophone geschätzt, deren Spieler aber auch darauf hingewiesen, dass die Spielweise in "so einem Ensemble" anders ist (und wohl auch anders sein muss) als in in einem Jazzensemble.

    "JAZZverpflichtung als Saxer?"
    Und sonst nix Anderes?

    Für mich nicht!

    lg

    saxclamus
     
  11. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Hallo!

    Meine Version:

    - Die Erfindung des Saxophons fand in der Prä-Jazz-Ära statt.

    - Ich komme vom klassischen Klavier, bin erst später zum Jazz gekommen, zuerst an Tasten, viel später am Sax.

    - Ich spiele auch Klassik mit Orgel zusammen, freie Improviastationen, singe klassisch (Jazz-Gesang kann ich nicht und mag ich auch meistens nicht)

    - "Bandbreite! Hört euch Alles mal an, nicht nur Supertramp, auch wenn die toll sind, sondern auch Wagner oder wasuachimmer!" Mein Musiklehrer sagte das vor ca. 30 Jahren. Bei dem habe ich im Unterricht auch zum erstenmal Jazz gehört (Charlie Parker).

    ==> Für mich persönlich gibt's keine Jazz-Verpflichtung, aber ich liebe Jazz. Mag trotzdem meine Lieblingskomponisten aus dem klassischen Bereich nicht missen.

    Und das typische Jazz-Horn war früher (im vorigen Jhd.) das Selmer MK VI, während hingegen die Klassiker das Selmer MK VI spielten. Wenn's dann Funky sein sollte, sah man auch mal öfter ein Selmer MK VI. Daraus sollte man ableiten können, dass diese Kategorisierung ('Jazz-Horn') Blödsinn ist. Kann man machen. Muss man aber nicht.


    Liebe Grüße
    Roland
     
  12. Gast

    Gast Guest

    @Herman

    """Weil du mein Zitat offenbar nicht verstanden hast.

    Das Sax fand noch in den 60ern (fast) ausschließlich Verwendung im Jazz und in der Blasmusik und in dem Konglomerat, das wir Tanzmusik nennen. Blasmusik (als Volksfestmusik, Karnevalsmusik usw.) und Tanzmusik als reine Gebrauchsmusik zum Feiern und Geldverdienen waren tatsächlich zu der Zeit Genres, die relativ leicht zu lernen waren und auch noch mit den letzten Gurken an Instrumenten zu bewältigen waren. Um Jazz zu spielen, galten halt andere Anforderungen an die Instrumente, die zu genau der richtigen Zeit von diesem heute so begehrten Saxtypus erfüllt wurden. Keine Sau spielte damals Klassik auf dem Sax, man konnte es nicht studieren, Jazz nicht und Sax nicht, "Weltmusik" u.ä. gab es noch nicht.

    So war mein Zitat gesagt und gemeint und nicht als Diffamierung irgendeiner im Forum außer Jazz noch vertretenen Musikrichtung."""

    OK----ich habe mich gerade aus dem Chat abgemeldet und sollte eigentlich in s Bett....aber darrauf will ich noch antworten, denn morgen komme ich evtl nicht dazu.>

    Ich habe Dein Zitat sehr wohl verstanden....und habe, falls Du Dich entsinnst den Vergleich mit den Automarken unterstützend dazugestellt....in dem entsprechenden Thread.
    Es ging hier auch viel weniger um Deine persönliche Meinung....sondern um den Tatbestand, dass Jazzer anscheinend der Auffassung waren und sind, Ihre Musik bräuchte besonders gute Hupen.....was Dein Zitat ja wohl sehr deutlich macht....und was Du hier ebenfalls recht klar machst.(Fahrrad mit Gangaschaltung...)
    DAMIT alleine schon ist für MICH ein elitärer Stand gegeben......der der Realität des Ursprunges nicht entspricht....denn die Grossväter des JAZZ hatten alles andere als die besten Tröten.....die waren oft froh, überhaupt ein Instrument zu haben....das ist jedoch nochmal ein anders Thema.

    Die Nutzung Deines Spruches ging also weniger auf DEIN Konto....als auf den UMSTAND, den Du damit sehr richtig ausgedrückt hast.
    KAPIERSTES JETZT ????

    @ Die anderen....

    Interessante Meinungen und Aussagen ! > Ich freue mich über die Beiträge !

    LG
    CBP
     
  13. mixokreuzneun

    mixokreuzneun Ist fast schon zuhause hier

    hallo zusammen,

    wenn ich meinen senf noch dazugeben kann:

    ich höre gerne "jazz" und das spielen in dieser stilrichtung macht mir spass.

    jazz ist aber ein sehr dehnbarer begriff von ragtime, dixie, swing bebop, electric, free, world, smooth etc. pp., die grenzen sind fliessend. kenny G (bitte jetzt keine diskussion über ihn) läuft unter der rubrik jazz, steely dan unter pop, also alles definitionssache, nur mal so als beispiel.

    ich spiele daher genausogerne "seichte popmucke", wenn sie mir gefällt, was aber natürlich rein subjektiv ist, wie jazz auch. wenn ich "einfachere" (es gibt nichts schwierigeres als einfache sachen gut zu spielen!)popstücke spiele, will ich aber auch mit meinem topinstrument spielen und nicht mit einem instrument meiner 2. wahl. da soll der sound und die mechanik genauso einwandfrei sein, wie in "schwierigen" jazz stücken.

    ich persönlich kann jetzt selber keine marschmusik oder klassik (ernsthaft) spielen, weil ich das nie geübt habe. aber: ich liebe die neue welt von dvorcak oder beethovens klavierkonzerte, will meinen, dass ich auch klassik schön finde.

    also: jazz hat nix elitäres, sondern ist eben anders als andere musik, nicht besser, schlechter, schwerer, leichter.

    wenn ich musik mache (oder höre) muss mir dabei das herz aufgehen, das ist entscheidend, egal in welcher sparte ich unterwegs bin; wenn es dann noch den zuhörern gefällt oder zumindest einem ist für mich der zweck der sache erfüllt.

    merke: musik (egal welche) ist die einzige unmittelbare zwischenmenschliche kommunikation zwischen menschen ausserhalb der sprache!

    liebe grüsse

    andi
     
  14. Rick

    Rick Experte

    Hallo Andi,

    vielen Dank für die gute Formulierung, das würde ich sofort unterschreiben!

    Schöne Grüße,
    Rick
     
  15. Gast_13

    Gast_13 Guest

    Jazz kann ich nicht spielen. Da habe ich nicht die richtige Saxophonmarken dazu! ;-)

    Aber für mich persönlich gibt es die Kriterien von Hierarchisch strukturierter Musik, z. B. ein Orchester, oder ne Bigband, mit dirigent und Satzleiter, und gleichberechtigt, demokratisch strukturierte Musik von mehr oder weniger gleichberechtigter Musiker, die zusammen musizieren und Spaß haben.

    Jazz gehört für mich eher in die demokratische Kategorie, vom verständniss her. Da kann aber auch eine Rock, oder Metal Combo, oder eine Afroband genauso dazu gehören.

    Popmusik ist oft hierarchisch strukturiert. ein Sänger oder gar ein Produzent holt sich die Leute , die dann das tun, was er sagt und will.

    Diese Strukturen kann man auch auf andere Dinge des Lebens übertragen. So arbeite ich gerne in Teams, die gleichberechtigt strukturiert sind udn nicht geleitet, sondern bestenfalls moderiert werden. (Miles Davis war so ein Beispiel eines Team - Moderators in der Musik).

    Aber es gibt natürlich auch - wertfrei - Menschen, die hierarchische Strukturen brauchen, um sich entfalten zu können.


     
  16. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Mal etwas provokant: Jazz, Akademiker. Sax Teuer Akademiker Geld. Sax Jazz. Arbeiter wenig Geld. Gitarre billig. Gitarre Rock.
     
  17. Rick

    Rick Experte

    Hallo Abraxas,

    Du vergisst bei Rock-Gitarre: Verstärker, Effektleiste (möglichst alle paar Monate eine neue, "noch geilere"), hautenge Bühnenkleidung... :-D

    Ich habe ja in meiner Jugend viel mit Rock-Bands gespielt (zwangsläufig, gab es einfach mehr als Jazz-Ensembles in meiner Umgebung, außerdem war damals Sax in der Rock- sowie Pop-Musik schon irgendwie angesagt, mehr als heute jedenfalls).
    Da haben aber praktisch alle Mitspieler mehr Geld für ihr Instrumentarium ausgegeben als ich, allen voran Keyboarder (erinnert sich noch jemand an den DX7-Hype?), dicht gefolgt von den Gitarristen ("Hab' da neulich im Laden eine neue Gitarre/einen neuen Verstärker/ein neues Effektgerät gesehen..."), daran hat sich auch bis heute nicht viel geändert.

    Ein Freund von mir, ehemaliger Rock- und jetzt Jazz-Gitarrist, kauft sich alle Nase lang einen neuen "Ämp" und eine neue "Klampfe".
    Eigentlich kauft er immer das Gleiche bei eBay:
    Fender Jazz Chorus Röhrenverstärker und Gibson Jazz-Gitarre (halbakustisch), weil das seine ganzen Vorbilder in den 1960ern meistens gespielt haben.
    Angeblich klingen die immer unterschiedlich oder haben irgendeinen Defekt, jedenfalls klingt es NIE so, wie es seiner Ansicht nach soll. Also wird wieder der nächste Verstärker geordert, bis irgendwann endlich der RICHTIGE dabei ist, der ihm dann den Geist von Kenny Burrell oder Jim Hall überträgt... :roll:

    Gut, dass wir Saxer nicht so markenverrückt sind, dass wir meinen, mit dem (richtigen!) Equipment eines Vorbilds genauso klingen zu können - bei der Gitarre funktioniert es offenbar ebenso wenig. ;-) :lol:

    -------------------------------------------------

    Hallo Nummer_13,

    schade, dass es mittlerweile so weit gekommen ist... :-(

    Als ich mit Jazz angefangen habe, war keine Rede von solchen kommerziellen Themen, da hieß es nur von älteren Musikern: "Hör' dir andere Musiker an und beschäftige dich intensiv mit Blues, dann kommt der Rest von selbst." :cool:


    Schöne Grüße,
    Rick
     
  18. Saxax

    Saxax Ist fast schon zuhause hier


    Ohhhh, ich sehe da aber noch eine Gemeinsamkeit des Jazz mit den anderen Musikstilen das Sax betreffend. Am Anfang der Entwicklung war kein Sax dabei (zumindest nicht maßgeblich), obwohl das Sax bei Entstehung des Jazz durchaus schon erfunden war. Trotzdem gewann das Sax im Jazz erst zu Zeiten des Swing langsam an Bedeutung um dann später im Bop wirklich Stilbildend zu werden. Diese dominierende Stellung des Sax ist aber in späteren Stilen auch wieder zurückgegangen. Sehen wir das hier vielleicht etwas Saxozentristisch? Also Jazz und Sax synonym zu sehen, ist sicherlich falsch. (Was ist mit den vielen Menschen, die mit Jazz ausschließlich Louis Armstrong assoziieren?)



    Der Behauptung, dass für Jazz eine VI auf dem Sax stehen muss, der muss ich noch heftig widersprechen: es gab Zeiten vor diesem Modell, da musste bei Altsaxen eine VIII auf dem S-Bogen graviert sein. Diese Hörner sind heute noch großartig :cool:, kamen aber aus einer ganz anderen Manufaktur von einem anderen Kontinent.



    Für mich persönlich gilt ein eindeutiges Ja zur Jazz-verpflichtung - das trifft aber nur mich, weil´s mir Spaß macht. Sonst soll jede/r tröten was sie/er will.



    keep swingin´, rocking, classic-playing, polkaing whatever you want



    Euer Saxax


    PS: wo liegt eigentlich heute die Trennlinie zwischen Jazz und NichtJazz? ;-)
     
  19. flar

    flar Guest

    Hallo zusammen,
    Da Hermann offenbar beschlossen hat sich zu diesem Thema nicht mehr zu äußern, möchte ich kurz erklären warum ich verstehen kann das er sich falsch verstanden fühlt.
    Es gibt wie in jeder Musikrichtung auch in der Blasmusik und auch bei der Tanzmusik Gruppen die sind einfach schlecht. Das kann natürlich verschiedene Ursachen haben. Hermann kommt wenn ich mich richtig entsinne gebürtig aus dem Emsland und wir haben hier heute noch in der norddeutschen Tiefebene die seltene Art der konkurenzlos glücklichen Musikvereine und das sind wirklich die besten, weil sie die einzigen sind im Umkreis von 100 Kilometern. Die müssen nicht gut sein um gebucht zu werden und oft sind sie es leider auch nicht. Es ist aber auch möglich das die sich wirklich alle Mühe geben aber nicht besser können! In vielen Musikvereinen werden den Mitgliedern Instrumente zur Verfügung gestellt und denen fehlt halt oft die von Hermann genannte Dreigangschaltung oder es waren tatsächlich Dreiräder. Nur die sie bedienen mußten waren (noch) nicht Charlie Parker. Das mit dem noch in klammern ist wichtig, bekanntlich hatte Herr Parker sein erstes Sax zwei Jahre lang einem Freund geliehen um in einer Marching Band Tenorhorn (HORN nicht Sax) zuspielen.
    Es ist also durch aus möglich das Hermann im Emsland guten Jazz hörte und absult sch%%ß Blasmusik und daher seine Aussage stammt.
    Viele Grüße Euer Flar
     
  20. Gast

    Gast Guest

    Danke für dein Einspringen, Flar! Jetzt muss ich aber doch nochmal Stellung nehmen: ich komme nicht aus dem Emsland und kenne Musikvereine nur aus der Ferne.

    Ich kenne allerdings die von mir oben ziemlich genau eingegrenzte Szene der Tanzmucker, Partybands und Volksfestkapellen aus Stadt und Land sehr gut und sah nach Benjamins Reaktionen wenig Sinn darin, hier eine Qualitätsdiskussion loszutreten, weil wir offenbar von völlig unterschiedlichen Sachen redeten. So eine Diskussion ist mir einfach zu heikel, der Fettnäpfchen und der Dünnhäutigkeiten gibt es zu viele und der Missverstehensmöglichkeiten auch. Außerdem geht es am Thema dieses Threads vorbei.

    Gruß, Herman

    PS:
    Was spielen wir?
    Summertime.
    Welche Dur?
    D-moll.
    Ok - zähl an! :-D
     
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