Keilwerth neu gekauft - b-Klappe klebt

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von japplicoon, 16.Dezember.2017.

  1. japplicoon

    japplicoon Schaut nur mal vorbei

    So. Mein Shadow geht jetzt zu Keilwerth (damit sie die Gewährleistung nicht verlieren), und ich hab ein Leihinstrument bekommen. Dieses Dope ( :) )werd ich mir schon mal merken. Hoffentlich dann nur gg. normales Pappen.

    Allen nochmal herzlichen Dank!

    Sonja
     
  2. gefiko

    gefiko Ist fast schon zuhause hier

    Vorsicht: die Polster vom Selmer waren alt und nahmen die Flüssigkeit auf, die vom Yamaha relativ neu, imprägniert, und da konnte keine Flüssigkeit rein........... hat dementsprechend nicht geholfen.....
     
  3. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Was für ein Aufwand!
     
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  4. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte dasselbe Problem unvermittelt nach der letzten Generalüberholung meines Mark VI Altos. Da wurden auch Pisoni-Polster verwendet. Geholfen hat der von Bereckis erwähnte BG-Polsterreiniger, wenigstens kurzfristig. Mit der Zeit hat sich das Problem von sebst gelöst.

    Nachtrag: (Sehr wenig) Balistol bringt auch etwas. Und immer schön brav die Zähne putzen, so gelangen weniger klebrige Substanzen (Zucker u. a. m. ) auf die Polster.
     
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  5. japplicoon

    japplicoon Schaut nur mal vorbei

    Naja, war halt wie befürchtet, da waren wohl nicht so die Superexperten vor Ort, wollten also nicht selbst die Mechanik abbauen. Ich kann jetzt jedenfalls erstmal auch Sachen mit "h" spielen ;-)
    Wenn ich mir die Tonlöcher des Leihinstruments anschaue, kann ich das mit der großen Adhäsion beim Keilwerth gut nachvollziehen. Weiß jemand, welche Vorteile dieser breite Rand haben soll?
     
  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Soll u. a. die Polster schonen, da eine breitere Auflage.

    Das "rolled Toneholes" zwangsläufig klebende Klappen begünstigen kann ich so nicht bestätigen.

    Ich spiele ein Conn von 1929 mit rolled Toneholes. Da pappt nix, nichtmal die Gis Klappe.

    Hängt wohl vom Hersteller ab, den verwendeten Polstern wohl auch.

    CzG

    Dreas
     
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  7. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Hängt auch und vor allem davon ab was man vor dem spielen trinkt. Wenn du vorher Bier oder gar Saft trinkst,klebt dir der Zucker im Atem/Speichel alle Polster zu,das setzt sich da eben drauf ab.
    Trinkst du nur Wasser,macht das schon ganz schön was aus
     
  8. japplicoon

    japplicoon Schaut nur mal vorbei

    Bisher sogar Zahnputzwasser
     
  9. Rick

    Rick Experte

    Stimmt alles: Es kann an den Federn liegen, an den Pisoni-Polstern (die haben ja meine Expressions auch, daher kenne ich ebenfalls - zum Glück nur gelegentlich - das Bb-Problem) bzw. an deren Imprägnierung, dementsprechend an überheizten Räumen, was ein leichtes Lösen und dann Kleben der Imprägnierung bewirkt, außerdem an dem, was man gegessen und getrunken hat.
    UND es gibt noch einen weiteren Faktor, habe ich mir von meinem Sax-Doc erklären lassen, nämlich die individuelle Zusammensetzung des Speichels.

    Deshalb haben manche Leuten ÜBERHAUPT keine Probleme, egal was sie essen und trinken, und manche ständig, auch unabhängig von ihrem Verhalten vor und während des Spielens.

    Und noch krasser: Einer meiner Schüler hatte einen derart aggressiven Speichel, dass er die Palm-Key-Polster praktisch monatlich ersetzen musste, weil sie so schnell verrotteten und undicht wurden; machte er schließlich selbst (Erwachsener), weil ihm der ständige Gang zum Sax-Doc auf Dauer zu lästig war.
    Das ist zwar schon Jahrzehnte her, aber ich erinnere mich noch gut daran (habe das auch schon öfter hier im Forum angeführt), denn es war wirklich außergewöhnlich.

    Auf Dauer scheint wohl das Nachziehen der Federn (bzw. deren Austausch) am besten zu helfen; und ich habe sicherheitshalber bei meinen Gigs immer ein Fläschchen Paraffin-Öl (aus der Apotheke) sowie einen Pinsel dabei. ;)

    Gute Besserung
    allen Kleb-Polster-Leidenden,
    Rick
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Dezember.2017
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  10. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Die Problematik mit dem Kleben hatte ich ab und an bei meinem Mauriat Tenor, das auch gebördelte Tonlöcher hat.
    Seit der GÜ von ToKo ist es weg.

    Trotzdem checke ich vor dem Spielen immer die kleine B- und die Gis-Klappe an allen meinen Instrumenten.
    Besonders wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, kann das Kleben dann und wann mal auftreten.
    Einmal Kaffeefilter (ist grundsätzlich im Koffer) oder Zigarettenpapierchen durchziehen reicht meistens.

    Grüße
    Mike
     
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  11. japplicoon

    japplicoon Schaut nur mal vorbei

    Jetzt muss ich aber doch mal nachfragen: Was raucht ihr alle für eine Pappe, die ihr durch eine verschlossene Pappe ziehen könnt?
    Die Geschichte des Schülers von Rick macht mir Angst. Im schlimmsten Fall muss ich das Sax lernen dann aufgeben und mich um die Hauptrolle für eine Neuverfilmung von "Die Fliege" bemühen ....
    ;-)
     
  12. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Dann hat @Toko vermutlich keine Pisonis bei Dir verwendet ... Bei meinen beiden (gebraucht gekauften) Hörnern waren Pisoni-Polster drin, als ich sie bekam; beide klebten immer mal wieder wie mit Pattex eingestrichen, besonders G# aber auch die kleinen Klappen der linken Hand, gerne mit dem oben beschriebenen Verzögerungseffekt.
    Da ohnehin eine GÜ anstand, hat mir ToKo zu Chanu-Polstern geraten - seitdem klebt nix mehr.

    Allerdings ist Umpolstern bei einem (vermeintlich) neuen Horn keine echte Option.

    LJS
     
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  13. Rick

    Rick Experte

    Das Papier, Tuch oder wasauchimmer wird auf das Polster gelegt, dann die Klappe zudrücken und das Ding langsam rausziehen. Ich verwende dafür Kaffeefilter, das bringt meistens zumindest kurzfristig Besserung.

    "One in a million" - dieses Phänomen gab es nur bei ihm, sonst habe ich das noch nirgends gesehen oder davon gehört. Eine Kuriosität.
     
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