Krankenkasse gegen Sound

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Gast, 3.September.2011.

  1. Gast

    Gast Guest

    @Bernd

    Haben wir !

    Ich weiß zumindest schonmal weiter, war in der tat etwas verunsichert.

    ;-)

    CBP
     
  2. Dieter_B

    Dieter_B Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Andreas, grundsätzlich stimme ich dem zu!
    Aber!
    Was ist, wenn durch eine "Nichtbehandlung" oder nur "Teilweisebehandlung" eine -sagen wir mal- dramatische Verschlimmerung zu erwarten ist?
    Dann wird das warscheinlich dazu führen, dass sich die Krankenkasse für die dann zu erwartenden Kosten nicht mehr in der Zahlungspflicht sieht.
    Dann würde man auf die folgenden-, höheren Behandlungskosten sitzen bleiben.
    Nur so ein Gedanke!
    Zahnbehandlung = NICHT Billig!

    Gruß
    Dieter
     
  3. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hi Dieter,

    ja, könnte zu Diskussionen mit der Kasse führen.

    ABER:

    1. Läuft CBP mit dieser Lösung schon seit 10 Jahren durch
    Gegend, ohne Probleme.

    Die Kasse müsste ja beweisen, dass die Beschwerden auf
    Grund der Nichtbehandlung aufgetreten sind.

    2. Was ist denn wenn CBP auf Grund der Behandlung weitere
    Probleme bekommt. Das ist ja nicht auszuschließen. Sein
    Körper hat sich der jetzigen Situation angepasst.

    3. Der Arzt, immerhin eine Vertrauensperson, ist doch nicht
    verpflichtet der Krankenkasse zu sagen: "Hey CBP hat sich
    meiner Behandlungsempfehlung entzogen. Das könnte Probleme
    geben. Achtet mal darauf....weil hätte er meinen Rat befolgt,
    hätte ich mehr verdienen können..."

    Also wenn mir ein Arzt versucht etwas vorzuschreiben, von dem ich
    nicht überzeugt bin, wechsel ich den Arzt.


    LG

    Dreas
     
  4. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Hallo CBP,

    guck mal, wie es mir vor ein paar Jahren gegangen ist und was ich an meine Kasse geschrieben habe:


    [color=000099]
    Erlangen, den 07.09.2007



    Anfrage wegen Kostenerstattung


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    leider kommt es anders als man oft denkt: Ich habe in diesem Jahr bereits 2 Zähne gekront bekommen und hatte nun die Hoffnung, dass ich mit der Behandlung fertig bin. Aber nun ist doch noch eine weitere Krone nötig. Vorgestern war ich in der Zahnklinik zur Besprechung. Zu meinem großen Erstaunen und inzwischen auch Entsetzen hat man mir mitgeteilt, dass ich für die Kosten der anstehenden Behandlung alleine aufkommen muss.

    Die Begründung, die ich mir dann anhören musste, hat mich sehr getroffen: ich bekomme die Kosten von der Krankenkasse nicht anteilig ersetzt, weil mir im Oberkiefer ein Zahn fehlt. Dieser Zahn fehlt mir seit etwa 6 oder 7 Jahren und als er damals gezogen werden musste, hat man mir mitgeteilt, dass ich mit der Lücke gut leben kann und sich die anderen Zähne nicht verschieben werden, denn der gegenüber stehende Zahn im Unterkiefer sei durch einen an die Lücke im Oberkiefer angrenzenden Zahn ausreichend „abgestützt“. Von einer Brücke hat man mir damals abgeraten, da man dazu 2 Zähne hätte beschleifen müssen, die dadurch erheblich beschädigt worden wären. Da der Zahn sich nicht einfach entfernen ließ und eine große Menge Knochensubstanz abgetragen werden musste, ist auch ein Implantat nicht mehr möglich.

    In der Kieferklinik teilte man mir nun mit, dass die Kasse nur dann einen Beitrag zur Krone zahlen würde, wenn ich mir die Lücke im Oberkiefer schließen lasse. Die Situation der an die Lücke grenzenden Zähne ist aber unverändert: Man müsste eine große Menge gesunder Zahnsubstanz wegschleifen, und aus medizinischer Sicht sei eine Brücke nicht nötig, da sich die Zähne nicht verschoben haben und auch ein „Herauswachsen“ des zu überkronenden Zahnes bislang nicht beobachtet werden kann. Von einer „Zwischenlösung“, also einer herausnehmbaren Brücke, die mit Klammern an den Nachbarzähnen befestigt wird, hat man mir abgeraten, nicht zuletzt deswegen, weil die beiden Zähne unter dieser Lösung Schaden nehmen könnten.

    Meine Frage: Wieso muss eine Lücke im Oberkiefer zwingend geschlossen werden, damit die Kasse sich an einer zur Zahnerhaltung dringend notwendigen Krone im Unterkiefer finanziell beteiligt, wenn der Lückenschluss aus medizinischer Sicht unnötig ist und nur noch höhere Kosten, die dann die Kasse mitzutragen hätte, und Folgeschäden an weiteren Zähnen verursachen würde? Mir ist gesagt worden, dass von Seiten der Kasse keine individuellen Lösungen berücksichtigt würden, und dass ich mir in jedem Fall die teuere Brücke einsetzen lassen muss, damit ich nicht auf den Kosten für die Krone im Unterkiefer sitzen bleibe. Ich kann dies einfach nicht glauben. Es widerspricht meinem gesunden Menschenverstand, dass man zur Kostenersparnis weitere Kosten verursachen muss, und dass das Bestreben zur Zahnerhaltung im medizinisch notwendigen Rahmen vollkommen in den Hintergrund gerückt sein soll, da alle Leistungen der Kasse nur noch nach streng definierten Richtlinien genehmigt würden.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dies in einer für den Patienten plausiblen Form erklären könnten.



    Mit freundlichen Grüßen



    Claudia E.[/color]



    Nun rate doch mal, was dann passiert ist: ich habe die Krone im Rahmen des Heil- und Kostenplans bezahlt bekommen und nur meinen normalen Anteil berappen müssen. Vielleicht hilft Dir das ja weiter. Manchmal brauchts nur gute Argumente, ein Blatt Papier und eine Briefmarke. ;-) Aber glaub mir, ich musste mich mehr als zurückhalten beim Verfassen des Schreibens, denn ich war kurz vor dem Explodieren.
    :-D

    Grüße
    Claudia
     
  5. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    # keine rechtsberatung #

    also: einfach aber wahr: mit geld geht alles.

    geld kann auch bedeuten, daß ohne behandlung, die optimal ist, keine geld als musiker mehr verdient werden kann.

    auch hier gehts um sehr gute formulierungen- und keine sorge : geben tut es alles.

    ich kann nicht glauben, daß nur ein einziger zahnarzt gefragt worden wäre. steve jobs hatte sicherlich auch mehrere ärzte und meinungen ... ok, der hat ja auch geld, aber fragen ist immer noch erlaubt hierzulande.

    erstaunlicherweise hilft da auch meistens die krankenkasse.

    denn man kann auch wechseln, und z.b. bei der neuen bestimmte vereinbarungen treffen, zuzahlungen außer der reihe, kredite, etc.

    wenn also nicht sofortige überlebensmaßnahmen fällig sind, hilft am besten: fragen, fragen, fragen.

    viel glück !

    # keine rechtsberatung #
     
  6. Gast

    Gast Guest

    @Dreas
    Eben !

    @Schnuckelchen
    Meine Situation ist in der Tat recht ähnlich wie in Deinem Schrieb beschrieben.
    Ich glaube jedoch, daß ich das mit dem Dentisten klarbekomme, ohne einen solchen Brief an die Kasse zu schreiben.

    Er hatte mir halt erklärt, er müsse das so machen - obwohl ich damit nicht einverstanden war. Dann fuhr er in den Urlaub und ich war zwischenzeitlich bei zwei anderen Ärzten ( wegen rausgebrochener Füllungen beim Notdienst) und habe die deswegen auch mal gefragt. Die haben die Behandlungsdiagnose bestätigt....ebenfalls den "Behandlungszwang" seitens der Kasse.

    Das hat mich nun doch arg verunsichert > ich glaube Ärzten schon lange nicht mehr alles .... aber wenn dreie einem das Gleiche sagen ;-(

    Durch Eure Antworten zu diesem Thema bin ich meiner Sache jedoch wieder sicher geworden und werde mit dem Doc ein ernstes Wörtchen reden. Ich kenne ihn schon lange ... der ist eigentlich ziemlich OK (auch privat) und ist in der Regel auch nicht aufs Kohlemachen aus. Ich denke, er folgt den Vorgaben der Krankenkasse ......... aber das werden wir schon noch gebügelt kriegen.
    Nun, da ich weiss, daß ich das nicht mit mir machen lassen MUß, werde ich ihm das auch ausreden können. ;-)

    Am kommenden Dienstag habe ich meinen Termin ... ich kann ja danach berichten, wie s gelaufen ist.

    Thanks again !

    CBP
     
  7. Gast

    Gast Guest

    Sooo-

    Um ein kurzes Fazit zu tippern:

    Die Sache ist erledigt, mein Zahnarzt hat sich schmollend
    bereiterklärt,meine Kronen zu erneuern...aber die Lücken zu lassen.
    Gestern gabs einen Abschleifmarathon, einen Haufen Provisorien in die Schnute und in zwei Wochen werden die richtigen Teile eingesetzt und alles ist erledigt ----
    mein "Setup" bleibt beim alten.

    Dank Euch für die Beratung !

    CBP
     
  8. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Na also - geht doch! :-D

    Grüße
    Claudia
     
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