Lernprogramm Noten lesen mit Mikrofonkontrolle?

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von saschsax, 10.Januar.2013.

  1. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Ich habe da mal kurz reingehört. Ich vermute, das das für ANFÄNGER (SängerInnen) ohne sonstige Begleitung bzw Unterstützung / Korrektur durch einen Lehrer für die Stimme nicht unbedingt gut ist. Die ganze Aufmerksamkeit wird auf die Tonhöhe gelenkt, die sollte imho aber anfangs erstmal auf den Klang gehen.


    http://mobile-band-walking-act.de

     
  2. DirkThomsen

    DirkThomsen Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Claus,
    sieht so aus, als könnte es genau dass, was gewünscht ist. MELODIEN LESEN UND SPIELEN bzw MELODIEN HÖREN UND SPIELEN, wobei das Nachspielen mit einem akustischen Instrument und Mikro möglich ist. Im Handbuch habe ich zwar nichts über die Unterstützung transponierender Instrumente gelesen, aber der Mikrophoneinrichtungsassistent bietet die Möglichkeit, die Transposition des verwendeten Instruments anzugeben. Zudem kann man den eigenen Tonumfang angeben. LEIDER scheint es keine Möglichkeit zu geben, das verwendete Instrument anzugeben, so dass Tonumfang und Transposition automatisch festgelegt werden. Sofern man die Übungen also immer nur mit einem Instrument macht, ist dies wohl unerheblich. Will man jedoch verschiedene Instrumente verwenden, dann könnte das lästig werden. Auch ist nicht klar ersichtlich, ob man beim Stimmumfang den klingenden oder den notierten angibt.

    Gruß, Dirk
     
  3. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Hallo Dirk,

    ich hatte es offen gestanden auch nicht ausprobiert, sondern es fiel mir beim Lesen der Ausgangsfrage nur spontan ein, dass etwas derartiges mit Earmaster möglich sein sollte.

    Vielleicht kann ja Fragesteller saschsax mal testen, ob dies seinen Vorstellungen entspricht und dann hier berichten.
     
  4. saxhornet

    saxhornet Experte

    Meist ist sowas für Anfänger nicht empfehlenswert. Bei einem Anfänger ist meist die Intonation so unsauber, daß Tuner oder entsprechende Software den Ton nicht klar erkennen kann und gerne mal was anderes anzeigt (obwohl der Griff stimmt). Anfänger sind gerne mal auch um über einen Viertelton zu tief oder zu hoch, ohne daß Sie es selber mitbekommen. Wenn dann die Software was anderes anzeigt (sei es auch nur weil vielleicht der Anfänger das Instrument nicht gestimmt hat) führt das schnell zu Verwirrungen und neuen Fehlern. Wenn er jetzt auch noch versucht die Intonation als Anfänger auszugleichen, bevor die Atemtechnik vernünftig ausgebildet ist, kann der Ansatz schnell versaut sein.
    Klar gibt es immer wieder Technikbegeisterte, die von soetwas immer fasziniert sind aber ernsthaft, wirklich hilfreich ist das alles nicht. Menschen haben früher Instrumente gut ohne den Kram lernen können und das ist auch heute nicht schwerer.

    Lg Saxhornet
     
  5. Rubax

    Rubax Strebt nach Höherem

    Also ich denke auf die Fragen von Sascha gibt es einige Antworten die so noch nicht gesagt wurden, obwohl ich mich grundsätzlich meinen Vorrednern anschließe:

    "Lernprogramm das die Noten in einem Stück erkennt"
    Song2See
    Das finde ich persönlich aber nicht so toll, der Anspruch ist größer als das Ergebnis der Software.

    "Ich spiele zu Playalongs, die sind mir aber zu schnell für meine Fähigkeiten."
    Da hilft nur langsamer spielen. Es gib aber eine Reihe von Programmen die die Stücke langsamer rechnen können ohne die Tonhöhe zu verändern. Am besten gefällt mir da: Transcribe!. Aber es gib auch Best Practice, auch Audacity kann das.

    Grüße,

    Rüdiger
     
  6. saschsax

    saschsax Schaut nur mal vorbei

    Wow! Vielen Dank für all die guten Ratschläge. In diesem Forum scheint es viele angenehme Menschen zu haben. :-D

    Bis jetzt überfordert es mich nicht so, dass ich gefrustet wäre. Aber dank euren Hinweisen weiss ich nun, dass ich darauf achten muss. Von meiner Art her benötige ich kurze, schnelle Feedbacks, sonst verliere ich die Lust an etwas. Momentan ist mein Ehrgeiz, dieses Instrument spielen zu lernen, gross genug. Ich betrachte die Playalongs als eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Ausserdem habe ich mir gestern eine iOs-App zum langsameren Abspielen von MP3s (eben meine Playalongs) besorgt. Weil nur Tonleitern rauf- und runternudeln wird mich sehr schnell frusten, da kenn' ich mich gut genug. Ich will spielen! Egal wie einfach es sein mag, Hauptsache ich habe Freude an den Tönen, die ich aus der Tröte rausbekomme. ;-) Irgendwas mit Melodie, das mich begeistert und an dem ich wachsen kann.

    Sacha
     
  7. saschsax

    saschsax Schaut nur mal vorbei

    Ich BIN einer dieser technikbegeisterten! ;-)
    Vielleicht werde ich den Earmaster trotzdem nächstens einmal ausprobieren und dann hier schreiben, ob es geht. Notebook habe ich eines und Mikro glaub' ich auch.

    Natürlich haben unsere Vorfahren ;-) auch gelernt, Instrumente zu spielen. Aber es spricht nichts dagegen, effizientere Methoden anzuwenden, die es früher nicht gab. Natürlich ist Üben immer noch das Wichtigste überhaupt, aber wenn man mit richtig üben schneller vorwärts kommt, dann nehme ich das gerne mit. :)

    Um Playalongs langsamer abzuspielen habe ich mir "anytune" und "amazing slow downer" (iOs) heruntergeladen und werde die beiden mal vergleichen.
     
  8. Mugger

    Mugger Guest

  9. DirkThomsen

    DirkThomsen Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    ich selbst bin gerade dabei zu lernen, nach Gehör zu spielen (hätte ich schon viiel früher mit anfangen sollen). Natürlich kann ich das einmal pro Woche mit meinem Lehrer machen, aber ich möchte ja auch daheim üben, ohne die Gefahr zu laufen, mir etwas falsches anzueignen. Also benötige ich irgendeine Form des instantanen Feedbacks, ob ich denn richtig bin. Und trotz aller vorbehalte gegen solche Programme, denke ich schon, dass sie das sehr hilfreich sein können.

    Viele Grüße, Dirk
     
  10. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Saschsax

    Zum Thema Playalong. Lade Dir doch iRealbook runter. Dazu gibt es 1.200 Jazzstandards als Playalong aber auch ganz viele Pop- und Rockstücke.

    Du kannst dann die Stücke in jeder Tonart abspielen lassen,
    die Geschwindigkeit variieren, verschiedene Stile abrufen
    (Latin, Swing, Rock) und auch eine Übefunktion einstellen, mit der man gut das Taktgefühl entwickeln kann.

    Man kann einzelne Takte/Taktfolgen "loopen" und die Anzahl der Chorusse vorgeben.

    Die Akkorde werden auch angezeigt.

    Ein super Tool zum Üben aber man hat auch immer seine Playalongs in der Tasche.

    LG

    Dreas
     
  11. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    Anytune kann in einer (ich glaube teureren) Variante seit dem letzten Update auch Files exportieren, soweit ich mich erinnere.
    Am Mac und am PC verrichtet bei mir Amazing Slow Downer den Dienst.
    Zu Deiner Frage:
    Ich würde auch nicht zuviel Zeit mit irgendwelchen Programmen verplempern, und das sage ich als Technikbegeisterter.
    Jedes Mal wenn Du Dein Horn zum Üben zusammenbaust, wird es Dich weiterbringen, egal was Du übst oder spielst, solange Du mit Deinen Sinnen bei der Sache bist.
    Ich bin übrigens der Meinung, dass Auswendigspielen zum Noten lernen dazugehört.
    Je besser Du hörst, was in den Noten steht, bevor Du es spielst, desto schneller bist Du.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  12. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    Anytune kann in einer (ich glaube teureren) Variante seit dem letzten Update auch Files exportieren, soweit ich mich erinnere.
    Am Mac und am PC verrichtet bei mir Amazing Slow Downer den Dienst.
    Zu Deiner Frage:
    Ich würde auch nicht zuviel Zeit mit irgendwelchen Programmen verplempern, und das sage ich als Technikbegeisterter.
    Jedes Mal wenn Du Dein Horn zum Üben zusammenbaust, wird es Dich weiterbringen, egal was Du übst oder spielst, solange Du mit Deinen Sinnen bei der Sache bist.
    Ich bin übrigens der Meinung, dass Auswendigspielen zum Noten lernen dazugehört.
    Je besser Du hörst, was in den Noten steht, bevor Du es spielst, desto schneller bist Du.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  13. saschsax

    saschsax Schaut nur mal vorbei

    Nach einer weiteren Stunde üben heute (die erste nach der Lehrstunde gestern) merke ich, dass es langsam immer einfacher wird, die Noten zu lesen. Obschon ich mich auf anderes, mir gestern vom Lehrer Angekreidetes konzentrieren musste.

    Ich habe mich vorgängig für "Anytune" auf iOs/ipad entschieden, das hat mir heute sehr geholfen. Das erste Lied mit Achtelnoten trocken und dann mit Playalong zuerst mit 0.8x Geschwindigkeit geübt. Ging nach Kurzem schon halbwegs ordentlich, am Schluss konnte ich auf 0.95, aber nicht ganz fehlerfrei was die Tonhöhen angeht, Verhauer kommen einfach noch vor. Solange ich einen gewissen Fortschritt bei mir sehe, bin ich zufrieden.

    Zum Stimmen verwende ich "Cleartune", mein Lehrer zeigte mir gestern auf Nachfrage, wie er es einsetzt: Ein paar Töne spielen, auf "g" wechseln und dann erst auf die Anzeige schauen, damit man nicht unbewusst den Ton zu korrigieren versucht.

    Notenlesen lernen per extra Software lasse ich wohl mal. Mugger hat es so geschrieben, wie ich es selber erfahre: Jede einzelne Minute spielen bringt einen weiter. :)

    LG, Sacha
     
  14. DirkThomsen

    DirkThomsen Ist fast schon zuhause hier

    Hallo.
    Also ich habe gestern Abend EarMaster 6 ausprobiert und finde es gut! Das Programm erkennt die Noten ganz zuverlässig, zeigt zudem an, ob man gut genug intune (grün), oder nicht (gelb) ist oder ganz daneben liegt (rot). Man kann Tonumfang und Transposition, sowie Schlüssel (G, F. C) festlegen, wobei als C -Schlüssel leider nur Alt-, nicht aber Tenor-Schlüssel unterstützt wird, auch gibt es keine Unterstützung für französischen G-Schlüssel - aber das dürfte hier wohl.kaum jemanden stören. Man kann zudem die Anzahl der Noten pro Durchgang sowie die Geschwindigkeit wählen, die verwendeten Tonarten, Tonumfang innerhalb einer Übung sowie maximale.Intervalle. wählt man eine große Sekunde für letzteres, dann geht es also nur innerhalb einer Tonleiter auf und ab.

    Vierle Grüße, Dirk
     
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