macht Übung den Meister?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Gast, 28.Dezember.2008.

  1. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    nanpan wird also in 6 Jahren spielen wie Michael Brecker ;-)

    nanpan, würde sagen: Ball flach halten und Geduld haben. Und dann noch die Selbsteinschätzung beherrschen. Dann wirste ein guter Saxer. Wenn du "musikalisch" bist. Und übst. Und übst. Und übst. Und hörst. Und übst........................
     
  2. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    ... na, da bist du ja bestens motiviert... klar, kannst Du mit einiger Begabung und vor allem entsprechendem, durch Lehrer unterstützten Training sehr viel erreichen oder auch studieren, aber "Blaskapellspieler" oder "Hobbyspieler" sind halt nicht gleich "Blaskapellenspieler" oder "Hobbyspieler", da gibt es auch genügend Leute mit Ambitionen...wenn Du dich da mal umhörst, besteht für dich schon die Gefahr, daß du dich in 6 Jahren von dem einen oder anderen unterscheidest, da können dir schon die Ohren abfallen manchmal.... also bitte nicht alles über einen Kamm scheren, klar gibt es in vielen auch weniger ambitionierten Musikvereinen auch viele Leute, die da einfach ein wenig musizieren wollen, Spaß haben wollen und ihre Gemeinschaft finden...ich empfinde das als sehr positiv...
     
  3. rbur

    rbur Gehört zum Inventar

    neeein. nicht wie Brecker,
    wie der hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=06nOiYliDTA
     
  4. rbur

    rbur Gehört zum Inventar

    Thomas, du legst ihm hier was in den Mund.
    Er hat weder gesagt, dass er besser sein wird als der beste Musikvereinler, noch dass er das nicht in Ordnung findet, was der durchnittliche Blasmusiker macht.
    Er will besser sein als der durchschnittliche Blasmusiker. Das ist legitim, und das wird er mit diesen Übezeiten auch schaffen.
     
  5. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    ...???...eigentlich lege ich niemand was in den Mund ( ausser mir ein Stück Schokolade :lol: )... also von "durchschnittlich" las ich nix, blieb für mich der allumfassende Gattungsname... und ohne einschränkung sind das alle... rein mathematisch...:lol:
     
  6. chrisdos

    chrisdos Strebt nach Höherem

    Hallo nanpan,

    was sagt denn Dein Lehrer zu Deiner Frage? Der kann Dich (vielleicht) am besten beurteilen.

    Oder frag gleich den Jungen wie lange er spielt und täglich übt.

    Wenn Du Angst hast Zeit zu vergeuden, dann mach einfach was "Sinnvolleres". Wenn Du den Weg zu Deinem Ziel als Last empfindest, dann lass es sein, Du tust Dir damit keinen Gefallen.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  7. nanpan

    nanpan Ist fast schon zuhause hier

    Nein nein absolut nicht falsch verstehen, dass wenn ich in 6 Jahren kein Profispieler bin ich meine als vergeudet sehe.

    Ich möchte nicht, dass ich n 6 Jahren mit wirklich vielen Übezeiten nicht die Stücke die ich mag spielen kann.

    Ich liebe das Saxophon, vorher nur mit zuhören und jetzt noch mehr mit eigenen Versuchen.

    Wollte einfach nur anhand eurer Erfahrungen wissen, wie weit es ein ziemlich motivierter Neuling schaffen kann in ner Zeitspanne von ca.5 Jahren!

    Ich will halt nur wissen was mich erwartet, da ich mich ja sehr extrem und gerne mit dem Thema befasse, noch nie hat mir nämlich etwas so viel Spass gemacht oder begeistert wie das Saxophon spielen.
     
  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Hallo nanpan,

    Saxophon ist nicht etwas, dass man lernt zu spielen wie ein Handwerk, und dann kann man es, und sei es auch nur bis zu einem gewissen Grad.

    Saxophon zu spielen muss man sich, egal auf welchem Niveau man schon ist, immer und immer wieder neu erarbeiten, und das ganz elementar.

    Fortschritte erzielt man auch nicht linear immer weiter, und schon gar nicht nach dem Motto je mehr ich übe um so schneller und um so besser werde ich.

    Ganz im Gegenteil, manchmal macht man auch mal trotz immensem Übungseinsatz gar keine Fortschritte, sogar eher Rückschritte, und manchmal dafür Fortschritte wo man gar nicht gespielt hat.

    Saxophon lernen ist nicht planbar, nach dem Motto, in einer bestimmten Zeit will ich das und das so und so können.

    Nirgendwo gilt Ghandis Satz mehr: "der Weg ist das Ziel". Die Beschäftigung mit der Musik, ausgeübt mit dem Saxophon muss dir Spaß machen, egal auf welchem Niveau. Ansonsten wirst du keine Chance haben, dem zwangsläufig eintretenden Frust erfolgreich zu begegnen.

    Plane nicht so viel, stell dir nicht so viel vor, wo du in welcher Zeit hin willst, sei nicht zu verkrampft ehrgeizig, dann kannst du viel Spaß haben mit dem Instrument und der Musik.

    Gruß,
    xcielo
     
  9. chrisdos

    chrisdos Strebt nach Höherem

    Das liest sich schon ganz anders......

    Natürlich kannst Du in 5 Jahren weit kommen, technisch auch soweit wie Dein youtube-Vorbild.

    Was das freie Spiel betrifft ist es eine Sache von Erfahrung, Vorstellungskraft, Kreativität und vor allem dem Wunsch/Drang es zu tun. Improvisation verknüpft Ideen mit Technik. Hast Du keine Ideen kannst Du nur auswendig gelernte Phrasen aneinander reihen. Hast Du keine Technik kommen Deine Ideen auch nicht raus.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  10. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    ...ach so.. sorry...ich hab das falsch verstanden mit den Hobbymusikern und so
     
  11. nanpan

    nanpan Ist fast schon zuhause hier

    @Thomas:

    Fern ab davon, dass ich jetzt erst merke dass du mich meintest, hast du das natürlich falsch verstanden :-D
     
  12. Ambrosia

    Ambrosia Ist fast schon zuhause hier

    Hi!

    Ich glaube, dass Übung schon den Meister macht - natürlich gibt es Naturtalente, die dies sicher leichter beherrschen, doch ich für meinen Teil muß sagen, als ich vor 2 Jahren mit dem Flügelhorn bzw. der Trompete angefangen habe, war außer der C-Dur-Tonleiter aus dem Schul-Blockflötenunterricht, nichts mehr an Kenntnis da und die ersten Male hätte ich das Ding am liebsten in die Ecke gepfeffert bei dem Versuch, ein sauberes B zu spielen. Inzwischen spiele ich fleißig weiter und werde immer besser.

    Nun habe ich vor kurzem auf dem Alt-Sax angefangen und die 2 Jahre Trompetenunterricht kommen mir echt zugute. Ich höre, ob die Töne sauber klingen, das Anstoßen der Töne fällt mir leicht und die Ansprache ist wirklich gut und mit der Atmung habe ich kaum Probleme usw. Übung zahlt sich einfach aus, doch am allerwichtigsten ist:

    Spaß daran haben - denn ohne Spaß und Freude wird man nie zum Meister, ich denke, dass das einen Meister ausmacht: Freude am Spielen zu haben. Und - wie schrieb hier jemand im Thread: Der Weg ist das Ziel! :-D

    lg,
    Ina
     
  13. elefant

    elefant Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo
    Bin ich hier richtig im Anfänger Forum...da bekomm ichs mit der Angst zu tun, wenn ich lese dass viele 2-3 Stunden täglich üben...Woher nehmt ihr die Zeit? Und wie hält man das durch,Ansatz technisch bezogen?
    Mach ich was falsch?
    Gruss
    elefant
     
  14. nanpan

    nanpan Ist fast schon zuhause hier

    Also ich übe 2,3 oder mal 4 Stunden am Tag! Ich arbeite täglich von ca. 16 Uhr bis ca. 23 Uhr!

    Bis 16 Uhr ist viel Zeit zum üben und für den Rest meiner Erledigungen!
    Ich weiss ja nicht eure Arbeitszeiten sind?

    Also wenn ich auf 3-4 Stunden komme, mache ich dazwischen mal ne kurze Pause und trinke auch viel Wasser, aber habe keinen Problem mit dem Ansatz!
     
  15. Ambrosia

    Ambrosia Ist fast schon zuhause hier

    Also, wenn ich übe, dann macht mir das soooo viel Spaß, dass ich die Zeit darüber völlig vergesse und mich dann wundere, wie lange ich geübt habe.
    Auch habe ich durch das Trompetenspiel weniger Probleme mit dem Ansatz, mir tut gar nichts weh dabei :yiep: - noch ein Vorteil ist, dass ich eine sehr liebe Nachbarin über mir habe, deren Sohn auch früher im selben Verein wie ich spielte und daher auch keine Klagen kommen!

    :danke: liebe Marion!

    lg,

    Ina
     
  16. Gast

    Gast Guest

    Ich übe einer Nachbarin wegen nur eine Stunde am Tag. Wenn ich mal sehr in Druck bin, habe ich die Möglichkeit außer Haus bei Bekannten mal zu üben.

    Aber 3-4 Stunden? Im Winter vielleicht. Im Sommer bliebe mir da zu wenig Zeit für anderes.

    Grüße,

    Joe
     
  17. nanpan

    nanpan Ist fast schon zuhause hier

    Also definitiv im Winter, muss im Sommer auch mehr arbeiten und wenn die Sonne scheint dann muss ich die Übzngszeit auf jeden Fall halbieren!

    :-D

    Aber ne Stunde am Tag sollte es schon sein!
     
  18. Twist

    Twist Schaut nur mal vorbei

    wow mehrer stunden am tag üben ...
    ich habe mir zume 31 geburtstag ein sax gegönnt und ist jetzt 4 monate her seit dem übe ich jeden tag im durchsnitt 40 minuten wenn ich nicht auf geschäftsreise bin. Übe ich länger als eine stunde treten mir meine (wie ich finde eigentlich verständnisvollen Nachbarn) aufn Kopf.

    Übrigens ich habe im urlaub hoch motiviert länger geübt was zur folge hatte dass ich mir meinen Ansatz ziemlich versaut habe - da meine lippen muskeln wohl noch zu schwach waren ;(
     
  19. saxolina

    saxolina Strebt nach Höherem

    Mach Dir keinen Kopf,
    ich übe ca. 2x pro Woche 45 Minuten, auch das geht. Mehr Zeit kann ich im Moment nicht aufwenden.
    Die Hauptsache ist doch, man hat Spaß dabei und kommt dennoch vorwärts...

    Gruß
    Saxolina
     
  20. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    genau.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden