mission quintenzirkel completed!!

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von annette2412, 19.Februar.2014.

  1. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Huhu Annette,

    ...klaro, daß meinte ich natürlich mit den Basics !

    Ohne die kommt man auch als Normalo kaum weiter.

    Aber ich ziehe mal einen einfachen Vergleich zur Mathematik.

    Also Normalo kommt man mit den Grundrechenarten , bisschen Prozentrechnen, 'ne einfache Gleichung umstellen und lösen, vll. noch den ollen Phytagoras dazu...ganz gut durch's Leben.

    Da fängt die Mathematik aber erst an.

    Wenn ich daran denke, was man da früher alles lernen und büffeln musste...Integral-Differenzial-Kreisfunktionen-Potenzen-Geometrie...und noch viel mehr, was mir längst entschwunden ist.

    Alles geniale Materie für Leute, die dafür auch überdurchschnittlich begabt sind und solche Dinge auch laufend anwenden und in der Praxis benötigen.

    Deshalb meine eigene Philosophie...sich nicht mit Dingen belasten, die man voraussichtlich nie braucht und schnell den eigenen Begabungsfaktor übersteigen.

    Hab' Spass beim Saxen....auch mit den Grundrechenarten (den musikal. Basics) kommt man schon unheimlich weit :)

    Es sei denn Du willst noch stetig woanders hin...dann gehört natürlich auch Arbeit, Diziplin ..und sich auch manchmal quälen dazu!

    Gr Wuffy





     
  2. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Hallo Annette,

    gratuliere!

    Der Quintenzirkel ist schon ein faszinierendes Konzept. Je länger man sich mit Harmonielehre beschäftigt, desto mehr wichtige Rollen findet man für ihn.

    Zum Glück wirst Du in der Praxis sowieso viel häufiger Kreuztonarten finden als Bs. Besonders wenn Du Alt spielst.


    Aber, wenn wir nur bei den Tonleitern bleiben: was fällt eigentlich schwer? Meistens sind es ja nicht die Griffkombinationen, sondern nur das Lesen. Ein des oder ein fisis ist ja nicht schwierig zu greifen, aber wenn es unvermutet da steht, dann ist man verwirrt. Was zeigt, dass es nur eine Frage der Gewohnheit ist.

    Ich empfehle, die Dur-Tonarten alle auswendig zu lernen (nach und nach) und jeden Tag beim Einspielen zu blasen. Dann werden Dir auf einmal viele Noten (vor allem die beliebten diatonischen Läufe) sehr viel einfacher fallen.
     
  3. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Sehe ich auch so. Und die Angst vor den Kreuzen und bs von Anfängern ist im Grunde unbegründet. Von Tonart zu Tonart ändert sich nur immer EIN Griff! Kann ich A-Dur hoch und runter auswendig ist es doch total easy E-Dur zu lernen. Statt d nur das dis und schon habe ich E-Dur...

    CzG

    Dreas
     
  4. Blasebalg

    Blasebalg Ist fast schon zuhause hier

    Das sehe ich genauso!

    Ich bin auch eher Minimalist. Ansonsten könnte ich nicht soviele Dinge tun wie ich eben tue, sondern würde mich immer irgendwo in sinnlosen Tiefen einer Materie verlieren, die mir praktisch gesehen aber nichts mehr bringt...

    Schauen was man braucht, das sauber und gut lernen und damit Spass haben....;-)


     
  5. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Genau.
    Ist vielleicht noch interessant zu wissen welcher Ton sich jeweils ändert: Bei # kommt immer der Leitton dazu (d wird zu d# , sonst hast du nicht ionisch dur sondern mixolydisch, eben eine Quinte entfernt) bei b kommt immer der erste Ton der folgenden Tonart dazu (in f das b, in bb das eb, in es das as usw).;-)
     
  6. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    genau das ist das problem! aber nur bei den b's - die # gehen.
    es fühlt sich so an, als wäre man mit dem auto anhand eines stadtplans irgendwo hingefahren und soll nun den (umgekehrten) weg einfach wieder zurückfahren - aber ohne stadtplan. :-?

    ich weiß auswendig, welche # oder bs in welcher tonleiter sind oder auch umgekehrt weiß ich, welche tonart es ist, anhand der #'s oder b's.

    tonleitern spielen mache ich wirklich jeden tag und auch immer mit meiner lehrerin, die sich dann eine tonart wünschen darf!

    ich bin zuversichtlich!!!

    danke euch allen!

    liebe grüße
    annette
     
  7. Roland

    Roland Gehört zum Inventar

    Moin!

    Problem:
    Was gehört zu den Basics und was nicht? Die willkürliche Definition 'das, was ich nicht mit zuviel Aufwand erreiche' kann zuwenig sein oder schon mehr als genug.

    Meine Philosophie ist: Meine beschränkten praktischen Fähigkeiten und limitiertes theoretisches Wissen soll mich so wenig wie möglich begrenzen. Wenn ich immer virtuell 'gegen eine Mauer laufe', muss ich halt entscheiden:
    Gehe ich da noch ein paar Schritte weiter? Wo ist das Defizit, dass mich am meisten einschränkt?

    Ich kann der krativste Maler der Welt sein, aber wenn ich nur mit Grundtönen arbeiten kann, dann *kann* mich das einschränken. Andererseits muss ich, um meine Kreativität auszudrücken, nicht den perfekten Faltenwurf der niedrländischen Meister malen können.

    Also: Was will ich? Was behindert mich? Wo kann ich noch weiterkommen? Zahlt die Hausratsversicherung auch bei Kabelbrand im Herzschrittmacher? Fragen über Fragen ...

    Grüße
    Roland
     
  8. Gelöschtes Mitglied 7743

    Gelöschtes Mitglied 7743 Guest

    Hallo Annette,

    gratuliere zum Quintenzirkel in Dur. Dann kannst Du ja automatisch auch schon den Quartenzirkel (Quintenzirkel anders herum) und bald auch den Chromatischen Zirkel spielen (Chromatische Tonleiter).

    Der Qunitenzirkel für das natürliche Moll ist übrigens gar nicht so schwierig zu erlernen. Ich denke mir den Quintenzirkel z.B. als Uhr (auf 12 Uhr ist C-Dur, auf 1 Uhr G-Dur, auf 2 Uhr D-Dur, auf 3 Uhr A-Dur usw.) und der Moll-Zirkel ist um 3 Stunden vorverschoben (c-moll ist dann auf 9 Uhr, g-moll auf 10 Uhr, d-moll auf 11 Uhr, a-moll auf 12 Uhr , usw.). Wenn Du das erst mal drauf hast, können bald noch weitere Zirkel hinzukommen, siehe hier:

    http://danadler.com/misc/Cycles.pdf

    Musik ist schon eine spannende Sache. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim lernen.

    LG,
    Bernd
     
  9. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Ja, die Tonleitern auswendig lernen, ist absolut wichtig.

    Aber: Das Leseproblem ist damit noch nicht gelöst. Wenn man nach Noten spielt, sieht eine As-Dur-Leiter genau wie eine A-Dur-Leiter aus, weil die Vorzeichen ja nur am Anfang stehen.

    Ich würde empfehlen, bei jeder neuen Tonart, die geübt wird, auch immer entsprechende Etüden in der Tonart nach Noten zu spielen.

    LG bluefrog
     
  10. bluemike

    bluemike Ist fast schon zuhause hier

    Hi,

    nur fast ;-)
     
  11. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    ? :-?

    LG bluefrog
     
  12. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Moin,

    ..zum Zirkel kann sogar ich als "Anti-Theoriest" was dazu sagen.

    Hat'nen langen Bart, alter Hut... und jeder kennt es sicherlich, aber meine Eselsbrücke, vor ewigen Jahren mal von 'nem Gitarristen aufgeschnappt, ist nach wie vor in der Birne.

    linksdrehend:

    Geh, Du, Alter, Esel, Heute, Fischen

    mein Zweit-Hobby wurde dann auch Angeln :)

    rechtsdrehend:

    Fritz, Bringt, Ester, Astern, Des, Gesanden

    Astern hatte ich noch niemand gebracht :)

    Lgr Wuffy
     
  13. Gelöschtes Mitglied 7743

    Gelöschtes Mitglied 7743 Guest

    Auch Moin :-D ,


    Du bist ja auch nicht Fritz :)

    LG,
    BCJ
     
  14. murofnohp

    murofnohp Ist fast schon zuhause hier

    ... darf ich als Anfänger auch?
    Geh Du Alter Esel Hol FISch
    Fiebrige Buben ESsen ASpirin DEShalb GESund.
    Die parallele Molltonart ("reines" Moll oder wie das heisst) -> drei HT runter. (Ich finde so lernt man nebenbei das - nenne es jetzt einmal "chromatisches Abwärtszählen", was mir nicht leicht fällt.)
    Grüße
    Hans
     
  15. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    so sehe ich das auch!
    und im moment gehe ich auf jeden fall noch ein paar schritte weiter... :)

    das ist sie in der tat! und einfach wunderschön! :)
    und die musik-theorie ist halt wie eine neue sprache.
    da muss man eben manche sachen einfach auswendig lernen und die praxis kommt beim "sprechen".

    @wuffy
    mit den sprüchen hab ich es mir auch gut merken können.
    hier gibt es eine große auswahl:
    merksprüche für den quintenzirkel

    ich bin gespannt!!! ;-) ;-)

    liebe grüße
    annette
     
  16. Rubax

    Rubax Strebt nach Höherem

    Ich kenne es als Geh Du alter Esel hole Fische (nur eine leichte Variation)

    und

    Frische Brötchen essen Assessoren des Gesetzes
     
  17. Gast

    Gast Guest

    Die Sprüche sind ja ganz witzig. Aber die Praxis kommt eher beim SPIELEN. Etwa so:

    CEGE FACE BbDFD EbGBbG AbCEbC usw.

    Die Dreiklänge gibts gratis dazu. :-D

    Geht in weiteren Schritten natürlich auch mit ALLEN anderen Drei-, Mehr- und Vielklängen.

    Herman
     
  18. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    mit "SPRECHEN" meinte auch ich SPIELEN - es bezog sich auf
    den dreiklang sehe ich, aber was ist der jeweils 4.ton ??
    erst dachte ich die wiederholung des 2. tons aber das haut ja bei FACE nicht hin!
    :bahn:

    liebe grüße
    annette

     
  19. Gelöschtes Mitglied 7743

    Gelöschtes Mitglied 7743 Guest

    Bei FACE ist E die gr. Septime, bei allen anderen sind die letzten Töne die Dezime (oder Terz); ich denke, Herman hatte etwas anderes im Sinn.

    LG, BCJ
     
  20. Gast

    Gast Guest

    Genau - das ist nur die Abfolge der Durdreiklänge im Quintenzirkel. Vom letzten E nach C rutscht man nach F-Dur, spielt den 3klang Faca und rutscht vom a in den nächsten Grundton Bb usw.

    Das spielt sich in gleichmäßigen 8teln nach kurzer Zeit automatisch - man lernt Dreiklänge, Terzen und Quintenzirkel gleichzeitig. :-D

    Herman
     
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