Mundstückempfehlung bei Sopransax

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Satchmo, 28.März.2019.

  1. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Ich kämpfe zwar auch gerade noch mit dem Sopran noch nicht so lange.
    Aber bei mir geben ESM und Vandoren mit 2. Blatt den Ton an
     
  2. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Der "Grundklang" meines uralten, gebogenen Buffet Crampon (105 Jahre?) geht schon in die Richtung; ein Raschèr-Mundstück mit WoodStone-Blatt unterstreicht das.
    Ggf. kannst Du Dir bei https://sopranoplanet.com/ auch ein Mundstück nach Deinen Vorstellungen anfertigen lassen.
     
  3. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Ein Saxophonist, mit dem ich neulich sprach, empfahl für Sopran Jody Jazz HR*, das er für verschiedene Stilistiken verwendet. Falls es den finanziellen Rahmen nicht sprengt, würde ich mal einen Blick auf die Custom Dark Variante werfen.
     
  4. Loppi

    Loppi Kann einfach nicht wegbleiben

    falls ich mich nicht irre, gab es kürzlich einen thread „wer spielt auf welchem Sax mit welchem setup“ und auf dem Sopran gab es doch einige die wie ich ein OL tone edge spielen, meins ist ein 6* refaced von Nicolas Trefeil. OL soll wohl sehr variable Qualität hervorbringen, mein Mundstück hat sich jedenfalls sehr verbessert durchs refacen.
     
  5. Tobias Haecker

    Tobias Haecker Ist fast schon zuhause hier

    Einer ziemlich häufiger Fehler von Saxophonistischen, die mehrere Größen spielen, ist, diese nicht als unterschiedliche Instrumente zu begreifen. Gerade das Sopran wird da oft genug unterschätzt (obwohl ständig alle sagen, wie herausfordernd das ist).

    Das soll aber nicht heißen, dass es keine Benefits gibt, wenn man unterschiedliche Saxgrößen spielt. Ein paar meiner Schüler haben sehr viel gelernt, gerade durch die unterschiedlichen Bedürfnisse des Soprans und Baritons. Das hat ihnen schon auch für's Tenor geholfen.

    Außerdem will man ja später auch einen Klangkontrast zwischen den Instrumenten. Ist doch langweilig, wenn das Sopran eie das Tenor klingt, nur eine Oktave höher.

    Jetzt habe ich es schon ein paar msl erwähnt. Ich habe eine Empfehlung für Anfänger und besonders für's Sopran. Theo Wanne Essentials. Sehr guter Preis für die Qualität, spielen sich sicher (gerade für das Sopran weiß ich das extra zu schätzen) und das Jazz 7 hat auch einen sehr ausgeglichenen vielseitigen Klang.

    https://saxophonistisches.de/theo-wannes-essentials-die-neue-budget-empfehlung/
     
  6. Rick

    Rick Experte

    Meine Empfehlung ist da ein Expression der größten Öffnung (RvB bzw. 8*).
    Das spiele ich, seitdem es diese Mundstücke gibt.
    Vorher hatte ich ein Lakey, aber das war mir zu grell.
    Das Expression klingt bei mir klar in die von Dir gewünschte Richtung, find ich.
     
  7. Rick

    Rick Experte

    Hier ein Hörbeispiel von 2013:

     
  8. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    @Rick das passt auch zu meiner Idee von sopi Sound . Hoch klar, aber nicht aggressiv.
     
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  9. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Hier werden ja zum Teil recht große Öffnungen vorgeschlagen. @Elly , ich weiß ja nicht, wie erfahren du mit dem Sopran schon bist. Jedenfalls können große Öffnungen gerade auf dem Sopran recht schwierig sein, was die Intonation betrifft. Von daher würde ich für den Anfang ( und damit meine ich mehrere Jahre) etwas vorsichtiger rangehen, eher im Bereich 5 bis 6.
     
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  10. Elly

    Elly Ist fast schon zuhause hier

    Dankeschön schon mal!
     
  11. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    Ausgewogener Sound bei dunklerem Klang, was einen nicht arm macht: Bari Classic HR (Hard Rubber), 64er oder 66er Öffnung...ca. 100€ neu mit Blattschraube.
    Alternativ Otto Link 6* oder 7 (wobei aus meiner Erfahrung die tiefen Töne etwas herausfordernd sind und das Mundstück je nach Blattauswahl etwas muffig klingen kann...wie gesagt, keine Allgemeingültigkeit.

    Lakey wurde schon erwähnt, eher der hellere Klang für um die 160€...wenn`s mal "strahlend" sein darf, das Rico Metalite M7, das man für gut 40€ erhält...passende Ligatur bist bei 70,-€ (die aber auch für andere gängige Kautschuk-Mundstücke verwenden kannst)
     
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  12. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Ja, die Bari sind nicht schlecht für die Soundvorstellung. Ich habe Link und Bari gespielt und fand das Bari besser. Wenn es richtig samtig und dunkel klingen soll, kann ich noch das Drake Son of Slant empfehlen. Seit Jahren mein Lieblingsmundstück auf dem Sopran. Das ist aber ein True Large Chamber Mouthpiece und daher intonationsmässig nicht ganz leicht zu kontrollieren.
     
  13. Elly

    Elly Ist fast schon zuhause hier

    Also zu schwer sollte es nicht kontrollierbar sein. Ich schau jetzt mal wo die Vorschläge so verfügbar sind und wo sie preislich liegen und ob ich das irgendwie auf vielleicht 3 eingrenzen kann. Sonst ist es eh Überforderung.
    Mit meinem Tenor habe ich mit einem Selmer Soloist D einen schönen und vor allem stabilen Klang. Aber das war ja nicht von Anfang an so da....
     
  14. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Bedenke dass das MPC die Verbindung zwischen dir und deinem Sopi ist.
    Will sagen daß es so individuell ist wie wir alle.
    Ich wünsche dir den Fund deines nächsten MPC .
    Ich glaube das sich die mpc's auch über die Zeit ändern..
     
    Rick und Elly gefällt das.
  15. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Für mich hat diese Idee sehr gut funktioniert. Ich habe mir vor einem halben Jahr ein Sopran zum Tenor dazugekauft und habe da große Freude dran. Allerdings war ich auch kein Anfänger und würde eher dazu raten, erst mal das Tenor gut in den Griff zu kriegen und dann den "Fuhrpark" zu erweitern.

    Ich habe folgende Mundstücke intensiver getestet:
    Selmer Session G: ist mir bezüglich Ansprache und benötigter Kraft zu anstrengend
    Selmer S90-170: zu wenig flexibel
    Yamaha 5C: sehr gut für den Einstieg, damit macht man nichts falsch, leichte Ansprache, schöner Klang, aber nicht sehr flexibel
    Selmer Concept: tolles Mundstück, stabile Intonation, schöner Klang, gute Ansprache, flexibler als man bei der kleinen Öffnung erwarten würde
    Aaron Drake Son of Slant 6: toller warmer Klang, sehr gute Ansprache, Intonation anspruchsvoller als beim Concept, aber dafür auch deutlich flexibler im Ausdruck

    Ich spiele inzwischen nur noch auf dem Concept und dem Son of Slant.

    Ich hatte damals, als ich das Sax gesucht habe, einen Thread dazu gestartet, der mir sehr geholfen hat:
    https://www.saxophonforum.de/threads/empfehlungen-fuer-ein-sehr-gutes-modernes-sopransaxophon.69824/

    Ich nehme das Sopran gerne zum Üben mit, wenn ich unterwegs bin und mir das Tenor zu groß, zu schwer und zu laut ist, außerdem spiele ich in der Band auch viel Folk, unter anderem Klezmer und Balkan, und da passt das Sopran für mich besser als das Tenor.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.Januar.2026
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  16. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ich bin ja nicht gerade versierter Vielspieler auf dem Sopran, nehme es aber schon öfters mal zur Hand.
    Bei meinem war ein Link Tone Edge 5 dabei, welches ich ganz gerne spiele und halt kleine Öffnungn bevorzuge- die Intonationsprobleme sind ja ohnehin schon eine Herausforderung, so dass ich die nicht noch mit einer grossen Öffnung zusätzlich strapazieren will :)

    Ein Concept habe ich mal ausprobiert- aber das lag mir überhaupt nicht im Vergleich zum Link 5 oder auch dem beigelegten Yamaha 4 C Custom.
    Ein Son of Slant hätte ich gerne mal getestet, da ich so eins sehr lange auf dem Tenor gespielt habe. Ist aber leider hierzulande kaum vorrätig und kaum zur Probe zu bekommen.

    Was ich nun Gelegenheit hatte auszuprobieren ist ein Rascher für Sopran.

    Ich muss sagen, das hat mich sofort angesprochen, mit ca. 1,2mm auch eher eng, sehr grosse Kammer, ausgehöhlte Seitenwände, sauber gearbeitet.
    Der Klang ist mit einem 3,5er Hemke wunderbar dunkel, irgendwie "grundtonlastig", gefällt mir sehr gut. Für alles wird das wohl nicht sein, aber für einen schönen kontrollierten eher klassischen Sound m.E. sehr gut geeignet. Intonationsprobleme sollte man damit auch gut in den Griff bekommen. Es ist auch etwas weniger laut als die andern üblichen Verdächtigen. Preislich ganz o.k.
     
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  17. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ich verstehe, was Du meinst, sehe das aber nicht so problematisch. Das 6er Son of Slant bietet einem mehr Möglichkeit, die Tonhöhe zu variieren. Ist also flexibler. Klar schafft das mehr Möglichkeiten, schiefe Töne zu produzieren, aber wenn man sich einmal darauf eingespielt hat, ist das eigentlich kein Thema mehr. Im Gegenteil, man kann damit ja auch besser die unperfekten Intonationseigenschaften des Saxes ausgleichen.

    Nur meine Sicht, natürlich. :)

    Falls Du mal in München sein solltest, kannst Du gerne meines mal ausprobieren. Ich habe es bei Schagerl bestellt. Die sind tatsächlich nicht ganz so kulant wie Thomann, aber wenn man mit denen vorher spricht, geht vielleicht auch was zur Ansicht.
     
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  18. annobert

    annobert Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich spiele auf dem Sopran ein Vandoren SL3 und bin sehr zufrieden
     
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  19. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Also das Ergebnis, wonach @Elly sucht und deshalb den T wieder aktiviert hat.
     
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  20. Elly

    Elly Ist fast schon zuhause hier

    @Woliko irgendwie habe ich den Verdacht du kennst mich gut :)
     
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