Nach 2 Tagen Saxophon spielen...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von eifelblitz, 8.Juli.2011.

  1. Gast

    Gast Guest

    also ich fummele grade an einem "crash kurs" über das wochende:

    freitag samstag sonntag - oder montag dazu, oder donnerstag dazu.

    sinn und zweck soll ausschließlich sein , dass leute die in keine musikschule wollen, die grundlage gezeigt bekommen und damit richtig einsteigen können!

    eigentlich ist das die grundlage von den beiträgen von grosskopf hier im forum.

    die ersten raktionen sind positiv.

    schaun ma mal!
     
  2. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Oh Mann, wenn ich das schon lese: eher tööt als dööh, ausserdem mit kalter Luft und die ersten zwei Jahre nur langweilige Tonübungen statt zum Spass spielen. Neustart nach zwei Tagen... :roll: Ich habe zwar eine lebhafte Fantasie, aber dass jemand vom Internet Saxophon spielen lernt, kann ich mir nicht vorstellen!
    Ich habe auch vier Kinners und gaaar keine Zeit - aber weil mir das Saxophon spielen auch am Herzen liegt, nehme ich Unterricht. Eine halbe Stunde die Woche... viel zu kurz. Aber irgendwie kann man die Zeit doch immer noch rausquetschen.
    Was mein Lehrer alles bei mir korrigiert - manchmal ist es zum Verzweifeln. Aber bevor Du Dir was falsches angewöhnst... nichts ist frustrierender, als nach etlichen Jahren rumtröten festzustellen, dass man nicht mal mit anderen zusammenspielen kann, falsche Intonation oder schlechte Technik oder was auch immer. Bevor jetzt die Autodidakten-Riege mit der grossen Klatsche kommt: Natürlich kann man sich das alles beibringen, insbesondere wenn man schon ein anderes Instrument gespielt hat, am besten als Profi :roll: Aber als 'Normalo' geht es sicher besser mit (dem richtigen) Lehrer. Du würdest Dir viel Zeit und Frust sparen. Punkt.

    Grüsse,

    Wanze
     
  3. Ruwen

    Ruwen Kann einfach nicht wegbleiben

    :danke: :applaus:

    Endlich mal einer der auch meine Ansichten teilt.
     
  4. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo expr.,

    tolle aussage.

    deine antwort hat m. m. n. mit anstand und nicht mit ansicht zu tun.

    gruß
    hanjo
     
  5. eifelblitz

    eifelblitz Schaut öfter mal vorbei

    Au weia,

    da hab ich ja was los getreten, dann vergesst diesen Threat einfach und sehen wir es als gelernt an, ohne Lehrer geht es nicht, dann ist dieser Online-Kurs auch für mich erledigt.

    Ich möchte jetzt hier keine Streitereien hervor rufen.

    Entschuldigung, dass ich hier gefragt habe, war nicht beabsichtigt hier eine Diskussion hervor zu rufen.

    Ich werde mein Fortschreiten oder nicht, für mich selber noch fest halten auf youtube, wer es ich antun will gerne, es muss keiner.

    Fazit: Gelernt ohne Lehrer keine Chance.

    Danke Euch.

    Würde mich freuen, wenn sich jetzt hier kein Streit entwickelt.

    Gruß
    Michael
     
  6. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Bisher empfand ich das hier eigentlich nicht als Streit, war doch alles noch ganz friedlich... da habe ich schon schlimmeres gelesen :lol:

    Ooops, ich dachte wir haben eine Diskussionsforum - nicht nur ein Konsenzforum :-D

    Friedliche Grüße,

    Wanze
     
  7. cara

    cara Strebt nach Höherem

    :-o

    hier gibt's keinen Streit, nur Ratschläage, die man beherzigen kann oder auch nicht, wie beliebt :-D
     
  8. the_ashbird

    the_ashbird Ist fast schon zuhause hier

    Hallo zusammen!

    Ob man sich das Saxspielen autodidakt beibringen kann?
    Warum um Gottes Willen nicht?!

    Grundsätzlich lässt sich alles selbst erlernen, zu allem gibts Literatur die weiterhilft. Mir fällt zumindest nix ein, was man nicht im Eigenstudium erlernen kann (sofern einem die nötigen Mittel zur Verfügung stehen...und beim Sax ist es nur mal nur ein Sax, zwei Hände & eine halbwegs intakte Lunge!), nur ist das in den meisten anderen Fällen mit höheren Risiken verbunden...

    Außerdem sollte man bedenken, dass das Sax bestimmt eines der einfacheren Instrumente ist. Vor allem im Bläserbereich würd ich sogar soweit gehen, zu behaupten, dass das Sax das einfachste von allen ist. (Selbst Blockflöte ist mMn vergleichsmäßig schwieriger!!)

    Dass mit dem autodidakten Lernen allerdings zwangsweise einige Umwege eingeschlagen werden und es uU länger dauert, ist aber bestimmt nicht von der Hand zu weisen.
    Außerdem ist der wichtigste Faktor beim eigenständigen Lernen SELBSTKRITIK! Man sollte sich regelmäßig aufnehmen, um es "von außen" zu hören...die Unterschiede, die zwischen objektiven und subjektiven Soundempfinden vorherrschen, sich nicht zu unterschätzen.

    Ich würde mich selbst als "Mischling" bezeichnen: ich habe seit Beginn einen Lehrer, um den ich sehr dankbar bin, bringe mir aber sehr viel selbst bei, da meine Lehrerin ausgewiesene Klassikerin ist, und mir in vielen Belangen nur bedingt weiterhelfen kann.

    Ich möchte meine Unterrichtsstunden auf jeden Fall nicht missen, da es für mich einfach eine wöchentliche Kontrolle darstellt und zwei "externe Ohren" einfach anderst hören und wahrnehmen als ich selbst. Mir geht es um konstruktives Feedback, Vorschläge, Ratschläge, Tipps und spezielle Übungsmöglichkeiten, etc...wie man ein F# greift? dazu braucht man keinen Lehrer!


    @ Eifelblitz.
    Du darfst die Empfehlung, einen Lehrer zu nehmen, nicht falsch verstehen. Es muss nicht notwendigerweise wöchentlich und fix geregelt stattfinden, ja nicht mal regelmäßig und schon gar nicht für immer. :-D
    Aber am Anfang ist es einfach hilfreich, wenn man jemanden zur Seite hat, der einem Hilfestellungen gibt und Tipps gibt, wie man mit Problemchen am besten umgeht.

    Also wenn du die Möglichkeit hast, dir einen privaten Lehrer oder auch einen erfahrenen Saxer (z.B. Edo! :-D) zu angeln und nur zwei-drei vereinzelte Stunden bei ihm/ihr nimmst, fällt dir der Einstieg bestimmt um Vieles leichter. Sobald die elementaren Grundlagen vorhanden sind, gehts mE auch mehr oder weniger problemlos im Eigenstudium, sofern der Wille, die Motivation und das Durchhaltevermögen, Durststrecken (und die gibts sowohl mit als auch ohne Lehrer!) auszubaden, vorhanden ist!

    Lass dich nicht unterkriegen und mach dein eigenes Ding!
    LG und viel Spaß!
    Phi
     
  9. Claus

    Claus Mod Emeritus

    @ Eifelblitz

    Du siehst, es gibt hier unterschiedliche Ansichten, was die Möglichkeiten autodidaktischen Lernens angeht.

    Ich persönliche finde, dass es da nicht nur schwarz und weiß gibt. Auch ein Lehrer nimmt mir nicht die Verantwortung für das eigene Lernen - beobachten, neugierig sein, Aussagen auch mal kritisch hinterfragen, abschauen, kontrollieren, was Du tust und wie Du Dich entwickelst: irgendwo steckt immer ein gerüttelt Maß Autodidaktik drin. Aber ein guter Lehrer kann Dir zweifellos die eine oder andere Sackgasse ersparen. Es spricht doch nichts dagegen, wenn Du einfach mal ausprobierst, wie Du mit der Hilfe eines Lehrers voran kommst. Es muss dann auch nicht unbedingt wöchentlicher Unterricht sein - auch da gibt es viele Abstufungen.

    * Moderatorenmodus on *

    @ Hanjo

    Ich sehe überhaupt keinen Anlaß, gleich die Messer zu wetzen, nur weil ein Beitrag mal nicht mit den vorsichtigen Worten "Nach meiner bescheidenen Meinung" eingeleitet wird. Jeder Beitrag gibt letztlich die persönliche Auffassung des jeweiligen Autoren wieder, ohne dass damit allen anderen das Recht auf eine entgegenstehende Meinung abgesprochen würde. Also bitte etwas mehr Gelassenheit! Und das war jetzt keine Einladung, hierüber in eine Metadiskussion einzutreten...

    /* Moderatorenmudus off *


     
  10. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Also liebe Leuts,

    Zunächst Teile ich im wesentlichen die Meinung von Phi.

    Es muss nicht alles mit Lehrer sein. Persönlich bin ich auch Fan von
    guten Lehrern. Inzwischen habe ich einen GUTEN. Ist auch mein
    Zweiter.

    Nun hat Michael doch deutlich gemacht, dass momentan kein Lehrer
    möglich ist. Punkt.

    Da müssen wir doch nicht ständig nachkarten: Lehrer, Lehrer, Lehrer.

    Geht halt bei ihm nicht.

    Also lass uns doch Möglichkeiten finden, wie wir ihm helfen können,
    damit er den Einstieg findet.

    Dafür ist doch das Forum da.

    Fast haben wir es geschafft Michael zu verschrecken.
    Das wollen wir doch nicht, oder?


    LG

    Dreas
     
  11. eifelblitz

    eifelblitz Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,

    ich will hier nur keine Unruhe stiften, gerade weil ich hier sehr viel Hilfe bekommen habe und ich die Gegebenheiten im Forum nicht kenne.

    Ich streiche nicht die Segel und ich werde einfach die Hilfe nutzen die ich bekommen kann.

    Ich will hier auch nicht die Notwendigkeit von Musiklehrern
    in Frage stellen.

    Gruß
    Michael
     
  12. chrisdos

    chrisdos Strebt nach Höherem

    Hallo Michael,

    da kannst Du ganz entspannt bleiben. Wenn sich hier Leute in die Haare kriegen, dann sind die Fragen/Fragesteller nicht die Ursache, sondern nur der Anlass.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  13. Gast

    Gast Guest

    Hey Eifel-Mann,

    hier zappelt jedeR auf seine/ihre eigene Art.

    Laß einfach alle reden und dann mach dein Ding.

    Denn Musik wird auch ganz gerne mit Leben und Glück verbunden.


    Vill Spaß wünsch isch dir op jeden Fall
     
  14. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    Falsch, Chrisdos, die Antworten sind das Problem ;-)

    Die falschen (eure) und die richtigen (meine) ;-)

    ?????

    (Selbst)Ironie aus!!!!!

    Bitteschön: Eifelblitz ist gewissen Randbedingungen unterworfen, innerhalb derer er sich bewegen muss / möchte.

    Frage: D a r f er unter diesen Randbedingungen Saxophon lernen oder nicht?.......

    Ich meine, es muss klar sein, das er sich auf die von ihm gewählte Art u.U. schwerer tut als "normale Schüler". Und ich denke, das hat er per Crash-Kurs begriffen. Die Frage ist jetzt, ob und wie weit wir ihm mit unseren Ratschlägen hilfreich sein können / wollen.

    Schönen Arbeitstach
    wünscht Brille

     
  15. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    Hallo eifelblitz

    Oooooooccchhhh, hier kann man mit ganz einfachen Bemerkungen, Fragen, Meinungen in Wespennester stechen und verursacht dadurch einen gewissen Aufruhr.
    Sei es das man die Marke mit dem Großen S oder X schätzt, oder eben nicht, ob alte Saxe eine Seele haben und wenn ja, wo die denn nun so sitzen mag, selbst die Frage ob ein gis-Heber sinnvoll ist oder nicht, kann sehr emotionsbehaftet diskutiert werden.
    Und so eben auch die Frage: Saxlernen mit oder ohne Lehrer

    Mein Tipp: Bleib geschmeidig!!!
    Ob nun mit oder ohne Lehrer, ob mit Dapper oder O´Neill, ob mit 1,5Reed oder 2er
    Du wirst deinen Weg finden und gehen.

    Prominente Beispiele, z.B. der von mir hochverehrte Rick ist meines Wissens nach Autodidakt, zugegeben er hat etwas früher begonnen, als du, kommt aber auch von den Tasten.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass das Lernen mit Lehrer effektiver, einfacher, motivierender usw. usw. ist, aber wenn es die Umstände anders fordern, so what???

    Außerdem lass die Städter mal Labern, wo es in jeder zweiten Straße mindestens drei Lehrer gibt, die ja ach so flexibel auf alle Kundenwünsche eingehen!
    Hier ist das alles etwas anders!


    Mein Angebot steht nach wie vor!

    LG

    edo

     
  16. Gast

    Gast Guest

    ...Die falschen (eure) und die richtigen (meine) ...


    lol = letz fetz!
     
  17. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    :sensatio:
    Nimo ver[d]dr[/d]steht mich.
    :-x

    Grüße vom Geiste im Bruder, ähhhh..
    Ach vergiss es!
     
  18. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Ich versuch's jetzt wieder ein bisschen sachlicher.

    Hallo Eifelblitz, hoffentlich lässt Du Dich nicht durch die (hier doch eher seltenen) Sticheleien abschrecken !

    Du bist ja ein erfahrener Musiker. Da Du von Tasteninstrumenten kommst, solltest Du beim Saxophon zwei wichtige Dinge im Auge (eher im Ohr) behalten: Sound und Intonation. Das hast Du sicher hier schon gelesen.

    Ich stimme Ashbird zu, dass das Sax relativ einfach zu lernen ist. In dem Sinn, dass erste Erfolgserlebnisse ziemlich bald kommen.

    Im Gegensatz zum Keyboard muss man aber sehr gut auf die richtige Intonation achten. Der richtige Griff liefert noch lange nicht den richtigen Ton, selbst wenn das Instrument sehr gut ist.

    Und der "Sound" ist beim Saxophon extrem beeinflussbar. Gerade auf die Bildung eines soliden und "schönen" Klangs (im Sinn der eigenen Klangvorstellung) sollte man von den ersten Tagen an hinarbeiten.

    Sowohl für Sound als auch für Intonation ist ein guter "Ansatz" extrem wichtig. Dazu gehört viel mehr, als man von aussen sehen kann (z.B. die Stellung des Kehlkopfes und die Form des Rachens). Deshalb ist es in einem Forum und wahrscheinlich selbst in einem Online-Kurs schwer vermittelbar. Daher die Empfehlung von vielen hier, einen kompetenten Lehrer einzuschalten (ich selbst bin übrigens Autodidakt auf dem Saxophon, allerdings nicht besonders stolz auf diese Tatsache).

    Kurz zu den Begriffen "warmer" und "kalter" Atem. Die finde ich sehr aufschlussreich und wichtig, wenn man erst mal herausgefunden hat, was gemeint ist. Ich finde auch, dass Saxophon mit "warmem" Atem gespielt werden soll. Wenn man den produziert, bläst man mit viel "Stütze" (auch ein komplizierter, aber sehr wichtiger Begriff) aus dem Bauch. Ich selbst komme von der Klarinette, die mit "kaltem" Atem gespielt wird. Diesen Unterschied zu realisieren hat mir sehr viel gebracht.

    Viel Erfolg !
     
  19. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Florentin

    Hallo Florentin,

    ich habe immer noch nicht verstanden was damit gemeint ist:

    Livia hatte das ja auch schon erwähnt. Ich habe davon noch nie gehört.

    Was heißt das genau?

    LG

    Dreas
     
  20. Rick

    Rick Experte

    Hallo Edo,

    danke für die Blumen, zuviel der Ehre, mit so etwas machst Du mich aber verlegen! :oops:

    Tatsächlich hätte ich ja damals (mit 14) gerne einen Lehrer gehabt, aber es gab einfach weit und breit niemanden, der mich überzeugte.
    Alle kamen zudem von der Klarinette und waren "reinen" Saxofonisten gegenüber eher negativ eingestellt, nach dem Motto: "Lern doch erst mal 'was Gescheit's, dann kannste immer noch saxen!" :evil:

    Meine Klavierkenntnisse (Noten etc.) haben mir viel geholfen beim Selbstlernen, auch konnte ich so immer wieder die Intonation überprüfen, und dann spielte ich ja bereits in Bands, nahm dann immer häufiger das Sax mit, wo mir ein paar Kumpels (u. a. Klarinettisten!) noch Tipps geben konnten.
    Solche Tipps waren immer wieder sehr hilfreich und sorgten für zahlreiche Aha-Erlebnisse.

    Deshalb würde ich Autodidakten empfehlen, auf jeden Fall einen Lehrer oder zumindest erfahrenen Saxer zu suchen, der einem zumindest ab und zu mal ein bisschen Feedback geben kann.
    Denn einmal antrainierte Fehler sind schwer wieder auszumerzen, auch das weiß ich aus (teilweise schmerzlicher) eigener Erfahrung. :-(


    Viele Grüße,
    Rick
     
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