Nach 2 Tagen Saxophon spielen...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von eifelblitz, 8.Juli.2011.

  1. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Für stabilere Töne und ein Gefühl zu bekommen, unbedingt lange Töne aushalten!

    Betreffend Zunge hier klicken (Post #11)

    Ist die Kanne dicht? Für einen Test hier klicken (Post #6)
     
  2. eifelblitz

    eifelblitz Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,

    erst mal Danke für die vielen Antworten, find ich klasse hier.

    Ich spiele ein YAS-25 und so schnell geht das mit dem Missverständnis. Mit weniger Luft meine ich, dass ich vorher da richtig "rein gepustet" habe, was mir hier ja auch einige geschrieben haben und ich jetzt erst (nach ca. 4 Stunden proben) bei dieser "wohl richtigen" Technik merke wie wenig Luft das Sax zur Tonerzeugung braucht.

    Also die Ansprache ist schon gut, nur ich muss mich etwas bremsen, sobald ich etwas stärker "Luft gebe" lande ich in den Obertönen. Das merke ich besonders beim tiefen C, D und E, etwas zuviel Luft und schon der erste Oberton.

    Für mich sind diese Videos natürlich nicht nur eine Erinnerung für später, sondern auch zur eigenen Kontrolle.

    Ich freu mich auf jeden Fall auf Heute Abend, da kann ich jetzt etwas beruhigter die Sache angehen.

    Gruß
    Michael
     
  3. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Hallo Eifelblitz,

    etwas off-topic: Ich hab mir auch Dein Keyboard-Video angehört. Darauf hast Du ja einen super Sax-Ton ! Geht also !

    Im Ernst: schon toll, was man mit so einem Tyros machen kann. Spielst Du das eigentlich auswendig ?
     
  4. eifelblitz

    eifelblitz Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Florentin,

    nein, ich gehöre zu der "Horde" die nur mit "Noten" spielen können, allerdings werden die Akkorde und Noten im Display des Keyboards angezeigt.

    Ich hab das schon in einem anderen Beitrag angeboten, wiederhole mich hier aber gerne, wenn jemand Playback braucht, einfach mal auf meiner Website unter "Mein Repertore" nach sehen und mir gewünschte Tonart nennen, spiele ich gerne ein.

    Gerne bring ich auch mein Key zu einem Treffen im Bereich NRW mit.

    Gruß
    Michael
     
  5. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Das ist einer der Gründe, warum Dir immer wieder "Long Tones" empfohlen werden. Wie Du festgestellt hast ist die Tonerzeugung bei so einem Saxophon etwas komplizierter als bei einem Tasteninstrument. Da sind so viele Parameter maßgebend bis endlich am Ende ein Geräusch ankommt.

    Es macht also Sinn, sich dieses Problems unabhängig vom dringenden Wunsch nach "Melodie" gesondert anzunehmen.

    Wenn Du Dich auf einen oder zwei Töne im mittleren Bereich der unteren Oktave (vielleicht das g') konzentrierst und einfach nur "Blasübung" machst, kann sich Deine Feinmotorik schneller darauf einstellen:

    - Wieviel Luft brauche ich um den Ton sauber zu halten,
    - wieviel Druck von der Unterlippe,
    - wie muss ich mit Zunge und Luftstrom arbeiten, damit der Ton beim Anblasen SOFORT kommt und sich nicht erst mit enormem Luftverbrauch langsam aufbaut,
    - wie muss ich meinen Ansatz verändern, damit der Ton lauter wird aber NICHT überbläst,
    - wie leise kann ich werden, ohne dass der Ton abreißt,
    - wie laut/leise kann ich den Ton beginnen lassen, so dass er immer noch SOFORT anspricht
    - wie lange kann ich den Ton gleichmäßig halten
    - was passiert "am Ende der Luft"
    - wie muss ich meinen Ansatz ändern, damit sich die Tonhöhe beim lauter/leiser werden nicht verändert
    - wie muss ich den Ansatz ändern, damit der Ton "schön" wird
    ...
    Später kommt dann noch ein wichtiger Punkt dazu:

    - wie muss ich Ton X blasen, damit er in der RICHTIGEN TONHÖHE ankommt.

    Das ist leider auch so eine Sache. Einige Töne stimmen am Sax von Amtswegen nur "ungefähr". Das D', D", C" und Cis" sind solche Kandidaten, die der Spieler mit Technik an die richtige Höhe bringen muss. Bei Instrumenten mit "guter Intonation" ist weniger spielerische Justage nötig, andere benötigen mehr Aufmerksamkeit.

    Lass die unteren Töne mal für's erste weg. Versuche am Anfang im mittleren Bereich ein wenig Gefühl aufzubauen. Besonders vom C abwärts kann das durchaus Jahre dauern, bis die Töne so sauber und natürlich kommen, wie die im mittleren Bereich. Da braucht man viel Luft und die muss auch sehr gut kontrolliert werden.

    Wenn Du beim Blasen merkst, dass der Ton "schepperig" wird, wenn Du lauter spielst und generell die Töne zum Überblasen neigen, dann kannst Du ein stärkeres Blatt versuchen. Als Anfänger tendiert man aber eher dazu zu fest zu "beißen", einfach weil man mit der ganzen Denkerei nicht locker genug ist.
     
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