Nachdenkliches eines Anfängers zur Mundstückwahl

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Gelöschtes Mitglied 5328, 10.Juli.2012.

  1. Saxax

    Saxax Ist fast schon zuhause hier

    :-? Hm, womit mögen wohl Hawk und Ben Webster angefangen haben? Pres (Lester Young) konnte es einfach, der brauchte nix zum anfangen ;-)


    :-? Auch hier ein dickes hmm, von mir: ich könnte dann Melodica als Anfängerinstrument empfehlen, da ist die Intonation kein Problem ;-) Um es anders auszudrücken: Wenn ich mit Sax anfange, dann gibt es dafür Gründe. Es kann sein, dass im Musikverein gerade jemand gebraucht wird, der das ledige Sax leiht und bläst, dann mag der Sound egal sein. Oder ich finde den Sound von Hawk, Ben Webster, David Sunborn oder sonstwem toll, dann will ich da auch hin ... und zwar schnell.

    Ich fand es damals, als ich mir, ziemlich am Anfang, ein Ladyface geleistet hab´, sehr beruhigend, als jemand aus unserer Band meinte "hej, damit klingst du wie Hawk" und, das war nicht das, wo ich hinwollte :)

    keep swingin´



    Euer Axel
     
  2. saxhornet

    saxhornet Experte

    Also meine Melodica intoniert ziemlich besch....en.

    Und dann kommt der böse Lehrer der Dir dann sagen muss, das wird Jahre dauern und dafür wirst Du sehr viel üben müssen.
    Nur einfach ein bestimmtes Mundstück nehmen heisst nicht, den Sound zu verstehen und reproduzieren zu können oder ihn flexibel wechseln zu können. Ein guter Sound braucht einfach lange um sich zu entwickeln, da gibt es keine Abkürzungen und wer nicht übt wird auch keinen guten Sound entwickeln, so bedauerlich das auch sein mag. Einen Sound muss man sich erarbeiten. Allein der Kauf einer Hantel macht dich ja auch nicht zum Megasportler oder sorgt für einen Superkörper.
    Es gibt Mundstücke mit denen sich schneller ein ganz bestimmter Sound realisieren lässt aber das kann sich für einen Anfänger ganz schnell zu einem Nachteil entwickeln. Ich habe auf einem Lakey angefangen zu lernen, was meinem Lehrer bei dem ich vor anno dazumal angefangen hatte egal war. Es hat später Jahre gedauert diesen hellen Brüllsound aus meinem System zu bekommen und da flexibler zu werden. Das ging so weit, daß ich manchmal sogar auf einem Meyer wie auf einem Lakey geklungen habe weil ich dann vom Sound her übertragen habe was ich gewöhnt war. Noch heute neige ich dadurch schnell auf einigen Altomundstücken in der oberen Okatve schnell zu scharf zu klingen.
    Als Lehrer bevorzuge ich daher für Schüler etwas neutraleres, denn dann kann ich Ihnen später beibringen wie man den Sound in unterschiedliche Richtungen verbiegen kann, voraugesetzt Sie üben ausreichend und haben einen vernünftigen Ansatz und eine gute Stütze entwickelt.
    Das Arbeiten am Sound ist immer hilfreich, gut und verbessert stark den Ansatz aber die Suche eines Mundstücks für einen Anfänger nach dem Aspekt des Sound allein ist meist langfristig kontraproduktiv. Wenn dann auch noch Vintagemundstücke oder Sonderanfertigungen ins Spiel kommen wird es meist auch nicht besser eher das Gegenteil ist der Fall. Manchmal muss man in punkto Sound einfach etwas Geduld haben und üben.



     
  3. saxhornet

    saxhornet Experte

    Mundstücke, speziell die Kammer und der Baffle können einen starken Einfluss auf die Intonation haben.
    Ich habe mehrfach Mundstücke mit grossen Kammern gehabt, die mit meinem Alto einfach nicht gingen weil sie einfach zu tief von der Intonation waren, auf dem Tenor fallen mir ein paar Kandidaten ein, die immer zu hoch sind und fast vom Kork fallen. Hier muss man echt was suchen, was zum Horn passt. Die eckige Kammer, kann hier helfen oder auch genau das Gegenteil nämlich viele Probleme verursachen, hängt vom Horn und Spieler ab.
    Manche Mundstücke sind in punkto Intonation sehr gutmütig, andere sehr empfindlich (bei diesen ist dann der Ton in punkto Intonation sehr schnell manipulierbar, was echt anstrengend sein kann und viel Übung und gute Ohren verlangt. So ein Teil ist dann nicht leicht in den Griff zu bekommen.)
     
  4. cara

    cara Strebt nach Höherem

    Das beruhigt mich sehr. :-D

    Gruß Cara
    die nach einem kurzen Ausflug wieder bei ihrem Yanagisawa-MPC gelandet ist und damit wieder zufrieden ist. :)
     
  5. Mugger

    Mugger Guest

    Hi everybody,

    ich hab da eine schöne Tonübung, wenn die mit dem verwendeten MPC funktioniert, kann es nicht so schlecht geeignet sein :).
    Die Übung ist von Bill Green, dem Lehrer meines Lehrers, und B.G. konnte das, so munkelt man, bis in die 4.Oktave :)

    http://dl.dropbox.com/u/6518653/Bill%20Green's%20Pedal%20Tone%20Exercise.pdf

    Grüßle

    P.S.: No Subtone! :peace:
     
  6. TheSteamer

    TheSteamer Guest

    Moin Dreas!

    Frage: Wie hast du denn jetzt das T 6 auf den Kork bekommen?

    Grüße the Steamer
     
  7. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hallo Hans,

    das passt drauf, sitzt stramm, aber ist gut zu positionieren.

    Damit Deins nicht zu locker sitzt habe ich eine dünne lage Kreppband um den Kork gewickelt.

    LG

    Dreas
     
  8. reiko

    reiko Strebt nach Höherem

    Liebe Foristen,
    jetzt bin ich aber beruhigt, dass hier nach allen Materialschlachten auch mal nachdenklichere Töne kommen. Als ich das Forum hier nach meinem Wiedereinstieg entdeckte war ich total überrascht, wieviel hier über Setups diskutiert wird. In meiner aktiven Zeit hatte ich mit anderen Musikern eigentlich fast nur über Musik (Frauen, Fußball und Autos auch, ich gestehe) geredet.
    So war ich nun völlig perplex, ich wusste noch nicht mal, was für Mundstücke ich hatte (keine Beschriftung etc alles abgewetzt) und welche Bahn...
    Nur eines wusste ich, mein Kautschuk und mein Metall sehen was Einlauf und Kammer betrifft sehr ähnlich aus und spielen sich auch sehr ähnlich, das Metall ist halt nur dünner und sieht cooler aus.
    Da aber Setups sooo (lt Forum) wichtig sind, habe ich mich dann nach einem Jahr im Forum auf die Suche gemacht und für mich folgendes festgestellt:
    1. Die Blätter machten mehr aus, als das Mundstück
    2. Ich klang auf allen Mundstücken ähnlich, und es gab von den ausprobierten nur ein einziges, das sich minimal besser spielte als meine alten, das habe ich dann aus optischen Gründen genommen (die alten sind schon sehr ramponiert)
    Ich denke, ich bleibe jetzt dabei, auch wenn es nicht sehr offen ist und ich vornehmlich jazzige Sachen spiele, weil mir gefällt, was ich damit machen kann.
    Mein "neues" (seit 12/2011) ist ein Vandoren Jumbo T45, darauf spiele ich Rico jazz select 3M (zu weich) oder 3H (zu hart).
    Ach ja, ich lass mir kein anderes einreden. Eher dass ich mal was anderes mit den Blättern probiere.
    Viele Grüße Reiner
     
  9. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    Hallo Leute,

    und wieder einmal glänze ich durch eine eigene Meinung.

    Ich brauche ein Arbeitsmst, das muß mir einigermaßen passen und los gehts, bei dem bleibe ich, keine zwanzig andere. (in Ordunung, das Gleiche, etwas kleiner, auf Reserve, falls der Ansatz total vor die Wand gefahren ist)

    ich brauche ein gutes Markenblatt, mit dem ich einigermaßen kann, und bei dem bleibe ich. Muß nicht jede Woche 25 verschiedene Blätter testen. Für mich ist das Blätter- und Mstwechseln Blödsinn, total überflüssig. Die Zeit ist mit einer Übeeinheit viel besser ausgefüllt.

    Ihr könnt ja sagen, was Ihr wollt, mein Klang ist mir sehr wichtig!

    Ich habe heute, weil mein Ansatz wieder mal lädiert ist, aus aktuellem Anlaß, das Mst verwandt, das dem Saxophon beigelegen ist. Normalerweise hätte ich das gleiche Mst, wie mein Arbeitsmst, nur etwas kleiner, verwandt. Schon nach relativ kurzer Zeit, habe ich das Saxophon in den Ständer gestellt, Schluß, Ende, Aus.

    Auch beim Etüdenspiel, Tonleiterstudien und ähnlich überflüssig und unwichtigen Dingen, habe ich meinen Klang, oder ich höre auf. Punkt.

    Der Klang ist für mich das Wichtigste beim Saxophonspiel, auch beim Üben. Und wenn dazu mein Mst gehört, dann ist das halt so.

    Meine Meinung, jeder darf eine andere haben.

    Gruß
    Hanjo






     
  10. Tröto

    Tröto Strebt nach Höherem

    Hanjo schrieb . . .

    Für diese geradezu lässige Bemerkung musstest Du aber einen langen Weg durch die MPC-Reed-Hölle laufen, der Dir oft genug sehr, sehr beschwerlich vorkam, falls ich Deine Beiträge, insbesondere die aus dem letzten Jahr, nicht völlig missverstanden haben sollte.

    Ist Dir auf dem Weg dort heraus eigentliche eine eierlegende Wollmichsau begegnet? Müsste eigentlich, denn ihr Besitzer hat heute zugegeben, dass er das Tierchen wieder laufen lassen hat. :)
     
  11. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    Hallo Tm,

    nein, ist mir nicht begegmet. Wenn ich sie fange, gebe ich sie nicht mehr her.

    Beschwerlich ja, das stimmt, aber, mein Mst habe ich schon lange gefunden, lediglich die zum Spiel erforderliche Kraft, war nicht immer, (krankheitsbedingt) im, für mich, erforderlichem Umfang, ausreichend vorhanden, daher auch, bei Bedarf, kleinere Mst. Ich stimme Dir zu, war eine unschöne Zeit, jetzt steht der Hans Josef wieder schön im Saft.

    Meine Blätter habe ich auch schon länger, einen weit mehr als lebenslang reichenden Vorrat.

    Im Moment bin ich mit dieser Lösung sehr einverstanden. Nur mal so, ein etwas "anderes" Mst bekommt ihr nicht geschenkt, dafür müßt Ihr richtig was tun, schreiben langt halt nicht.

    Einfacher ist es, ein 5c zu nehmen und sich einzureden, daß das genau so gut ist.

    Meine Meinung, je......

    Gruß
    Hanjo
     
  12. Gast

    Gast Guest

    Moin,

    hierzu zwei ernstgemeinte Fragen:

    1. wie lädiert man den Ansatz? ich hab das bislang noch nicht geschafft, auch wenn ich mal an einem Tag 5 Stunden oder so gespielt habe.

    2. wie macht sich ein lädierter Ansatz bemerkbar?

    Wenn ich am Tag mehrere Stunden spiele, dann eigentlich nie am Stück, sondern idR eine Stunde konzentriert üben - Pause, dh irgendwas anderes machen - wieder eine Stunde üben - Pause - usw. Mein Vorteil ist, dass ich es ins Büro ja nicht weit habe, und so zwischendurch üben oder auch mal spätabends / nachts arbeiten kann.

    Wenn ein Tag saxophonistisch "gut" läuft, komme ich auf 3 Stunden. Von Übe-Turn zu Übe-Turn wechsele ich dann auch die Blätter, so dass ich zB am Anfang ein neues Blatt spiele, dann ein eingespieltes (evtl schon etwas lapprig), und zum Schluss eines der 1er (Esser Solo, damit die auch weg kommen).

    Es ist auch schon passiert, dass es mich dann in der letzten Runde "gepackt" hat, und ich nach der 3. Stunde mit Aufnahmen angefangen habe (damals Anfang Mai "my way" zum Beispiel, an dem Tag kam ich dann insgesamt auf irgendwas um die 5 Stunden, insgesamt).

    Dabei Ansatz lädiert hab ich aber noch nie, daher die Fragen.

    Wo ich aber drauf achte, ist wenigstens eine Stunde am Tag zu spielen, wenn es irgendwie geht (zeitlich oder gesundheitlich). Auch als ich zB vor zwei Wochen oder so eine Erkältung hatte, hab ich an den meisten Tagen trotz Erkältung zumindest eine Stunde geübt.

    LG, Claudia

     
  13. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    Hallo Claudia,

    abschließend für mich in diesem Beitrag. (ist schließlich Andreas für zuständig)

    Ich hoffe, ich trete jetzt nicht wieder ein Streitgespräch über Sinn oder Unsinn bestimmter Mst los.

    Dazu brauchst Du nur das richtige Mst, genügend Übezeit.

    durch Schmerzen, nicht nur beim Spiel.

    Gruß
    Hanjo



     
  14. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    Irgendwie pass ich wohl nicht so richtig in die Saxer-Community oder ich bin zu arg mit der Klarinettenfamilie verbandelt. Aaaaaber ich seh das alles irgendwie anders:
    - die da unten Publikum hören ganz genau wenn ich mit dem MP nicht richtig alles hinbekomme. Sie können es aber nicht feststellen , wenn ein schnödes 5c auf dem mp steht.
    - wenn ein Munstück Potential hat oder wenn ich mir das mit dem mp lange erarbeiten muss heißt das für mich auf deutsch: ich komm nicht mit dem Ding klar, andere kommen besser klar also muss ich mich mit dem Ding noch eine Weile rumquälen
    - die grosse-Öffnung-posingshow: weite Öffnungen sind per se nicht schwerer zu spielen hängt unheimlich von Bahnverlauf und auch von Geometrie ab: man merkt doch gleich Obmann da zurechtkommt (außer blutige Anfänger die noch nicht so recht wissen was sie mit dem Ding im Mund anfangen sollen
    - je besser das mp meine Art zu spielen, anzusetzen, zu Blasen unterstützt,desto leichter kann ich spielen und mich mehr Auf die Musik (inkl. Klang) konzentrieren
    - was denkt Ihr , wieviel Potential das 5c oder sowas hätte, wenn Webster das im Mund hätte?
     
  15. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    Hmmmm...
    Und nun ja...

    Ich denke, dass das mpc-fachsimpeln mit einem deutlichen warnhinweis für Anfänger versehen werden sollte, etwa: der ständige mpc Wechsel verbrennt viel Geld, Erfolge in der klangbildung stellen sich erst nach jahrelanger intensiver Übung ein!
    Mein Tipp an alle Anfänger: spielt was für eure Mund Rachen Geometrie passendes!
    Wenn ihr scharf und schrill klingen wollt, spielt scharf und schrill, wenn's dunkel und verrucht klingen soll, spielt so.
    Das klappt (zumindest in den ersten Jahren) wesentlich besser, als 14 sündhaft teure Teile mit biffel, baffel tralala dran und drum.
    Ob das für fortgeschrittene auch gilt weiß ich nicht, bin ich noch nicht!
     
  16. saxhans

    saxhans Ist fast schon zuhause hier

    Eine meiner Mitsaxerinnen in der Bigband spielt schon seit Jahren ein Yamaha 4c, und sie spielt recht gut.

    Ich bin glücklich mit dem Meyer M6M, dem Meyer G oder auch dem Expression 7*.

    Wenn ich es ganz jazzig will nehme ich ein Metall-MPC made in China oder mein Otto Link STM.

    Warum soll ich mich quälen und mit einem Mundstück kämpfen, wenn ich schon nach wenigen Minuten merke, daß es mir nicht liegt?

    Es sind weder die Bahnöffnung noch der Preis entscheidend für einen guten Klang. Der Spieler macht die Musik, und nicht das Equipment.

    Hans




     
  17. Gast

    Gast Guest

    @Thomas

    ( Achtung: Ironie !! )

    Du siehst das völlig falsch!!

    Du musst Dir auf der Bühne ein Schild um den Hals hängen , auf welchem steht, WAS Du für ein Hammermundstück spielst...dass es das Potential vom Sound von Herrn X - Y - oder Z hat....und dass Du den in 10 Jahren auch drauf haben wirst...wenn Du Dir bis dahin nicht den Kiefer verrenkt hast oder die Lippe durchgebissen.
    Desweiteren sollte auf dem Schild stehen, dass das Publikum gefälligst würdigen sollte, dass Du es NICHT mit dem durchaus hörbaren Klang eines 5-C MPCs quälst, weil das dem ehrenwerten Publikum ja mit Sicherheit zu billig und schnöde wäre.

    Ich bin sicher, das Publikum wird Verständnis und Sachkenntnis genug aufbringen, um Dich mit Standing Ovations in den Künstlerhimmel zu jubeln.

    SO einfach ist das !! Verstehste ??

    OK...Ironiemodus aus.

    > Es ist doch ganz klar....JEDER will einen schönen Klang...und die meisten verstehen darunter ein wenig was anderes als der jeweils nächste. Aber ein Publikum hat in der Regel KEINE Ahnung, welchen Sound ich mir SELBER wünsche.....denen kommt es drauf an, dass ich GUT klinge, GUT spiele, GUT Intoniere usw usf.
    Solange ich DAS also hinbekomme....UND zumindest Ansatzweise im Rahmen meiner eigenen Wünsche liege...bin ich damit eigentlich glücklich.
    Mich jetzt Jahrelang zu quälen....um noch ein MY mehr in die eine oder andere Richtung zu klingen und mit irgendeinem MPC welches das bringen KÖNNTE tausend Kriege auszufechten...liegt mir mehr als ferne. > Und wer weiss......vielleicht denkt sich das Publikum am Ende: Ach Du jeeeee .... der klingt ja wie Herr X - Y - oder Z....
    das kennen wir doch schon....wie LANGWEILIG !!
    Dafür ist mir Zeit und Mühe zu schade.

    Ich glaube ... so GANZ alleine stehst Du mit Deiner Klarinettenmeinung also garnicht da. ;-)

    LG

    CBP
     
  18. Mugger

    Mugger Guest

    Guten Abend!

    Habe mir grade ein Mouthpiece Cafe Espresso für Alt und eines für Tenor gekauft.
    Laut spielen sollen andere, und Geburtstag habe ich auch die Woche

    Cheers, Mugger
    :pint:
     
  19. Tröto

    Tröto Strebt nach Höherem

    mugger schrieb heute . . .

    mugger schrieb heute auch, wenn auch später . . .

    Hallo mugger!

    Deine beiden Bemerkungen hier zu zitieren bedeutet nicht, einen scheinbaren Widerspruch zu entlarven und Dich hier an den Forumspranger zu stellen - wirklich nicht!! Wir kennen uns nicht und ich Deine Motive/Motivation ebenso nicht.

    Aber mal ganz ehrlich:
    In Einklang miteinander kann ich diese beiden Äußerungen von Dir echt nicht bringen.

    Den "Krempel" einerseits beklagen und dann doch wieder richtig beim Kaufen zuschlagen? Dem kann ich nicht so ganz folgen . . .

    Und außerdem:
    Du klingst doch super, egal worauf Du trötest.
     
  20. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    Hallo zusammen,

    nun auch mein Senf dazu. Als ich vor 3 Jahren mit dem Tenor begonnen habe, war ein altes und zudem kaputtes Mundstück dabei, so dass ich schnellstens auf der Such war. Duchstein sei Dank, habe ich einige ausprobiert und mich für ein Vandoren V16 T6 entschieden, weil mir der Klang ganz gut gefiel und es deutlich leichter ansprach als das Otto und andere. Vorher hatte ich nach einer Empfehlung für mein damaliges Kohlert gefragt und von Steamer den Tip Brilhart und ähnliche bekommen, die aber zu der Zeit in der Bucht zu teuer waren. Später habe ich dann ein aktuelles Brilhart gekauft, komme aber damit nicht klar. Eine deutliche Verbesserung (viel einfachere Ansprache) hat noch der Übergang von der Rovner zur Optima Blattschraube gebracht. Nach 1.5 Jahren hatte ich wieder Mundstücke getestet, nur um diesmal festzustellen, dass eine größere Öffnung für mich nichts oder noch nichts ist, und mein Mundstück besser klingt als die anderen.

    Jetzt spiele ich ein Dolnet M70 anstelle des 58er Kohlert Regents und auch das hat ohne, dass meine Fertigkeiten sich von heute auf morgen geändert hätten, mir einiges gebracht (mehr klangliche Möglichkeiten, noch besseren Klang, meiner Meinung nach und mehr Dynamik), aber das war Glück oder Zufall.

    Trotz aller Erfahrungen und Empfehlungen bezüglich guter Standard Mundstücke, hat Steamer glaube ich Recht, dass es für jede Kombination aus Saxophon und Spieler und Reed und Ligatur ein optimales Mundstück gibt, nur ist das unter Umständen nicht leicht zu finden. Wer das Geld hat, kann es doch gerne ausgeben und wer es nicht hat, muss schauen wie er mit den Yamahas, Ricos oder Expressions oder was auch immer klar kommt. Und ich kann nur allen wünschen, aus Kostenaspekten und Spass beim Spielen, dass es nicht zu lange dauert bis jeder ihre/seine Kombi gefunden hat.

    @Mugger, lass dir das Espresso schmecken und viel Spass.

    Gruss, gerhard
     
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