palmkeys

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von hanjo, 14.März.2009.

  1. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo xcielo,

    genau das, was ich brauche. toll. vielen dank. erstatte demnächst erfolgsmeldung.

    gruß
    hanjo
     
  2. the_ashbird

    the_ashbird Ist fast schon zuhause hier

    hallo hanjo...
    wenns mit den palmkeys nicht will, was ich nur zu gut nachvollziehen kann, würde ich mich vorerst einfach auf andere dinge konzentrieren und zwischendurch immer wieder longtones und übungen rund um den palmkey-breich einstreuen.
    wenn du zB regelmäßig longtones auf der höchsten note, die momentan sauber kommt, übst, wirst du relativ schnell den nächst höheren ton rausbekommen. bis zum f gehts eigentlich recht gut, das fis ist meiner meinung nach wieder ein eigenes kapitel.
    aber es gibt ja genügend andere dinge mit denen man sich vorübergehend beschäftigen kann - ansatz, stütze, fingerübungen, geläufigkeit, effekte, etc.
    also dir wird bestimmt nicht langweilig...:-D
    lg cheers phi
     
  3. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo ashbird,

    guter tip, danke. mein ansatz hält so auch deutlich länger.

    gruß
    hanjo
     
  4. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    nein, noch keine erfolgsmeldung. eher das gegenteil.

    es ist alles ziemlich unverändert. das verstehe ich nicht. obwohl ich mich an eure ratschläge halte, es tut sich wenig.

    außer daß meine täglichen übungseinheiten auf ca. 1,5 stunden reduziert werden mußten. (in zwei einheiten zu je 45 min. aufgeteilt) das ist mir nicht nachvollziehbar. (nicht aus zeitmangel. der ansatz läßt nach.) wobei diese reduzierung alleine nicht genügt. ein tag in der woche ist ruhetag.

    gestern war ich so schlecht drauf, daß ich meinem saxophon nicht einmal mehr gestattete im ständer zu stehen. ich hab es in den koffer geräumt.

    dann nahm ich mein akkordeon. als ich dann den direkten a b vergleich hatte und feststellen mußte was mit dem akkordeon alles möglich ist und was für ein nichtskönner ich auf dem saxophon bin, wäre ich am liebsten ausgewandert.

    und, ich bin auf dem saxophon ungefähr so schnell wie eine schnecke beim intervalltraining.

    wenn ich die töne von d''' bis f ''' binde, geht das einwandfrei. aber wehe, ich versuche die kameraden anzustoßen.

    so mache ich das, nur leider, das ergebnis bleibt aus.

    was mache ich falsch? wann kommen diese buckligen palmkeys endlich?

    gruß
    hanjo
     
  5. altruist

    altruist Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Hanjo,

    mal etwas Mentaltraining versuchen:
    Super, Du kannst diese Töne produzieren!

    Das Problem kenne ich. Folgende Parameter habe ich für mich festgemacht:

    Die Ansprache wird einfacher bei
    - Heller klingenden Mundstücken
    - Geringerer Bahnöffnung
    - Kleinerer Kammer
    - Geringerem Blasdruck (scheinbar paradox)
    - Leichteren Blättern und geringerem Blasdruck

    Die Ansprache wird schwieriger bei
    - Größerer Kammer
    - Größerer Öffnung
    - Hohem Blasdruck
    - Schweren Blättern
    - Änderung am Ansatz

    Wenn ich denke, ich muss etwas "Besonderes" tun, um die hohen Töne zu erzeugen, dann tendiere ich zum Beißen und Quetschen und dann wird es gerade nichts. Manchmal schnalle ich mir nur deshalb ein helleres Mundstück drauf, um mir zu beweisen: ich kann es, es ist eigentlich ganz einfach. Ich habe nur das andere Equipment noch nicht genügend im Griff.

    Oft reicht es aber bei mir, weniger fest zu blasen und zu drücken, und siehe da: sie kommen. Auch achte ich darauf, den Ansatz oberhalb vom d3 nicht mehr zu verändern. Ich glaube, man würgt sich da leicht selbst ab.

    Statt Kraft einzusetzen stelle ich mir vor, den hohen Ton mit "Kopfstimme" zu erzeugen und ihn "entstehen" zu lassen, nicht zu drücken; nicht mit "Wollen" sondern mit "Zulassen". Ist schwer zu beschreiben.

    LG Johannes
     
  6. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo johannes,

    danke dir für deine tips.

    gruß
    hanjo
     
  7. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin Hanjo,

    erste Grundregel ist Geduld, Geduld und nochmals Geduld !

    Ich spiele seit 27 Jahren Saxophon, ich weiß nicht auf wie vielen Konzerten inzwischen, auch Soloauftritten, zeitweilig mit professionellen Ambitionen ....

    und doch: die Palmkeys muss ich mir immer und immer wieder mal ganz elementar erarbeiten. Und gestern bspw. war so ein Tag, da quietschte es nur, wenn überhaupt ein Ton kam klang er grässlich, und nach 1/2 Stunde hatte ich absolut Null Bock mehr. Also Adrenalin runter, Frustbewältigung anschalten und elementarste Übungen starten, und nach einer weiteren Stunde ging es wenigstens halbwegs wieder, allerdings nur bis zum C#.

    Was ich damit sagen will: Frusttage und drawbacks gibt es immer und wird es immer wieder geben. Da musst du durch. Zur Ablenkung ein bisschen Akkordeon spielen ist doch was Schönes.

    Nun zur Technik:
    Wenn die Palmkeys gebunden gehen ist das Schlimmste ja schon fast geschafft. Allerdings besteht ein Unterschied zwischen "Tonn kommt" und "Ton ist gut". Als Vorübung zum Stoßen versuche mal, den einmal angeblasenen Ton klanglich zu formen und dynamisch zu spielen (lauter und leiser).


    Zum Anstoßen üben spiel mal ein H'', oder ein C#'''. Jedenfalls einen Ton, den du sicher bekommst, lass das C''' aber mal außen vor.

    Halte den Ton, und versuche einen absolsut gleichmäßigen Luftstrom zu erzeugen (-> Stütze!). In diesen machst du einen ganz kurzen Zungenschlag, wie bei einem ganz weichen D, später mehrere aufeinander folgende. Der Luststrom darf dabei nicht abreißen. Wenn das gut geht, wird das D ein wenig schärfer bis hin zum T. Auch wenn schließlich der Ton kurz abreißt, der Luftstrom muss ganz konstant gehalten werden. Ist alles eine Frage, wie schnell du mit der Zunge bist, und wie gut deine Stütze funktioniert.

    Wenn du das gut hinkriegst, nimm den nächst höheren Ton, und das gleiche Spiel beginnt von Vorne.

    Am nächsten Tag fängst du wieder bei dem ersten Ton an, das ist ganz wichtig. Jeden Tag muss man sich langsam hoch arbeiten.

    Mit der Zeit (siehe obige Grundregel) wird die Ansprache besser.

    Gruß,
    xcielo
     
  8. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo xcielo,

    dank dir für deine aufmunternden worte und tips.

    mit dem cis oder d''' einzusteigen klappt. ich war schon so weit, daß ich das e''' (gestoßen) ins laufende übungsspiel integriert hatte. jetzt kommt nicht mal mehr das dis'''.

    allerdings muß ich sagen, daß ich diese übungen nur ganz kurz durchführen kann. genau so, wie johannes das angeregt hat.

    gruß
    hanjo
     
  9. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    höret und staunet.

    heute habe ich mir ein altes (weiches) 2,5 er blatt mit mundstück c5 (kleine kammer, kurze bahn) ans saxophon geschraubt.

    e''' kam fast immer, f''' manchmal. ich bin stolz wie oskar.
    der anfang ist gemacht.

    nochmals vielen dank für die tollen tips.

    gruß
    hanjo
     
  10. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    erfolgsmeldung. palmkeys kommen. und zwar mit einem a 7 graftonite. (große kammer, lange bahn, hallo mo)

    ein tip an alle, die sich demnächst mit den palmkeys beschäftigen.

    schaut euch diesen beitrag genau an. es funktioniert.

    auch die folgende antwort ist ganz wichtig.

    danach:
    tonleiterstudien von peter wespi mit den palmkeys üben. hilft.

    ich bitte jedoch zu beachten, daß ihr die palmkeys nicht geschenkt bekommt. es ist harte, tägliche arbeit, euer mund fühlt sich an wie ein vorderschuh.

    meinen aufrichtigen dank an alle, die mir geholfen haben, die palmkeys zu erlernen.

    gruß
    hanjo
     
  11. Gelöschtes Mitglied 5398

    Gelöschtes Mitglied 5398 Guest

    Sollte man den höchsten Ton, des Fis, auch sofort anspielen können?

    Ich schaffe des nur, wenn ich beim D anfange und der Reihe nach nach oben spiele... Des F schaff ich auch nicht sofort...
     
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