pfeifen

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von tango61, 5.Oktober.2021.

  1. tango61

    tango61 Ist fast schon zuhause hier

    Hallo, meine Sax-lehrerin bemängelt immer, das ich viel zu sehr mit dem Brustkorb und dem Hals/kehlkopf arbeite und dadurch meinen Ansatz und Stütze verliere ( ich hoffe, ich habe es richtig wieder gegeben).
    Nun ist mir aufgefallen: wenn ich Lieder mit sehr spitzen Lippen pfeife, ich all diese Punkte viel leichter umsetzen kann. Sogar die Achtsamkeit auf den Rhythmus fällt leicht.
    Wie sind eure Erfahrungen ? Macht es Sinn das weiter zu verfolgen? Hat es Einfluss auf die Stabilität meines Ansatzes - immerhin der spitze Mund ist auch schon anstrengend.
    Kurzum die Frage: Hilft Pfeifen beim Saxen?
     
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  2. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Das liegt mMn. daran, dass dir das Pfeifen sicherlich leichter fällt als Saxophon zu spielen. So kannst du dich dann besser auf den Rhythmus konzentrieren und er gelingt leichter.

    Ob Pfeifen speziell etwas für den Ansatz bringt weiß ich nicht.
     
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  3. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Jaja, immer wieder das Thema 'Stütze'! Ehrlich gesagt, glaube ich nicht immer daran. Wird aber sehr oft als Universalheilmittel proklamiert, wenn etwas nicht richtig läuft und die Lehrer nicht mehr weiter wissen.

    Wie dem auch sei: Wenn man mit Mundstück und Jazz Silencer übt, wird die Stütze automatisch gut mittrainiert, jedenfalls meine Erfahrung.:cool:
     
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  4. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Oder Schüler es einfach nicht hinbekommen und es als Unsinn abtun ;-)
     
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  5. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Sehr oft ist es ja auch Unsinn!:cool:
     
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Eine präzise Antwort darauf ist schwer, weil man weder weiß, was Deine Lehrerin genau gesagt hat, noch was Du wirklich machst.

    Vom Ansatz außen gibt es schon Theorien, die "Mundwinkel nach vorne und innen" - zum Formen eines "Polsters" propagieren.
    Innen triffst Du - wenn Du den Ton pfeifen kannst, den Du spielen willst, und diese "Einstellung" von Zunge etc. verwendest - den Ton besser, der Widerstand wird geringer.

    Dass Du "zu viel! mit dem Brustkorb und dem Hals oder Kehlkopf "arbeitest" wie Deine Lehrerin sagt (natürlich arbeitet das auch alles, kommt nur draufan wie und in welchem Ausmaß), da musst Du Deine Lehrerin ansprechen. Das ist ja nur ein Teil und wird seinen Grund haben. Interessant wäre die Alternative - und auf die würde ich sie ansprechen. "Stütze verlieren" ist ein wenig dünn.

    Cheers, Ton
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.Oktober.2021
  7. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Also für mich war die richtige Erklärung der Stütze ein Gamechanger ;-)
     
  8. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Kann man das überhaupt, 'Stütze verlieren'?
    Gibt es keinen deutschen Begriff dafür?:cool:
     
  9. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Findest du in ein paar Jahren vllt schon im Duden :)
     
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  10. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Ich meine den Begriff 'Gamechanger'! Muss ja nicht immer alles verdenglischt werden.:cool:
     
  11. quax

    quax Strebt nach Höherem

    Wildwechsel?
    Wildwandler?
    Evolution? Ne Fremdwort.
     
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  12. Hewe

    Hewe Strebt nach Höherem

    Ich bin auch gestolpert: Ga- mechanger ? Bis die Erleuchtung kam: Game- changer: Veränderung des Spiels! Juchuh!! FG von Hewe
     
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  13. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Beim nächsten Mal schreibe ich es mit Bindestrich ;-)
     
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  14. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Spielveränderung!:cool:
     
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  15. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Die richtige Erklärung der Stütze hat mein Spiel grundlegend geändert/verbessert.
    Oder so?

    Grüße
    Roland
     
  16. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Hat Maradona auch versucht, mit der "Hand Gottes". Die idee hat sich nicht durchgesetzt ...

    Grüße
    Roland
     
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  17. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    bischen offtopic, Sängerninnen wird öfters empfohlen, mit einem Strohhalm und Wassergas zu arbeiten, dergestalt, das man Luft ins Wasserglas bläst und gleichzeitig singt. Das soll wohl den Rachen öffnen, damit einen schöneren / besser kontrollierten Klang ergeben.
    Meiner Erfahrung nach, wenn ich mir einbilden will, das es was für das Singen bringt, dann kann ich das erfolgreich tun. Und möglicherweise geht das auch bei Blasinstrumenten. :)
     
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  18. ppue

    ppue Experte

    Mein Klarinettenprofessor achtete penibel darauf, dass mein Kehlkopf sich beim Staccato kein Stück bewegt.

    Manche Systeme muss man koppeln, dazu gehört die Zwerchfellatmung, die als Automatismus installiert werden muss, und auf der anderen Seite, der Hals, der von der phrasierenden Zunge entkoppelt werden muss. Das alles sind recht komplexe Zusammenhänge. Es lohnt immer, daran zu arbeiten.

    Dem Lehrer zu unterstellen, ihm fiele gerade nichts Besseres ein, ist für mich erst einmal abwegig. Er würde sich damit wohl kaum selber einen Gefallen tun.
     
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  19. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ja eh, die Atmung.
    Aber jeder, der ein wenig von Anatomie Ahnung hat fragt mich als Lehrer dann, womit er denn sonst atmet, wenn nicht mit dem Zwerchfell.
    Und WARUM das Teil nicht ordentlich runtergeht beim Einatmen, tja, das ist halt die Frage und kann viele Ursachen haben.
    Den Schüler - so er Probleme mit der Atmung hat - anzuweisen, mit dem Zwerchfell zu atmen ist ungefähr so, wie es der Opa mit der Oma mit ihrem Tremor gemacht hat: "Hör auf zu zittern!"
    Stimmt zu 100%
    Eben, deswegen muss mal immer alles im Gesamten betrachten, was für uns hier sehr schwierig ist.
     
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  20. jimi

    jimi Ist fast schon zuhause hier

    Wenn Ihr Lehrer sagt, dass Sie mit Ihrer Brust arbeiten, schlägt er vielleicht vor, dass Sie Ihr Zwerchfell nicht verwenden. Blähst du deine Brust beim Einatmen auf? Das ist vielleicht das, was Ihr Lehrer beschreibt.:)PS. Fill your lungs from the bottom up.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.Oktober.2021
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