S-Bogen Passung

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Spacecat, 30.April.2024.

  1. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Ja, so nehme ich es auch wahr.
     
  2. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Danke für diese tolle Idee....wird natürlich in bälde nachgebaut werden.

    Folgene Ideen meinerseits ergänzend dazu:

    1: Wasser in den S-Bogen füllen, etwa bis unterhalb der Oktavklappe füllen, Sax gerade stehend ausrichten, Fuge an der Bogenhülse prüfen, ob alles trocken bleibt (bei angezogener und loser Schraube).

    2: In die Fuge der Bogenhülse mit Wattestäbchen oder Zahnstocherspitze Spülmittel einträufeln, Oktavklappe zuklemmen und mit Überdruck in den S-Bogen blasen.
    Bei Undichtigkeiten werden sich am Luftaustritt durch das Spülmittel kleine Bläschen bilden.

    Werde das alsbald mal testen.

    LG Wuffy
     
  3. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Ich mache was ähnliches....
    Wenn der Nuckeltest Undichtigkeit anzeigt bestreiche ich die Stellen die in Frage kommen von Aussen mit Seifenwasser und puste in den Bogen.....

    SlowJoe
     
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  4. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Naja, ist nicht meine Idee, Unterdrucktests machen Instrumentenwerkstätten schon lange.


    SlowJoe
     
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  5. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Schon klar...Überdruck und Unterdrucktests für's ganze Sax nach Neupolsterung mache ich auch schon lange ( Gummihandschuh über den Trichter und saugen/blasen mit einem regelbaren Staubsauger mit Adapter auf den Mundstückskork ).

    Aber dieser verstellbare Gummistopfen vor dem ersten Tonloch, nur für die Dichtigkeitsprüfung der S-Bogenaufnahme war mir neu.

    Gr Wuffy
     
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  6. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Du bist aber nicht hier allein maßgebend.
    Und nein, wenn du die schraube brauchst, um eine passung zusammen zu ziehen, ist da was falsch. Egal, was du da philosophierst.
     
  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Was nutzt der stramme Sitz und das weitergehende zusammenziehen mit der Schraube, wenn die S-Bogenhülse nicht absolut und passgenau zur Aufnahme rund ist.

    Schon die kleinste Ovalität, kann hier eine merkliche Undichtigkeit bedeuten.

    Genau das passiert auch öfters, wenn man zu stark mechanisch am Bogen zerrt und wackelt, natürlich bei einem Pull-Down, oder wenn der Bogen mal unglücklich aufkommt, beim Runterfallen.


    Werde mich weiter mit diesem Thema befassen, die spannbaren Abdicht-Stöpsel direkt über dem letzten Tonloch sich schon fertig.

    Gr Wuffy
     
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  8. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ja, diese leidigen Dichtungsprobleme am Saxophon....warum macht man das eigentlich nicht schon längst so:

    tempImage8wxwBw.png

    Das ist der S-Bogen meiner Bassklarinette, ein gut sitzender Kork und sSchluss mit Dichtungsproblemen. Das Stück zum Stimmen hat n.b. eine Wandstärke von 1mm - selbst das funktioniert der Kork perfekt.
    Dann würde auch die Frage von ovalen Buchsen beim Spannen der Schraube wegfallen. Der S-Bogen sitzt recht fest im Body, hätte jedenfalls noch nie Probleme damit gehabt, dass sich dieser ungewollt verdreht. Die Ausladung ist zwar etwas kleiner als bei einem Tenor, aber ich sehe da keine Probleme.

    @Wuffy: Wär doch mal ein Versuch für dich, oder? Eine alte Kannen dafür hättest du ja sicherlich, oder? :) :)
     
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  9. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Für das Saxophon müsste man aufgrund des längeren Hebels die Hülse meines Erachtens schon länger machen. Und dann kommt das Problem der Konizität. Die Steckverbindung muss zylindrisch, der Rohrverlauf aber konisch sein. Da entsteht dann ein ziemlich massives Verbindungsteil.
     
  10. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Gut, aber wieviel macht das aus? 2/10tel auf die Länge der Buchse? K.A. Hab ich nicht weiter darüber nachgedacht- machbar wäre das aber sicherlich insgesamt.

    Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob bei den Sax Bögen die Buchse wirklich auch konisch zum Verlauf des Bogens gemacht wird? Habe ich noch nie betrachtet- würde mich aber nicht wundern, wenn die Buchse zylindrisch wäre.
     
  11. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Das funktioniert elegant eigentlich nur mit Double-Socket, also Doppelhülse?
     
  12. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    schematisch ungefähr so:

    IMG_4930.jpeg
     
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  13. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Bei meiner Basskkarinette war die Verbindung ein einziges "Gewackel".
    Mit Sicherheit gibt es bessere Exemplare. Für mich auch nicht das Ei des Columbus.

    Beim S Bogen am Sax ist m. E. das Problem die Bedienung.

    Gänsehaut bekomm ich immer beim Stimmen.

    Mundstück wird rein raus gerissen gedrückt, dabei der S Bogen hoch und runter gedrückt.

    Vor kurzem habe ich beim Baritonsaxophon zugeschaut und darauf hingewiesen, dass die Vorgehensweise nicht gut für den S Bogen und die Aufnahme ist.
    "Mach ich immer so." Haben Saxer in der Runde bestätigt. Also Klappe halten. Oberlehrer Modus aus.

    Nächste Probe. Baritonsaxophon kommt nicht.
    "Ist beim Sax Doc. S Bogen Aufnahme......."

    Grüße Gerrie
     
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  14. giuseppe

    giuseppe Strebt nach Höherem

    Geht auch klassisch. Beim Conn New Wonder und 10M ist das Innenprofil der zylindrischen Hülse auch konisch. Also angeblich zumindest. Es heißt, nur Conn habe das so gemacht. Habe nie nachgemessen…
     
  15. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Lies doch einfach einmal was Jemand sagt. Ich habe nicht meine Meinung wiedergegeben, sondern was ich von verschiedenen Saxdocs schon gehört habe. Und es sind auch nicht meine Philosophien.
    Manchmal kann man mit Dir echt nur Mitleid haben.
     
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  16. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    Im Maschinenbau ist es absolut üblich, aus einer Spiel- eine Presspassung nur mit einer Verschraubung umzusetzen.
    (vgl. z,B. Reibschluss mit sehr hoher Kraftübertragung bei Welle/Nabe-Verbindung mittels Ringfeder-Spannelement o.ä.)
    Ansonsten bin ich bei @Wuffy: Rundheit ist wichtig und ein wenig Korkfett;)

    V.G.:)
    klaus
     
  17. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    P1070368.JPG P1070369.JPG Sodele,

    .....schon mal Fotos vom verspannbaren Dicht-Stöpsel.

    Funktioniert einwandfrei.....nur ein paar Umdrehungen mit der Schraube und dieser Bereich direkt unter der Bogenaufnahme ist absolut dicht (siehe Test mit Wasser)

    Gr Wuffy
     

    Anhänge:

  18. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Genau so!
    Ich halte diesen Test für sehr effektiv.

    SlowJoe
     
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  19. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Was du schreibst ist schlicht Unsinn. Und du merkst es nicht mal.
    Aber du willst recht haben, dann bitte.

    Eine Passung impliziert, dass die Teile zueinander passen. Das tun sie nicht, wenn bspw ein Teil rund und das andere oval ist. Dann kann es zwar fest sein, ist technisch aber unsauber (und undicht).
    Und eine saugende Passung erklärt sich für die meisten Menschen auch von selbst: man braucht leichte Kraft die Teile zu fügen, keine Gewalt, die Teile fallen aber auch nicht von selbst zusammen.
    Fett hat an einem Zapfen lt diverser saxdocs nichts zu suchen. Fett bindet Schmutz, und die kombie wird zum schleifmittel. Auf Dauer gut für die passung. Ich vermute mal, @Wuffy weiß das und putzt immer fleißig das Fett nach dem Spiel wieder raus.
     
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  20. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Wuffy putzt überhaupt nichts raus, da alle meine Sax offen stehen und nach dem Spielen auch nicht demontiert werden.

    Da ich sehr trocken spiele, wische ich in der Regel auch nichts durch...und spiele ja nie das gleiche Sax am laufenden Band täglich

    Was anderes, wenn jemand täglich montiert und demontiert, der sollte auf Schmutz am Zapfen eher achten.

    Optimal natürlich eine passgenaue und runde Bogenaufnahme und Bogenhülse zu haben, dann braucht man auch kein Fett als Dicht-Hilfe.

    GR Wuffy
     
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