Saxophonspielen bei -2°?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Gast, 2.Dezember.2014.

  1. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Da wir morgen auch eins von drei sets draussen spielen sollen, wenn es nicht gerade extrem kalt wird, habe ich ganz erwartungslos mal "geräumige" Fingerhandschuhe ausprobiert, und es funktioniert wunderbar, selbst schnelle Läufe. Was davon morgen in der Praxis übrigbleibt, werde ich ja sehen bzw hören.



    [size=x-small]
    http://mobile-band-walking-act.de/unplugged.htm#berlin[/size]
     
  2. Marko1974

    Marko1974 Kann einfach nicht wegbleiben

    Für warme Hände habe ich keine weitere Idee, aber für warme Füße.
    Einfach auf ein Stück Styroporplatte stellen.
     
  3. Gast

    Gast Guest

    Hallo Tröterine

    Vor den Fahrradhandschuhen brauchst Du keine Angst zu haben, die Dinger sollten fest sitzen und das Spielen geht dann einwandfrei. Bei mir das Intonationsproblem deutlich schlimmer, bei um 0° Grad bleibt kein Millimeter Kork mehr zum Stimmen übrig.

    Der beste Tipp ist aber Gigs im Warmen zu bekommen.
     
  4. saxhornet

    saxhornet Experte

    Füsse und Körper warm halten ist wichtig. Fingerkuppenlose Handschuhe sind auch nicht schlecht. Warmer Tee in einer Thermoskanne ist auch gut.
    Trotzdem: rechne damit, daß die Kälte in die Finger kriecht und Du von den Fingern nicht so locker sein wirst, wie erwartet und jeh länger Du spielst, desto schlimmer wird das. Also komplizierte, anspruchsvolle Stücke an den Anfang nicht ans Ende eines Sets, wenn die Finger schon extrem klamm sind. Ausreichen eingespielte Ersatzblätter, eventuell in unterschiedlichen Stärken, die können bei kalten Temperaturen auch schneller schlapp machen. Das Sax nach dem Soundcheck nicht einfach noch lange in der Kälte stehen lassen. Sicherstellen durch den Instrumentenbauer, daß das Horn ausreichend geölt ist, damit die Mechanik wegen der Temperatur nicht zickt.

    Lg Saxhornet
     
  5. Claus_6

    Claus_6 Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    also bei .2 Grad würde ich mir keine große Gedanken machen.
    Aufm Weihnachtsmarktspielt ihr sicherlich eher Weihnachtslieder und keine technisch anspruchsvollen Stücke!
    Abgesehen davon ists aufm Weihnachtsmarkt dann auch gefühlt +5 Grad. Also kann nix einfrieren oder kaputt gehen.
    Instrumment hinterher gut putzen/trocknen. Feddisch... und dann die Glühweine.

    Während des Spielens eher Schnaps oder Wasser...


    LG Claus
     
  6. Gundi

    Gundi Ist fast schon zuhause hier

    Ich verwende für solche Fälle Harry Hartmanns Carbon Fiberreed - klingt zwar nicht so fein wie ein Holzblatt, funktioniert aber in allen Lebenslagen und auch am Weihnachtsmarkt bei Minustemperaturen - wenn die meisten anderen Holzblätter schon längst aufgegeben haben...
    Und ehrlich - im Freien aufm Weihnachtsmarkt hört den Unterschied eh keiner.
    Gruß Gundi
     
  7. Gast

    Gast Guest

    Wir spielen Jazzstandards, keine Weihnachtslieder, aber nix Kompliziertes (könnte ich auch bei plus 20 Grad nicht).
    Daß evtl. das Blatt nicht durchhält, war mir nicht klar; danke für den Hinweis.
    Und Schnaps kommt mir nicht in die Tröte. Das fehlte grade noch. Ich muß mir mein Sax nicht schönsaufen :-D
    Nach dem Gig kann ein Glühwein wohl nicht schaden ...

    Danke @all für die virtuelle Fürsorge!

    Tröterine
     
  8. Gast

    Gast Guest

    Hi –

    jetzt habe ich es hinter mir, und kann nur abraten :roll:

    Die Saxophone waren nicht sinnvoll zu stimmen (am Anfang schon alle einen halben Ton zu tief und nur mit "Gewalt" in die Nähe des richtigen Tons zu bringen), das Blatt klang unangenehm quäkig,fühlte sich zäh an, und einige Töne kamen nach 20 Minuten gar nicht mehr.

    Die Finger waren das geringere Problem ... die werden schon warm. Aber das Gefühl, egal was man tut, man klingt immer sch... und falsch, ist gewöhnungsbedürftig.

    Na ja, mir ist derzeit jede Spielerfahrung recht. Und treue Fans sind was Schönes. :)

    Das nächste Mal dan wieder drinnen.

    Beste Grüße
    Tröterine

     
  9. Hips

    Hips Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe vor Jahren mit einem Blasorchester an einem Fasnetsumzug teilgenommen. Wetter: Mäßiger Frost ca. -4 Grad C.
    Ergebnis: Musikalisch grenzwertig.
    Finanziell: Fast ein Fiasko! An der Tuba, die ich spielte froren die (Pump-)Ventile ein, (wahlweise die linke Hand), eine Lötstelle an der Maschine wurde gesprengt. An Klarinetten und Saxophonen sind mehrere Polster abgerissen!
    Unser Instrumentenbauer bekam richtig was zu tun!
    Soetwas nie wieder!!
    Grüße
    Heiner
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden