Selmer Body numbers

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Thomas, 9.Juni.2024 um 12:53 Uhr.

  1. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    Gestern bin ich über einen Beitrag über die Nummern der alten Selmer Saxe gestolpert. Als nicht Vintager war mir das neu, ( https://www.selmer.fr/en/blogs/infos/history-notes-numero-de-corps)
    Aber trotz den wortreichen Erklärungen will mir nicht in den Kopf wozu das gut gewesen sein soll und warum man sich so etwas überhaupt ausdenkt. bei Massenproduktionen denk ich mal zusammenklempnern , Stück für Stück Zack Zack eine Seriennummer eins nach dem anderen runterhauen und fertig…
    Bei meiner handgefertigten Klarinette fuhr ich hin hab was ausgesucht dann hat der in seine Liste geguckt und die nächste Seriennummer auf das Instrument gemacht….. aber Body number und serial number ? Vielleicht erschließt sich jemandem von euch der wirkliche Sinn?
    LG
    Thomas
     
  2. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    ich würde die Fertigung der oben angegebenen Instrumenten als individuelle Massenanfertigung definieren. Nicht alle Instrumente waren identisch, so musste der Körper ohne Bogen und Bell in der Fertigung passend zu den Klappen definiert werden. So wurde in der Fertigung dieser mit einer Nummer definiert. Wäre interessant zu wissen, ob die Klappen auch eine Nummer eingeschlagen haben. Eventuell unter den Montageblechen. So verstehe ich die Erklärung im obigen link.

    Claus
     
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  3. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Na, stell dir vor, du baust 4 Baugrößen, ev noch jeweils 3 Modelle je Baugröße parallel.
    Wenn du nur nach Seriennummer gehst, müsstest du ausserdem tracken, welches Modell und Baugröße zu der Seriennummer gehört. Kann man machen, wenn die Seriennummer am anfang der Produktion vergeben wird. Produzierst du zufällig Ausschuß, dann hast du ne Lücke.
    Alternativ, du vergibst die nummer erst nach Abschluss der QS, dann musst du aber einen Überblick behalten, welches bodies und becher und sonstige Teile je Modell du im inventar hast. Es gibt sicher noch andere Gründe...
     
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  4. giuseppe

    giuseppe Strebt nach Höherem

    Denke auch, dass es damit zu tun hat, dass Seriennummern typischerweise am Ende drauf kommen.
    Um während der Produktion den Überblick zu behalten, wurden halt Teile nach anderen Gesetzmäßigkeiten nummeriert.

    Vielleicht spricht das aber auch dafür, das geändert und experimentiert wurde oder immer einige Sonderanfertigungen dabei waren. Denn wenn man ein Bauteil im Rahmen seiner Möglichkeiten immer identisch baut, gibt es eigentlich keinen Grund zur Kennzeichnung vor dem Verkauf.
     
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  5. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Wenn bspw body und bell von alto-Modell A identisch sind zu Modell B nicht. Dann braucht man nur zählen. Wenn nicht macht es Sinn zu wissen, was ist noch da bzw was wird noch gebraucht um alle Instrumente noch fertig zu stellen vor einem Modellwechsel, bzw um das inventar auf ein notwendiges minimum zu halten.
     
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  6. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Naja ganz so einfach ist rs dann such wieder nicht.
    Jeder Produktion hat Schwankungen.
    Nicht alles wird selbst gefertigt..
    Also ist es sinnvoll zuwissen welchen Zulieferer wann was abgeliefert hat.

    Das sortiert man sauber der Serien Nummer zu egal ob am Ende Ausschuss oder nicht.

    Dann kann man sehr gut verfolgen und Qualität steuern.

    Aber vermutlich sind die Stückzahlen nicht do hoch... Das es eine so detaillierte Verfolgung gibt..

    Denn auch zu wissen was in Ausschuss verbaut wurde ist wichtig um günstig anbieten zu können..
     
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