Späteinsteiger

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Rinna, 23.November.2014.

  1. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    mein hoch fis ist auch problematisch, aber das liegt weniger am instrument. :roll:
    und bis zum hoch fis hast du eh noch ein wenig zeit....

    wenn du beunruhigt bist, was die klappen angehen, lass es einfach nochmal checken vom händler. du hattest das sax doch neu gekauft, oder?

    ich würde auch noch mal ganz kurz meinen bauch fragen??!!! ;-)

    so oder so, liebe corinna....hab' einfach viel spaß beim spielen!

    liebe grüße
    annette
     
  2. Rinna

    Rinna Schaut nur mal vorbei

    Ach, da bin ich aber froh, dass bei anderen die Klappen auch klappern :lol: !
    Ja , ich lass mich leicht verunsichern in Dingen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ein Sax ist so mechanisch…

    @ Brille
    Der Vorschlag mit den vier Stunden ist gut, so etwas habe ich mir auch schon überlegt. Ich fang erst mal bei meinem ersten an ( der mit dem Roth) und schau mir parallel noch ein paar andere an.

    @Annette danke schön! Den Bauch hab ich ja als erstes gefragt und der sagt immer: Spaß, aber ich kenn mich. Wenn ich es wirklich lernen will, darf ich nicht hudeln, wie meine Oma gesagt hätte. ;-) Etwas Neues zu lernen ist halt leider nicht nur spassig. Deswegen meine Idee mit den zwei Lehrern. Ich hör sonst wieder auf….. Und das wär schade, weil es sich sooooo richtig anfühlt. Ich könnt fast weinen, so richtig.

    Etwas Gutes ist aber Gestern trotzdem aus der Stunde übrig geblieben: er war ganz verdutzt, dass ich schon bis zum tiefen D runter die Töne spielen konnte. ( Also richtig schöne tiefe brummende Töne :) genau das, weswegen ich das Tenor haben wollte)
    Offensichtlich mach ich intuitiv bei der Atmung etwas richtig.

    Danke schön für Euer Feedback zum Klappern!! Dieses Forum ist wirklich toll!

    Servus

    Corinna
     
  3. Mugger

    Mugger Guest

    Hey,

    Trevor Wye schreibt sinngemäß in einem seiner Bücher, dass die Atmung nicht so falsch gewesen sein kann, wenn sie Dich bis hierher gebracht hat :)

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  4. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Hallo Rinna!

    Ein Saxlehrer ist kein Auto, das man sich kauft, und wo man viele Probefahrten braucht. Man kann sich auch zu Tode auswählen...

    Ich würde, bzw. ich habe einfach einmal mit einer Saxlehrerin begonnen, und wenn mir einmal was (ernsthaft) nicht (mehr) passen würde, würde ich mich erneut umschauen. Aber bis dorthin einfach einmal bei dieser bleiben.

    Ein Tanztrainer hat einmal bei der Vorstellung eines Turnierpaares erzählt, dass es für ein Turnierpaar am besten ist, nur genau einen Trainer zu haben, und nicht noch bei diesem und jenem auch noch Trainingsstunden nimmt, weil sie dann ein in sich stimmiges Konzept haben, und nicht ein Mischmasch. Der eine fordert dies, der andere fordert das...

    Ein anderer Tanztrainer hat einmal gesagt, dass man immer nur eine Sache auf einmal wirklich gut üben kann.

    Mir ist schon klar, dass wir hier nicht von Turniertanz, sondern von Sax-Anfängern reden, aber lernen und üben muss man das und das andere.

    Du hast geschrieben, dass "Struktur" für Dich wichtig ist, dass was weitergeht, und dass der eine Saxlehrer das bietet. Wunderbar!

    Und wenn Dir doch einmal Spaß fehlt - kein Saxlehrer kann Dich daran hindern, einfach einmal irgendwas auszuprobieren, was Dir Spaß macht. Das Internet ist voll von Noten, wenn Du welche brauchst. Die ersten zwei, drei Melodien, die ich gespielt habe, habe ich nach Gehör gespielt... teilweise einfach ausprobiert, wo ich anfangen muss, damit ich es mit wenig Vorzeichen spielen kann, und los.

    lg, Wolfgang
     
  5. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    ich glaube, dass viele Anfänger hier eine falsche Vorstellung davon haben, was man am Anfang üben kann, und wie das die weitere Karriere beeinflusst.

    Man infiziert sich nicht an klassischen Etüden, oder an einer "traditionellen" Saxophonschule wie Rubank o.ä.

    In der Tat hat mir z.B. Eric Marienthal bei einem Workshop mal erzählt, dass er die ganzen Mule-und Klose-Etüden durchgespielt hat.

    Es gibt wahrscheinlich auch wenige Jazz-Pianisten, die nicht viele Stunden um Stunden mit Bach oder Mozart verbracht haben. (Chopin, Skrjabin und Rachmaninoff haben sie vielleicht geschwänzt, hehe)

    Nach meiner Erfahrung erfolgt eine "Spezialisierung" viel, viel später als manche meinen mögen.
    Vielleicht liegt das aber auch nur an meinen Ansichten, wie Unterricht sein sollte, was gekonnt werden sollte.
    Für mich ist eine "Ensemblefähigkeit" wichtig, d.h. sicherer und modulationsfähiger Ton, gute Intonation, Ausdauer. Gutes Timing, Timefeel.
    Das ist wichtig, wenn man nur mit Klavier zusammenspielt, im Saxophonquartett, im Orchester und in der Band.
    Wurscht ob "Klassik" oder "Jazz".

    Womit das erreicht wird, ist für mich erstmal sekundär.
    Wobei ich mit dem ganzen Plastikplaybackzeugs nicht die besten Erfahrungen gemacht hab.
    Aber wenn es gefällt..

    Liebe Grüße,
    Guenne


     
  6. Quaxine

    Quaxine Ist fast schon zuhause hier

    Hallo in die Runde,

    es haben ja schon mehrere TN geantwortet.
    Für den Anfang sollte man sich einen Lehrer suchen, mit dem man klar kommt (Landläufig: "... bei dem die Chemie stimmt") und dort die Anfänge lernen. Der Eine fängt "von oben" an, der Andere "von unten" irgendwann hat man den Stoff dann durch.
    Es ist immer schade, wenn man sich von "zu Vielem" (Lehrern - Methoden - Stilrichtungen - etc.) verwirren lässt. Einfach anfangen und spielen und üben "... ab 30 mal gilt es als wiederholt" (stammt glaube von DAM), das ist wichtig.
    Wenn erst mal die Grundlagen (siehe Mugger ua.) intus sind, kann aufgebaut - ausgebaut - neugebaut werden. Die meisten Saxbücher bieten unterschiedliche Stücke/Stilrichtungen an. Natürlich hat man auch selber Lieblingslieder...
    Wie man einen guten Lehre findet steht ja schon im Forum.
     
  7. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    guenne, wo macht man denn einen workshop mit eric marienthal?? :cool:
    kannst du mir vor dem nächsten workshop mit ihm bitte einfach kurz bescheid geben....??? ;-) ;-) :pint:

    liebe grüße
    annette


     
  8. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    ein Kollege, der eine Bigband hat, holt immer Gastsolisten für sein Neujahrskonzert.
    Da die Hütte immer voll ist, rechnet sich das auch halbwegs (mit Sponsoren).

    Und diese "Stars" sind zugänglicher als man.. meinen könnte.
    In diesem Rahmen hielt er einen Workshop in einer Firma, die auch Saxophone herstellt (herstellen lässt).
    Bob Mintzer war auch schon da.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  9. annette2412

    annette2412 Strebt nach Höherem

    eric marienthal wirkt schon so super sympathisch....

    auch sehr cool....hab mir auch schon etliche youtube-videos von ihm angeschaut...

    so, jetzt aber :topic: - ich möchte rinnas thread nicht kapern.

    liebe grüße
    annette
     
  10. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    Fãnde es sinnvoller, erst mal voller Grundvertrauen bei einem zu beginnen. Wie die Vorschreiber bereits auch schrieben..... B
     
  11. Rinna

    Rinna Schaut nur mal vorbei

    Heute habe ich meine erste "richtige" Stunde gehabt und am Ende der 45 Minuten den Mund nicht mehr dicht gekriegt :)

    Nur drei Töne gespielt, aber die Luft wird am Ende wirklich immer weniger. Ich hab das tatsächlich ein bissi unterschätzt :lol:

    Kann ich auch zuviel üben am Anfang? Zu Hause hat es dann nur noch 10 Minuten funktioniert und dann kam an allen Ecken die Luft raus - nur nicht mehr durchs Mundstück.

    Spaß macht es trotzdem….

    Servus

    Corinna
     
  12. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Ja....die Lippenmuskulatur braucht Erholungsphasen.... so wie man das beim Krafttraining auch macht...

    Das wird schon!

    CzG

    Dreas
     
  13. last

    last Guest

    Hallo Corinna!

    Das kenne ich. So ging es mir am Anfang auch. Ich habe im März mit dem Saxen angefangen.
    Heute kann ich bis zu drei Stunden üben bis mein Mund dann langsam schlapp macht...
    Immer schön dran bleiben - das wird schon! :)

    LG

    lastvisitor
     
  14. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Ich hab im Mai angefangen, und drei Stunden am Stück habe ich noch nie zu üben versucht...
    Aber ja, übungsfreie Tage bringen hin und wieder echt was.
     
  15. last

    last Guest

    Hallo visir! :)

    Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen...
    Ich übe natürlich normalerweise auch keine drei Stunden am Stück! :-D
    Mir ist es aber an den letzten Wochenenden schon passiert, dass ich mich an einem (Musik-)Stück so festgebissen hatte, weil es nicht so wollte wie ich, dass plötzlich drei Stunden rum waren ohne dass ich es so recht bemerkt hatte, weil der Mund noch mitmachte. Im Frühjahr war bei mir so nach einer halben bis spätestens dreiviertel Stunde Schluss. Dann ging nichts mehr.
    Ich wollte nur sagen, dass sich das relativ schnell verbessert, so dass nicht schon nach zehn Minuten die Luft an allen Seiten rauskommt. :)

    LG

    lastvisitor
     
  16. Rinna

    Rinna Schaut nur mal vorbei

    Meine Lehrersuche hat ein perfektes Ende gefunden :-D

    es lohnt sich doch, einige auszuprobieren und auch noch mal zu schauen, obwohl ich schon geglaubt habe, einen Netten und Guten gefunden zu haben.


    Jetzt habe ich die perfekte Kombi: Improvisation, ab und an für die Basics dröges Etüden spielen und sympathisch ist er auch!

    Ich bin begeistert.


    Herzliche Grüße ins Forum und Servus


    Corinna


     
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