Tiefe Töne, aber wie?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von beginner_50, 3.Oktober.2010.

  1. cara

    cara Strebt nach Höherem

    Hallo Prislop,

    Vielen Dank, der Link zu Hans-Josef Kasper ist sehr interessant. Das Video zeigt, wie man atemtechnisch gut den Druck bekommt. Klasse. Die pdf-Datei habe ich mir ausgedruckt, um immer mal wieder nachlesen zu können. :-D
    Die Übungen werde ich mal versuchen. Hast du sie ausprobiert?

    Gruß Cara
     
  2. beginner_50

    beginner_50 Schaut öfter mal vorbei

    Hallo an alle,
    ich möchte mich an dieser Stelle bei allen für Ihren Beitrag recht herzlich bedanken, besonders bei prislob. Ihr habt damit schon mal dafür gesorgt, dass ich a) nicht mehr so frustriert bin und b) nicht hinschmeisse. Ich werde also weiter fleißig üben!
    In diesem Sinn Grüße beginner_50 :-D :-D :-D
     
  3. Gast

    Gast Guest

    das pdf ist von/für SÄNGER geschrieben!



    http://saxophonistisches.wordpress.com/2009/10/11/atmung-von-thomas-voigt/

    http://saxophonistisches.wordpress.com/2009/10/24/der-hals-von-thomas-voigt/
     
  4. prislop

    prislop Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Nimo,
    sind die Atemübungen der Sänger und der Saxspieler so grundverschieden? Ich kann es mir kaum vorstellen, lasse mich aber auch gerne belehren.
    Gruß
    Prislop
     
  5. Gast

    Gast Guest

    sing mal beispielsweise ein "o", "i"
    oder das wort "gib" in hoch und tiefversion

    und achte mal auf rachen zunge und kehlkof

    das luftholen an sich kannst du ja bei dem eingestellten links nochmals nachlesen und abgleichen.
     
  6. Toffi

    Toffi Strebt nach Höherem

    doc hat so schön die Formulierung vom "Vokalapparat" gefunden, der beim Saxophonspielen wie beim Singen sehr ähnlich eingestellt werden muss.

    Darum liegst du, prislop, schon ganz richtig, wenn du hier die Aussagen eines kompetenten Sängers zur Atmung verlinkst, diese Ausführungen sind wesentlich ergiebiger und treffender als die Halbweisheiten unter "saxophonistisches".

    Was mich beim Video und Text von Herrn Kasper etwas stört, ist die ziemlich starke Ausrichtung auf Luftdruck, Atemdruck, Power, das mag auf der Opernbühne enorm wichtig sein, kann aber bei Workshops mit Anfängern und auch bei Texten, die von Leuten gelesen werden, die am Anfang stehen, zu Verkrampfungen führen.

    Darum würde ich die hier im Thread anfangs erwähnte Atemübung, bei der du dich auf den Boden legst und gegen schwere Bücher atmest, auch nicht in dieser Form empfehlen, sondern die Bücher weglassen und stattdessen die Beine leicht anwinkeln, dann den Körper so anheben, dass du dich nur mit Füßen und Schultern auf dem Boden hältst (dabei darauf achten, den Kopf schön entspannt liegen zu lassen ;-)), und dann gaanz entspannt und schöön tief einatmen.
    Feine Möglichkeit, die Tiefenatmung zu erleben, mache ich mit Gesangs- und Saxophonschülern gleichermaßen :-D

    Mit dieser Tiefenatmung und einem schön weiten Hals (anders als mit dem Gähn-Bild kann man es meiner Meinung nach schlecht erklären...) hast du schon wertvolle Hilfen für die tiefen Töne, beginner_50

    Viel Glück und vieel Luuft

    Christoph
     
  7. Gast

    Gast Guest

    hi falley,

    mit dem betreiber von "saxophonistisches" liege ich über kreuz!

    der darin enthaltene beitrag von Voigt ist trotzdem gut und schlüssig.

    es ist m.e. ein irrtum gesangsatmungen und mundraumstellungen mit dem eines sax-spielers zu vergleichen.
     
  8. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @ Nimo

    Zitat:

    "mit dem betreiber von "saxophonistisches" liege ich über kreuz!"

    Falsch, andersrum: ich glaube der Betreiber dieses Bloggs liegt mit allen anderen über Kreuz.

    Ich habe auch auf seinem Blogg gelesen. Er muß sich in allen Foren wie ne Wildsau aufgeführt haben, sonst wäre er nicht überall rausgeflogen.

    Und hinterher die Foren schlecht machen ist auch schlechter Stil (klar einiger seiner Thesen sind stimmig, aber so what
    das ist hier halt wie im richtigen Leben...)

    LG

    Dreas
     
  9. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Schön - ich bin ned allein mit dem Problem der tiefen Töne. :) Ist bei mir immer eine Wackelangelegenheit. Mal kommen sie, mal ned. Ich hab auch generell Schwierigkeiten, genug Luft herzubekommen, wenn ich in den "unteren Regionen" meines Instruments übe. Und sobald ich zwischendurch atmen muss, kommen die Töne danach schlecht oder gar nimmer. Ist aber normal bei Anfängern, oder? Ich denke, dass mein Ansatz allgemein einfach noch zu instabil ist.

    Grüße
    Claudia
     
  10. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hi Claudia,

    passiert mir auch. Wenn ich konzentriert die tiefen Töne anspiele, kein Problem. Bei Longtoneübeungen oder so.

    Wenn ich aber in einem Stück z.B. von g` auf z.B. das tiefe h wechsle, rutsch mir der Ton auch hin und wieder weg.

    Ich bin dann nicht locker genug in der Lippenspannung, bums, und schon qietscht es!

    M.E. ist das ehr der "kKönigsweg": Lockere Lippen und dennoch eine Grundspannung der Lippenmuskulatur.
    (Geht eigentlich nicht....)

    Na ja, Übung macht den Meister, das kommt schon noch!

    LG

    Dreas
     
  11. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Großes Problem bei mir... heute jedenfalls. Also - wie das Sax neu war, da ging das besser. Vielleicht hat sich da was verstellt und die Klapen schließen nicht mehr 100%ig. Das muss ich - wenn es ned besser wird - überprüfen lassen.

    Heute sind einige Töne im Nirvana versackt - gerade beim Oktavwechsel. Mal gehts gut, mal ned. Ich tüftel noch die Ursache aus.

    Ja, kommt bei mir oft vor zur Zeit. Aber nur bei den hohen Tönen. Das tiefe d z. B. ist ein riesen Prob im Moment. Das blubbert und wackelt... ich glaub, es liegt an der Klappe.

    Klingt kompliziert und ist es auch. Hab heut mal versucht, mehr von unten raus zu spielen, mit viel Luft. Eine Verbesserung hab ich so direkt nicht erkennen können.

    Übung... ja, das ist es wohl. Ich hab immer noch keine Lehrer gefunden. Das könnt mir auch eine Menge weiter hefen.

    Grüße
    Claudia
     
  12. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Hallo Claudia,

    "Also - wie das Sax neu war, da ging das besser. Vielleicht hat sich da was verstellt und die Klapen schließen nicht mehr 100%ig. Das muss ich - wenn es ned besser wird - überprüfen lassen."

    laß unbedingt Dein Sax checken/einstellen! Gerade auch ein neues Sax bedarf nach dem "Einspielen" einer Justage.

    Ich hatte das kürzlich auch. (Meins ist auch erst 2 Monate alt) Die Ansprache bei den Tiefen Tönen wurde schwieriger, das tiefe h war nicht stabil, es "eierte."

    Mein Lehrer hatte mich auf nicht dicht schließende Klappen hingewiesen. Ab zum Saxdoc - jetzt "flutscht" es wieder.

    (Die obigen Herausforderungen auf Grund von Ansatz und Stütze bleiben davon unberührt.)

    LG

    Dreas
     
  13. prislop

    prislop Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Claudia,
    Dreas hat Recht, lass die Klappen justieren, gerade dann wenn das Sax neu ist.
    Zudem habe ich dir die entscheidenden Passagen des o.g. Referats eines Gesangslehrers kopiert. Erst jetzt nach 2,5 fast verschenkten Jahren habe ich kapiert, wie ich richtig stützen muss. Ich hätte vieles wesentlich einfacher haben können, auch die tiefen Töne. Mit der richtigen Stütztechnik klingt das Sax außerdem viel besser.
    Gruß
    Hartmut

    Fehlverhalten der Stützfunktion:
    Durch meine tägliche Arbeit mit Gesangsschülern ist mir bei vielen ein Fehlverhalten während
    des Stützvorgangs aufgefallen. Sie Stützen umgekehrt. Das heißt: Die Luft wird nach unten
    anstatt nach oben zu den Stimmbändern gedrückt. Der Unterbauch drückt nach außen und der
    Brustkorb geht nach innen. Die vorher angeführte Wipp- oder Schaukelbewegung wird
    umgekehrt angewandt.
    Merke:
    Die richtige Zwerchfellspannung ist daran zu erkennen, daß unter dem Nabel der Bauch
    einarbeitet und darüber gleichzeitig je nach Atemdruck und Tonhöhe aus. Optisch ist zusätzlich
    ein leichtes heben des Brustkorbs sichtbar. Diese Schaukelbewegung und der daraus
    entstehende Balanceakt ist die richtige Atemstütze. Zur Kontrolle kann man diese Bewegung
    durch leichtes Husten gut sichtbar machen und erfühlen. Diese Atemtechnik beherrschen die
    wenigsten Sänger von Anfang an und sollten sie deshalb in ihrem eigenen Interesse erlernen.
     
  14. Schnuckelchen

    Schnuckelchen Ist fast schon zuhause hier

    Ok, ich hab am Samstag einen Termin in der Werkstatt. Ich hoff, es liegt am Sax. :roll:

    Das mit der Atemtechnik klingt sehr kompliziert und erfordert Jahre, bis das sitzt. Ich mach zwischendurch immer mal Pause und atme tief und bewusst ein und wieder aus. Das lockert. :)

    So, jetzt mach ich mich auf den Heimweg und tröte den Nachbarn noch ein wenig die Ohren voll... :-D

    Grüße
    Claudia
     
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