tonleiterstudien (tl)

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von hanjo, 26.Mai.2009.

  1. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Können schon - ich würde aber nicht. Du bist dran, die Tonleitern der diatonischen Räume sauber zu erarbeiten. In diesem Aufbaustadium würde ich dem jungen Muskelgedächtnis auf gar keinen Fall zusätzliche Verwirrung stiften. Mit dieser nach einem Jahr erarbeiteten Basis ist es dann ein Klacks, daraus die Moll-Modi abzuwandeln, vor allem wenn man sich zusätzlich noch bei den Intervallen fit gemacht hat ;-)

    Das tust du ja jetzt schon - und zwar bei den Tonleiter in Viertel- und Achtelnoten auf Stufe VI ;-) Spiele diese jeweils noch bewusster und denke dabei immer, dass dies der äolische Moll-Modus ist, von dem die beiden anderen (harmonisch und melodisch) abgewandelt werden.
     
  2. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo peter,

    klare aussage. danke.

    sorry peter, es ist schwer, einem banausen wie mir etwas zu erklären.

    falls das von dir angesprochene gleichzusetzen ist mit der natürlichen moll tonleiter, habe ich das verstanden.

    gruß
    hanjo
     
  3. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    dank dir jaaz.

    gruß
    hanjo
     
  4. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Jopp, Stufe VI ist die natürliche Moll-Tonleiter, äolisch ist ihr Name bei den Kirchentonleitern:

    I = ionisch (Dur)
    II = dorisch
    III = prhygisch
    IV = lydisch
    V = mixolydisch
    VI = äolisch (Moll rein oder natürliches Moll)
    VII = lorisch
     
  5. Topshit

    Topshit Ist fast schon zuhause hier

    Lass dich nicht entmutigen hajo. Als ich vor anderthalb Jahren angefangen habe mich durch den Quintenzirkel zu arbeiten, hab ich gedacht "das kannst du niemals alles behalten". Jetzt ist es ein riesen Erfolg. Nicht nur, dass ich den Ganzen Quintenzirkel kann. Die Übungen schaffen einem ja nicht nur die Tonleitern drauf, man wird spielerisch echt fit und der Ton verbessert sich ungemein, der Ansatz wird geschult. Das ist ein echt ganzheitliches Üben! Danke an Peter! Hat mich ungemein nach vorne gebracht!

    Gruß, Mischa
     
  6. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo mischa, dank dir.

    mit sicherheit nicht. geht aber verdammt schlecht voran. (das ist noch gestrunzt)

    das ist mit ein grund dafür, daß ich mir das auch antue. gratuliere dir.

    stimme dir zu mischa, daß das ganze auswendig gespielt gehört ist für dich schon so selbstverständlich, daß du es noch nicht einmal mehr erwähnst.

    hallo saxfax, xcielo, rick und maira,

    eure antworten bestätigen mir, was ich früher versäumt habe zu erlernen. das ist traurig.

    gruß
    hanjo
     
  7. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo peter,

    ich weiß, ich bin schrecklich. trotzdem habe ich noch fragen.

    du schreibst, bewußt jeden ton spielen, immer wissen, womit gehts gleich weiter, jedenfalls sinngemäß.

    das mache ich auch so. es kommt jedoch vor, daß ich mich dabei erwische, gar nicht zu denken, sondern einfach nur spiele. (klappt aber) was mache ich falsch?

    du schreibst weiter, daß du 15 minuten tägliche übungszeit für tl als in ordnung befindest.

    bei diesen tl hält mein ansatz deutlich länger als bei den palmkeys. heute habe ich über 2 stunden tl geübt. (gestern auch)

    zwangsläufig kommen andere sachen zu kurz.

    sind die 15 minuten ein wert der unbedingt eingehalten werden muß, oder kann ich diese tl beliebig ausdehnen?

    gruß
    hanjo
     
  8. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Moin Hans-Josef

    warum machst Du das nicht wie Du willst?
    Wenn Du Lust hast 2 Stunden Tonleitern zu üben dann mach es einfach. Wenn nicht, dann eben nicht. Und es wird sicher Tage geben, da übst Du keine Tonleiter und es wird Tage gebe, da übst Du gar nicht.
    Meiner Meinung nach machen 2 Stunden Tonleitern wenig Sinn, da die Konzentration dafür so lange nicht hoch ist. Aber das kann individuel anders sein.
    So habe ich den Eindruck Du setzt Dich unter Erfolgsdruck. Und das wäre nicht so gut.
    JEs
     
  9. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo jes,

    ich geh mal davon aus, daß peter sich mit seinen 15 minuten etwas dabei gedacht hat. vielleicht 15 min. weil es für die meisten ätzend ist tl zu üben, vielleicht 15 min. weil ich damit schon ausgelastet bin und es keinen sinn macht weiter zu üben...... deswegen.

    ich habe meinen plan. ja, das ist richtig. ich finde es in ordnung, wenn ich eine feste zielsetzung habe, und diese mit zwischentests abfrage. dann weiß ich, ob ich im plan bin.

    und jes, lach nicht, mir machen diese tl spaß. konzentration ist nicht das problem.

    dank dir für deine antwort.

    gruß
    hanjo
     
  10. the_ashbird

    the_ashbird Ist fast schon zuhause hier

    hallo hanjo...
    klar ist es wichtig, sich ziele zu setzen. die frage ist nur welche bzw. wie hoch gesteckt.
    wenn du dir zB als ziel gesetzt hast, in einem jahr alles vom blatt spielen zu können und nebenbei mit tonleitern zu jeglichen akkorden zu improvisieren, wirds wahrscheinlich in nem 3/4 jahr frustrierend! :-D
    will heißen...ich würd dir empfeheln dir mäßige und erreichbare ziele für kurze perioden zu stecken. such dir zB ne nummer die dir bislang sehr sehr schwer fällt, du aber weißt, dass sie in nicht all zu langer zeit zu bewältigen ist.
    wenn du die nummer dann drauf hast ist der erfolg viel größer und motiviert viel mehr.
    wenn du dir zeitlich gesehen lange perioden vornimmst ist es einfach sehr schwer einzuschätzen und kann ungemein entmutigen.
    also sind die 15 min, die peter vorschlägt vielleicht nicht ganz übel. so hat man immer in aussicht in einigen wochen eine tonleiter sattelfest drin zu haben. und wenns klappt freuts! ;-D
    viel spaß...lg phi
     
  11. JES

    JES Gehört zum Inventar

    und das kling mir sehr nach projektmanagement und nicht nach freizeitbeschäftigung. Willst du mit dem sax kohle verdienen??

    Ziele sind gut und richtig, aber 2 stunden am tag tonleitern in der hoffnung dadurch schneller zum ziel zu kommen ist m.e. quatsch.
    Jes
     
  12. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    @hanjo:
    Danke für die Frage. 15 Min. täglich sind als Richtwert gemeint. Ich gehe bei dieser Annahme davon aus, dass wenn sich jemand dazu entschliesst, 1 Jahr lang diese Studien seriös zu betreiben, dann nimmt er dieses Hobby ernst. Die Übungseinheiten werden sich um eine Stunde bewegen und dann bleibt neben den Tonleiter-Studien noch genügend Zeit für anderes.
    Ausdehnen kannst du diese selbstverständlich nach eigenem Gutdünken. Wichtig dabei ist, dass der Ansatz nicht verkrampft und dass das Üben immer trimetral geschieht, nicht so wie hier:

    Logisch klappt das - die meisten Leute üben so. Es ist dann halt einfach so, dass man dann nicht das Optimum aus dieser Übungseinheit herausgeholt hat. Der Übungserfolg kommt nicht in erster Linie durch die zeitliche Menge, sondern durch den Level der Qualität. "Weniger, dafür richtig" hilft Zeit sparen, die man in anderes investieren kann:

    ...tönt für mich tendenziell zu selbst auferlegtem Stress und ist typisch für Erwachsene. "Nicht durch den Berg, den man noch vor sich hat, entmutigen lassen - sondern durch das bisher schon erreichte motivieren lassen" ist die einzig richtige Denkart. Dann kommen andere Sachen zu kurz - na und? Das ist doch schnuppewurst - weil in der Musik sämtliche Bereiche ineinander fliessen. Wenn du die Tonleiter-Studien *schön* (melodiös und nicht mechanisch) spielst, dann hast du zusätzlich Phrasenbildung geübt. Und wenn du das Timing genau einhältst oder gar mit Metronom übst, dann hast du zusätzlich was für deine Rhythmik getan. Und wenn du die Studien mal laut, dann leise, dann mittel, dann anschwellend, dann abschwellen usw. übst, dann hast du auch noch Dynamik erarbeitet. Andere Sachen kommen nur zu kurz, wenn man sie draussen lässt. Und schon sind wir wieder beim bewussten, trimetralen Üben...
     
  13. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Achja:

    Nicht dein Übungsplan bestimmt deine Fortschritte, sondern einzig die Qualität deiner Übungseinheiten und deine persönliche Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit. Gehe das ganze etwas *menschlicher* an und setze deine Person in den Mittelpunkt. Vergiss die Stoppuhr und achte auf deine Konzentration, deine Fortschritte. Ein Übungsplan darf nur ein grobes Raster bilden und es ist nicht Ziel, diesen einzuhalten. Ziel ist es, die im Übungsplan enthaltenen Übungsgefässe zu füllen und wenn's mal läuft, dann machst du länger. Und wenn's mal harzt, dann vergiss die Kanne und höre dir gute Musik an, lerne Theorie oder wasauchimmer.
    In der Pädagogik gilt die Gleichung L (Leistung) = P (Potenzial) minus S (Störungen). Versuche zu verhindern, dass "S" nicht unnötig von dir selber gefördert wird (Ablenkung durch selbst auferlegten Druck oder kompromissloses Einhalten von Plänen...). Deine Motivation scheint gut zu sein. Aber nicht erfüllte Motivation wird in Frust umgewandelt. Man hat immer zwei Möglichkeiten, Frust zu leben: entweder positiv oder negativ. Schau, dass du das ganze positiv lebst und erlebst. Der Rest kommt von alleine... :)
     
  14. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo felix,

    das richtig zu erkennen ist ja unter anderem die schwierigkeit. dank dir.

    hallo jes,

    hehe, du überraschst mich. dank dir.

    hallo peter,

    habe verstanden.

    hab ich mir gedacht. mach ich auch so, mit ausnahme von melodiös und auf- und abschwellend. werde ich einbauen.

    zusätzlich werden diese tl legato, staccato, tenuto und alla breve geübt. letzteres ist ab sofort vergangenheit.

    daß positives denken nicht nur die musik, gesundheit, lebenserwartung, wohlfühlfaktor...... beeinflußt ist mir bekannt. das umsetzen gelingt auch schon immer öfter. bin daran auch schon viele jahre am arbeiten.

    ich weiß, höre auf deinen körper, höre auf deinen geist und mach das, wobei du dich wohl fühlst.... richtig?

    jetzt lacht nicht. ich habe tatsächlich eine uhr als kontrolle meiner zeiteinheiten.

    die wird bei beginn meiner übungen auf zwölf uhr gestellt. wenn ich dann aufhöre, weiß ich genau, wie lange meine einheit war.

    das war mal wieder eine typische wespi antwort. toll, vielen dank.

    gruß
    hanjo
     
  15. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    es ist nicht das ziel, diese tl so schnell wie möglich zu spielen. auch, wenn ich, vielleicht, wenn ich mich ganz doll anstrenge, schneller könnte, spiele ich diese tl langsam, etwa langsame viertel noten.

    mein kopf sagt meinen fingern wir spielen ein c. bevor das c aus der tröte kommt, höre ich das c im kopf. (so soll es zumindest sein, wenn ich das richtig verstanden habe)

    weiter vermute ich, daß das hören des richtigen tones im kopf genau so wichtig ist, wie der befehl vom kopf an die muskeln. das würde bedeuten, bevor ich den richtigen ton nicht im kopf höre, werden weiter c dur übungen durchgeführt.

    wenn ich diesen gedanken weiter verfolge müßte ich, wenn ich irgendwelche lieder höre in der lage sein die gehörten töne automatisch zuordnen zu können. (das ist ein c, das ist ein d)

    wenn ich, nach ca einem jahr, die grundtonarten durchgearbeitet habe, wird dann diese denkweise weiter beibehalten? (kopf sagt c spielen, ohr hört ton, finger führen aus. ich vermute nein, weil ich mir ja etwas erarbeitet habe, das ich nun auf knopfdruck abrufe) oder kann - muß ich es erlauben, daß die finger dann automatisch spielen?

    habe schon länger festgestellt, daß ich übungen, die längere zeit unbeachtet blieben, die jedoch schon fluppten, nicht mehr so richtig wollen.

    macht es sinn, die ganze schule noch mal von vorne bis hinten durchzuarbeiten?

    ich frage deswegen so hartnäckig nach, weil ich diese übungsphase, in der ich mich jetzt befinde, als besonders wichtig ansehe.

    für eure antworten und, hoffentlich bestätigungen, bedanke ich mich im vorraus.

    gruß
    hanjo
     
  16. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    die tonleitern, die ich bereits draufhabe, werden die z. b. jeden tag einige male durchgespielt, damit sie flüssig bleiben, oder bleiben diese unbeachtet, bis ich mit allen durch bin? (um das zarte gedächtnis nicht zu überfordern)

    bedanke mich.

    gruß
    hanjo
     
  17. lee

    lee Ist fast schon zuhause hier

    "weiter vermute ich, daß das hören des richtigen tones im kopf genau so wichtig ist, wie der befehl vom kopf an die muskeln.."

    ich würde sogar sagen:wichtiger. und würde als ziel setzen, dass der befehl vom hören unmittelbar an die muskeln geht, ohne kopf. allerdings muss man dabei recht ehrlich zu sich sein, ob man wirklich hört- sonst wird es
    unkonzentriertes dudeln, small talk mit dem sax sozusagen.
    wie lange man die krücke kopf braucht, kannst nur du entscheiden; durch ausprobieren.
     
  18. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Und wenn du feststellst, dass gewisse erlernte Tonleitern nicht mehr top gehen, dann bist du eventuell zu schnell weiter gegangen. Oder du spielst sie für deine Verhältnisse zu schnell. Sind die Dinger wirklich 100% im Muskelgedächtnis, dann sollten sie auch nachher problemlos und ohne Fehler abrufbar sein.

    Ich empfehle jedoch, die bereits erlernten Tonleitern anhand meiner Playbacks aus dem BASIC Workshop spielerisch und improvisatorisch zu festigen.
     
  19. Gast

    Gast Guest

    Hallo Peter und alle anderen!
    Bitte für meine Ausführungen nicht gleich geteert und gefedert zu werden.Ich habs nicht so mit der Theorie (ionisch, dorisch und so). Ich spiele Tonleitern in Dur(G,
    D etc), in Moll (F, B etc) und die 12 Blues-Scales. So nach und nach wird alles auswendig gelernt. Die Tonleiterübungen von Peter werden eingebaut. Mit den Blues-Scales versuche ich zu improvisieren-Anleitung Peter. Geht das in Ordnung?
    Anm.: Spiele seit April 08 und habe Unterricht an der Musikschule.
    Gruß Guido
     
  20. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    bedanke mich für eure antworten.

    hallo grmz,

    wenn das deine praxisbezogenen aussage ist, gratuliere dir aus tiefster seele.

    hallo peter,

    hört sich logisch an. so ist es auch. die schwierigste tonart war bis jetzt c dur für mich. das hat lange gedauert.

    g und f gingen wesentlich schneller. jetzt habe ich mit a angefangen. (zufall, hat sich so ergeben) was mir nicht so ganz verständlich erscheint, ist, daß a-dur sich im moment zu meiner lieblingstonart entwickelt hat.

    wenn ich diese tl, mitllerweile in schellen vierteln spiele, geht das einwandfrei.

    habe verstanden.

    hallo dino,

    es ist keine unhöflichkeit von mir, wenn ich dir nicht antworte. ich weiß es nicht. warte bitte auf peter.

    gruß
    hanjo
     
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