tonleiterstudien (tl)

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von hanjo, 26.Mai.2009.

  1. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar


    Hallo hanjo,

    das Gb (F#) mit Ring- statt mit Mittelfinger klingt auf vielen (eigentlich den meisten) Saxophonen etwas besser, auf der Querflöte ist das sogar der "Normalgriff".

    Von daher benutze ich diesen Griff oft, zudem ich auch F#-D so viel besser greifen kann. In schnellen Passagen, die über E-F#-G gehen ist der Mittelfingergriff wiederum sehr viel praktischer.

    Warum F-Gb mit dem Ringfinger mir viel leichter fällt als mit dem Mittelfinger hat einen einfachen Grund. Der Wechsel ist weniger zeitkritisch. Spielst du F und legst den Mittelfinger dazu, klingt ein E. Spielst du F und legst den Ringfinger dazu wird das F lediglich matter. Beim schnellen Wechsel macht das den Unterschied.

    Gruß,
    xcielo
     
  2. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    könnt ihr mir bitte weiterhelfen?

    des dur ist abgeschlossen, h dur fast. demnächst kommt fis bew. ges dur an die reihe.

    ich habe ein problem in der form, daß ich fast keine etüden, nummern in h, des, fis/ges dur habe.

    etüden während des spielens selbst ausdenken, damit habe ich ein problem, hört sich stümperhaft an, damit muß ich noch etwas warten.

    kann mir bitte jemand etwas gutes empfehlen. (etüden in den vorgenannten tonarten)



    eine weitere wichtige frage habe ich noch.

    jeden ton, den ich in diesen studien (auswendig) spiele, wird von mir im kopf vor dem spielen namentlich genannt. klappt auch. aber,

    wie schaut das bei fis/ges dur aus?

    muß ich die wegen anderen namen der töne zweifach lernen?

    gruß
    hanjo
     
  3. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Hallo Hanjo,

    warum transponierst du nicht einfach dir bekannte Etüden von anderen Tonarten in die gewünschte? Das schriftlich zu machen ist schon eine ganz brauchbare Übung, es dann im Kopf zu machen ist m.E. sogar wichtiger, als alles von Noten rumgespiele und den nächsten Ton ansagen (hören musst du den Ton im voraus, nicht seine Bezeichnung kennen).

    Gruß,
    xcielo
     
  4. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo otfried,

    bedanke mich für deine antwort.

    diese idee hatte ich auch schon. das umsetzen von kopf auf finger dauert bei mir zu lange.

    von b instrument auf c naja, auch nicht so wirklich gut, ist halbwegs in ordnung, aber alles andere, vergiß es.

    gezielt tranponieren üben, ja, in ordnung, aber nicht jetzt. das hört sich vernünftig an, was du sagst, alles zusammen üben geht jedoch nicht. das sind einfach zu viele faktoren, die ich dann beachten muß.

    das hören habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt, darüber brauchen wir und nicht zu unterhalten. auch kenne ich die bezeichnung der noten schon ein paar tage.

    dieses jede note beim namen nennen, hat die aufgabe, die tl bewusst zu lernen, immer zu wissen wo ich dran bin, die tonart so zu lernen hat den vorteil, daß sie richtig sitzt und bei bedarf einfach abgerufen werden kann.

    andere meinung?

    ich wäre sehr an deiner meinung über diese frage interessiert, auch wenn du zwischen den zeilen schon ein wenig darauf eingegangen bist.

    gruß
    hanjo
     
  5. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Wenn du die enharmonischen Verwechslungen top intus hast, dann ist dies nicht nötig. Kontrolliere dies am Besten, indem du z.B. einen Tag in F# und den nächsten in Gb denkst und anhand des Ergebnisses definierst, ob bei beiden Denkarten in etwa Gleichstand herrscht.
     
  6. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin Hanjo,

    freut mich, dass dir an meiner Meinung gelegen ist, aber da fragst du mich besser nicht, denn das ist bei mir völlig chaotisch.

    Ich kenn mich leidlich in den Tonarten aus, aber für jeden Halbton gibt es für mich eine Dur- und eine Moll- Spielart, keine zwei.

    Zu allem Überfluss schmeiße ich Kreuze und Bbs völlig durcheinander, so bevorzuge ich Ab-Moll statt G#-Dur, aber meine Finger spielen die Töne von B-Dur (H-Dur).

    Gruß,
    xcielo
     
  7. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo peter,

    vielen dank, habe verstanden.

    gruß
    hanjo
     
  8. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo otfried,

    dank dir.

    holzauge sei wachsam.

    gruß
    hanjo
     
  9. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Ich kenne keine Werke, die explizit Etüden in diesen Tonarten beinhalten. Muss aber nicht bedeuten, dass es dies nicht gibt. Aber als kreativ denkender Mensch würde ich bestehende Etüden nehmen und diese mit den neuen Vorzeichen spielen:

    Etüde in G Dur >> # streichen und mit 6 b versehen >> Gb Dur
    Etüde in F Dur >> b streichen und mit 6 # versehen >> F# Dur

    Etüde in Bb Dur >> 2 b streichen und mit 5 # versehen >> B (H) Dur
    Etüde in D Dur >> 2 # streichen und mit 5 b versehen >> Db Dur

    ...und kostet nix ;-)
     
  10. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo peter,

    dank dir.

    so einfach und so genial.

    :applaus:

    gruß
    hanjo
     
  11. rupi

    rupi Schaut öfter mal vorbei

    ...hab gestern wieder mal meine
    "Selected Studies for Saxophone" von H. Voxman rausgekramt...letzter "Übeeintrag" vom Juni 1992...
    Alle Tonarten in Moll und Dur vertreten. Die Etüden sind eher klassisch, - manche habens echt in sich, da muß ich wieder richtig üben...


    In Deutschland schon für 5,10€ inkl. Versand gesichtet...

    Gruß
    rupi
     
  12. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    habe peters tip umgesetzt. das funktioniert prima, alles so schön einfach, nur die noten spielen, nicht denken, nur geschehen lassen.

    nix da.

    jetzt übe ich seit monaten intensiv diese tl nach peters trimetraler übungstechnik und bin nicht in der lage, mir selbst etüden auszudenken?

    das ist mir zu dick. habe mich umentschieden.

    ab sofort werden auch etüden aus dem hut gespielt. muß das dann auch trimetral geschehen, oder kann ich einfach laufen lassen?

    wenn ich die entsprechende tonart seriös erarbeitet habe, meine vermutung, einfach laufen lassen.

    mal schauen, was dabei raus kommt.

    @rupi, dank dir.

    gruß
    hanjo
     
  13. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    bin jetzt zwar nicht mehr am anfang, würde mich jedoch brennend interessieren,

    warum das so sein soll.

    gruß
    hanjo
     
  14. coolie

    coolie Strebt nach Höherem

    Das sollte man so machen, weil man sonst zu sehr auf C-Dur
    "geeicht" ist und weil man dann vor allen Tonarten mit vielen Vorzeichen eine Heidenangst hat. Spiel mal ein Jahr lang nur in Fis/Cis/Gis/E .... - dann wirst Du gar nicht mehr wissen, wie C-Dur geht :)
    Es gibt in diesem Zusammenhang einen Musikerwitz, dessen Pointe so lautet:
    "....aber F ist doch immer Subdominante!"
     
  15. Reedirect

    Reedirect Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Leute,

    vor einiger Zeit habe ich mir mal "Fortefree" runtergeladen. Ist kostenlos.

    http://www.freeware.de/download/forte-free_23536.html

    Damit kann ich Etüden oder Teile davon selber eingeben und dann beliebig transponieren. Das Eingeben macht ein wenig Mühe, aber die Transponiererei danach ist "Peanuts". Kann man sich schön ausdrucken und los geht's.

    Da

    http://www.forte-notensatz.de/noten-gratis-download.htm

    bekommt man auch allerlei Noten für Forte gratis, eher klassische Sachen allerdings.

    Gruß
    Jo

    P.S. Leadsheets eigener Stücke kann man damit auch schön erstellen.
     
  16. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo uli,

    dank dir für deine antwort.

    wollte ich einfach wissen.

    ich habe bei c dur angefangen. meine lieblingstonarten sind ganz klar im moment h und des dur. ich kann dir bestätigen, daß ich auf tonarten mit wenigen vorzeichen keinen großen wert lege. jedoch, wie schon gesagt, habe bei c angefangen, klappt auch.

    vorteil,

    durch das erlernen eines neuen tones, auf den ich mich dann konzentrieren kann, vorausgesetzt, ich habe vorher nicht geschludert, erarbeite ich eine neue tl.

    kann ich jetzt nicht mehr beurteilen, was einfacher ist.

    sei nochmals bedankt.

    @ jo,

    danke dir.

    werde ich mir mal ganz in ruhe anschauen.

    gruß
    hanjo
     
  17. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    die fragerei nimmt kein ende, bitte um eure antworten.

    binden der tiefen töne.

    ich spiele

    cis dis cis h cis h ais h ais.

    bzw.

    h ais h cis h cis dis cis dis.

    diese beiden beispiele sollen gebunden werden. das problem ist, ich kann es nicht. dieses binden geht bei den ganz tiefen tönen bei mir nur, wenn ich die luftzufuhr kurz unterbreche.

    das problem ist, z. b. ais h ais gebunden, kommt immer das c mit rein. hört sich grausam an.

    gibt es eine andere lösung als die, die luftzufuhr zu unterbrechen?

    gruß
    hanjo
     
  18. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    wenn ich abwechselnd in b und in kreuz denke, in ordnung, gibt sinn.

    daraus hat sich schon wieder eine frage ergeben, um deren beantwortung ich höflich bitte.

    ich denke in b, spiele ges dur nackt hoch. dann ist es einfacher das seiten ais zu spielen. (ais deshalb, weil ich diesen griff bei kreuzen anwende)

    von der denkweise her ist es also falsch ais zu spielen. muß ich bei dieser tonart, wenn ich sie nackt hochspiele, dauernd auf dem front b rumrutschen?

    würde mich auch freuen, eine antwort auf meine vorangegangene frage zu bekommen.

    gruß
    hanjo
     
  19. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin hanjo,

    über Probleme beim binden dieser Töne

    sollten wir vielleicht nochmal in ca 5 Jahren diskutieren, wenn du es bis dahin fleißig übst. Das ist eine so kranke Bewegung auf dem Sax, zudem durch den bei dir vermutlich vorhandenen ekeligen Selmer Drücker für das tiefe Bb noch erschwert. Es wird irgendwann vermutlich gehen, wenn nicht, ist aber auch nicht so schlimm.

    Peter hat diese Trennung (Front Bb für Bb-Tonarten, Seiten Bb für #-Tonarten aus Gründen der Übersichtlichkeit für Anfänger eingeführt.

    Daraus ergibt sich nun überhaupt kein Zwang, das immer so zu spielen. Letztendlich spiele es so, wie es am besten geht, übe die andere Variante aber immer mit.

    Und, lieber hanjo, so ganz generell sei es mir erlaubt, mal darauf hinzuweisen, dass Saxophon spielen keine Wissenschaft ist, jedenfalls keine absolute, und mach dir das Leben nicht durch unnötige Dogmatik schwer.

    Lieben Gruß,
    xcielo
     
  20. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo otfried,

    klare antwort, danke.

    zustimmung, vor allem gesünder. was das umsetzen anbelangt, schwer. wenn du wüßtest, wie mir diese "eingebrannte gründlichkeit" manchmal auf den senkel geht.

    so bald schon?

    gruß
    hanjo
     
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