tonleiterstudien (tl)

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von hanjo, 26.Mai.2009.

  1. Gast

    Gast Guest

    Schade, dass ich missverstanden worden bin!

    "Günni" meinte, seinen Spruch, von der Liebe zu den Menschen, verstehen nicht alle.

    Ich hab ihn verstanden und deshalb auf Herrn Mielke hingewiesen.

    Mielke hat gegen Ende der DDR und seiner eigenen Amtszeit gesagt: "Ich liebe Euch doch alle."

    Das heisst aber in keiner Weise, dass ich ihn, "Günni", in die Nähe der Stasi rücke. "Günni" selbst hat ja mit diesem Zitat gespielt.

    Und ich nehme seinen Scherz, er möchte meine Anschrift haben, er müsse die melden, nicht ernst. Mein Gott, er spielt damit, weiss ich auch.


    So seh ich das,

    Gruß.

    Joe
     
  2. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Hallo Joe,

    möchte mich bei dir entschuldigen für meinen getätigten Vorwurf, habe dich offensichtlich falsch verstanden.

    Gruß,
    xcielo
     
  3. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    enharmonisch wurde schon angesprochen im zusammenhang mit fis dur. (bereits erledigt)

    es ist auch richtig, daß ich ges nicht geschenkt bekomme, halt eine andere denke.

    ich weiß, otfried, ich bin unmöglich. trotzdem möchte ich es wissen.

    ist es nicht sinnvoll (logisch) in diesem zusammenhang auch cis und ces dur ins spiel zu bringen? (wegen der anderen denke)

    oder ist es nicht erforderlich, da diese in der praxis eher keine anwendung finden

    da h und des schon vergangenheit sind, nachtrag.

    bedanke mich.

    gruß
    hanjo
     
  4. Gast

    Gast Guest

    @xcielo:

    alles in Ordnung,

    herzlichen Gruß,

    Joe
     
  5. the_ashbird

    the_ashbird Ist fast schon zuhause hier

    natürlich kannst du sowas üben - schaden kanns ja nicht! :-D
    was es konkret bringen soll, weiß ich aber ehrlich gesagt nicht. irgendwann muss man ja auch mal aufhören...oder willst du jetzt auch noch alle enharmonischen verwechslungen bis e-is-dur üben? :-D
    da ists glaub ich sinnvoller was anderes zu üben - worauf man dann auch mal zurückgreifen kann. :-D gibt ja bestimmt noch vieles was man üben könnte.
     
  6. jaaz47

    jaaz47 Ist fast schon zuhause hier

    ich finde es schön, dass das thema wieder gefunden wurde. da es wegen meines avtars zu irritationen kam, habe ich es geändert.

    günni kann ich nur mitteilen, wenn er sich mit seinem hörnchen mal intensiv auseinander gesetzt hätte, wüßte er was da abgebildet war. aber es ist einfacher im glashaus mit den kiseln zu schmeißen.

    auch schön!

    netten abend

    jaaz47 :pint:
     
  7. Gast

    Gast Guest

  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin hanjo,

    ich mach das so:

    für jeden Halbton gibt es eine Dur Skala (ggf. berücksichtige ich noch die Moll Skala, diese leite ich aber auch schon aus der Dur Skala ab).

    Die beiden enharmonischen Verwechslungen ergeben in der Summe immer 12 Vorzeichen; bspw. Eb hat 3 b und D# hat 9 #. Klarerweise nehme ich immer die mit weniger Vorzeichen, in dem Fall Eb. Die andere interessiert mich nicht.

    Ausnahme: F# und Gb mit jeweils 6 # oder b. Da ist es dann wurscht, und es macht Sinn, sich beide mal rein zu tun.

    Jetzt hab ich für mich noch ne Ausnahme, und das ist C#. Ich denke lieber C# als Db, und merke beim Spielen, dass es gegenüber F# wieder einfacher wird (eben nur noch 5 b, auch wenn es 7 # sind).

    Alles klar ?

    Ergänzung: Statt noch mehr enharmonischer Verwechslungen zu üben, wäre es vielleicht sinnvoller, ein paar alterierte Skalen zu üben, bspw. verminderte, halbverminderte und melodisch moll.

    Gruß,
    xcielo
     
  9. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo felix,

    bedanke mich für deine antwort.

    wenn ich diese tl angehe, möchte ich sie richtig gemacht haben, und, auch vollständig.

    daher meine frage. ich tendiere im moment dazu, cis und ces nicht zu machen. (bitte keine antworten in richtung hast du doch schon)

    darauf zurückgreifen können ohne groß nachzudenken ist doch auch zweck dieser arbeit. du hast ja teilweise recht mit deiner meinung, doch dann muß ich dich fragen warum spielen wir nicht alles in c dur? alles andere zu lernen ist doch überflüssig.

    ;-)

    aber, ich weiß, was du meinst.

    ja felix, zustimmung, es gibt so viel zu üben, ich weiß gar nicht was ich als nächstes machen soll. moll tonleitern? töne ab fis''', schwerpunkt auf etüden legen, damit die fingerchen in der lage sind mehr als 2 töne in der stunde zu spielen, jazzschule anfangen....., ich weiß es nicht.
    mach mir doch einen vorschlag.


    @ jaaz

    hätte ich nicht geändert. hat doch auch ausgedrückt, daß du dich neben dem spielen weitergehend mit dem saxophon beschäftigst. ich fands schön.


    @ würmchen

    machs nicht, zähle langsam bis 10.


    @ xcielo

    eine schöne und verständliche antwort otfried.

    aufrichtigen dank dafür.

    nein.

    hallo otfried,

    verdrehe jetzt nicht die augen. was ist mit notierung?

    was du vorschlägst,

    moll tonleiter
    alterierte tonleiter
    septime... ich weiß es nicht. wenn ich soweit bin, stelle ich wieder fragen. du kennst mich doch schon ein bißchen...

    gruß
    hanjo
     
  10. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Das geht mir ganz genauso, ich brauche sowieso fast nur #-Tonarten und denke auch lieber in diesen. Gerade c# brauch ich auf dem Altsax öfter als jede andere Tonart. Auf dem Tenor logischerweise f# (die doofen Gitarristen ;-)) . Ich denke schon das es Sinn macht diese zu üben.
     
  11. lee

    lee Ist fast schon zuhause hier

    wäre es nicht besser, weder # noch b zu "denken", sondern die töne (vor)zu hören.ich meine, später muss man es sich doch mühselig wieder abgewöhnen, die töne innerlich zu benennen. ich stell mir gerade herrn parker vor, wie er bei confirmation sich jeden ton vorsagt :)
    ist aber nur so eine idee.
     
  12. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin grmz,

    die Diskussion hatten wir hier schon mal weiter oben. Ich persönlich finde es am wichtigsten, dass man sich in einer Tonart improvisatorisch bewegen kann, sprich Melodiebögen, die einem so in den Kopf kommen, umsetzen kann.

    Zum Kennenlernen einer Tonart, und zum Trainieren des Muskelgedächtnisses ist aber das rein technische Üben sicherlich auch sinnvoll, und das bewusste Benennen der einzelnen Töne vielleicht auch.

    Gruß,
    xcielo
     
  13. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo zusammen,

    hallo claptrane,

    klar. geht vielen so. du gehst auch nach deinen praxiswerten, verständlich.

    mir geht es unter anderem darum, daß ich mich in der tonart bewegen kann oder ein notiertes stück in fis ges mit der gleichen selbstverständlichkeit wie in c dur zu spielen weiß. die tonart ist mir inzwischen schnurzpiepegal. hat natürlich auch was mit ehrgeiz zu tun. kreuz oder b, spielt mittlerweile keine rolle mehr.

    hallo grmz,

    sei froh über deine fähigkeit und danke gott dafür.

    die töne hörst du bei dieser studie.

    das benennen der töne findet nur solange statt, bis sie richtig sitzen, du mußt dir gar nichts abgewöhnen. wenn du die tonarten gefressen hast, geht das von alleine. der vorteil, du weißt wovon du spielst.

    hallo otfried,

    ähnliche formulierung habe ich oben verwendet, ist aber nicht abgekupfert.

    gruß
    hanjo
     
  14. the_ashbird

    the_ashbird Ist fast schon zuhause hier

    hey hanjo...

    warum wir nicht alles in c-dur spielen? ich glaub sehr viele gitarristen wären nicht so glücklich damit :-D

    was du üben sollst? das kann ich dir nicht sagen, aber du hast ja selber schon genügend aufgezählt, womit du dich beschäftigen kannst...immer eine frage der laune und der prioritäten!

    lg phi
     
  15. Gast

    Gast Guest

    und hanjo,

    Du hast doch schon mit Akkordeon als Profi? oder als Amateur Geld verdient.

    Da kennst Du doch soviel von Musik, da können andere, wie ich, doch nur neidisch sein.

    O.K. Sax ist was anderes.. aber ein Übungsprgramm? Und Tonleitern? Ach, wieviel hast Du mir voraus.. sigh..

    Gruß,

    Joe
     
  16. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo joe,

    ich weiß mit deiner antwort nicht so richtig was anzufangen.

    ich weiß nicht, was du damit bezwecken möchtest. du hast zwar fagezeichen eingestellt, aber keine frage formuliert, lediglich andeutungen gemacht.

    also, wenn du deutlich wirst, werde ich mich bemühen, dir zu antworten.

    gruß
    hanjo
     
  17. Gast

    Gast Guest

    Ach, wenn ich meins selbst nochmal lese, ist mir klar, dass es nicht recht verständlich ist.

    Ich war frustriert gestern, hatte Gruppenunterricht und wir haben uns mit Des-Dur beschäftigt. Erst als Tonleiter und dann ein bekanntes Lied in Des-Dur. Und ich hatte solche Schwierigkeiten. Es hat gar nichts geklappt. Und Du hast so einen musikalischen Vorsprung, Dir sind ja wahrscheinlich alle Töne der Tonleitern schon mal klar, ich hab ab 3# und 3b erhebliche Probleme. Vorher nur Probleme:)

    Gruß,

    Joe
     
  18. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo joe,

    ein, z. b. akkordeon hat mit einem saxophon nicht wirklich was gemeinsam.

    außer rhythmusgefühl, evtl. ein bißchen erfahrung, gehörbildung, musikalischem denken oder angestaubten theoriekenntnissen sehe ich keine großen vorteile. diese jedoch sind vorhanden. ja.

    das saxophon will komplett neu erlernt werden. und das ist leider fakt.

    es besteht keinerlei veranlassung für dich frustriert zu sein.

    warum bin ich schon fast durch mit diesen tl? und durch heißt noch lange nicht, daß du es kannst. ich vergleiche das mit z. b. einer bestandenen fahrprüfung. du darfst dann fahren, aber können tust du es noch lange nicht.

    deshalb werde ich wahrscheinlich im anschluß an diese studien etüden bis zum abwinken ochsen.

    zurück zur frage. peter empfiehlt 20 minuten täglich hierfür zu investieren. ich habe teilweise täglich mehrere stunden, mindestens jedoch eine, veranschlagt.

    wenn man das zeitlich hochrechnet, habe ich bis jetzt schon weit mehr als ein jahr für diese tl gebraucht, und wie gesagt, bin noch nicht ganz fertig.

    wenn du meinen rat möchtest,

    erarbeite dir diese tl anhand der vorgaben dieses beitrages. mit der absolut kompetenten hilfe

    (dafür vielen, vielen, vielen dank)

    einiger forumsmitglieder geht das. wenn du das ehrlich und gewissenhaft durchziehst, garantiere ich dir, daß du dich, nach abschluß, in des dur genauso selbstverständlich bewegst, wie in c dur.



    @ felix

    mal schauen.

    gruß
    hanjo
     
  19. altruist

    altruist Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Hanjo,

    viel Spaß bei Deinem systematischen Üben! Du gehst es wirklich sehr gründlich an. Zu Deiner Frage:
    Ich denke schon dass es einen klanglichen Unterschied macht, wenn die Zentraltöne eines Stückes mal höher und mal tiefer liegen, das Sax klingt ja auch in den unterschiedlichen Lagen nicht gleich.

    Eine Frage: wenn Du von Tonleiterstudien sprichst: sind dann auch Akkordbrechungen mit drin, oder nur echte Leitern? Wenn für Dich Akkorde dazugehören könnten Dich die 158 Übungen von Sigurd Rascher interessieren. Da wird in jeder Etüde chromatisch absteigend und aufsteigend arpeggiert und Du wirst automatisch durch den gesamten Tonraum des Saxophons und durch alle Tonarten geführt, in jeder Übung.

    LG Johannes
     
  20. hanjo

    hanjo Strebt nach Höherem

    hallo johannes,

    schön, mal wieder von dir zu hören.

    zustimmung. das war auch eher als witz gedacht, daher auch mein schönes männchen. ;-)

    wenn du akkordbrechungen als technik der improvisation, eine bewegung in quarten, quinten... ansprichst, jein.

    ich habe diese tl nach peters vorgaben erlernt, dabei das ein oder andere zugefügt.

    wenn ich mich dazu entschließe, das thema improvisation ernsthaft anzugehen, werde ich das intensivieren.

    aber, lieber johannes, das weiß ich noch nicht. im moment, nein.

    dank dir für deinen buchtip. ich verstehe das als empfehlung von dir und werde mir das werk bestellen.

    gruß
    hanjo
     
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