Üben auf einem anderen Level

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Saxoryx, 29.Januar.2026.

  1. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich weiß nicht, was @Saxoryx zur Übezeit zählt. Ev. gehört die "einspielzeit" nicht dazu, sondern nur die Zeit, die sie am Instrument an einem bestimmten Thema arbeitet.
    Andererseits, bei mir steht immer ein alto komplett aufgebaut rum. Wenn ich dann bei youtube oder von einer anderen Quelle was höre, was mich anfixt, dann muss das sofort ran, tlw sogar mit trockenem Blatt. Ist suboptimal, stimmt, aber so ist das eben. Zum Glück muss ich nicht nach 5 Minuten wieder aufhören... zumindest nicht auf dem Sax.
    Auf der Trompete haben wir heute den Vogelfänger aus der Zauberflöte versucht (anfängerversion). Mmhh, dar war der Ansatz nach 2 Durchgängen fertig.... Das waren etwa 5-6 Minuten reine Spielzeit. Soll ich dann nicht spielen, oder was wäre die Alternative? Ich könnte nach ner guten Pause vllt das ganze nochmal machen, dann wäre ich bei 10 Minuten, mehr geht nicht. Mmhh. Aufgeben (ich nie)?
    Ich verstehe @Saxoryx also sehr gut, dass sie ihre Instrumentenzeit versucht effizient zu nutzen, statt gar nicht zu spielen.
     
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  2. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Kenne ich, betrachte es aber nicht als Übung. Es gehört für mich eher zu Freizeit. Eine Übeeinheit über 2 Stunden stehe ich nicht durch. Vor sich hinduddeln kann ich den ganzen Tag durch. Bis der Ansatz vollständig aussetzt.
    Am meisten bin ich erschöpft nach dem Unterricht mit dem Lehrer. Aber es ist hinterher ein schönes Gefühl.

    Das @Saxoryx ihren Weg gefunden hat, freut mich sehr. Aber die Einstellung "je weniger man übt, desto besser " teile ich auf gar keinen Fall.
     
  3. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Es gibt diverse YouTube Videos mit der Dame, die kannst du über die Audioeinstellungen auf KI-Deutsch laufen lassen. Das dürfte die grundsätzlichen Prinzipien schon mal erklären.
     
  4. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Naja, ich persönlich würde mich lieber auf ein Instrument fokussieren! Entweder Saxophon oder konsequent nur Trompete. Beides ist gegenseitig eher kontraproduktiv in punkto Ansatz und Ausdauer.:cool:
     
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  5. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Wenn man bedenkt wieviel Zeit man in die Recherche weniger Zeit in's Üben investieren zu müssen investieren kann...

    Bei Kindern sagt man doch immer dass die Langeweile ein wichtiger Faktor für Kreativität wäre. Und nicht gut, sie von einer Beschäftigung in die nächste zu jagen.
    Ich glaube, dass das beim Saxophonspielen manchmal auch so ist.
    Effizienz ist das eine, aber die Freiheit die Zeit zu haben die man sich halt nimmt ist auch eine Gnade.
    Selbst wenn nicht immer was dabei rauszukommen scheint.
     
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  6. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Nö, wie kommst du darauf?
    Bischen verwirrend sind die anderen Fingersätze. Die hast du aber bei jedem anderen Zweitinstrument.
     
  7. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde ein zweites Blasinstrument eine Bereicherung und übe ich mit einem hilft das auch dem anderen, grade in Bezug auf Rhytmus, Notenlesen, Gehörbildung und mehr
     
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  8. Perlvatt

    Perlvatt Kann einfach nicht wegbleiben

    Lohnt es sich, das Buch zu kaufen? Ich finde die Videos von Molly Gebrian sehr gut und ausführlich, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass das Buch noch weitere Erkenntnisse bringt.
    Also kann jemand was zum Inhalt der Videos vs. des Buchs sagen?
     
  9. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Habe mich früher in der Schulzeit selbst mit der Trompete intensiv auseinandergesetzt!

    Bin bis fast Ende Band 2 der Richard Stegmann Schule gekommen und habe einige Arban Etüden absolviert. Fing auch mit Tanspositionsschulen und Orchsterstudien an.

    Kam letztendlich zu dem Schluss, dass die Trompete keinerlei Kompromisse duldet und man für sie leben muss, wenn man sie einigermaßen passabel beherrschen möchte. Ist ein sehr forderndes und nachtragendes Instrument, das keine Götter neben sich duldet.

    Das Saxophonspiel ist dagegen leichter und dankbarer. Aber, ich kann mir nicht vorstellen, dass das Trompeteblasen keinerlei negativen Einfluss auf das Saxophonspielen hat.:cool:
     
  10. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Jedenfalls kann ich die Gebrian Methode nachvollziehen, im Grunde wende ich sie oft an, ohne mir bisher groß darüber Gedanken gemacht zu haben. Wenn ich eine schwierige Passage übe, dann spiele ich sie nur so oft, bis ich das Gefühl habe, dass es wieder schlechter wird - weil ich einen Knoten im Kopf bekomme oder die Konzentration nachlässt. Dann spiele ich entweder was anderes oder mache eine richtige Pause, muss auch gar nicht lang sein. Danach geht’s eigentlich immer besser. Verbissenheit ist jedenfalls ein schlechter Ratgeber, beim Üben wie überhaupt im Leben.
     
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  11. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Das Saxophon wird mein Hauptinstrument bleiben. Wenn sich die Trompete irgendwann unterordnen muss, wird sie das tun müssen oder wieder gehen. Bisher habe ich noch nicht den Eindruck, im Gegenteil. Einiges vom Saxophon kann ich auf die Trompete übertragen.... nicht nur den theoretischen Teil des Musizierens.
    Meine Erfahrung ist, dass es sinnvoll ist und durchaus Spaß macht, seinen Horizont zu erweitern und mal etwas anderes anzufangen.
     
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  12. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Nicht nur bei Rock‘n‘Roll - wir haben gestern auf einem Schulfestival gespielt:
    2 Bühnen, die im engen Wechsel bespielt wurden, 8 Bands - also im Dunkeln rauf auf die Bühne, während auf der anderen gespielt wird, wenn die fertig sind geht bei und das Licht an und los geht’s. Bei den Vorspielen in der Musikschule ist es nicht viel anders.
     
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  13. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Das ist bei uns oft, irgendwo im Nebenraum zusammen bauen, ein paar leise Töne. Auf die Bühne und los gehts.
    Gerade in der Musikschule. Jede Formation spielt drei oder vier Stücke.

    Grüsse Gerrie
     
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  14. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Dann ist es ja paradox das grade im Profibereich (t.B. In der Bigband) die Saxer auch Querflöte und Klarinette bedienen können müssen. Für mich ein klares Indiz pro Nebeninstrument.
    Ich spiele auch Tuba und Posaune, mir hat das geholfen beim Sax. Ist einfach eine Horizonterweiterung. Und wenn man dann noch Bläsersätze schreibt, fast unabdingbar.
     
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  15. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Im Profibereich z.B. Studium sind meines Wissens Nebeninstrumente Pflicht. Bei Saxophon aber neben Klavier eben welche aus der Familie der Holzblasinstrumente wie Klarinette, Flöte etc.. Blech nicht als Pflichterweiterung. Daher Erwartung der Bedienung mehrerer Holzblasinstrumente eigentlich Standard.
    Es gab manchmal Argumente, dass nicht auszuschließen ist, dass sich beide Ansätze im schlechten Fall beeinträchtigen. Also z.B. Blech dem Ansatz bei Holzblasinstrument etwas negativ beeinträchtigt.

    Das mit dem Ansatz ist wohl überholt, und Rest mit Sicherheit nur von Vorteil für die meisten Spieler. Jede Beschäftigung mit Instrumenten und allem was dazugehört, bringt einem weiter.
     
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  16. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich finde es toll, wenn sich hier einige über eventuelle Probleme, die ich bekommen könnte, den Kopf zerbrechen.
    Ich sehe das wie im Sport. Es gibt die Spezialisten, die laufen die 100m unter 10sec.. Es gibt die Mehrkämpfer, die unter anderem auch 100m laufen, und dafür unter 11s brauchen. Da ich vielleicht bei 14sec liege,....
     
  17. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ein Satz wie ein Bebop Lick! :)

    Video? :D
     
    Guido1980 gefällt das.
  18. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Falls du die zuvor geschriebene Angabe von mir mit dem Ansatz meinst, hiermit Hinweis, dass ich das nur so als Aussage kenne und geschrieben hatte. Und keinesfalls selber diese Meinung vertrete, ich habe davon schlichtweg keine Erfahrung. Kenne einige Bespiele wo Holz-und Blech gespielt wird, und funktioniert. Positiv wie auch bei dir. Genieße die beiden Instrumente, ich finde es cool, beide zu können!
     
  19. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich lerne seit etwa drei Jahren (Jazz)-Gitarre als Nebeninstrument ohne besonders hohe Ansprüche. Meine Übezeit sind auch so ca. 15 Minuten am Tag und ich muss feststellen, dass es sehr zäh voran geht. Als ich mit Saxophon begonnen habe, waren es im Schnitt 2-3 Stunden am Tag und da waren die Fortschritte ziemlich deutlich. Ich bin mir sicher, dass es auf der Gitarre auch besser voran gehen würde, wenn die tägliche Routine länger wäre.
    Insofern würde es mich auch interessieren, was die Methode beinhaltet und was ich anders machen kann, außer mehr Zeit zu investieren.
     
  20. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Ganz einfach: Länger Schlafen, denn:

    Also mein Gehirn übt leider nicht in 20facher Geschwindigkeit ;)

    Richtig ist mE dabei nur, dass regelmäßiges Spielen/üben elementar ist, die Pausen aber auch wichtig sind, damit das Gelernte vom Kurzzeitspeicher weiter wandert. Dabei sollen zwischen den Übereinheiten weniger als 48h liegen, sonst wird es wieder vergessen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.Januar.2026
    Alex_Usarov und giuseppe gefällt das.
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