Vergleiche verschiedener Saxophone und Mundstücke per Audioaufnahme

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von ppue, 11.März.2026 um 12:35 Uhr.

  1. gefiko

    gefiko Strebt nach Höherem

    Du erzielst unterschiedlichen Klang und unterschiedliche Frequenzen...
     
  2. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das ist nett gemeint aber meine „Tipps zur Mechanik“ beziehe ich gerade bei jemandem, der sie alle kennt.

    Wie @JES schon schrieb: Es hindert Dich niemand. Es muss aber auch niemand sinnvoll finden.
    Und wenn Du danach fragst, bekommst Du meine Meinung dazu.

    Um meine Hörner auszuwählen (oder auch nur Kandidaten zu identifizieren), ist der Wert dieser 3Trööt Methode für mich gleich null.
    Daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn Du jetzt versucht meine Argumente umzudrehen.
     
    cwegy und JES gefällt das.
  3. gefiko

    gefiko Strebt nach Höherem

    Hier drei verschiedene Altos, gespielt mit Meyer 6M.
    Die Stimmung ist nicht perfekt, sorry.

    Die Dateien kann ich nicht schneiden
     

    Anhänge:

    • S 1.mp3
      Dateigröße:
      159,1 KB
      Aufrufe:
      7
    • S 2.mp3
      Dateigröße:
      148,8 KB
      Aufrufe:
      5
    • S 3.mp3
      Dateigröße:
      148,5 KB
      Aufrufe:
      7
    Onkel D gefällt das.
  4. ppue

    ppue Mod Experte

    Es war gar nicht mein Anliegen, dir beim Auswählen von Saxophonen zu helfen. Mich interessiert der Klang von Instrumenten. Und wenn ich mir die im Vergleich anhören kann, so bekomme ich Erkenntnisse.

    @gefiko: Hier drei Mal hintereinander im Zusammenschnitt:



    Ich würde für die tiefen Töne das Zweite, die mittleren Töne das Erste und für die hohen Töne Nummer Drei nehmen (-;
     
  5. gefiko

    gefiko Strebt nach Höherem

    Gut, dass ich die drei habe.
    Jetzt brauche ich nur noch eins für die Top Tones ;-)
     
    ppue gefällt das.
  6. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    @gefiko . Hi,

    Welches von den Drei ist Dein Leibistrument, wenn überhaupt.

    L.G.
     
  7. ppue

    ppue Mod Experte

    Würde mich auch interessieren. Und warum (-:
     
    Alex_Usarov gefällt das.
  8. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich finde die Idee, Saxophon auf diese Weise zu vergleichen ziemlich interessant. Klar, dass ein Instrument wesentlich mehr ausmacht als das Ergebnis Longtone, aber es ist doch trotzdem sehr aufschlussreich, die Töne so direkt hintereinander geschnitten zu hören.
    Ich hoffe, dass noch ein paar Beispiele folgen. :)
     
    Woliko, altoSaxo und giuseppe gefällt das.
  9. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    OT: Wie kann man die so hübsch einbetten in den Post?
     
  10. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Wenn man eine Website hat :)
    Bildschirmfoto 2026-03-14 um 08.01.39.png
     
    ppue und giuseppe gefällt das.
  11. gefiko

    gefiko Strebt nach Höherem

    Hab kein Lieblingsalto.

    Nr.1 nutze ich für Auftritte.
    Nr.2 nutze ich zum üben zu Hause, da es perfekt im Best Brass passt.
    Nr.3 spiele ich zur Zeit selten.

    Die Hersteller sind: Jupiter, Yamaha und Bundy.
    Kleines Ratespiel: Horns erraten…
     
    giuseppe und Alex_Usarov gefällt das.
  12. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Spannend! Die Unterschiede sind ja nicht gewaltig, aber doch hörbar. Hast du gegen einen Tuner gespielt und korrigiert? Der mouthpiece pitch hat ja Einfluss auf die Obertöne und wahrscheinlich ist es für den Soundvergleich sinnvoller, die Intonationsabweichungen nicht so sehr zu korrigieren sondern immer möglichst gleich zu pusten.

    Jedenfalls ist für mich bei Nr. 2 in Sachen „Sizzling Mids Harmonics“ am wenigsten los, bei Nr. 3 am meisten. 1 und 2 sind noch etwas näher beeinander.

    Es wäre interessant, wie sich das spielerisch anfühlt. Und auch, wie der Wartungszustand ist. Ich habe immer das Gefühl, dass das Sizzling relativ früh bei Lecks vermindert wird. Frisch überholte Hörner strahlen mehr und poppen im Legato. Undichte haben Socken drin.

    Ich kenne keines der Hörner, habe die Marken nie besessen und lehne mich unter ein paar stereotypischen Annahmen weit aus dem Fenster:
    Yamaha und Jupiter sind konstruktive Selmernachfahren, deshalb sind das die ähnlicheren Nummer 1 und 2. Bundy ist ein Büschernachfahre, konstruktiv etwas anders und daher wohl die 3.
    Und nachdem du nicht das Yamaha statt dem Jupiter in den Schrank stellst, mutmaße ich:
    1. Yamaha
    2. Jupiter
    3. Bundy
     
  13. ppue

    ppue Mod Experte

    Beim hohen D des dritten Alto geht bei mir die Sonne auf. Das mittlere D des Zweiten wäre mir zu dumpf. Die Unterschiede mögen nicht gewaltig sein, wollte ich das hohe D aber spieltechnisch auf den Klang des dritten Alt bringen, so müsste ich mich schon krumm legen. Und das für den Rest meiner Karriere? Nee!

    Ich muss dazu sagen, dass nicht nur die Intonation eine Rolle spielt, sondern auch die Lautstärke, mit der eingespielt wird. Hier gibt es natürlich Grenzen in der Beurteilbarkeit. Ich habe alle Sounds von @gefiko auf -3 dB eingepegelt. Von den Aufnahmen her war das erste Alt lauter als beide anderen. Die Lautstärke ist natürlich auch ein wichtiges Kriterium, kann nun aber auch an einer leicht veränderten Position zum Mikrophon oder an mehr Luft beim Einspielen liegen.
     
  14. ppue

    ppue Mod Experte

    Ein wenig Webspace und eine URL kosten wirklich nicht viel.

    Ich verstehe aber auch nicht (@scenarnick!), warum es in der Forensoftware nicht einen kleinen Player gibt. Die mp3s, die hier hochgeladen werden, liegen doch eh auf saxophonforum.de und nehmen da Platz weg. Da sollte man sie doch auch einbetten können. So müssen immer Hunderte von Usern die Dateien mühselig herunterladen.
     
    giuseppe gefällt das.
  15. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich kann dem Ganzen nicht wirklich folgen, wie ich gestehe.
    Ich spiele die Töne doch so, wie ich in dem Moment will, und nicht wie das Horn will.
    Ein d', d'' oder d''' klingt doch mal so und mal so, je nachdem.
    Mit der Lautstärke hat das natürlich auch was zu tun, aber hauptsächlich nach dem Kontext, in dem der Ton steht.
    Oder entgeht mir da ein wichtiges Detail?
     
    Otfried, _Eb und cwegy gefällt das.
  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Bei meinem Selmer-vs.-Conn-3-Trööt oben habe ich auf beiden Hörnern so generisch und gleich wie möglich mezzoforte rein gepustet. Und sie klingen trotzdem unterschiedlich.

    Natürlich kannst du den Sound auf jedem Horn formen und kannst argumentieren, dass du dadurch die Vergleichbarkeit eingeschränkt siehst. Vielleicht hast du recht und das überwiegt. Natürlich hängt das „durchschnittliche Reinblasen“ auch vom Feedback des Instruments ab.

    Und dass andere Vergleiche je nach Zielsetzung manchmal zielführender sind, ist wohl mehrheitsfähig.

    Ich denke trotzdem, dass man hier was vergleichen kann und für mich ist es Aspekt, den ich gerne noch ein bisschen verfolge. Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen, die Äpfel mit Birnen vergleichen können und nicht verstehen, wo da das Problem ist… :)
     
    altoSaxo gefällt das.
  17. ppue

    ppue Mod Experte

    Wie wir hier lernen werden (-; hat jedes Instrument (gemeint sind damit Korpus und S-Bogen) einen eigenen Klang. Das ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.

    Die Grundlage zu verstehen, zu hören, zu begreifen, analysieren zu können, erspüren zu können, ist für mich wesentlich.

    Dazu eine ganz einfache Frage: Warum probierst du so viele unterschiedliche Saxophone aus, wenn nicht, um ein Instrument zu finden, dass deinen Ansprüchen am besten gerecht wird?
     
  18. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ausschließlich aus dem Grund, weil es Spaß macht und sich jedes anders anfühlt bzw. spielt.
    Daraus habe ich schon viel gelernt.
    Aber ich will Dir keinesfalls Deinen Vergleich zerstören. Ich stelle mir nur für mich vor, komplett "generisch" zu spielen.
    Das geht doch gar nicht. Dazu brauchst Du was, was ohne Hirn reinbläst, weil Du sonst in Bruchteilen von Sekunden versuchst das herzustellen was Du hörst.
     
  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Wie viel Aufnahmen wollt ihr denn machen unter welchen Bedingungen.
    Entscheidender ist doch dass ich das Horn vernünftig anfühlt und ich das Gefühl habe dass das was ich am Sound produziere und mein Vorstellungen entspricht.
    Wenn ich eine Aufnahme mache selbst wenn ist das Mikrofon und die und die aufnahmeeinstellungen nicht verändere , glaube ich nicht dass das zu einem Vergleich führt der unbedingt unbedingt das Beste herausfiltert.

    Ich denke audioaufnahmen können helfen. Aber sie werden nie ein absolutes Kriterium werden. Zum. Zumindest nicht bei mir
     
  20. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ja, das haben viele schon zum Ausdruck gebracht und ich stimme größtenteils zu. Nur geht’s hier darum nicht.
     
    Alex_Usarov und ppue gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden