Vergleiche verschiedener Saxophone und Mundstücke per Audioaufnahme

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von ppue, 11.März.2026 um 12:35 Uhr.

  1. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Jetzt aber, ich werde gleich rot. ;)
    Ja im 3-Trööt sind sie kaum zu verwechseln, ich weiß nicht, ob du es angehört hast.

    Mit etwas Musik sieht es schon wieder ganz anders aus, da wird es schwierig.
    Und beim Spielen? Als würde ich zwei ganz verschiedene Instrumente spielen. Unterschiedliche Ansprache, wann Subtone kommt, wann ein voller Ton, wie direkt, wieviel Power, die Intonation etc. Die Finger liegen anders, der Winkel im Mund ist anders und die Position am Körper auch. Mit momentan etwa einer Stunde pro Woche (für Sax oder Klarinette) können die Hörner auch sehr unterschiedlich gut umgehen. Bestätigt eher die Kritiker der Methodik, der Sound ist ein eher kleiner von vielen Parametern, die mir als Gelegenheitsspieler ein Bein stellen können.

    Aber gehen wir hier gerne zum puren Sound zurück, das war ja der Zweck. Ich wollte nur meine Zusage einlösen und fand den Vergleich auch ganz interessant.
     
  2. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Dann lös doch bitte auf, mit welchen Modellen du das Stück "Lady" gespielt hast...
     
  3. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    No. 1 is for the player (Selmer), No. 2 is for the audience (Conn).

    Das Original-Zitat von Pres ist: Selmer is for the player, Conn is for the audience.

    Ich kann das Zitat mit diesen beiden Hörnern durchaus nachvollziehen. Das Selmer habe ich seit Ewigkeiten gerade erst mal wieder ausgepackt, das Conn zumindest alle 1-2 Wochen mal gespielt. Das Selmer ist sehr viel einfacher zu bedienen. Easypeasy Keyboard-Feeling. Wenn ich aber ein Solo über eine Blechsection spielen muss, würde ich immer versuchen das Conn zu nehmen. Es hat einfach so viel mehr Reserven. Das kann man halt nur selber probieren, mit einer Aufnahme kommt das nicht rüber (schon gar nicht im mezzoforte).

    Übrigens sind das die ersten paar Takte von Lester Youngs Solo über „Lady Be Good“ mit der Basie Big Band, eine meiner ersten Transkriptionen, ein alter Schinken (wurde angeblich schon von Bird transkribiert und studiert). Schöne Nummer und auch für einen Hobbyspieler zu machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.März.2026 um 20:55 Uhr
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