Wann sollte man das Sax zum Doc bringen

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von lueckeflecker, 19.Juni.2015.

  1. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    @Huuuup
    Achtung, das ist ein 5 Jahre alter Thread. Wollte dafür keinen Neuen eröffnen ;)
     
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  2. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    @Jacqueline

    Ne gute Wartung des Instruments macht absolut Sinn, von daher lass Ick auch jährlich ne Durchsicht machen...,
    Und nen topp eingestelltes Sax spielt sich eben besser...;)

    Der Palmkeyaufbau sieht gut gemacht aus...! Macht Sinn sich das, falls erfordelich optimal anzupassen...;)
     
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  3. lueckeflecker

    lueckeflecker Kann einfach nicht wegbleiben

    Eigentlich wollte ich damals (als "Sax-Neuling") eine "brauchbare" Antwort. Aber die Antworten waren zu unterschiedlich, genau wie die Antworten der Händler bzw. Lehrer.

    Mittlerweile handhabe ich es so:

    Ich muss dazu sagen ich habe außer dem Jupiter auch noch ein JAS 62.

    Die beiden Saxe gehen alle 1 1/2 Jahre zur Inspektion (Durchsicht). Nur um zu checken, ob noch alle Polster decken, die Mechanik nicht verstellt ist, die Verbindungen noch gerade sind ... Sollte natürlich äußerlich eine Beschädigung festzustellen sein, geht's natürlich sofort zum Saxdoc. Es sei denn die Beschädigung ist nicht gravierend (z.B. Kratzer am Korpus), dann lass ich es halt.

    Ich nutze zur Inspektion meistens einen Urlaub, sonst habe ich immer noch ein 2. Instrument.

    Mit dieser "Taktik" bin ich bisher gut gefahren.

    Denn ich als Laie kann es oft nicht beurteilen, ob sich z.B. das Gestänge verbogen hat. Ist halt meist schleichend ein schleichender Prozess. Und wenn ich es beurteilen kann, dann ist es meist zu spät.

    Dieser Kommentar dazu hat mir besonders gut gefallen.

    auch

    Viele Grüße
    Martin
     
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  4. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    @lueckeflecke

    Iss doch gut so..., vorallem wird ggf.mal was nachgestellt, und frisch geölt wird es auch...:)

    Hast Du mittlerweile Abhilfe mit der klebenden „Gis-Klappe“....?

    Nach Tipps hier aus dem Forum zieh Ick da immer nen Kaffefilter durch, was super funktioniert...
     
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  5. monaco

    monaco Ist fast schon zuhause hier

    Ich klemme bei Gis und Cis ein Stück Papier dazwischen, wenn ich nicht spiele. Nach meiner Erfahrung kleben beide Klappen nur, wenn sie vom Spielen feucht werden.
     
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  6. lueckeflecker

    lueckeflecker Kann einfach nicht wegbleiben

    Einmal kurz mit der Hand nachhelfen (ohne Gewalt) und gut ist. Anstatt des Kaffeefilters habe ich ein Microfasertuch <Luxus_pur>.

    Aber auch der Tipp von @monaco ist mal einen Versuch wert.

    Viele Grüße
    Martin
     
  7. Rick

    Rick Experte

    Wohl wahr, aber ein nicht top eingestelltes Sax kann immer noch gut spielbar sein. Deshalb gebe ich meine Saxe erst zum Doc, wenn ich eine lästige Verschlechterung feststelle, die mich wirklich behindert.
    In der Regel sehe ich aber selbst, wenn sich etwas verstellt/eingedrückt/sonstwie verändert hat, da kann man auch mit den Stellschrauben vieles selbst machen - entsprechende Schraubendreher habe ich immer im Saxkoffer.

    Bei meinen Schülern lege ich in der Regel bei Kleinigkeiten selbst Hand an, kenne ja inzwischen die üblichen Veränderungen. In den letzten Tagen habe ich während des Unterrichts zweimal die Oktavklappenmechanik am S-Bogen nachjustiert und mehrfach die Stellschraube am Hebel der Bb-Mechanik für die rechte Hand nachgezogen, weil der entsprechende Kork allmählich eingedrückt war. Falls der oder ein anderer Kork bzw. Filz allerdings bereits so weit "runter" ist, dass er ersetzt werden muss, schicke ich die Schüler selbstverständlich zum Fachmann.

    Dass ein Sax nach dem Neukauf bzw. dem Wechsel von Polstern, Filzen, Kork irgendwann nachjustiert werden sollte, ist richtig und wichtig, damit würde ich aber, je nach Spielhäufigkeit und -intensität, nicht unbedingt ein Jahr warten.

    Und viele Probleme können ganz plötzlich auftreten (bei mir gerne mal kurz vor oder während eines Auftritts), deshalb sollte man meiner Ansicht nach die häufigsten Problemstellen selbst kennen und Hand anlegen können. Welcher Sax-Doc ist schon am Samstagabend um 20 Uhr noch erreichbar? ;)
     
  8. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    @Rick Klar ist es gut sich selbst helfen zu können... Mein Bandleader fragte mal ganz neugierig warum am Oberrohr vom Bari nen Stück
    Gaffa-Tape klebt... Ick nur: "Für den Fall der Fälle...!" Ein paar Monate später schloss die Oktavmechanik nicht richtig, dann kam das Stück
    Gaffa in Verbindung mit nem Gummi zum Einsatz...

    Sonst hab Ick kein Sax mit Stellschrauben, die ja vieles erleichtern..., von daher kann ick nix mal gerade so eben nachjustieren..., Die alte
    Kanne von 1923 hatte eh immer nen paar Kleinigkeiten zu machen, so kann man das miteinander verbinden..., manche Undichtigkeiten sind
    mir selbst beim Bariton nicht aufgefallen, da alles meines Erachtens gut Ansprach, nach der Feinjustage aber deutlich Besser...!

    Sollte ja jeder erstmal selbst einschätzen wieviel er spielt, und ob ne Durchsicht nicht schaden würde, die es meistens ja eh kostenfrei mit
    ner Feinjustage gibt, wenn man die Leutz vom Laden kennt... Kann man prima mit nem Blatt-, und oder Zubehöreinkauf verbinden...

    Und da Ick nen Bari spiele, was Ick viel transportiere, ob mit Bus, und Bahn, oder mit dem Fahrrad, macht es da schon sind das turnusmäßig
    mal durchchecken zu lassen, zumal wenn man ja eh gerade im Laden iss...
     
    Rick und Gelöschtes Mitglied 13315 gefällt das.
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