Warum scheitert man am tiefen C oder tiefer?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von jensimaniac, 29.April.2021.

  1. jensimaniac

    jensimaniac Schaut öfter mal vorbei

    Hallo,
    warum habe ich so große Probleme beim tiefen C oder tiefer?
    Wie kann man das trainieren?

    Und warum blubbert das tiefe D?

    LG
    Jens
     
  2. Elly

    Elly Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht steckt der Wischer drin:eek:? Das ist mir mal passiert :p. Nein kein Witz.
    Ernsthaft kann ich es dir leider nicht sagen, aber diese Töne sind schwierig beim Lernen, auch wenn man sie kann und sie eigentlich gut und sie kommen dann in einem Stück vor, wenn man schon etwas abgedudelt ist und kommt tonmässig von den höheren Lagen, gehen sie mitunter leicht mal schief. Man braucht eine volle, stabile Luftsäule und einen etwas lockerern Ansatz.
     
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  3. bluemike

    bluemike Ist fast schon zuhause hier

    Hi,

    Steht in direkter Relation zum anderen Thread: Möglicherweise ist das Instrument nicht dicht. Ich habe immer wieder Fälle hier, wo nagelneue Hörner ungefähr so dicht sind wie ein altes Sieb. Überprüfen lassen! Damit kann man schon mal eine Fehlerursache entweder finden oder ausschließen. Kann natürlich auch der Spieler sein. Aber das Blubbern macht mich stutzig. Kommt jetzt beim tiefen D nicht ganz so häufig vor.
     
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  4. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Beim D blubert es, das C geht nicht...Ein oder mehrere Klappen über dem D sind nicht dicht.
    Ab zum Saxdoc!:cool:
     
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  5. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ansatz trainieren
     
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  6. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Mit einem undichten Horn bleibt es trotzdem eine Qual!:cool:
     
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  7. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Ansatz
    Undichtigkeit
    Kombination aus beidem.
    Schmeiß mal einen korken inndie kanne und versuch es dann mal.
     
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  8. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Beseitigt das Undichtigkeiten?:cool:
     
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  9. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    Zu den ersten beiden schon genannten Gründen möchte ich noch einen dritten nennen, der das ganze zumindest noch begünstigt:
    Für das C, H und B braucht man jeweils den kleinen Finger, der naturgegeben a) nicht so kräftig ist und b) in einem recht ungünstigen Winkel die Klappe runterdrücken muss.
    Wenn das Sax schon an den unteren Klappen nicht ganz dichtet (welche obendrein noch den größten Durchmesser haben) und man nur relativ leicht den Drücker bedient, dann addiert (oder gar multipliziert, potenziert) sich das Ganze.
    Ergebnis: der Ton spricht schlecht an.
    Abhilfe: Neben dem oben Gesagten auch mal die Hand-/Fingerstellung überprüfen (lassen).
     
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  10. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Indirekt.
    Er macht das Saxophon toleranter gegen Undichtigkeit und Ansatzschwächen.
    Probier es einfach.
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Kann ich nur von abraten, da es Dichtigkeiten nicht beseitigt und Üben nicht ersetzt.

    CzG

    Dreas
     
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  12. JES

    JES Strebt nach Höherem

  13. Saxbaer

    Saxbaer Ist fast schon zuhause hier

    Neben den schon genannten Punkte sei die Stütze hierzu nochmal erwähnt. Die tiefen Töne kommen deutlich besser und zuverlässiger, wenn man sie richtig "stützt".
     
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  14. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde die Frage schon über die normale Dicht-Undicht-Geschichte hinaus interessant, da sie meines Erachtens auch bauartabhängig ist. Wenn man im amerikanischen Forum liest, stellt man fest, dass das 10M hier offenbar eine Tendenz hat, die manche gar nicht in den Griff bekommen. Ich kann das bestätigen, wobei es bei mir nicht so schlimm ist oder ich es meist kompensiert bekomme (Subtone oder satter Ton ist kein Problem, pp ohne Subtone ist blubbergefährdet). Ich unterstell mal, dass nicht alle Hörner bei den unzähligen Threads massiv undicht waren (- wobei - who knows...).
    Können die Docs und Lehrer, die schon alles in der Hand hatten, bestätigen, dass es blubberfreundliche und blubberresistente Kannen gibt?
     
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  15. OnkelSax

    OnkelSax Ist fast schon zuhause hier

    Angenommen: Sax ist dicht, Fingerhaltung korrekt, Ansatz geschult...ein Korken im Trichter hat noch nie geschadet. (PS: wurde ja schon oft hier thematisiert)
     
    murofnohp gefällt das.
  16. antonio

    antonio Strebt nach Höherem

    Du hast nicht vorher Klarinette gespielt? Dann wäre es ein sehr oft auftretender Effekt- (kenne ich aus meiner Erfahrung bestens)
    Zuerst aber auf jeden Fall das Horn auf guten Klappenschluss testen lassen.

    Die Sache mit den Korken: meiner Erfahrung nach hat das absolut nichts gebracht. In meinen Anfängen habe ich viel damit rumexperimentiert. Nach dem dichten Horn ist es m.m.n. so gut wie immer ein Ansatzproblem.

    antonio
     
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  17. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Unter den Voraussetzungen finde ich es o. k.

    M. E. bringt es nur nichts mit dem Korken zu versuchen Defizite zu kompensieren, ob beim Horn oder beim Spieler.

    CzG

    Dreas
     
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  18. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Ich kann vielleicht eine Kleinigkeit zur Verwirrung beitragen.

    Ich habe neben meinem Selmer SA80-II noch ein günstiges "Bauhaus-Walstein". Letzteres neigt deutlich mehr zum Blubbern als das Selmer. Wenn ich da allerdings den Selmer S-Bogen drauf mache, ist die Blubbergefahr praktisch weg und auch das a' spricht besser an.

    Es kann also nicht nur an undichten (großen) Klappen liegen. Ich vermute eine interne Schwingungs Interferenz die von der Geometrie abhängig ist. Beide S-Bögen sind dicht und der Bauhaus S-Bogen funktioniert am doch schon etwas älteren Selmer sogar ganz gut, wenn auch nicht so gut wie der Selmer Bogen.

    Bei Überlagerung von zwei nahe zusammen liegenden Frequenzen entsteht ja auch eine deutliche f1-f2 Differenz Frequenz. Wenn die mit einem Knoten der stehenden Welle des ganzen Rohres zusammen fällt, kommt es unweigerlich zum Blubbern.

    Erschwerend kommt dazu, dass bei den sehr tiefen Tönen der Druck der Schallwellen auch auf die Cis- und Es-Klappe hoch ist, die nur durch Federpannung geschlossen sind. Die können mit vibrieren und eventuell dabei an Dichtkraft verlieren.

    Da sich die Luftsäule bis tief in die Lunge fortsetzt gibt es reichlich Stellen an denen eine solche Überlagerung gefördert oder reduziert werden kann.

    Das Üben hilft vermutlich um unbewusst den Luftstrom so zu formen, dass die Neigung zu dieser ultra tiefen Interferenz minimiert wird.
     
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  19. altblase

    altblase Ist fast schon zuhause hier

    Mir fehlt vielleicht das technische Verständnis.
    Was hat das blubbernde D mit dem kleinen Finger zu tun? Wenn das D schon blubbert, wird das C noch schwieriger, bzw. kaum noch spielbar. Da richten auch Herkuleskräfte mit dem kleinen Finger beim C nichts mehr aus.:cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.April.2021
  20. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    du hast doch zwei Saxe, zu mindestens lese ich das in deinen anderen Beiträgen.
    Hast Du diese Probleme bei beiden Saxen oder nur bei einem?

    Mfg
    Jürgen
     
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