Welche Mundstücke spielen die Anfänger?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von jazzwoman, 4.September.2015.

  1. jazzwoman

    jazzwoman Strebt nach Höherem

    Hi Leute,
    Aus Lehrersicht würde mich mal interessieren, welche Mundstück - Blatt - Kombi Anfänger als erstes oder zweites Setup spielen, oder vielleicht sogar von ihren Lehrern empfohlen bekommen haben - egal ob Tenor oder Alt.
    Vielen lieben Dank und schönen Abend,
    Lille
     
  2. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Alt....SELMER Super Session E...am Anfang Vandoren Classic 2.0...dann 2.5

    Tenor...1.5 Jahre später...Vandoren V16 TL 6 mit Vandoren Java 2.0...dann 2.5....

    CzG

    Dreas
     
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  3. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ich empfehle meinen schülern ein selmer c* auf alt und tenor mit vandoren classik
     
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  4. dabo

    dabo Strebt nach Höherem

    Bei meinem Tenor war damals ein Meyer 7 Metall dabei. Schrecklich für einen Anfänger! Aber ich wußte es nicht besser und hatte auch keinen der mir hätte sagen können, dass dies kein Anfänger MPC ist.
    Zum Glück habe ich nach 1,5 Jahren selbst zu einem Yamaha 5C gegriffen und war endlich glücklich. Auf diesem Mundstück habe ich viel besser gespielt und es hat endlich Spaß gemacht.

    Blätter damals: Rico classic 2,5

    für Anfänger finde ich das Yamaha 5C sehr gut
    auch Yanagisawa 5 ist klasse!

    Lg
    Dabo
     
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  5. Rubax

    Rubax Strebt nach Höherem

    Bei meinem YAS275 war ein Yamaha 4C dabei. Und wenn ich mich recht erinnere waren das dann Vandoren Classic 2.
     
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  6. rbur

    rbur Moderator

    Ich habe meiner Schülerin ein Raschèr geliehen. Das hat ihr zwar besser gefallen als das Selmer, das sie vorher hatte, geübt hat sie aber trotzdem nicht.
    Mein anderer Schüler wird nach den Ferien auch eins kriegen, falls es die Familie endlich mal auf die Reihe kriegt, 2,5er Vandoren Classic zu kaufen.
     
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  7. Juju

    Juju Strebt nach Höherem

    Hi Lille,
    ich habe damals ewig das Mundstück gespielt, das bei meinem Keilwerth Tenor dabei war (das Horn war damals neu). Mein Lehrer hat zwar immer gedrängt, ich sollte mir ein neues Mundstück zulegen aber ich habe damals überhaupt nicht verstanden, warum - das, das bei dem Sax dabei war, funktionierte doch bestens...:D Ein paar Jahre später habe ich dann klein beigegeben und eins gekauft.

    LG Juju
     
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  8. moloko_plus

    moloko_plus Ist fast schon zuhause hier

    In der ersten Zeit, für ca. 1 Jahr, tat ein Yanagisawa 4er Kautschuk-Mst. (Leihgabe eines Mitforisten) hervorragende Dienste auf dem Tenor, zusammen mit Vandoren ZZ 2,5 Blatt (welches ich aber bissl abgeschmirgelt hab).
    Irgendwann waren mir die Möglichkeiten der klanglichen Gestaltung zu klein und ich kaufte ("blind" und gebraucht, auch hier im Forum) ein Otto Link Tone Edge 6*. Das Teil war eine Offenbarung! Und blieb es auch für ein weiteres Jahr. Der Blattsorte bin ich treu geblieben bzw. nach einigen Experimenten immer wieder drauf zurück gekommen, mittlerweile 3er.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.September.2015
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  9. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab auf dem Alt mit einem Meyer M6 mit LaVoz MedSoft angefangen, jetzt spiele ich ein Meyer G7 mit LaVoz Med.
    Auf dem Zenor hab ich mit Meyer M7 und LaVoz MedSoft angefangen und bin dabei geblieben.
     
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  10. sachsin

    sachsin Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Lille,
    gern beantworte ich Dir Deine Frage. Bei meinem JAS 769 (Jupiter Silber, ein Alto) lag bei Kauf ein C4 dabei. Nach nicht ganz einem Jahr Unterricht ging mir (und auch meinem Lehrer) der TON auf den Nerv und ich habe mich für das Meyer M6 entschieden. Mit diesem Mundstück kann man nicht wirklich was falsch machen... meinte mein Lehrer. Doch irgendwann war es im kleinen Unterrichtsraum zu schrill und ich begab mich erneut auf Mundstückssuche.... Seit etwa drei Jahren spiele ich ein Selmer Soloist E und die Tonbildung ist stabil. Manchmal reizt es mich mein Meyer zu spielen; und in großen Räumen entfaltet sich ein wirklich guter Ton.
    Doch letztendlich ist es das Soloist mit Blättern von La Voz medium, dass ich gut beherrsche und sehr gern spiele.
    Lieben Gruß, Christine
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.September.2015
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  11. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    Mein erster Lehrer bestand auf einem Meyer m5m, ich fand es grauenhaft.
     
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  12. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Mein allererstes Mundstück war das, was auf dem ersten Leihsax (ein Amati?) drauf war. Ein Brillhard Ebolin. Das war gut, war mir aber etwas zu dick im Mund. Mit dem eigenen Sax kam dann auch ein neues Mundstück. Nach einigem Probieren bin ich beim Selmer S90/180 hängen geblieben. Das hat genau zu mir und dem Sax gepasst. Blatt: Vandoren Classic 2.5, später 3er. Hätte ich da nicht den Schnabel ruiniert, würde ich das jetzt noch spielen. Ersetzt wurde es durch ein Vandoren Optimum AL3. Immer noch Vandoren Classic 3er.

    Ich habe keine Veranlassung, an dem Setup etwas zu ändern, denn keines meiner Probleme hat mit Ansprache, Klang oder Artikulation zu tun sondern mit Timing, Intonation, Fingerfertigkeit, Präzision, Schnelligkeit, Notenlesen, Ausdruckskraft und Routine. Dinge die man mit Üben verbessern muss.
     
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  13. sachsin

    sachsin Ist fast schon zuhause hier

    Hallo @bebob99,
    da sprichst Du Wahres gelassen aus und ich möchte Deinen Beitrag zu meinem Post von Nummer 10 gern ergänzen.... Danke
     
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  14. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    Auf dem Tenor ein Vandoren V16 T6 und auf dem Sopran nur kurz ein Selmer dann ein Vandoren V16 S6.

    Grüße, Gerhard
     
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  15. chrisdos

    chrisdos Strebt nach Höherem

    Hi,

    nur als Kontrast....:)

    Bei mir war auch ein Mundstück dabei. Stand da was drauf? Weiß ich nicht mehr. Plastik, schwarz. Nach ein paar Wochen üben war ich enttäuscht, dass ich nicht "nach Saxophon" klang. Der Freund meiner Schwester, Bassist einer Tanzband: "Da brauchst Du ein Metallmundstück!"
    Ich ins Musikgeschäft (Kleinstadt,1983): "Grüß Gott, ich brauche ein Metallmundstück für Tenorsaxophon." (Immerhin wusste ich, dass ich ein Tenorsaxophon spiele:D). Der alte Mann murmelte "Mhm, Tenorsax metall" und wühlte in einer seiner Schubladen..."Ja, da hab ich noch eines da." Er legte mir den Karton auf den Tresen. "Das macht 133DM". Ok. Ich zahlte und ging....das Berg Larsen spiele ich immer noch...:)
     
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  16. Ginos

    Ginos Strebt nach Höherem

    Interessant... :)

    Als ich zu meinem 15 Geburtstag von meine Eltern ein niegelnagelneues Keilwerth Toneking bekam (hätte auch ein Mark VI sein können, wollte ich aber nicht, weil mein Idol Max G. genau so ein Toneking spielte), war ein schwarzes MPC mit der Bezeichnung Toneking Spezial dabei.
    Das habe ich gespielt... mit Blättern von Rico, ich meine mich zu erinnern 2,5er und 3er (ich habe noch einige der alten Reeds).... später wurden es Rico Royal.

    7 Jahre später wollte ich ein Metallmundstück und habe den damaligen Leiter unserer Bigband (ein studierter Englischer Saxophonist) gefragt, welche Metall Mundstücke denn gut seien. Er sagte Berg Larsen, daran konnte ich mich zumindest noch erinnern als ich im Stuttgarter Musikgeschäft Barth stand.
    Der Verkäufer gab mir ein BL, es war ein Berg Larsen Met 115/2- SMS. Preis (die Rechnung vom 12. Sept. 1975 habe ich noch) 101 DM abzgl 10% = 90,90 DM.
    Das Mundstück spiele ich immer noch... und das sehr gerne.... immer noch mit Rico Royal 2,5er oder 3er.

    Noch was :
    Interessant ist vielleicht noch, als ich mir auf der Musikmesse dieses Jahr ein Theo Wanne Ambika kaufen wollte, bin ich vor der finalen Kaufentscheidung zum Yanagisawa Stand und habe auf einem T-992 beide Mundstücke gespielt, jeweils mit dem Rico Royal.

    Das Wanne Ambika 8* ging sehr gut und der warme Klang für meine Ohren hat mir zugesagt.

    Auf dem Yanagisawa Stand habe ich Takahiro Miyazaki um eine Beurteilung gebeten.
    Er hat sich beide mehrfach angehört und sagte dann, "meine Empfehlung wäre eindeutig das BL" .

    Den Rat habe ich dann auch berücksichtigt.

    Gruß
     
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  17. stefalt

    stefalt Strebt nach Höherem

    Alt:

    Ganz traditionell ein Yamaha 4c mit Banditen( das Wort liefert die Autokorrektur statt Vandoren, :banghead:) blau 1,5

    Nach etwas mehr als einem Jahr dann Expression 6* mit Forestone 2,5

    Mittlerweile ein Selmer SuperSession E mit Forestone 3 und gelegentlich jetzt wieder ein Lebayle Metall Jazz in 6 mit Forestone 2,5 ( Danke an @CaptainMonkeys , Dank dem ich das wiederentdeckt habe)

    Tenor:
    habe ich angefangen als im Alt das Expression spielte, daher auch dort Expression 6* mit RicoRoyal 2,5 (Kunststoff ging bei mir am Tenor gar nicht) dann zwischenzeitlich ein Brillhart Level Air, dass mit aber mittlerweile zu "scharf" klingt.

    Jetzt ein Otto Link New York 6* (versilbert- man hat ja sonst keinen Spleen ;)) mit Legere Signaturen 2,25

    Gr Stefan
     
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  18. RomBl

    RomBl Guest

    Meine Kombi kennst Du ja, aber hier noch einmal zusammengefasst:

    "Nulltes Sax" (nur wenige Tage): Le Premier Prince Tenor, Mundstück unbekannt, Blatt Rico Royal 1,5, jazzwoman hat mich zum Händler zurückgeschickt :D
    Erstes Sax: YTS 275, Mundstück Yamaha 4c, Rico Royal 1,5 bis 2
    nach ca. 4 Monaten: Mundstückwechsel auf Jody Jazz HR 7, nach Testen beim Händler ausgewählt, hat gut mit dem YTS funktioniert
    nach ca. 1 Jahr: neues Sax, Martin Committee III, Jody Jazz klingt leidlich, Blatt 2
    gleich Mundstückwechsel auf Theo Wanne Brahma HR 7*, klanglich Volltreffer, DANKE NOCHMALS FÜR DIE EMPFEHLUNG JAZZWOMAN :cool: !!
    mittlerweile mag ich es einen Tacken heller/obertonreicher: Theo Wanne Brahma Metall 7*, klingt für mit hammergut und ich mag das Gefühl von "Metall im Mund", Blatt nun 2,5 bzw. 3
    Ich spiele mittlerweile beide gerne. Das gute an der HR- und Metall-Variante ist, dass sie bzgl. Intonation, Druck etc. nahezu identisch sind.

    LG Roman
     
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  19. Mal-o-sax

    Mal-o-sax Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo Lille,

    ich habe vor vier Jahren auf Empfehlung meines (französischen) Lehrers, Profi-Saxophonist und "Professeur au conservatoire", auf meinem Selmer Référence 54 Tenor mit einem Mundstück Vandoren T20 und Vandoren Classic-Blättern 2,0 - kurze Zeit später 2,5 - angefangen. Das klappte und läuft auch weiterhin sehr gut. Deswegen spiele ich heute immer noch dieselbe Kombination, seit einem Jahr aber - auch auf seinen Rat hin - 3,0er-Blätter.

    Das Setup passt auch gut für das Stadtorchester, in dem ich seit April - mit Riesenbegeisterung - mitspiele. Wir spielen dort nur wenig "Humpapa"-Musik, aber viele moderne Arrangements und Medleys.

    Ich warte auf die Lieferung der neuen Selmer-Blätter (sie dazu den betreffenden Fred), die ich bestellt habe, um mal was anderes auszuprobieren. Vielleicht ist das Gras ja anderswo ausnahmsweise mal grüner... ;)

    Liebe Grüße und vielleicht eines der letzten sonnigen Wochenenden dieses Jahres,
    Mallory
     
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  20. Flipper_1509

    Flipper_1509 Schaut nur mal vorbei

    Hi, ich spiele auf einem Yanagisawa 5 MPC. Da sehe ich auch keinen Grund auf absehbare Zeit was zu ändern, ich höre immer wieder, dass das ein ganz ordentliches ist.

    Bei den Blättern bin ich ziemlich flexibel, da probiere ich mich durch, funktionieren eigentlich alle ganz gut, Holz, Kunststoff und Kohlefaser. Die sind alle so um 2,5 Stärke (oder vergleichbar).

    Gruß, Helmut
     
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