Zu dicke Töne

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von deraltemann, 16.September.2013.

  1. Claus_6

    Claus_6 Ist fast schon zuhause hier

    ich weiß, deshalb hab ichs auch geschrieben :p

    ...aber fang doch einfach laut an und werd immer leiser und wenns gerade noch geht, wieder langsam lauter werden und immer das Papier vorstellen.. es ist weiter weg, wenn laut und gleichmäßig, aber mit weniger Druck Ausatmen kommt es zu dir, der Ton wird leiser
     
  2. Mugger

    Mugger Guest

    Treffer, mit der Vorstellung des Einsaugens kann das Problem tatsächlich beginnen.


    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  3. Rubax

    Rubax Strebt nach Höherem

    Also mein Lehrer fing mit den leisen Tönen erst nach einer ganzen Weile an...

    Evtl. meint der Lehrer einfach nur er wäre noch nicht reif für die leisen Töne ? :)
     
  4. Ginos

    Ginos Strebt nach Höherem



    Hallo Jan,
    ich denke Claus hat das richtig erkannt...

    Gruß
    Oswald
     
  5. Gast

    Gast Guest

    Hallo deraltemann,
    ich weiß wie das Problem gelöst werden kann! :)

    Du solltest täglich ganz sanft pusten, bis der Ton so sanft entsteht, wie du ihn möchtest.
    Das Geheimnis liegt in der Wiederholung,...der täglichen! ;-)
     
  6. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    das wattwürmchen schreibt weise!

    der edo versucht sich auch noch:
    träum den Ton, hör ihn in deinem Inneren bevor er entsteht und lass ihn auch entstehen, ganz leicht, sanft und zart
     
  7. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    mit 2er blättern wird es anfangs sicher leichter gehen
     
  8. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Ich auch noch:

    Und hohe Töne gehen leichter leise als tiefe
    (Zum Beispiel G mit Oktavklappe)

    Cheerio
    tmb
     
  9. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    "nur" würde ich nicht sagen, aber "laute und fette Töne" SIND gut. Das ist ein sicheres Zeichen, dass Du nicht beißt und das Blatt abwürgst. Dass es eben möglichst frei schwingen kann.

    Wenn das klappt, dann klappt es auch mit den leisen Tönen besser. Anderenfalls neigt man schnell dazu, bei den leisen Tönen das Blatt zu stark zu dämpfen - damit es nicht laut wird. Wenn man es aber dämpft, schwingt es nicht und man braucht mehr Druck, weshalb es dann prompt zu laut los geht, wenn der erreicht ist.

    Laut zu leise ist leichter. Wenn es dann gaaanz leise ist - halten und beobachten, wie sich das anfühlt. Ton abreißen lassen und sofort wieder anspielen solange die Luft in Bewegung ist. Wenn der Ton wieder sicher kommt, die Pause verlängern.

    Und nicht verzweifeln, das dauert lange. Ich spiele jetzt 5 Jahre und mir gelingt es meist nicht. Manchmal schon, mit einigen, gut ansprechenden Tönen. Ich übe das aber auch nicht gezielt.
     
  10. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Na gut, noch einen:

    Hör Dir Saxofonisten an, die mit dem fluffigen Sound jonglieren:

    Ben Webster, Coleman Hawkins, Wuffy, C-Blues...... ;-)

    CzG

    Dreas
     
  11. saxhornet

    saxhornet Experte

    Vorsicht dabei. Nicht das nachher leise spielen und subtone vermischt wird. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Lg Saxhornet
     
  12. saxhornet

    saxhornet Experte

    Nein, das ist nichts anderes. Wenn Du Bergsteigen lernen willst fängst Du ja auch nicht mit dem Mount Everest an.
    Für fast alle Anfänger ist es leichter von laut nach leise zu spielen und dabei einen leisen Ton hinzubekommen, wohingegen es andersrum meist nicht klappt. Beim leisen Spielen muss die Stütze sehr gut sein, der Ansatz darf nicht zu sehr drücken etc. Es hilft, wenn man erstmal über das laute zum leisen Spielen ein Gefühl für einen leisen Ton entwickeln kann und spürt wie sich das in punkto Stütze, Ansatz, Luftführung anfühlt. Hat man das eine Weile gemacht, lässt sich das viel leichter dann auf einen generellen leisen Ton übertragen, ohne daß es wieder zu einer Terassendynamik beim Crescendo kommt. Auf Krampf mit leisen Tönen aus dem Nichts erstmal zu kämpfen, macht bei vielen Anfängern, bei denen das nicht sofort klappt, wenig Sinn und macht es Ihnen lediglich unnötig schwer als Einstieg.

    Lg Saxhornet
     
  13. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    subtone ist ein Effekt für mich, und keine Spielweise.
    Wenn man es sich angwöhnt, ohne es bewusst zu kontrollieren, ist sehr leicht die Stimmung im A..., ich nenne jetzt bewusst keine Namen von Mitgliedern eines anderen Forums, jeder, der auf italienisch bis 8 zählen kann, kennt sich aus.

    Um gut laut und leise spielen zu können braucht es mal eine gute Vorstellung davon, wie überhaupt ein Ton stressfrei rauskommt.
    Wenn mit mehr oder weniger Luft (oder der Vorstellung davon, tatsächlich ist es ja so) gearbeitet wird, endet es beim pian0 (wie bebob schon erwähnte) in "Zurückhalten", wo die halbe Zeit der Ton nicht kommt.
    Wenn das mezzoforte sitzt, ist das pianissimo etc. kein Problem mehr.
    Das ist eine Zeit- und Übungsfrage, und liegt an einem Lehrer, der ein bisschen mehr Tau hat als "musst Du mehr stützen".
    Meine Meinung.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  14. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    subtone ist ein Effekt für mich, und keine Spielweise.
    Wenn man es sich angwöhnt, ohne es bewusst zu kontrollieren, ist sehr leicht die Stimmung im A..., ich nenne jetzt bewusst keine Namen von Mitgliedern eines anderen Forums, jeder, der auf italienisch bis 8 zählen kann, kennt sich aus.

    Um gut laut und leise spielen zu können braucht es mal eine gute Vorstellung davon, wie überhaupt ein Ton stressfrei rauskommt.
    Wenn mit mehr oder weniger Luft (oder der Vorstellung davon, tatsächlich ist es ja so) gearbeitet wird, endet es beim pian0 (wie bebob schon erwähnte) in "Zurückhalten", wo die halbe Zeit der Ton nicht kommt.
    Wenn das mezzoforte sitzt, ist das pianissimo etc. kein Problem mehr.
    Das ist eine Zeit- und Übungsfrage, und liegt an einem Lehrer, der ein bisschen mehr Tau hat als "musst Du mehr stützen".
    Meine Meinung.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  15. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    der altemann schrieb:

    Das war der Ausgangspsot von der altemann.

    ich meine heir wird einfach von verschiedenen Dingen gesprochen. Klar ist die Voraussetzung, dass man erest mal einen geraden und saubern Ton hinbekommt, sei dies im forte oder auch mezzoforte. Auch gut, wenn man den Ton von laut nach leise gehen lassen kann, meinetweegen bis zum Verschwinden.
    SEIN genanntes Problem löst das aber sicher noch lange nicht - es ist sicher eine Vorübung, klar. Meine eigene, leidvolle Erfahrung ist es jedenfalls, das ich zwar einen stabilen Anstaz hatte, einen gewissen Dynamikumfang hinbekam, also Töne von laut zu leise gehen lassen konnte, auch umgekehrt. Aber: aus dem NICHTS einen Ton aufzubauen bedurfte weiterer langer Übung.
    Es stellt sich m.E. eher die Frage, mit welchen Übungen man die Diskrepanz zwischen oben vorgeschlagnenen Übungen (laut zu leise) überbrücken kann, um eben das Ziel "aus dem Nichts" zu erreichen.

    Eine Patentösung gibts da wohl nicht - man muss es einfach immer wieder praktizieren. Weiter ist es mit einem "klassischen", sprich eher geschlossenen MPC leichter als mit einem Scheunentor. Ebenso leichter auf dem Alt und Bari als auf den Tenor. Ich spreche dabei immer von von meinem eigenen Erleben.

    antonio
    antonio
     
  16. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Das geht nur dadurch, eben dieses zu üben. Wobei (wie hier schon mehrfach erwähnt) der Weg, einen Ton isn nichts verschwinden zu lassen einfacher ist und von daher erst einmal geübt werden sollte.

    Und wenn das klappt, der weg andersherum und sich dabei in Erinnerung rufen, wie sich das bei Übung 1 angefühlt hat, als der Ton fast weg war.

    Cheerio
    tmb
     
  17. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    und ich bleib trotzdem bei meiner Meinung.
    Das hat viel damit zu tun, wieviel Ahnung Du von Luftführung, Voicing etc. hast, wie effizient Du bist.
    Und wie genau Dir Dein Lehrer das beibringen kann.
    Um das Üben kommst in keinem Fall herum, klar.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  18. saxhornet

    saxhornet Experte

    Nein. Das eine ist die erste Übung bevor man das andere üben sollte. Es gibt keine Abkürzung und Tricks und ohne bestimmte Grundlagen ist das nicht möglich. Also warum auf die schwere Art anfangen zu üben, wenn es auch leichter geht als Einstieg.


    Er muss erstmal die Voraussetzungen hinbekommen damit er das umsetzen kann. Ansonsten ist das vergleichbar mit bei einem Marathon gleich mitzumachen ohne vorher erstmal Joggen und Ausdauer trainiert zu haben. Das kann viel versauen.

    Hier gibt es oft falsche Vorstellung was wie gemacht werden sollte, damit das funktioniert. Es ist aber die Gesamtheit der Dinge die beteiligt sind und Einfluss nehmen und am wenigsten der Ansatz (der nur halten soll). Eher die Luftführung und Stütze und wie diese justiert und eingesetzt werden.

    Da gibt es keine Diskrepanz. Kannst Du das eine erstmal wirklich gut und dann den Ton vor dem Verschwinden halten, funtktoniert es andersrum meist recht schnell. Allerdings setzt es auch ein Set up voraus das die gesamte Dynamikbreite wiedergeben kann.

    Das hängt vom Spieler ab und womit er sich wohlfühlt, ich kann das auch auf einem Tenormundstück mit 0.110" und viele viele andere Spieler auch.


    Lg Saxhornet
     
  19. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Ich wollte "subtones" nicht mit "leise spielen" gleich setzen.

    Aber häufig sind die Stücke, die viel mit "subtones" gespielt werden Balladen, in denen i.V.m. "subtones" auch sehr leise gespielt wird.

    Ja, und das Beispiel des spielenden Versandhaus aus dem Nachbarthread ist eine sehr Gutes....wie man es nicht machen sollte.... :)

    CzG

    Dreas
     
  20. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    @Saxhornet
    Was nicht sein darf, darf nicht sein. Ich gebs auf, wir mir zu mühselig.
    antonio
     
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