Wie umgehen mit Gagen?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Nemo, 24.April.2026.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Kohlertfan

    Kohlertfan Strebt nach Höherem

    Ich glaube vielen geht es weniger darum, keine Steuern zahlen zu wollen, sondern um den permanenten buchhalterischen Aufwand der permanenten Erbsenzählerei. Amateure tragen hohe Kosten für ihr Hobby, die selten in Gänze beziffert werden. Kaum kommt dann mal eine bescheidene Vergütung rein, dann hat man gleich das Finanzamt an der Backe und muss seine Kosten belegen und prüfbar nachweisen. Ein riesen Aufwand. In der Zeit geht man lieber üben oder mit der Band proben!
     
    Iwivera*, Livia und Al Bundy gefällt das.
  2. BP

    BP Ehem. Katzenmusiker Admin Mod

    War vielleicht etwas unklar von mir: Gemeint waren zum Beispiel Aufwendungen im unmittelbarem Zusammenhang mit einem honorierten Auftritt. Da würde ich schon (Fahrt-)Kosten im Rahmen einer Generalprobe mit auf die Liste setzen. Übungsstunden sind natürlich nicht gemeint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.April.2026 um 16:05 Uhr
  3. Al Bundy

    Al Bundy Kann einfach nicht wegbleiben

    ....man sollte da schon differenzieren. Ich zahle seit 1971 selbst meine Steuer, und habe nie herum gemotzt. Nur wenn ich in den letzten Jahren sehe, wer was mit meinen Steuern macht, wer die Nutznießer sind, ist mir die Lust darauf vergangen. Wir werden dermaßen ausgequetscht, und im wohlverdienten Ruhestand bleiben vielen alten Menschen, nur noch die Müllcontainer und Parks zum Flaschensammeln. Ich würde hier ja gerne mal ein Video hochladen...unsere Infrastruktur und unsere Schulen, unser Bildungswesen ist doch mittlerweile jämmerlich, weil unser Staat mit 2 Billionen Steuereinnahmen nicht auskommt, und jetzt noch extra Steuern für Krieg abziehen will....was bleibt denn real, rein netto zur freien Verfügung? Selbst das bereits mehrmals versteuerte Geld wird immer wieder versteuert... merkt das wirklich keiner? Und wenn man dann noch was zu vererben hat, wird das auch nochmal versteuert....
     
    Lagoona und Sax_Player gefällt das.
  4. ppue

    ppue Mod Experte

    Na, so schlecht ist die Stütze nicht in Deutschland. Ich habe selbst von Hartz IV gelebt und fand das sehr angenehm, so aufgefangen zu werden.

    Aber mach doch zur Steuer mal einen Thread im Politica-Thread auf. Geht hier zu weit.
     
    Bb7, Gerrie, giuseppe und 2 anderen gefällt das.
  5. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Dem Laptop darf man 500000€ vererben, den Kindern je 400000, Enkel bis 200000, Sonstige bis 100000. Was DARÜBER liegt muss versteuert werden.
    Es lässt sich so schon ne Menge Geld unter die eigenen Leute bringen.
    Wenn es noch mehr sein soll, dann alle 10 Jahre eine Schenkung. Freibeträge etwa wie o.g.
     
    Tom.66 und jabosax gefällt das.
  6. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Den hab ich nicht verstanden. Außerdem hoffe ich, dass ich länger lebe als mein Laptop. :eek:
     
    Al Bundy und Kohlertfan gefällt das.
  7. quax

    quax Gehört zum Inventar

    LebensAbschnittsPartner
    Die aktuelle Topnummer. (Seit gestern, seit 40 Jahren...egal)
     
    Bereckis, Sax_Player, korfi62 und 3 anderen gefällt das.
  8. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Na da gratuliere ich dir.
    Das werde ich voraussichtlich nicht erreichen,…. Ich wäre dann ….:smil3dbd4e29bbcc7:
     
  9. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Der Freibetrag für “sonstige” liegt bei 20.000 Euro (falls sich nicht kürzlich etwas geändert hat).

    Der/die/das LAP sollte auch geheiratet oder gepartnert sein, sonst ist es ein „Sonstige/r/s“ - auch nach 100 Jahren zusammen.

    Enkel 200.000 Euro wäre mir neu, war aber bisher nicht in meinem Fokus.

    Die Höhe der ErbSt hängt bei den „sonstigen“ auch stark von Höhe der Erbschaft und dem Verwandtschaftsgrad ab.

    Am besten, man vererbt ein Familienunternehmen (Immobilien als GbR reicht), da zahlt man gar keine ErbSt und lässt sich bis zum Ableben eine fürstliche „Aufwandsvergütung“ als Beirat ausreichen.
     
    _Eb und altoSaxo gefällt das.
  10. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das liest sich für mich komplett anders, als die beiden früheren Beiträge in diesem Thread womit ich den Vorwurf „unterkomplex“ gerne zurücknehmen würde.

    Wie ich schon geschrieben hatte: Eine Diskussion um Steuern und die Verwendung der Einnahmen ist (als Politikfaden) sinnvoll und notwendig.
     
  11. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Denke, die Sonstigen sind hier und jetzt nicht das Problem. Diese Summen fallen gegen den respektablen Rest eh nicht uns Gewicht.
     
  12. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Aha. Wenn’s falsch war, ist es nicht respektabel und fällt auch nicht ins Gewicht.

    Interessant.

    Nichten, Neffen, Geschwister, Enkel, Eltern, Onkel und Tanten … alle, die keinen Pflichtteilsanspruch haben, sind also zwar in der gesetzlichen Erbfolge aber trotzdem nicht respektabel…haben ja alle nur 20.000 Euro Freibetrag wie so ein Fremder, aber eben unterschiedliche Steuersätze.

    Alles klar.

    Edith:
    Die Enkel haben, falls die Eltern noch Leben, einen Freibetrag von 200.000€ auf den Nachlass der Großeltern. Sonst, wenn die Eltern verstorben sind, 400.000€.
    Eltern gegenüber Ihren Kindern je 100.000€ im Todesfall des Kindes.
    Alles andere: 20.000€
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.April.2026 um 18:25 Uhr
  13. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wieviel ist das in Erbsen?
     
  14. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    In Erbsen ist es genauso viel.
     
    quax gefällt das.
  15. mcschmitz

    mcschmitz Strebt nach Höherem

    Also wenn ich von Irgendwem soviel erben würde, dass der Freibetrag überschritten wird, dann wäre mir die anfallende Erbschaftssteuer (die ja eh nur für den Teil anfällt, der den Freibetrag überschreitet) relativ wurscht.
    Ein Erbe ist in aller Regel ein Einkommen, für das man persönlich recht wenig bis gar nichts leisten musste, in meiner Auffassung eher mit einem Lotteriegewinn zu vergleichen.
    Interessant ist, was hinten raus kommt, den Rest guckt man sich besser gar nicht erst an.
    Mit meinem Gehalt halte ich das ähnlich. Brutto interessiert mich nicht die Bohne, da hab ich eh nix von. Wichtig ist, was vom Chef netto überwiesen wird. DAS kann ich nach Gutdünken unter die Leute bringen.
     
    altoSaxo und Jaysax gefällt das.
  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Sag das mal dem einfachen Kuhbauern oder Pensionsbetreiber im Leitzachtal unweit des Tegernsees, wo Fußballstars, Oligarchen und Bundeskanzler auf den Baugrund spekulieren. Oder den Elternhausbewohnern im Münchner Raum, wo Google und Co. jeden Mietpreis bezahlen würden.

    Wenn die Preiskalkulation einer Region zu steil wird, bedeutet oft der Tod des Eigentümers für die Kinder den unvermeidlichen Standortwechsel, inklusive Reichtum wider Willen. Aber auch nicht genug Reichtum, um einfach zu Hause bleiben oder gar in der Gegend bleiben zu können. Für Kinder, die das Weite suchen und ihr eigenes Ding machen, ist das Erbe dann der Lottogewinn. Für „Fußstapfenstriger“, deren Wunsch weder Reichtum noch Zerschlagung des Elternhauses ist, kann es der Zusammenbruch sein. Es hat alles immer seine 2 Seiten.
     
    Gisheber, Gerrie, korfi62 und 2 anderen gefällt das.
  17. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    Ja, genau so ist es leider in einigen Regionen Deutschlands, in der die Grundstückspreise so :poop:hoch sind, dass sich der ganz normale Häusleerbe schon nicht mehr die Erbschaftssteuer leisten kann. Nicht nur im Alpenvorland, auch z.B. auf Usedom sind die Einheimischen immer mehr gezwungen, sich ins Hinterland zurückzuziehen und die strandnahen Immobilien den Urlaubern zu überlassen.
    Gentrifizierung 2.0
     
    giuseppe gefällt das.
  18. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Tja, das kann auch nur jemand schreiben, den es eben nicht betrifft.

    Denn wie jemand anders schon sagte, es ist schon versteuertes Geld von dem sich der Staat dann noch mal einen ordentlichen Batzen rein tut. Und nein, das ist so, wie es aktuell ist, nicht fair.

    Und bevor es jetzt kommt: nein, ich habe keinen konkreten Änderungsvorschlag
     
    Sax_Player, Gisheber und korfi62 gefällt das.
  19. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Meiner Mutter hat 20 Jahre im Haus ihres Freundes gewohnt. Als er gestorben ist, und sie das Haus geerbt hat, musste sie mit 93 Jahren ausziehen. Sie hat 330.000 Euro Erbschaftssteuer bezahlen müssen, die sie natürlich nicht hatte.
    Deswegen musste sie das Haus dann verkaufen
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.April.2026 um 08:44 Uhr
    Matthias Wendt und korfi62 gefällt das.
  20. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Genau sowas. Die Kohle für das Haus hätte sie vermutlich in ihrer Situation nicht so dringend gebraucht wie das weitere Wohnrecht. Das ist schon unrund.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden