Sommerlochthread: Würdet Ihr heutzutage wirklich nochmal mit dem Saxophon beginnen?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von altblase, 26.Juni.2026.

  1. visir

    visir Gehört zum Inventar

    jein.
    Hatte ja immer Instrumente, und die Stimme ist für mich nach wie vor ein wichtiges. Das Sax ist für mich das Schlagobers auf der Torte. Ja, hätti wäri, aber ich hatte über viele Jahre nicht die Zeit, mich systematisch mit einem Instrument zu beschäftigen (neben anderen Dingen, die ich nicht aufgeben hätte wollen), also stellte sich für mich die Frage eh nicht. Ich kam ja erst nach einer Änderung meiner Lebenssituation, durch die ich mehr Zeit bekam, auf die Idee, Sax auszuprobieren.
     
  2. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Mit dem 'Wandel' sehe ich es bei mir ähnlich!
    Ganz früher durch Blasmusik geprägt, parallel dazu Bigband, ab dem 16. Lebensjahr begeisterter Klassikhörer...Instrumente damals Trompete, etwas später Posaune...Ab dem 20. Lebensjahr begeistert im Posaunenchor mitgewirkt.
    Mit Mitte zwanzig zum "Jazzinstrument" Saxophon gekommen. Begeisterung für Jazz...

    Und heute? Begeisterter Bigbandspueler (Alt/Bariton). Und ja, auch in die Thematik 'Improvisation' intensiv eingestiegen.

    Und doch, manchmal fehlt mir das Mitwirken in einem Klassikensemble (Klassisches Saxophonquartett ist für mich keine Klassik! Auch nicht mein Ding!), wie z.B. in einem Symphonieorchester oder Streichquartett. Möchte mal richtig Bach, Mozart, Beethoven und Konsorten spielen. Im Original!

    Mentalitätsmäßig würde mir die Bratsche entgegenkommen. Ich könnte mir gut vorstellen, das Klischee in den Bratscherwitzen zu erfüllen. Also, unauffälliges Eintauchen und Wegducken im Satz.:cool:
     
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  3. visir

    visir Gehört zum Inventar

    tja, da spielt halt original kein Sax mit...
     
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  4. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Das Saxophon, speziell das Tenorsaxophon würde ich jederzeit wieder lernen wollen, wegen des Klangs und auch der Optik.
    Ich habe bis zu meinem 17.Lebensjahr 1.Klarinette im Blasmusikverein gespielt und hatte auch die Chance mit einer Tanzcombo
    zu proben. Als es dann hieß, ich sollte auch Sax spielen war diese Kariere gleich wieder vorbei, weil das finanziell für meine Eltern
    nicht möglich war.
    Dann machte ich den Fehler mit der Musik aufzuhören, was ich heute noch bereue.
    17 Jahre später, mit 34 Jahren wollte meine Frau, das ich mit meinem Sohn der Trompete lernte, zusammen Weihnachtslieder spiele und habe
    sehr mühsam wieder einen Ansatz aufgebaut für dieses Vorhaben.
    Im Jänner darauf, als mein Sohn im örtlichen Musikverein mitspielen durfte, bin ich auf der 3.Klarinette wieder eingestiegen und nach einiger Zeit
    wieder auf der 1.Klarinette gelandet.
    Man sagte mir damals, das da ein altes Tenorsax, (die Marke weiß ich leider nicht mehr) , herumliegt und ich nahm es mit nach Hause und brachte mir das Saxophonspielen selbst bei.
    Anfang der 2000er Jahre nahm ich mir eine künstlerische Pause und hörte im Verein wieder auf, da ich mir einbildete, das ich mit meinem Brüdern lieber intensiv Billard spielen möchte.
    Ich meldete mich damals bei Ebay an, kaufte mir ein billiges Tenorsaxophon, um wenigstens das Saxophon nicht zu verlernen.
    Heute helfe ich im örtlichen Musikverein aus, wenn jemand im Saxophonsatz benötigt wird, entweder am Alt-oder Tenorsaxophon.
    Am meisten Spaß macht mir aber, in der Bigband am 1.Tenorsax spielen zu dürfen, auch wegen der gelegentlichen Solis, egal ob ausnotiert oder improvisiert.
    Morgen Sonntag haben wir trotz Hitzewarnung bis 39 Grad, ein Konzert im Kurpark und das im Freien. Es ist zwar überdacht und wir dürfen in kurzen Hosen spielen, aber
    prickelnd wird das nicht, denke ich.:cool:
     
  5. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Bei mir ging der Weg zu Saxophon und Klarinette über eine Melodika in Form eines silbernen Tenorsax mit bunten Tasten als Mitbringsel einer elterlichen Geschäftsreise los.
    Die Sax Soli von King Curtis und anderen in Schlagern der 60er erzeugten bei mir als kleinem Bub dann die gleiche Gänsehaut wie das Röhren und Kreischen der damaligen Marlboro-gepflasterten Formel-1-Boliden von Niki Lauda &Co (mit den neuen Motoren und dem anderen Sound ging der Motorsport für mich verloren, lange bevor man sich fragte, ob das Ganze vielleicht problematisch sein könnte).
    Und dann war da der Lehrer in der lokalen Musikschule, der mir und meiner Mutter ein entstelltes Gebiss und ein paar Jahre Fegefeuer prophezeite, wenn ich nicht vor dem Sax 100 Polkas auf der Blockflöte ein C4 auf der deutschen Klarinette mit einem Esser Solo 4,5 blasen könnte. So war das halt gebahnt.

    Und jetzt? Gestern stand ich nach einem schönen Gig wie so oft mit ein paar Jungs aus der Brass Section an der Bar. Die sind lauter, lachen mehr, trinken mehr, sind mit dem Herzen bei der Musik und machen sich trotzdem nicht so einen Kopf wie die Holzbläser. Im nächsten Leben wird‘s daher eine Tuba. :)
     
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  6. OnkelSax

    OnkelSax Ist fast schon zuhause hier

    In meiner Familie wurde schon seit ich denken kann Musik gemacht. Papa Akkordeon, Opa Dr. Böhm Selbstbauorgel (beides Tanzmusiker). Ich hab dann in der Grundschule ziemlich gut (sagt man) Blockflöte gespielt. Mit 10 Jahren sollte ich im Mandolinenchor Gitarre spielen, kam aber nicht zurecht. Aufm Gymnasium in der 6. Klasse Geige; da hat mein Papa gesagt, wenn du nicht bald ein anderes Instrument lernst schmeiß ich das Ding in Ölofen :). Dann kam der damalige Vorsitzende unseres Musikvereins (ein sehr guter Bekannter von uns) bei uns rein und meinte, da ich so gut Blockflöte kann, wäre ich gut geeignet für Klarinette. Ich also im zarten Alter von knapp 12 Jahren mit ihm in die Probe (bei uns daheim nennt man das "Mussikschull"), dort bekam ich aus 3 oder 4 alten Klarinetten die im Schrank lagen, eine ganze Klarinette zusammengesteckt, dazu eine Schule mit Grifftabelle in altdeutscher Schrift (was wir damals in der Grundschule sogar noch gelernt hatten). Nach ca. 3 Monaten üben hat mich dann der Vorsitzende mit in die Mussikschull genommen und ich war halt dabei. 1 Jahr später Es-Klarinette. Zum Saxophon kam ich dann nach meiner Konfirmation (1977) im Alter von knapp 15. Mein Papa meinte, er hätte bei seiner Wehrdienstzeit beim Bund Anfang der 60er Jahre mit einem Saxophonisten Tanzmusik gemacht und das wäre ein tolles Instrument. Mit dem Geld, dass ich dann zur Konfirmation bekam (ca. 1100 DM), haben wir dann, gefunden über eine Anzeige in der Zeitung, bei Musik Hand in Bitburg ein gebrauchtes Keilwerth "New King" Tenorsax gekauft. Eigentlich wollte ich ein Mofa haben :(. 6 Monate später habe ich dann zum ersten Mal öffentlich mit meinem Papa Tanzmusik mitgespielt. So kam ich zum Saxophon.
     
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  7. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Ja, wurde erst ab ca. 1840 entwickelt! Und für mich persönlich ist das Saxophon ein reines Jazzinstrument. Würde ja auch heute möglicherweise nicht mehr existieren, wenn es nicht den Jazz gegeben hätte.

    Hatte schon mehrmals überlegt, mich wieder mit der Trompete oder Posaune zu beschäftigen, wenn schon keine Bratsche. Da ist man in allen möglichen Genres mehr oder weniger dabei. Aber ich fürchte, dass ich mir damit den Saxophonansatz vergurken würde.

    Und einen Aspekt darf man auch nicht vergessen: Erst durch das Saxophon bin ich zum Improvisieren gekommen. Wäre mir beim Blechinstrument nicht eingefallen, weil ich in vielen Pötten herumgerührt habe. Heute Blasorchester, morgen Posaunenchor, übermorgen Bigband, ab und zu in symphonieorchesterähnlichen Gebilden...

    Und nein, auch das Fagott käme nicht in Frage. Als Instrument sehr teuer und dabei viel filigraner und empfindlicher in Punkto Mechanik aufgebaut. Von der komplizierten Grifftechnik mit dem Daumen und nervenden Suche nach dem richtigen Doppelrohrblatt ganz zu schweigen. Nicht vergleichbar mit dem im Vergleich grobgestrickterem und robusterem Saxophon, das mir manchmal auch noch zu divenhaft ist.:cool:
     
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  8. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Mein Elternhaus war zutiefst unmusikalisch und ich kam über die Pflockblöte in der Grundschule nie hinaus.
    Es gab auch später fast keine Mitschüler, die musikalisch aktiv waren und der Musikunterricht im Gymnasium war von tiefster Verachtung gegen die Kinder und deren musikalische Interessen geprägt. Die exakten Geburts- und Sterbedaten von Mozart waren wichtiger, als das Erhören von Dur und Moll, das man gefälligst theoretisch zu erklären hatte. Der verhinderte Konzertpianist, der an der Schule 90% aller Musikstunden aller Jahrgangsstufen gab (und sonst nichts) war da genauso gnadenlos wie von der Ignoranz der Blagen angewidert.
    Ich unternahm mit 14 einen kläglichen Versuch, die Gitarre des Vaters eines Schulfreundes unter dessen Anleitung zum Klingen zu bringen, das war’s aber auch schon.

    Insofern ist es sehr verwunderlich, dass ich überhaupt zur Musik gefunden habe.

    „Schuld“ ist ein gewisser Herr Brecker, dessen Intro/Solo zu Your Latest Trick auf der Dire Straits Brothers In Arms - abgespielt über eine wirklich sehr gute Anlage bei einem HiFi-Händler - ein Erweckungserlebnis war. Da war ich 19 oder 20 und der Rest ist Geschichte.
    Auch die berufsbedingte Pause zwischen 30 und 47 - bei achtzig Wochenstunden bleibt nicht mehr viel Energie übrig, um im Hotelzimmer das Horn auszupacken.

    Retrospektiv hätte ich gerne als Kind spielerisch gelernt, mit dem Klavier umzugehen und vielleicht auch früher mit dem Saxophon anzufangen.
    Vielleicht wäre dann auch meine Leidenschaft für improvisierte Musik - diesen Jatz - früher erwacht. Was das für meine Chancen bei den angeschwärmten Mädchen und die Akzeptanz in pubertierenden Bubenkreisen bedeutet hätte, weiß ich nicht. Schlimmer als bei der (elterlich induzierten) Klassikausrichtung eines Schulfreundes hätte es auch nicht werden können…

    Zweifelsfrei ist das (Tenor-)Saxophon meine Stimme geworden und alle anderen Instrumente nur eine nette Ergänzung. Schon beim Bari verlässt mich die Lust und das Alto ist eher der Möglichkeit geschuldet, in einer BigBand aushelfen zu können, als dass ich es aktiv wählen würde um mich auszudrücken. Die Klarinette ist eine schöne Demenzprophylaxe und dann war es das auch schon für mich. Auf dem Klavier kann ich inzwischen elementar Akkorde drücken - aber schon Akkordfolgen, die über simple 2-5-1 hinausgehen überfordern mich „in time“. Das würde ich gerne ein bisschen vertiefen - aber nur, wenn es nicht zu Lasten des Saxophons geht.
     
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  9. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    nein..
    .
    ich würde mit der Klarinette beginnen und dann Saxophon :redface:
     
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  10. Jaysax

    Jaysax Schaut öfter mal vorbei

    Ich würde auch jederzeit wieder mit dem Saxophon anfangen. Als Kind wollte ich Trompete lernen, aus Rücksicht auf die Nachbarn wurde es aber Akkordeon. Auch wenn ich es lange ab und an gespielt habe lag es mir nicht so. Aber irgendwie hat es mir in den Fingern gejuckt und deshalb habe ich überlegt welches Instrument etwas für mich sein könnte und was lag da näher als ein Saxophon, es ist ja schließlich auch ein Tasteninstrument . So habe ich mit Mitte 30 aus eigenem Antrieb mit Saxophon angefangen und hoffe ich höre nie mehr damit auf!
     
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  11. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    @OnkelSax

    Wir sind wohl gleicher Jahrgang
     
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  12. Sax-o-K

    Sax-o-K Ist fast schon zuhause hier

    Angeblich wollte mein Vater immer Saxophon spielen, was ich aber erst Jahre nach seinem Tod von meiner Tante erfuhr. Er spielte diatonisches Akkordeon, das ist ein Stück weg vom Saxophon. Hätte er es gemacht, hätte ich vielleicht früher damit angefangen und nicht erst vor 10 Jahren.
    So hab ich mit Gitarre angefangen. Vielleicht wäre ich jetzt Gitarristin, hätte ich nach der Feststellung meiner Lehrerin "Du übst ja nicht, dann lassen wir das lieber" (war damals in einer Prüfungsphase) nicht das Handtuch geworfen.
    Aber grundsätzlich: ja, ich würde es wieder machen - und noch lieber: früher anfangen.
     
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  13. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde niemals mehr mit der Klarinette beginnen, sondern gleich mit dem Sax.
     
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  14. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde es auf jeden Fall wieder tun - aber dann "mit richtig üben".
     
  15. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Originalliteratur mit Saxophon gibt es ab 1844 (bereits vier Jahre nach der Erfindung des Instruments!) bei Hector Berlioz (der Solist der Uraufführung war Adolphe Sax), dann Georges Bizet, Gioachino Rossini, Giacomo Meyerbeer, Giacomo Puccini, Richard Strauss, Claude Debussy, Maurice Ravel, Sigfried Karg-Ehlert, Alexander Glasunov, Paul Hindemith, Dimitri Schostakovitsch, Phil Glass und viele andere...

    Wenn Du mit "Klassik" frühere Musik vor der Romantik meinst - Fehlanzeige, oder Adaptionen spielen. Großes Orchesterfeeling für Saxophonspieler/innen gibt es in den Bläserphilharmonien, manchmal mit Original-Saxophonstimmen.

    Musikgeschichtlich korrekt wäre auch Musik vor 1650, weil die meiste Musik bis zu diesem Zeitpunkt keine Angaben zur Instrumentierung enthält, sondern die Auswahl der Instrumente den Interpreten überlässt und die Stücke zur Improvisation freigibt. Zum Beispiel:



    - Klassik hat sich Besuch aus der Zukunft eingeladen.

    Und sie nehmen sich die Freiheit:



    - eine Renaissance-Großstadtreportage für Saxophone und Singstimmen.

    Das Leben ist zu kurz für all die faszinierende Musik...
     
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  16. TobiS

    TobiS Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab eher unfreiwillig Keyboards gelernt. Das hat dann für ne Band gereicht, die regional ganz gut gefragt war. Mir waren die Saxophon-Soli vom Keyboard irgendwann peinlich. Nur deshalb hab ich angefangen, Saxophon zu lernen. Heute hab ich keine Keyboards mehr :).
    Der Weg war schon wild. Und jeder Schritt war die Mühe wert. Ich bin so dankbar dafür, dass ich das durchgezogen habe.

    Mein erster Lehrer war eigentlich Klarinettist. Sehr geduldig, aber der Fortschritt blieb aus.
    Nach vielen Jahren der erste Test mit der Band - Waterloo... zurück in den Keller, und weitermachen.
    Umzug - Etagenwohnung. Nachbar im Schichtdienst. Ich hab sein Leben offenbar zur Hölle gemacht, er im Gegenzug meins. Jedenfalls hat er es versucht.
    Als es endlich für die Band reichte, hab ich diese verlassen. Keine Lust mehr auf Schützenfeste und unregelmäßige Proben.

    Hab ich oft hinwerfen sollen? Aber hallo.
    Heute trete ich solo auf. Ich liebs.

    Also ja: Jederzeit wieder.
     
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  17. OnkelSax

    OnkelSax Ist fast schon zuhause hier

    stimmt...ein guter 62er
     
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  18. Kohlertfan

    Kohlertfan Strebt nach Höherem

    Mein Hauptinstrument ist Schlagzeug, seit ich 5 Jahre alt bin. Klarinette kam mit 9 Jahren und Saxophon mit 15 oder 16.
    Hätte vielleicht mehr üben sollen und eine Anleitung eines Lehrers. Gab es hier auf dem Land aber nicht.
    Eigentlich hätte ich als Kind gerne Klavier gelernt, war aber leider nicht möglich.
    Mittlerweile spiele ich kaum noch Saxofon, Schlagzeug immernoch.
     
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  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe gestern noch mal.mein Instrumentenpark so betrachtet..


    wenn ichs aus der Sicht des systematisch Lernem betrachte
    wäre es
    keyboard
    Bass
    Quer Flöte
    Klarinette
    alto
    bari
    Sopran

    vom spaßfaktor her sehe das völlig anders aus
    alto
    bari
    Klari
    sopi
    key
    bass

    ja so würde das ungefähr aussehen vielleicht vielleicht auch anders je nach tagesform
     
  20. Sax_Player

    Sax_Player Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich bin leider auch erst viel zu Spät zum Sax gekommen (mit ca. 50 Jahren) , da es in unserer Familie und auf dem Land nur sehr wenige gab, die ein Musikinstrument hatten und spielten.
    Mein Onkel spielte Akkordeon, dass er mir als Jugendlicher näher brachte.
    In der Schule Bass Gitarre, da sie dort einen Bassisten in der Schulband benötigten. Eine alte Bass Gitarre wurde mir von dort zur Verfügung gestellt.

    Als ich meine jetzige Frau kennengelernt habe, wurde es dann viel Musikalischer.
    Mein Schwiegervater ein Vollblutmusiker (Orgel, Piano). Der mit Helga Federson etc. aufgetreten ist.
    Meine Schwägerin Sängerin in einer kleinen Band und mein Schwager ein gelegenheits Altsaxspieler.
    Meine Frau Piano seit Kindesbeinen.

    Als meine Frau dann einen tragischen Unfall hatte und eine Fingerkuppe verlor. Hatte ich ihr versprochen eine Möglichkeit zu finden, dass sie mit dem Pianospielen weitermachen konnte.
    Als wir dann im Musicalstore in Köln standen und sie für sich eine E-Piano gefunden hatte, (dessen Tastenanschlag nicht so schwergängig war) kam dann die entscheidende Frage.
    Wenn du noch einmal ein Instrument lernen wollen würdest, was wäre das dann?
    Da ich schon immer vom Klang eines Saxophones begeistert war, sagte ich ihr das auch so.

    Habe mir dann das Altsax von meinem Schwager ausgeliehen, Unterricht genommen und dann nach einiger Zeit auf Tenor gewechselt. Dessen Klang mich immer wieder und immer noch fasziniert.
    Gruss Guido alias Sax Player
     
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