Effizient üben

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Saxoryx, 22.November.2025.

  1. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    ja das mit den Vorbildern ....
    Also ich habe die Frage von meinem ersten Lehrer gestellt bekommen . Ich bin ohne hin nicht gut mit Namen und Titeln und sowas aber ich
    musste nach denken ....
    Ich mag Atro Gilberto aber kein fufu sound
    Ich mag breker aber keinen Kreissägen sound
    und so geht es mir mit fast allen , es gibt immer was was mich an der einen oder anderen Stelle stört ..

    Schwierig
    Die Antwort zu der sich mein Hirn, in der Situation völlig überfordert, durchgerungen hat , und die ich heute eigentlich immer noch richtig finde , war
    "ich möchte mal klingen wie ich."

    Ich glaube es ist sinvoll die eine Technik hier und das kleine Likk da zu "klauen" aber am Ende klingst du wie deine Erfahrung /Übung es hergeben.
    und hej du spielst in einer Band , eine Hemmschwelle die ich noch nicht nach meinen Wiederstart übersprungen habe ...
    und offensichtlich auch nicht schlecht .... also glaub mal etwas mehr an dich betrachte was du kannst und verzeifel nicht an dem was du nicht kannst....
    Auswändig spielen ... nimm dir Summer time und versuch es auf deine Horn zuspielen oder Song for my father ohne Noten
    Hör es dir an und Versuch es nach zu spielen.
    Ich habe es heute das erste malauch den Sopran versucht ... ja und es ging nicht sofort nicht 100% aber nach der dritten Durchlauf ...
    ahnten meine Katzen was es werden soll.
    Morgen schau ich mal mit der Klarinette und wenns morgen nicht klappt dann montag ... oder dienstag ... oder nächste woche...
    Stress dich nicht .Seit ich mehr mich über Lernerfolge freue als über Stücke geht es echt besser voran ...
     
  2. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    Ich glaube, alle unseren Beiträge sind vergebene Liebesmüh'. @Saxoryx ist daran nicht interessiert.
     
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  3. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht sollte sie Mal bei dir online Unterricht nehmen ;)
     
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  4. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    I think you've hit the nail on the head.
     
  5. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Beim Üben gibt es keine Abkürzung.
     
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  6. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Ich kenne eine: Langsam üben.;)
     
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  7. tango61

    tango61 Ist fast schon zuhause hier

    Du hast Recht sie ist da iwie „troll-ig“ .
     
  8. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Die Wahrheit ist hart....!!!
     
  9. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Du bist echt sehr festgefahren. Nicht böse gemeint, aber für dich gibt es keine andere Meinung als deine, habe ich den Eindruck. Und irgendwie ist das ja auch ein Widerspruch. Erst werde ich dafür gescholten, dass ich zu viel im Internet bin, und wenn ich dann nicht gleich auf alles antworte, bin ich nicht interessiert? Also was soll es denn nun sein? Soll ich üben oder soll ich lieber hier im Forum schreiben?
     
  10. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Dann hast du es nicht verstanden. Interessiert sein heißt nicht, sofort antworten, im Gegenteil. Interessiert sein heißt, sich mal annehmen, was man gesagt bekommt, seinen A... hochkriegen und die vielen Tips mal umsetzen. Mit rumjammern, rumdiskutieren, YT-videos mit onlinekursen raussuchen, kommst du nicht weiter. Man könnte fast zu dem Schluß kommen du möchtest gar kein Saxophon spielen, dir fehlen soziale Kontakte....
     
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  11. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde, Du hast eigentlich keinen Grund, die Menschen, die versuchen, Deine Fragen zu beantworten, persönlich anzugreifen.
    Ich bin sicher (und die vielen anderen, die den Beitrag von @Livia geliked haben, dürften das ähnlich sehen), dass es nicht darum geht, dass Du mal ein paar Stunden nicht geantwortet hast.

    Ich glaube auch, dass Du hier und in den anderen beiden Threads wirklich viele gute und gut gemeinte Tipps bekommen hast. Viel mehr kann man aus einem Forum nicht herauswringen.

    Lies Dir das alles noch mal durch, nimm das auf, was Dir vielleicht hilft, vergiss das, was Dir nicht hilft, und dann lass gut sein und leg los.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.November.2025
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  12. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Ich habe mich fürs Üben entschieden. :cool: Heute Morgen 30 Minuten, erst ein paar Long Tones, dann ein paar Akkorde und die H-Dur-Tonleiter, weil Fairytale in H-Dur ist für uns Altos. Dann habe ich mich hauptsächlich Fairytale gewidmet. Das ist jetzt das Wichtigste. Die Töne sind nicht besonders schwer, aber der Rhythmus ist eben ein Jig, und dann singt Shayne McGowan das auch noch mit einer Textverteilung, die den Rhythmus immer ein bisschen verschiebt. Da meine beiden Bandkollegen, die das Lied schon sehr lange kennen, das aber nach der Textverteilung spielen und weniger danach, wie es in den Noten steht, muss ich mich an die Textverteilung halten. Wird natürlich immer besser, je öfter man sich das gesungene Lied anhört, aber da Shayne McGowan immer schwer betrunken war, ist die manchmal eben etwas willkürlich.

    Nach 30 Minuten wollten meine Lippen nicht mehr, aber mein Rücken hat erstaunlicherweise keinen Mucks gemacht. Das Training nützt wohl doch etwas. Ich fand meine Überoutine sehr effizient. Wie Bob Sheppard in seinem Video sagt: Üben ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Da gibt es keinen einen Weg für alle. Wie man ja auch hier an den Beiträgen sieht. Jeder hat seine eigene Meinung und auch seine eigenen Erfahrungen. Was völlig normal ist.

    Und jeder hat auch sein eigenes Ziel. Das sehr persönlich ist. Deshalb hat jeder ja auch seine eigenen Schwerpunkte. Übungszeit zu verschwenden, indem man sich nach den Zielen und Schwerpunkten eines anderen Menschen richtet, ist nicht sinnvoll und schon gar nicht effizient. Was ist für mich wichtig? Das muss man herausfinden und sich dann danach richten. Wobei sich das ja auch wieder verschieben kann. Also mehr: Was ist für mich zu diesem Zeitpunkt wichtig? Heute und für die nächsten Wochen ist es das Weihnachtsvideo, das fertigwerden muss, denn Weihnachten lässt sich nicht verschieben. :) Nach Weihnachten habe ich mir vorgenommen, mich ein bisschen mehr auf Technik und Sound zu konzentrieren, also wird meine Überoutine sich ändern. Ich weiß noch nicht genau, was ich dann genau machen werde, aber das werde ich dann herausfinden.

    Ein starres System liegt mir nicht, also werde ich das nicht machen. Ich werde wieder schauen, was ich erreichen will, was mein Ziel ist, und meine Übungen und Songs dementsprechend aussuchen. Wir machen dann ja auch das neue Programm für die Band für nächstes Jahr, und meine Bandkollegen werden auch wieder Wünsche haben, an die ich meine Übungen anpassen muss.
     
  13. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Aha.
     
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  14. slowchange

    slowchange Kann einfach nicht wegbleiben

    Vielleicht einmal abgesehen von direkt persönlichen Entscheidungen finde ich das Thema eigentlich ganz spannend. Ich habe da in meiner musikalischen Sozialisation schon das ein oder andere entdeckt. Ich meine - natürlich ist das Üben auch immer ein bisschen Selbstzweck. Es ist das Üben selbst, das Spaß macht, oder zumindest machen sollte. Da gibt es einen Spruch, den ich mal irgendwo gehört habe: "Es dauert etwa zehn Jahre, ein wirklicher Bordeaux-Kenner zu werden. Aber es ist eine echt gute Zeit." (Oder so ähnlich)

    Trotzdem gibt es ein paar Sachen, die ich beitragen möchte. Für mich war die größte Entdeckung eigentlich, dass es Vergnügen macht, sich speziell die Bereiche herauszupicken, die nicht laufen. Und die dann speziell und gezielt anzugehen. Die übliche Routine für mich als Schüler mit Klavierunterricht sah so aus: Ich bin am Anfang des Stückes angefangen und habe bis zum ersten Fehler gespielt. Dann habe ich aufgehört, mich geärgert und habe dann neu angefangen. Was für ein Quatsch. Irgendwann habe ich gerafft, dass man nicht am Anfang anfangen muss. Man kann sich die Stücke, die man üben will, gezielt raussuchen. Wenn ich Lust hatte auf die guten Stellen, habe ich die halt gespielt. Und dann habe ich mir die zwei Takte, an denen ich immer rausgeflogen bin, speziell vorgenommen und zwar in Endlosschleife. Und erst einmal so langsam, dass ich nicht immer wieder denselben Fehler mache. Weil ich mir ansonsten den Fehler ins Fingergedächtnis hole. Außerdem hat es mich wahnsinnig gemacht, immer wieder ins selbe Loch zu fallen, das macht ja auch keinen Spaß.

    So etwas wie feste Überoutinen, also immer zehn Minuten dies und dann zehn Minuten das und zur Belohnung darf ich dann ein Stück spielen, hats für mich bisher nie gebracht. Ich will mich ja nicht quälen, ich mache das schließlich aus Spaß. Aber wer weiß? Ich finde auch, man sollte offen bleiben und immer mal wieder was ausprobieren. Manchmal entdeckt man tolle Sachen.
     
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  15. JES

    JES Gehört zum Inventar

    @slowchange

    Der Kern ist aber, man muss sein Instrument nehmen und damit üben. Nicht nur Bücher lesen, Videos gucken oder sich in Communities rumtreiben....
    Ja, dort überall kann man sich Tips holen, theoretisches Wissen, aber am Ende des Tages führt kein Weg daran vorbei für sich mit dem Instrument den Weg zu finden, der einem liegt.
    Ein Instrument zu erlernen ist Arbeit, gerade am Anfang. Ich durchlebe das gerade mit der Trompete, die noch gar nicht so will wie ich. Stücke, die auf dem Saxophon kein, auf der Klarinette nach ca 40 Jahren Pause ein kleines, Problem sind, sind i. A. mit der Trompete für mich absolut (noch) nicht machbar. Soll ich jetzt das Teil in die Ecke werfen, hier rumjammern und nach Methoden fragen, mit denen ich um die Ansatz- und Fingerübungen versuche herumzukommen, oder akzeptiere ich die Baustellen und arbeite daran?
    Ich habe mich für letzteres entschieden, was bedeutet, täglich meine Tonleitern zu spielen, meine Longtones, die Naturtöne,... und mich dann auf Lieder zu beschränken, die meinem noch begrenzten Tonumfang entsprechen.
    Wenn ich aus Gründen nicht üben kann, kann ich Musik hören. Ich kann playalongs horen und die Noten mitlesen. Ich kann anhand der Noten durchaus auch in die Methodik des jeweiligen Solisten eintauchen und mir erarbeiten, was er gemacht hat, wie und warum. So etwas geht, sofern man nicht im Koma oder auf intensiv liegt, immer. Wenn man unbedingt will. Aber es ist halt nur ein Teil der Gleichung, der andere ist harte Arbeit am Instrument.
     
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  16. ppue

    ppue Mod Experte

    Welche Lernmethode für einen die beste ist, sollte man selber herausfinden. Es gibt da völlig verschiedene Typen:

    Die einen lieben ihre Etüden, die anderen kannst du damit jagen. Die einen haben besser einen festen Ablauf für ihre Übezeit, die anderen gehen es jedesmal anders an und enden damit, dass sie vielleicht gerade lieber ein Bild malen, um ihre kreative Seite auszuleben.

    Effektiv für den einen mag sein, mal aus seiner Übe-Routine auszubrechen und sich im freien Spiel zu üben. Für den Freigeist dagegen mag es sinnvoll sein, sich mal um sein Handwerkszeug zu kümmern, sprich, die eine oder andere Etüde zu spielen.

    Beides mag zuerst mal gar nicht effektiv erscheinen, weil man unbekanntes Terrain betritt und doch ist es das ja gerade, was einen vielleicht weiter bringt.

    Sinnvoll erscheint mir, sich flexibel zwischen diesen beiden Polen bewegen zu können, Handwerk und freies Schöpfen nicht als Gegensätze zu sehen, sondern als wichtige Stützen des gesamten Gebäudes.

    Mir gefällt der Ausdruck Effektivität nicht in Bezug auf schöpferisches Schaffen, denn Effektivität mag einen in einem Spezialbereich weiter bringen, es lässt aber immer Tiefe vermissen. Nur im Wechselspiel von Handwerk und freier Schöpferkraft kann Kunst bestehen.
     
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  17. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Auch wenn es so explizit noch nicht gesagt wurde (Bitte um Pardon, wenn ich etwas übersehen habe.)
    Effizient sind Übungen v.a. dann, wenn damit Spaß und Freude verbunden sind.
    Das spricht erstmal auch nicht gegen Routinen, die diese Effekte über das gewonnene Können und die Geläufigkeit erzeugen mögen.
     
  18. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Ja, je nach Übungen, z.B. die Mantras von Enzel, empfinde ich sie sogar als Meditation.
     
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  19. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab das Werk durch Erwähnung im Forum kennengelernt.
    Ja, es bringt was, wenn an es täglich übt.
    Nein, als Spaß würde ich das nicht empfinden. In meiner Welt muss das aber auch nicht sein, wenn ich meine Finger was lehre.
    Spaß habe ich dann, wenn ich nach dem 50.x ärgern die Übung in dem von mir anvisierten Tempo spielen kann.
    Also eine gewisse Frustrationstoleranz sollte man schon haben denke ich.
     
  20. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Dennoch hast Du wohl Freude an Deinem Tun.
     
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