Erklärungsnot: wie heißt welche Klappe?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Janko, 23.Februar.2005.

  1. Janko

    Janko Nicht zu schüchtern zum Reden

    Manche Forumsbeiträge sind für mich noch etwas schwer verständlich :-D , meistens dann, wenn es um Klappen geht die nicht schließen oder wie man höhere oder tiefere Töne greift.

    Habe jetzt vom greifen her die chromatische Tonleiter ganz gut drauf und will bis zur nächsten Stunde aber schon mal etwas weiter kommen.

    Die Oktavklappe kenne ich schon, aber was ist da noch alles dran? :-?

    Gis Klappe, hoch Fis, etc. sagt mir noch nix, aber natürlich sind da noch viele unbenutzte Klappen an meinem Tenor.

    In den Grifftabellen z.B. im Netz sind die nicht benannt, ich würde mich da aber gerne mal einlesen, habt Ihr Tips für mich?????
     
  2. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

  3. Maverick

    Maverick Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo Janko,

    für mich eine super Hilfe bei allen anfallenden "Griffproblemen" war hier zu finden: http://www.wespi.com/grifftab.asp

    Gruß
    Maverick
     
  4. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Hallo!
    Ich nutze alle Klappen ;-) mit Ausnahme der "Tf" (siehe Bernds PDF). Kann mir nun jemand sagen, wann und wozu die eingesetzt wird?
    Danke, liebe Grüße, Jogi
     
  5. the_Martin

    the_Martin Ist fast schon zuhause hier

    Kann ich dir leider auch nicht sagen, ich glaube meine alte Kanne hat die Klappe garnicht und wenn dann, hab ich sie auch noch nicht gebraucht. Muß ich mal nachsehen!?

    Aber Jogi: bei 1002 Beiträgen, sag mal, wann übst du eigentlich? Oder betreibst du das tippen hier als Fingerübung??? :-D

    ;-) Martin
     
  6. antonio

    antonio Strebt nach Höherem

    jogi_music schrieb:

    Wirklich? Warum gerade dieses F# nicht? Das ist doch manchmal so bequem. Machst du in dem fall immer den Wechsel Zeige-/Mittelfinger? Hab ich zwar auch lange gemacht, aber der Lehrer hat mir das weitgehend abgewöhnt :-D (er schaut aber auch nicht immer zu ;-) )
    Grüsse
    antonio
     
  7. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Hallo!
    @Antonio, das geht auch fürs F#? Aha. Also das "untere F#" (=ohne Oktavklappe)!?
    Hmhm, werde ich gleich mal probieren.

    @the_Martin, ich übe nicht zwischen 12 und 14h, ansonsten muss ich zugeben, dass auch Fingerübungen - wenn flink über Tastaturtasten - zur Saxophon-Flinkheit beitragen können ... :lol: (Pssst.: Parole "Saxmachtsüchtig")

    Und btw. bzgl. Postingzahl: Hier können sich ruhig mehr Menschen aktiver am "GEBEN" beteiligen, oder? ;-)
    Liebe Grüße, Jogi
     
  8. the_Martin

    the_Martin Ist fast schon zuhause hier

    Du meinst von F auf F#? Macht Sinn, mir fällt nur gerade kein Stück ein (das ich spiele) in dem ich das bräuchte. :-?

    F# zu F schon öfter, aber da machts wieder wenig Sinn.
     
  9. the_Martin

    the_Martin Ist fast schon zuhause hier

    Da hast du nun auch wieder recht! (wo ist der "erröte" Smiley?) :)
     
  10. rbur

    rbur Moderator

    ich weiss zwar für was die Klappe ist, aber da gehts mit wie dem_Martin. Habs irgendwie noch nie gebraucht.

    jepp, Geben ist seliger als Nehmen!
    Zählt postingsmäßig aber genausoviel. Und die Spitzengruppe hat sich eh uneinholbar abgesetzt. Da helfen nur noch 4 Wochen Urlaub nehmen und Flatrate.
     
  11. rinaldo

    rinaldo Ist fast schon zuhause hier

    Meinetwegen könnte man die Tf Klappe auch festlöten. Ich brauch die nur für Triller (daher kommt das "T" nehme ich an) von F nach F# und das kommt ja nicht so häufig vor.

    Die am zweitwenigsten gebrauchte Klappe ist das Tc (aus demselben Grund) knapp gefolgt von "Hoch F#", da ich mir für diesen Ton andere Griffe angewöhnt habe (z.B. 1-3 / 1-Eb).
     
  12. jumabu

    jumabu Kann einfach nicht wegbleiben

    Anfangs habe ich Tf nie genommen. Aber seitdem ich angefangen hatte chromatische Tonleitern zu üben, benutze ich sie immer öfter, wenn ich von F nach F# gehen muß. Damit läßt sich vor allen in schnelleren Passagen der oben genannte Wechsel von Zeige- und Mittelfinger gut vermeiden. Einzige Ausnahme: direkt nach dem F# muß ein Eb oder D gespielt werden.

    Jutta
     
  13. jumabu

    jumabu Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo Rinaldo,
    Tc habe ich noch nie gebraucht. Vielleicht sollte ich die mal üben.
    Wie bitte sieht 1-3 / 1-Eb aus? :-? :-? :-?
    Ich wußte gar nicht, dass es für den Ton überhaupt noch andere Griffe gibt, mal abgesehen, dass ich bisher nur ein Stück gespielt habe (sorry, spiele, nein, übe für den Workshop in Altena), in dem ich "hoch F#" benötigte. Bitte, Rinaldo, hast Du einen Tipp, in welcher Grifftabelle ich diesen Griff (und andere Exoten) finde?

    Jutta
     
  14. lakriz

    lakriz Ist fast schon zuhause hier

    Ich benutze Tf auch so gut wie nie, außer, wenn bei Klassik o.ä. der F/F#-Triller vorgeschrieben ist. Sonst ist es für mich beim wechsel von F zu F# umständlicher, den Ringfinger seitlich wegzubewegen, als Zeige- und Mittelfinger synchron zu wechseln, es entspräche auch nicht dem Konzept von Herrn Boehm (der mit dem Boehm-System). Aber na ja, das ist natürlich alles Gewöhnungssache.
    Hoch E und F# benutze ich auch nicht, weil die alternativen Griff schon zum altissimo-Bereich überleiten. Da kann man den C-Triller allerdings wieder gut gebrauchen, den ich in seiner eigentlichen Funktion sonst auch fast nie benutze.
     
  15. Janko

    Janko Nicht zu schüchtern zum Reden

    @ Maverick & AfterEight: super die beiden links, danke für die Hilfe.

    Da wird auch gleich klar, dass anfangs noch nicht alle Klappen relevant sind, aber jetzt sagen mir wenigstens die Namen etwas.

    Sehe ich das also richtig, dass zumindest die quasi zwei Oktaven vom eingestrichenen D bis zum zweigestrichenen Cis sich eben nur durch die Oktavklappe unterscheiden und die Griffe sonst gleich sind, egal ob D oder D´oder? (Seite 2 in der PDF Datei)
     
  16. Maverick

    Maverick Nicht zu schüchtern zum Reden

    @Janko:

    Richtig. in Chromatischer Reihenfolge nach cis" (ohne Klappen) gehts mit den selben Griffen + OK weiter.

    Maverick
     
  17. jogi_music

    jogi_music Ist fast schon zuhause hier

    Hi!
    "jo, geeenauu!" das ist ja der "Trick" beim Sax, man könnte auch durch den Ansatz >Stichwort "überblasen"< in die nächste Oktave gelangen, aber Oktavklappe(n) (OK) machen es da einfacher.

    Ist praktisch das gleiche wie bei der Blockflöte, bei der das Daumenloch (linker Daumen) in der nächsten Oktave halb geöffnet verwendet wird.
    Bei Oboen, Fagotten und Klarinetten gibt es z.T. noch mehr OKs; Querflöten und dergleichen führen nur über den Ansatz in die Höh'.
    Liebe Grüße, Jogi
     
  18. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    <haarespalt>
    Stimmt, bis auf die Tatsache, dass man das Ding bei den Klarinetten besser Duodezimklappe nennt, weil die Klari nicht in die Oktave, sondern Oktave+Quinte = Duodezime überbläst.
    </haarspalt>

    Grüsse
    Roland
     
  19. Janko

    Janko Nicht zu schüchtern zum Reden

    Super, danke Euch, wieder was gelernt :-D

    Habe auch schon wieder ein neues "Problem" --> Vielen Dank für Eure stete Unterstützung, ich hoffe, irgendwann kann ich dann mal helfen :-D :-D :-D
     
  20. antonio

    antonio Strebt nach Höherem

    @jogi_music
    Ich hoffe, wir sprechen von der gleichen Klappe, aber wenn ich die Zeichung richtig interpretierte ist das F#. Das geht dann oben wie unten, bzw. mit oder ohne Oktavklappe. Ich finde die Klappe gäbig(angenehm) nicht immer, aber ich brauche sie oft.

    Gruss
    antonio
     
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