Stücke interesanter machen

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Saxinator, 23.Oktober.2013.

  1. Gast

    Gast Guest

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/filmmittwoch-im-ersten/die-spaetzuender-2-der-himmel-soll-warten?documentId=17741168

    ;-)
     
  2. flar

    flar Guest

    Moin, moin Saxinator

    Wenn es der Fall sein sollte das die Leute tatsächlich mit singen spar Dir unnötige Schörkel, Verzierungen oder sonst irgend einen Firlefanz. Was dann wirklich gefragt ist, ist einzig und allein das Du die Stücke auch tatsächlich auf dem Sax singen kannst.

    Soll heißen nicht jede Strophe hat Text bezogen umbedingt die gleiche rhythmische Struktur und evtl. verändern sich Bindungen usw..
    Hier sind alte Lieder aus dem Gesangbuch besonders tückisch, die muß man oft wirklich selber schon des öfteren gesungen haben, wegen Luftholpausen die immer gemacht werden, aber nicht eingezeichnet sind und ähnlichem.
    Der Klassiker in dem Bereich ist das Lied von dem entlaufenden Gaul, es ist ein Ross entsprungen, oder so ähnlich heißt der.

    Auch solltes Du wissen wie viele Strophen die Titel haben, sonst ist dein Publikum enttäuscht wenn eine fehlt oder verdutzt weil ihm der Text ausgeht.
    Wenn die Leute mitsingen ist ihnen garantiert nicht langweilig und sie fühlen sich gut unterhalten.

    Sollte das Publikum nicht mit singen kannst Du anfangen Dein Ego zu fütteren. All die Schörkel, Verzierungen und erweiterten Jazzakkorde an bringen in der Soloimprovisation über "stille Nacht" die Du natürlich im einhandigen Handstand spielst. Vielleicht kriegst Du Dein Publikum damit und sie fühlen sich gut unterhalten, wenn nicht hat es wenigstens Dir Spaß gemacht.

    Ich würde mich an Deiner Stelle auf beides einstellen, aber je nach Reaktion nur eins zur Anwendung bringen.
    Den Scheiß mit dem einhändigen Handstand würde ich nicht machen, aber wenn man so was kann, warum nicht?

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim umsetzen Deiner wirklich schönen Idee, viele Grüße Flar
     
  3. Saxinator

    Saxinator Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    danke erstmal für die vielen Antworten. Das mit dem Mitsingen könnte glaube ich schwierig werden ich spiele nähmlich Noten die meineswissens in C geschrieben sind. Und zum Improvisieren oder jazz Stücke spielen benötigt man doch einen Background oder?
     
  4. Gast

    Gast Guest



    hä??
     
  5. Claus_6

    Claus_6 Ist fast schon zuhause hier

    ich schließe mich Nimo an:

    hääää?
     
  6. Saxinator

    Saxinator Ist fast schon zuhause hier

    also....ich habe Noten die wahrscheinlich für Querflöte oder so geschrieben wurden die kann man zwar problemlos aleine spielen aber mit dem Mitsingen könnte es doch schwierig werden, weil mein Alt Saxophon ja in Eb gestimmt ist.
    Und meine 2.frage war ob man beim improviesieren einen background benötigt?
     
  7. Gelöschtes Mitglied 172

    Gelöschtes Mitglied 172 Guest

    Zu 1: musst du transponieren.

    Zu 2: man kann nicht nicht einen Background haben. Der eine kommt aus Downtown New Orleans, der andere aus Schwaben. Vielleicht hat der eine mehr Blues mit der Muttermilch aufgesogen, aber das schließt nicht aus, dass der andere auch gut improvisieren lernen kann.
     
  8. Saxinator

    Saxinator Ist fast schon zuhause hier

    ich meinte mit background eher den musikalischen Background eine art backing track wenn man es so will
     
  9. Saxax

    Saxax Ist fast schon zuhause hier

    Moin Saxinator,

    ich schließe mich ausdrücklich der Meinung von Hewe und Abraxas an:

    Wer heute 80 ist, ist 1933 geboren, wurde also 1954 volljährig (21 Jahre alt). Das war die Zeit, zu der auch in Deutschland Kinomobiliar in die Brüche ging, zur Musik von Bill Haley. Gut, das haben nicht alle/viele der (Nach)kriegsgeneration mitgemacht. Ganz viele dieser Altersgruppe sind mit der Musik sozialisiert worden, die die amerikanischen Soldaten mitbrachten. Für viele waren die ersten großen Live-Events Konzerte der großen Swingbands oder auch deutlich moderneres von Kombos der 50er aus den amerikanischen Clubs. Vielen in der Altersgruppe macht man also mit Jazz durchaus eine Freude.

    Sicherlich gibt es auch eine relativ große Fraktion, die mit ihrem Musikgeschmack eher dem Mutantenstadl zugeneigt ist oder im Laufe des Lebens hierhin abgeglitten ist. Ich bin mal so sarkastisch und behaupte, dass diese Fraktion sowieso nicht merkt, was Du spielst.

    Also, falls Du nicht auf den Gruppengesang besonderen Wert legst, spiel was Dir liegt und gefällt (es muss ja nicht unbedingt Freejazz sein); Du wirst vielen damit eine große Freude bereiten. Und falls sich jemand beschweren sollte: die gibt´s immer und es wird ja vermutlich niemand zwangsverpflichtet dir zuzuhören.

    viel Spaß und keep swingin´



    Dein Saxax

     
  10. Gelöschtes Mitglied 172

    Gelöschtes Mitglied 172 Guest

    Es gibt viele Arten von Improvisation. Am besten mit ne Band und Interaktion.
     
  11. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Also wenn das Stück klingend C notiert ist, kannst Du nicht zu einem gängigen PA
    spielen. Du müsstest es auf dem Tenor dann in D spielen.

    Wenn Du nur alleine spielst, ohne PA, kannst Du das auch in C spielen.

    Die singen dann schon passend dazu....

    CzG

    Dreas
     
  12. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Hallo.

    Naja, ich würde das so nicht unterschreiben wollen :-D
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ein äußerst schwieriges Unterfangen wird. Du darfst nicht vergessen, weshalb viele Leute dort wohnen und dass sie schon mal älter und oft auch etwas "tüddelich" sind. Es singt dann jeder so wie er es kann: Der eine singt im Takt, der nächste etwas langsamer weil er schlecht hört..., der eine zu hoch und der andere zu tief. Zum Glück sind viele Weihnachtslieder sehr einfach und in einer tieferen Tonlage geschrieben. Man kann dadurch ohne Playback sehr gut flexibel agieren. Man muss sich nur den Leuten dort anpassen (nicht umgekehrt) und dann klappt das prima. Wichtig ist das es den Leuten dort gefällt und sie mobilisiert werden. Ob mit Weihnachtsliedern, Nana Mouskouri oder Bill Haley das ist "völlig Wurscht", denn die Geschmäcker dort sind verschieden und sie nehmen die Unterhaltung sehr sehr dankbar an.

    Von mir jedenfalls ein großer :applaus: dafür das Du dieses Projekt in Angriff nimmst.


    Viele Grüße

    René
     
  13. Gast

    Gast Guest

    Background: Kommst Du krass aus dem Ghetto!

    Nein, natürlich nicht, Spaß ;)

    Zur Impro brauchst kein Playalong, das kannst auch so machen. Aber wenn Du einen Bassisten, einen Drummer und viellt noch jemandem am Keyboard finden kannst, die da mitmachen, dann hast ne noch geilere Sache am Start! Und versuch die Noten in Eb zu finden, damit es auch Dir leichter fällt.
     
  14. Saxinator

    Saxinator Ist fast schon zuhause hier

    Hallo

    mittlerweile ist alles abgeklärt .An meiner Schule gibt es eine Wunschbaum Aktion mit wünschen von Leuten die Hilfe Brauchen und da war genau das dabei was ich suchte.Der Leiter meinte ich solle weihnachtslieder spielen die dei leute kennen und wo sie mitsingen können.

    Nun meine Frage muss ich meine c noten wirklich transponieren oder passen die sich mir an beim Singen?

    mfg

    Lukas
     
  15. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Solange keine anderen Instrumente oder ein PA mitspielen kannst Du die C-Noten auf Deinem Horn verwenden.

    Die die mitsingen, transponieren dann unbewußt....(sofern sie nicht nach Noten singen).

    CzG

    Dreas
     
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