tief A bei Altsaxophonen?

Dieses Thema im Forum "Alto Special" wurde erstellt von diba, 10.September.2019.

  1. diba

    diba Schaut nur mal vorbei

    Hallo,
    gibt es Altsaxophone, die über ein tiefes A verfügen?
    Ich kenne das bisher nur bei Bariton
    Danke für die Info´s
     
  2. ppue

    ppue Experte

  3. s20tenor

    s20tenor Schaut nur mal vorbei

  4. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Einfach Knie vor den Trichter halten :D
     
    onkeltom gefällt das.
  5. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Ich kenne einen Sammler,der hat mehrere Selmer mit tief A. Sollen aber nicht so toll klingen
     
  6. vintagesaxfan

    vintagesaxfan Schaut nur mal vorbei

    Hier ist Ornette Coleman mit einem weiss lackierten Tief- A, mit Joshua Redman!


    hier meine ich bei 1:13 min ein Selmer-Logo erkennen zu können:


    Mal was anderes :)
     
  7. urnon

    urnon Schaut nur mal vorbei

    Auf forum.saxontheweb.com sammelt Douglas Pipher Informationen zu Selmer-Alt-Saxophonen mit tiefem A. Seinen letzten Statusbericht hat er vor drei Jahren veröffentlicht:
    https://forum.saxontheweb.net/showt...ngoing-study&p=2574891&viewfull=1#post2574891
    Bis dahin waren es knappe hundert. An anderen Stellen liest man von ungefähr 170, die bei Selmer produziert wurden. Das könnte also durchaus plausibel sein.

    Ornette Coleman hatte einige davon gespielt - wahrscheinlich zunächst ein Mark VI, später dann ein Super Action 80 in weiß. Wenn ich den Thread richtig gelesen habe, ist es dort zwar erwähnt, ging aber nicht in die Zählung ein.

    Mein eigenes Mark VI mit tiefem A ist mir vor knapp zwanzig Jahren bei Musik Fisera in Nürnberg über den Weg gelaufen. Die Cracks, die sich dort aus der Szene rumtrieben, waren eher skeptisch, was die Intonation angeht, aber wenn es sonst keiner will, dann greift man halt zu.

    Damals (ich war jung und brauchte das Geld) musste ich ein Buffet SDA dafür ziehen lassen. Neulich konnte ich die beiden wieder vergleichen: das Buffet springt leichter und direkter an, dafür ist das Selmer was die Stimmung angeht leicht im Vorteil. Das Mark VI hat mehr Widerstand, vor allem ab dem tiefen C - für Subtones wird das Buffet besser geeignet sein, die Becherklappen sprechen da leichter an. Oberhalb davon klingt das Selmer etwas ausgewogener.

    Letztlich schenken sich die beiden nicht viel. Das Buffet vibriert leicht mit in der Hand, wenn man Gas gibt. Das Selmer ist da reservierter. Im Blindtest hatte das Selmer bei einem melancholischen Stück leicht die Nase vorn, da war das Buffet etwas zu vorwitzig.

    Keines der beiden wird einen guten Spieler davon abhalten, gut zu spielen. Mir wären manchmal etwas unproblematischere Tiefen ganz recht, aber nachdem ich zu >80% selbst für den Sound verantwortlich bin, muss ich mich da wohl an die eigene Nase fassen. :)

    Ach ja, außerdem gab es da noch welche von Couesnon:
    http://www.stohrermusic.com/2011/11/couesnon-low-a-alto-the-other-low-a-alto/
     
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