Timing

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von slowchange, 23.September.2026 um 08:15 Uhr.

  1. ppue

    ppue Mod Experte

    Na, jeder Jeck ist anders. Bei dir passt's halt nicht. Glaube aber auch nicht, dass ein Schüler mit Synkopen Schwierigkeiten hat, weil er er sich beim Spielen bewegt. Ich denke, er hat einfach Schwierigkeiten mit Synkopen (-;

    https://www.ardmediathek.de/video/s...legro/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NzQ1ODI
     
  2. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Hünchen und khayman gefällt das.
  3. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich habe selbst Probleme mit dem Timing und kann deinen Frust gut verstehen. Insofern kann ich dir jetzt nicht den ultimativen Tipp, der zum Erfolg führt geben. Ich bin aber ziemlich überzeugt, dass das Metronom ein guter Freund ist und es eher Vorteile als Nachteile bringt, es möglichst oft und kreativ einzusetzen.
    Meine Defizite konnte ich soweit analysieren, dass ich als Grund einen nicht gut entwickelten inneren Puls, unsaubere Grifftechnik und auch eine unpräzise Zunge ausmachen kann.
    Bei mir führt das dazu, dass ich eher hinterher hänge.
    Ziemlich viele Baustellen und viel zu wenig Zeit zum Üben. :)
     
    slowchange gefällt das.
  4. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Das ganze erinnert mich an dieses Video, ist schlicht mega, fangt einfach an...
     
    Hünchen und saxfax gefällt das.
  5. JTM

    JTM Strebt nach Höherem

    In einer Band spiele ich rein nach Gefühl,bei meinen Rocknrollern hingegen spielen immer mit In Ear und habe immer ein Klick auf dem Ohr. Vom Studio kenn ich das auch nicht anders.
     
  6. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Ja klar, im Ensemblespiel ist das Aufeinanderhören das Wichtigste. Ein stabiles Gefühl für timing kann aber auch da nicht schaden.

    Bei richtig guten Bands ist es dann aber auch so, dass Alle nicht nur ein felsenfestes timing haben, sondern Alle auch noch das Gleiche.

    Dann erlangt der Groove eine selbstverständliche Leichtigkeit, die ich immer völlig faszinierend finde.

    Aber ok, das ist weit weit weg von allen Betrachtungen in diesem Forum.

    Gruß,
    Otfried
     
  7. slowchange

    slowchange Ist fast schon zuhause hier

    Das ist ja auch noch mal ein guter Punkt. Da geht es auch darum, wer jetzt der Hauptverantwortliche für das Tempo ist, und wer sich eher anpasst. Wahrscheinlich war das bei uns auch ein bisschen der Punkt, wir waren da nicht klar, jeder hat sich irgendwie verantwortlich gefühlt, jeder wollte das Tempo setzen. Und dann treibt man sich plötzlich gegenseitig. Eigentlich wäre das einfach. Das Piano setzt das Tempo. Ich höre nur hin und passe mich an.
     
  8. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Nehmt ihr auch die Proben auf?
    Es wird häufig empfohlen, sich beim Üben regelmäßig aufzunehmen. Das würde ich auch auf gemeinsames Üben übertragen. Außerdem wird so klar, was der Auftrittssituation geschuldet ist und was vielleicht auch beim Proben genau so passiert.
     
  9. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

     
  10. ppue

    ppue Mod Experte

    Das Video ist ein schönes Beispiel dafür, was ich mit der Körperlichkeit meine. Der Bassist tritt mit dem linken Fuß die Viertel, grooved mit dem Kopf in Halben und die Finger spielen Achtel. Solche Videos sind natürlich toll, aber der Mann muss nicht wirklich mit Metronom üben, der kann das auch ohne, hehe.


    Ich freue mich immer, wenn unser Drummer nicht zur Orchesterprobe kommen kann, denn besser kann ich mit den Hinterbliebenen Rhythmus gar nicht üben. Es sollte sich keiner an einen anderen dranhängen, sondern alle müssen ihr Timing spielen, sei es vorne oder laid back.

    Die Aufmerksamkeit ist weder innen noch außen, sondern die ganze Gruppe muss zu einem Körper zusammenwachsen. Was dabei die Bewegung ausmacht, bekomme ich mit, wenn wir uns vornehmen, das eine oder andere Stück auswendig zu lernen und ohne Noten zu spielen. Das ergibt nicht nur eine fantastische Außenwirkung fürs Publikum, sondern plötzlich einen organischen Orchesterkörper.
     
  11. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Tempo ist wieder etwas Anderes :)
     
  12. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Ob man timing über Körperlichkeit, ggf Tanzen besser erleben oder erlernen kann ist m.E. stark typabhängig.

    Ich habe Leute kennen gelernt, die mit Taketina oder ähnlichen Methoden wunderbar klar kamen.

    Und dann andere, die ein sehr gutes Rhythmusgefühl hatten, sich aber null dabei beeegten, ja sogar im Tanzunterricht völlig versagten, da sie den Takt nicht halten konnten.

    Gruß,
    Otfried
     
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